Warte ab, bis der Mensch da ist - Dein Bauch wird Dir sagen, ob Du Dich ihr anvertrauen solltest.Vorhin hat jemand angesprochen, dass ich nie Freunde oder Bekannte erwähnt habe, die mir beistehen. Bekannte würde ich in so etwas erst mal nicht einweihen, mein Freundeskreis ist winzig. Eigentlich gibt es abgesehen von meinem Mann nur zwei Menschen, mit denen ich darüber sprechen würde. Das möchte ich aber im Moment nicht, erst nachdem ich mit meinem Mann geredet habe. Ob mir das gelingt, weiß ich nicht genau, nächste Woche bekomme ich von einem dieser Menschen Besuch (wohnt am anderen Ende von Deutschland). Sie hat gerade eine üble Beziehungsgeschichte hinter sich…
Ich finde es auch sehr gut und supertapfer, dass Du erst mit Deinem Mann sprechen möchtest.
Hätte/sollte/könnte - ist alles "verschüttete Milch".4) In meinem ersten Strang wurde mir meistens geraten, auf mein Bauchgefühl zu hören. Heute weiß ich, dass ich das hätte tun sollen. Es tut verdammt weh, dass mein Mann zugesehen hat, wie ich versucht habe, Kopf und Bauchgefühl in Einklang zubringen, mein Bauchgefühl wegzudiskutieren. Ein einziger Satz von ihm („Ja, du hast ja Recht, ich liebe sie“) hätte uns so viel erspart.
Ich nehme ihm die Verlogenheit in dem Moment sehr übel. Und ich nehme ihm übel, dass er Deine Eifersucht nicht angenommen und entsprechend gehandelt hat.
Auch ich habe in einer vergleichbaren (wenn auch deutlich weniger dramatischen Situation) mein Eifersuchtsgefühl auf "die Leberfreudin" und nicht auf meinen Partner projeziert und es mir erst viele Monate später eingestehen können.
Quäle Dich nicht mit tausenden Gedanken im Vorfeld, lenke Dich zwischendurch auch mal ab - Du kannst erst mit ihm an Euch arbeiten.
Tut mir leid für Dich, dass es so lange dauert.......mich würde die warterei auch ganz kirre machen.
Bleib tapfer!
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Thema: Neu im Club der Betrogenen
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02.03.2008, 17:31Inaktiver User
AW: Neu im Club der Betrogenen
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02.03.2008, 17:37Inaktiver User
AW: Neu im Club der Betrogenen
Hallo barometer. Das mit den Lottozahlen fand ich auch doof. Aber manchmal wird so was zum Selbstläufer.Glaube ich jedenfalls.Ich Hoffe du kannst dir
hier trotzdem etwas Kraft holen und bei dir bleiben. Manche Ratschläge sind betimmt gut gemeint aber nicht gut gemacht.
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02.03.2008, 19:09Inaktiver User
AW: Neu im Club der Betrogenen
hallo ashley,
Zitat von Inaktiver User
sie meinte doch nicht, dass sie die lottozahlen eigentlich doof fand.
ich frag mich, wo die anderen aus dem ersteren strang alle geblieben sind: undine_,lalique, edelherb, robinhood, jenufa, echtefuffzig........
die könnten uns noch wunderbar ergänzen. irgendwie fehlt hier etwas aus dem ersten strang.
gruss
lady_juliaGeändert von Inaktiver User (02.03.2008 um 19:13 Uhr)
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02.03.2008, 20:45
AW: Neu im Club der Betrogenen
...........
Geändert von Mausezahn2008 (04.03.2008 um 01:23 Uhr)
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02.03.2008, 21:01Inaktiver User
AW: Neu im Club der Betrogenen
hallo barometer,
schön, dass du dich wieder gemeldet hast.
das habe ich mitverfolgt. ich konnte regelrecht ahnen, was du fühlst. mich hat auch dein erster konter sofort aufgeklärt. mir hättest du danach nichtmehr erklären müssen, dass du akademikerin bist. dass du keine frau bist, die sich mit dem doktortitel ihres mannes schmückt, hätte ich dir auch ohne akademischen grad oder abschluss abgenommen. du musst nur wissen, dass wirklich nicht alle dich hier missverstanden haben. nur es äussert nicht unbedingt jeder alles, was er so beim lesen denkt.
