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  1. Inaktiver User

    AW: Verliebt in den Freund des Partners

    Zitat Zitat von Mondkind73 Beitrag anzeigen
    Ja würde es. Weil er mich mehr liebt als sie
    Da gibt es nix auszublenden.
    Und zu der Freundin: sie liebt ihn nicht wirklich, das weiss ich von ihr selbst. Hatte sie mir mal erzählt. Im Prinzip war er ihr nie wirklich "gut genug", aber loslassen wollte sie ihn auch nicht. Weil sie sonst niemanden hat. Weil sie eine launische Tussi ist die es sich mit allen im Bekanntenkreis verdorben hat. Und nein, das ist nicht meine freie Interpretation aufgrund rosaroter Brille.

    IHM kann man natürlich sein "Sicherheitsdenken" vorwerfen. Darüber hinaus will er einfach seinem Kumpel nicht wehtun.
    ja sicher... und ein ei aus dem konsum....
    er ist aus purem mitleid mit ihr zusammen.....

    und er ist ja sooooooo lieb und bleibt bei einer unausstehlichen tussi.....

    mondkind, sorry, du bist ja sowas von naiv........

    ist doch toll, wenn er dich mehr liebt als sie... das freut mich für dich

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    AW: Verliebt in den Freund des Partners

    Das werden wir sehen, ob er bei ihr bleibt ;-)

    Uebrigens war nie die Rede davon, dass er aus Mitleid mit ihr zusammen ist. Ist lustig, was Du zwischen den Zeilen liest.

  3. Inaktiver User

    AW: Verliebt in den Freund des Partners

    Zitat Zitat von Mondkind73 Beitrag anzeigen
    Das werden wir sehen, ob er bei ihr bleibt ;-)

    Uebrigens war nie die Rede davon, dass er aus Mitleid mit ihr zusammen ist. Ist lustig, was Du zwischen den Zeilen liest.
    na, dann eben weil sie so gut kochen kann, oder gut im bett ist, oder viel geld hat, oder oder oder.....

    zumindest ist er nicht aus liebe mit ihr zusammen......
    so einen bequemen mann würde ich nicht haben wollen....

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    AW: Verliebt in den Freund des Partners

    Loop, lass es doch gut sein. Man kann nicht alles nachvollziehen.
    Ich war auch noch eine Zeitlang mit meinem Mann zusammen, obwohl ich wusste, dass es nicht mehr passt und meine Liebe sich in Freundschaft gewandelt hat. Aus verschiedenen Gründen, aber nicht aus Bequemlichkeit.
    Es ist nicht immer alles schwarz oder weiss.

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    AW: Verliebt in den Freund des Partners

