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  1. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein, im Gegenteil, die Moral der Treue, mit der klaren Konsequenz der durchzuziehenden Trennung, gilt dann mehr, als das Annehmen einer Person, die sich im Wandel - warum auch immer - befindet.
    Ich glaube eher, dass sich die Betrogenen trennen, weil Untreue einfach verdammt weh tut, weil sie den Gedanken an das, was da passiert ist nicht ertragen können. Soll man dann ganz vernünftig sein und sich sagen, das sind doch alles nur spießige und anerzogene Moralvorstellungen. Die Verzweiflung, Wut, Trauer, die man fühlt ist nur der eigene begrenzte Horizont. Man sollte sich fragen, warum man dem geliebten Partner nicht diese Freude gönnt, sich ausleben zu dürfen und lieber an sich arbeiten, um dazu in der Lage zu sein?

  2. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von entwederoder
    Es wäre doch ganz einfach, Fremdgeher nehmen Fremdgeher zum Partner und Menschen, die Wert auf Treue und Ehrlichkeit legen, nehmen eben diese als Partner.
    Das hier impliziert doch aber, es gebe die eine Seite (Fremdgeher) und die andere Seite (Treue). So einfach ist es aber eben nicht, wie ich dir auch mit meinem eigenen Beispiel deutlich machen wollte.

    Das war dein Posting.
    Tut mir leid, mein Mitleid gegenüber Fremdgehern hält sich immer noch gegenüber den Betrogenen zurück.
    Es geht nicht um Mitleid - es geht darum, nicht eindeutig die Opfer- und Täterschublade aufzumachen, ohne auf die Hintergründe zu schauen. Bei vielen Beziehungen ist es eine Spirale, an deren Ende ein Fremdgang stehen kann. Die Verantwortung dann auf Dauer einseitig einer Seite zuzuschustern, ist sicher nicht hilfreich, wenn man die Beziehung aufrecht erhalten will.

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    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Genau. Frauen werden ja schon früh darauf getrimmt, das Männer ein armes Opfer ihres Testosterons sind. Schwiegermütter sagen zu ihren Schwiegertöchtern wegen so einem Scheiss "betrügen" gibt man doch keine Ehe auf. Männer sagen, und meinen es absolut ernst, "das" ist doch nicht so schlimm. Das "bischen" Sex" mit anderen hat doch nichts mit unserer Beziehung zu tun. Es ist doch in Ordnung wie es ist. Du arbeitest (ganztags), putzt, macht mir mein Essen, ich muss nicht für dich sorgen, kümmerst dich sonst um alles, wo ist das Problem. Dafür komme ich auch nachts nach Hause, nehme dich einmal im Jahr in den Arm und beweise dir, wenn es gar nicht anders geht, auch dass ich noch "normal" Sex haben kann. Alles andere geht dich nichts an.

  4. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Entwederoder,

    ich finde dein Bild von Männern und Frauen erschreckend. Ich kenne keinen Mann, der so extrem handelt (und ich kenne einige, aber selbst mein Ex-Freund der mich betrogen hat, war nicht so) und ich kenne auch keine Frauen, die sich auf Dauer so einen Bären aufbinden lassen würden.

  5. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es geht nicht um Mitleid - es geht darum, nicht eindeutig die Opfer- und Täterschublade aufzumachen, ohne auf die Hintergründe zu schauen.


    natürlich.

    dennoch gibt es opfer und es gibt täter.
    das generell zu verneinen...

    aber selbst darum geht es nicht. es geht eher um verantwortung für sein eigenes handeln.
    wenn ich betrüge trage ich alleine die verantwortung für mein handeln. niemand sonst.


    ich selbt schrieb auch am anfang deutlich, daß sich die rollen betrogener/betrügender schnell ändern könn(t)en.
    Geändert von Inaktiver User (13.05.2008 um 00:18 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Möchtest du so jemanden kennenlernen. Kann ich gerne vermitteln.

  7. User Info Menu

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Wollte nur noch schnell sagen, dass ich Mitleid mit Betrügern habe, wenn ich das Trauma, dass durch den Betrug entstanden ist überwunden habe, wenn ich mit den Konsequenzen der notwendigen Trennung fertig geworden bin (ist ja auch alles ein finanzieller Akt) und wenn ich dann noch Zeit habe, habe ich Mitleid mit den Betrügern. o.k.

  8. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von entwederoder
    Wollte nur noch schnell sagen, dass ich Mitleid mit Betrügern habe, wenn ich das Trauma, dass durch den Betrug entstanden ist überwunden habe, wenn ich mit den Konsequenzen der notwendigen Trennung fertig geworden bin (ist ja auch alles ein finanzieller Akt) und wenn ich dann noch Zeit habe, habe ich Mitleid mit den Betrügern. o.k.
    wieso?

  9. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von entwederoder
    Genau. Frauen werden ja schon früh darauf getrimmt, das Männer ein armes Opfer ihres Testosterons sind. Schwiegermütter sagen zu ihren Schwiegertöchtern wegen so einem Scheiss "betrügen" gibt man doch keine Ehe auf. Männer sagen, und meinen es absolut ernst, "das" ist doch nicht so schlimm. Das "bischen" Sex" mit anderen hat doch nichts mit unserer Beziehung zu tun. Es ist doch in Ordnung wie es ist. Du arbeitest (ganztags), putzt, macht mir mein Essen, ich muss nicht für dich sorgen, kümmerst dich sonst um alles, wo ist das Problem. Dafür komme ich auch nachts nach Hause, nehme dich einmal im Jahr in den Arm und beweise dir, wenn es gar nicht anders geht, auch dass ich noch "normal" Sex haben kann. Alles andere geht dich nichts an.
    Du selbst lebst doch immer noch in der Gedankenwelt. Ich erinnere an Dein Posting, wo die Frau letztendlich verlaasen wird obwohl sie sich "menschenunwürdigen" Sexualpraktiken hingegeben hat.

    Ich schliesse mich Marylin an und ergänze meine Aussage, die ich schon sehr früh im Strang gemacht habe:
    Dein Bild über Frauen, Männer und Sexualität ist erschreckend.

  10. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von entwederoder
    Wollte nur noch schnell sagen, dass ich Mitleid mit Betrügern habe, wenn ich das Trauma, dass durch den Betrug entstanden ist überwunden habe, wenn ich mit den Konsequenzen der notwendigen Trennung fertig geworden bin (ist ja auch alles ein finanzieller Akt) und wenn ich dann noch Zeit habe, habe ich Mitleid mit den Betrügern. o.k.
    Wie wäre es mit einer Therapie zur Verarbeitung des Traumas anstatt sich in Selbstmitleid zu baden.

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