Zitat von barometer
bitte wundere dich aber nicht darüber, dass offenbar immer noch die meinung besteht – warum auch immer – dass frauen sich die männer nach dem geldbeutel aussuchen. vor einiger zeit gab es hier einen strang im kennenlern-forum, der allen ernstes sinngemäss lautete: „wie angele ich mir einen reichen mann“. einige waren der meinung, der war ein fake. in einem anderen strang wurde die beschriebene problemfrau dessen verdächtigt, ohne dass es darauf irgendeinen hinweis von seiten des strangerstellers gab. nämlich büxte sie nicht ihrem ehegatten aus um zu ihrem lover zu ziehen, weil der ehemann geschäftsmann und viel auf reisen war. da hatte sie doch freiheit, geld und sicherheit. auch eine heillos aus der luft gegriffene annahme, entgegengesetzt aller beschreibung der charaktereigenschaften dieser frau.
mal eine frage, die du nicht beantworten musst: hat deine mutter inzwischen ihre meinung geändert?Meine Mutter war früher zum Beispiel so, von vornherein hat sie jeden mit Doktortitel zum Fachidioten erklärt, der vom echten Leben keine Ahnung hat. Weniger Schwarzweißdenken wäre angebracht.
dazu habe ich gepostet. und ich habe dich auch so verstanden, wie du es eben noch mal erläutert hast. ich merke schon, dass du die usernamen im nachhinein nicht zuordnen kannst, ist aber bei der vielzahl der geäusserten gedanken oder des geäusserten unsinns
3) Dass mir unterstellt wurde, ich will nichts wissen, verdränge und will meinen Mann um jeden Preis halten. Ich will ihn nicht halten, ich wünsche mir, dass er bei mir bleibt, dass seine Gefühle für mich wichtiger sind als die für die andere. Ich wünsche mir einen Neuanfang. Ich möchte die Chance haben, mich mit der Tatsache, dass er eine andere liebt, auseinanderzusetzen – während wir zusammenleben. Ob ich mit ihm zusammenbleiben könnte, wenn er sie liebt, weiß ich nicht, will ich aber herausfinden. Ich lass mich doch wegen einer Krise nicht gleich scheiden! Dazu weiß ich doch viel zu wenig über die ganze Sache. Und überhaupt: „In guten wie in schlechten Zeiten…“
auch gar nicht einfach. ausserdem legst du viel gedankenarbeit dahinein, dein eigenes problem und deine situation (dich selbst für uns nachvollziehbar zu machen), was ein ganz grosses plus für dich selbst ist.
hoffen, dass jemand „zurückkommen“ will und ihn halten sind völlig zweierlei paar schuhe.
ich möchte dir jetzt nicht sämtliche hoffnung nehmen, denn, wie du weiter unten beschrieben hast, möchtest du die situation mit deinem mann in einem konstruktiven gespräch klären. das ist der vernünfstigste weg, den du gehen kannst. zumindest besser, als überdreht die koffer zu packen und abzuhauen, nachdem du doch seine tagebücher gelesen hast. aber ich möchte dich warnen: die bösen stimmen, die meinen, dein mann wird die wahrheit nur scheibchenweise zugeben und erst nachdem es garnichtmehr anders geht, haben ihre gründe. das sind erfahrungswerte, die einfach immer wieder bestätigt werden. es kann sein, dass du nie wirklich erfahren wirst, warum dein mann mit dir zusammenbleiben will, was er vielleicht will, sondern dass dich die tatsache statt beruhigt, im nachhinein beunruhigt. es gab schon viele frauen, die nach vermeintlich klärendem gespräch und nachdem sie sich anders entschlossen haben als zu gehen, ihre männer "bessern“ mussten. ich wünsche dir nicht das gleiche schicksal.4) In meinem ersten Strang wurde mir meistens geraten, auf mein Bauchgefühl zu hören. Heute weiß ich, dass ich das hätte tun sollen. Es tut verdammt weh, dass mein Mann zugesehen hat, wie ich versucht habe, Kopf und Bauchgefühl in Einklang zubringen, mein Bauchgefühl wegzudiskutieren. Ein einziger Satz von ihm („Ja, du hast ja Recht, ich liebe sie“) hätte uns so viel erspart. Ich weiß nicht, wie ich damit umgegangen wäre, aber ich hätte mich zumindest mit dem echten Problem beschäftigt, nicht mit meiner vermeintlich unbegründeten Eifersucht.