    Was mich ein wenig wundert ist, warum Sex an einer Stelle (ca. Seite 9) so banalisiert wird? ich meine, was ist es denn, warum man einen (fast) fremden Mann anziehend findet? Mir scheint es so zu sein, als ob der Gedanke an sexuelle Begierde als primitiv empfunden wird. Wir sind doch alle zu geistreich, um uns auf Triebe zu begrenzen, es würd uns ja zu Niveaulosen machen, ist es nicht so? Aber warum so extrem? Das erscheint mir fast als ein wenig Angst vor dem Körperbewusstsein „was will/oder brauche ich eigentlich?“. Vor allem die Themenstellerin hat sich ja pausenlos fertig gemacht, allein für ihre „unflätigen“ Gefühle! Unsere Moralvorstellungen, die Vernunft, können uns aber auch ganz klar im Weg stehen. Mit reiner Intelligenz und Abwägung kommt man aber in der Liebe auch nicht klar. Beides, Lust und Vernunft, Reiz und Sicherheit, sollten sich ausgleichen, sonst wird man immer in einer „eingefahrenen Beziehung“ landen. Wenn wir eine Beziehung betrachten, dann auch ganz klar eigene Wünsche und Bedürfnisse. Ich bin selbst ein Mensch, der nie aus rein körperlichen Aspekten heraus mit jemanden Sex haben wollen würde, so „banal“ darf man Sex aber auch nicht sehen. Es ist doch mehr so, dass man selbst für sich definiert, WAS als anziehend empfunden wird. So werden im gesamten Verlauf der Thematik eben zb ein eloquentes Auftreten oder auch Belesenheit als attraktive Eigenschaften genannt. Oft heißt es an anderen Stellen auch, dass man sich wohl nach einem Urmann sehne, aber Urinstinkte spielen dabei NIE und nimmer eine Rolle? Das ist paradox. Das Empfinden für diesen einen Mann wird ja geradezu romantisiert, die sexuelle Anziehung hingegen tabuisiert? Das erinnert schon fast an diesen Twilight-Kitsch..
    Ich finde den Vergleich an einer Stelle mit dem Kuss mit IHM und dem Kuschel-Eis-Abend mit dem Freund amüsant, da dieser letztlich mit einem normalen Abend mit einer Freundin gleichgesetzt wird. Warum denn das, wenn es schon gleich gar nicht um sexuelle Anziehung geht? Also worum es doch eigentlich geht, ist nicht unbedingt das Reinraus, aber irgendwie alle sexuellen Reize, wie eben ein leidenschaftlicher Kuss, ein Zwinkern, Charme, Zuneigung. Wenn es einfach nur ums „sich gut verstehen auf intellektueller Ebene“ ginge, dann hat man vllt einen guten Gesprächspartner, aber sicher keine romantischen Gefühle hinsichtlich dieser Person.
    Mir fällt nur auf, dass es partiell ein starkes Verdrängen eigener „Triebe“ gibt (achja, dass wir denen nicht nachgeben gibt uns einen eigenen Willen und unterscheidet uns vom Tier, welch hochgeistlicher Ausspruch, da werd mal glücklich) und diesem Trieb dann aber in Teilen dieser Unterhaltung stattgegeben wird (oh wie romantisch, Glückwunsch, ich will mehr wissen über deine Liebelei). Eure Partnerschaften sind aber eigentlich restlos befriedigend, genau ;) Sexualität als Grund ist nicht verwerflich, sondern oftmals eine ungeliebte Wahrheit. Und ich meine Sexualität im weitesten Sinne, also auch gerade Eigenschaften eines Mannes, die ihn äußerst anziehend wirken lassen. Ich will nicht behaupten jmd sei prüde oder sonst was, aber vllt ängstlich etwas vermeintlich „Hässliches, Banales“ zu entdecken, dass so gar nicht zu den eigenen Moralvorstellungen passt. Irgendwann heißt es hier auch, unsere Gesellschaft sei zu sexfixiert, doch andersrum gibt es das auch zur Genüge. Vermeintlich niedere Triebe werden verleugnet, alles will durch den Verstand erklärt werden. Nur zur Veranschaulichung, was ich mit Triebe meine, sieht man gut bei Kindern. Sie wollen zunächst immer nur haben was ihnen sofortige innere Befriedigung verschafft. im Laufe des Lebens lernen sie aber „richtige“ Verhaltensweisen, Zurückhaltung, Rücksicht, Gesetze, Verstöße, Konsequenzen etc. Das ist natürlich gut, kann uns aber durch Überbewertung auch Lebensfreude/-genüsse verwehren. Umgekehrt kann natürlich die Moral auch zu schwach ausgeprägt sein und uns Bedürfnisse übermannen. Egal, das ist nur mal meine Ansicht bzw von Freud geklaut. Ich verstehe nur nicht, warum diese Seite so verteufelt wird, hat doch mit Liebe (schon angefangen bei dem Wunsch nach Liebe) genauso zu tun.
    Es würde bei einer Entscheidungsfindung sehr helfen, alles in einem Gesamtkonzept zu sehen. Verstand, realistische Sachverhalte UND Bedürfnisse, wie stehts in Relation zueinander? Nicht nur mein Partner ist mir wichtig und mein korrektes Verhalten ihm gegenüber, ich bin es mir selbst auch. Ansonsten ist man zwar die treue Partnerin, aber möglicherweise eine, die ihre Gefühle mit dem Holzhammer der Moral regelmäßig bearbeitet?

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    AW: Verliebt in den Freund des Partners

    Zitat Zitat von zunah Beitrag anzeigen
    Mir fällt nur auf, dass es partiell ein starkes Verdrängen eigener „Triebe“ gibt (achja, dass wir denen nicht nachgeben gibt uns einen eigenen Willen und unterscheidet uns vom Tier, welch hochgeistlicher Ausspruch, da werd mal glücklich) und diesem Trieb dann aber in Teilen dieser Unterhaltung stattgegeben wird (oh wie romantisch, Glückwunsch, ich will mehr wissen über deine Liebelei). Eure Partnerschaften sind aber eigentlich restlos befriedigend, genau ;) Sexualität als Grund ist nicht verwerflich, sondern oftmals eine ungeliebte Wahrheit. Und ich meine Sexualität im weitesten Sinne, also auch gerade Eigenschaften eines Mannes, die ihn äußerst anziehend wirken lassen. Ich will nicht behaupten jmd sei prüde oder sonst was, aber vllt ängstlich etwas vermeintlich „Hässliches, Banales“ zu entdecken, dass so gar nicht zu den eigenen Moralvorstellungen passt. Irgendwann heißt es hier auch, unsere Gesellschaft sei zu sexfixiert, doch andersrum gibt es das auch zur Genüge. Vermeintlich niedere Triebe werden verleugnet, alles will durch den Verstand erklärt werden. Nur zur Veranschaulichung, was ich mit Triebe meine, sieht man gut bei Kindern. Sie wollen zunächst immer nur haben was ihnen sofortige innere Befriedigung verschafft. im Laufe des Lebens lernen sie aber „richtige“ Verhaltensweisen, Zurückhaltung, Rücksicht, Gesetze, Verstöße, Konsequenzen etc. Das ist natürlich gut, kann uns aber durch Überbewertung auch Lebensfreude/-genüsse verwehren. Umgekehrt kann natürlich die Moral auch zu schwach ausgeprägt sein und uns Bedürfnisse übermannen. Egal, das ist nur mal meine Ansicht bzw von Freud geklaut. Ich verstehe nur nicht, warum diese Seite so verteufelt wird, hat doch mit Liebe (schon angefangen bei dem Wunsch nach Liebe) genauso zu tun.
    Es würde bei einer Entscheidungsfindung sehr helfen, alles in einem Gesamtkonzept zu sehen. Verstand, realistische Sachverhalte UND Bedürfnisse, wie stehts in Relation zueinander? Nicht nur mein Partner ist mir wichtig und mein korrektes Verhalten ihm gegenüber, ich bin es mir selbst auch. Ansonsten ist man zwar die treue Partnerin, aber möglicherweise eine, die ihre Gefühle mit dem Holzhammer der Moral regelmäßig bearbeitet?
    Ich kriege meinen Mund nicht mehr zu... Genau diese Worte beschreiben mein persönliches Empfinden zu diesem Thema!! Ich bin der Meinung das gewisse Menschen, ich glaube sogar die Mehrheit, nicht für die Monogamie geschaffen sind, sich das selbst aber nicht eingestehen wollen.. Mein Partner und ich lieben uns. Mein grösster Wunsch ist es, mit ihm eines Tages Kinder zu haben und eine glückliche Ehe zu führen, jedoch ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich mir vorstelle, wie es mit anderen Männern wäre Bei mir geht es hauptsächlich ums sexuelle. Ich führe eine gute intakte Beziehung. Wir haben oft und guten Sex an dem liegt es nicht, ich fühle mich nur oft, meist im Zusammenhang mit Alkohol, auch zu anderen Männern hingezogen... Mein Partner hat das selbe "Problem" und wir haben auch einmal darüber gesprochen, jedoch ist eine offene Beziehung kein Thema für uns, weil da beide angst haben, das sich der andere dann verlieben könnte.

    Er ist vorallem auch sehr konservativ und legt äussert viel Wert auf die Meinung anderer. Wenn also raus kommen sollte, dass ich ihn betrüge, hätte er das Gefühl, das er vor den anderen dumm da steht und das würde er nicht verkraften bzw mit dem könnte er nicht umgehen..

    Ich bin also eine Person die gerne monogam leben würde, weil das nunmal von der Gesellschaft erwartet wird, aber in mir drin sieht es oft ganz anders aus...

    Diese Situation die die TE beschreibt kenne ich nur zu gut.. Mein Partner hat auch einen äussert attraktiven Kumpel und auch ich habe ihn gerne in meiner Nähe, weil ich mich einfach sehr gut mit ihm verstehe und er mir auch äusserlich zusagt. Für mich war auch von Anfang an klar, dass ich diese "Gefühle" unterdrücken muss, weil ich meinen Partner liebe und ihn niemals für eine "Schwärmerei" verlassen oder betrügen würde, das wäre es definitiv nicht wert.

    Insgeheim bin ich fest davon überzeugt, das es vielen Menschen so geht.. Sie führen zwar eine glückliche Beziehung, aber die Gedanken sind manchmal irgendwo, wo sie eigentlich nicht sein sollten, nämlich bei anderen Männern/Frauen ;) Aber das steht jedem frei, solange es nur die Gedanken sind...

    Im obrigen Text wurde es sehr treffend beschrieben; Der Mensch unterscheidet sich vom Tier, weil er seine Triebe kontrollieren kann und somit einen eigenen Willen hat, den er selbst steuern kann, wenn er will. Natürlich ist es nicht in allen Fällen vorteilhaft, wenn man seine Bedürfnisse unterdrückt, dieser Meinung bin ich auch, weil alles was man unterdrückt, irgendwann wieder aufkommt und sich die Sache dadurch alles andere als verbessert..

    Ich danke dir für deinen super Beitrag zunah und hoffe sehr, dass ich wieder einmal etwas von dir lesen werde
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

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