ich würde auch nicht sagen: lies seine tagebücher, damit du bescheid weißt. du hast deine gründe sie nicht zu lesen. die sind vermutlich andere, als man sie dir hier unterstellt hat. ich kann sie mir sogar vorstellen. nur möchte ich das hier nicht erläutern. die sie nicht wissen wollen, würden sie nicht verstehen und die anderen brauchen diese erläuterung nicht.
es kann aber sein, dass dich dieses klärende gespräch nicht zufrieden lässt, dass es deine zweifel nicht klärt. du musst unbedingt dafür sorgen, dass dein mann sieht, wie wichtig dir die ganze wahrheit ist und auch warum. bitte kläre zuerst dies mit ihm, ehe du zu schnell rüberbringst, dass du ihn nicht verlieren willst. pass da auf. ich weiss nicht, warum männer im bezug auf frauen verlogen sind und bereit sind, jede selbstverleugnung auf sich zu nehmen, aber es bestätigt sich immer wieder, dass sie offenbar feige sind. dein mann hat genau diese eigenschaften leider schon unter beweis gestellt. ich habe mal gehört, dass männer sich niemals von einer frau trennen, ausser wegen einer anderen. ein dummer spruch zwar, aber nicht ohne wahrheit. sie denken und fühlen anders als wir und wahrscheinlich hat ehrlichkeit in diesen dingen für sie eine andere bedeutung und einen anderen stellenwert als für uns frauen. wir wollen immer wissen, woran wir sind. ich fürchte, den schwanzträgern ist das egal, es sei denn, jemand macht ihnen das revier streitig.
niemand konnte wissen, dass dir dein bauchgefühl dazu riet. vielleicht hättest du das auch so schreiben sollen. und ich fürchte auch, dass nicht alle dich richtig zu lesen verstehen.So, und nun, da ich wieder auf meinen Bauch hören will, der mir sagt, dass nicht zwangsläufig alles vorbei sein muss, da wird mir genau das als Verdrängung und Klammern vorgehalten.
Das hat mich genervt. Sollte ich mich irgendwann im Ton vergriffen haben, dann bitte ich um Entschuldigung. Seht es mir nach, ich bin zurzeit nicht in der allerbesten Verfassung.
aber im ton vergriffen hast du dich nicht, finde ich. du hast zwar deutliche worte geschrieben, was irgendwie auch verständlich und nachvollziehbar war, aber persönlich angegriffen hast du niemanden. ich finde, du machst das hier völlig richtig. ich habe mich als neuling hier dümmer angestellt.
machst du klasse. mach das auch, wenn er zurückkommt.Zu meiner momentanen Situation: Ich gehe durch die Hölle, aber ich gehe mit erhobenem Kopf.
es ist durchaus möglich, dass es euer beider schuld nicht wahr, dass es soweit kommen konnte. abgesehen von seiner taktik dir gegenüber. bitte denkt im falle dieses falles gut über eine paartherapie nach. ich frage mich, ob ihr die wirklich braucht.Ich mache mich nicht klein. Ich möchte nicht verbittert werden. Ich will meinen Mann nicht (nur) mit Vorwürfen zuschütten, sondern ein konstruktives Gespräch. Dabei soll herauskommen, ob wir beide für uns eine gemeinsame Zukunft sehen, und falls ja, wie die aussehen könnte und ob wir dazu vielleicht eine Paartherapie/-beratung in Anspruch nehmen. Wenn das geklärt ist, können wir versuchen, herauszufinden, wie es überhaupt so weit kommen konnte.
ich kann darin einzig nur die (im positiven sinne) flucht nach vorne erkennen und ich finde menschen, die das in dieser lage schaffen, einfach bewundernswert.Ich schreibe weiterhin jeden Tag immer mal wieder auf, was mir durch den Kopf geht. Merke ich aber, dass sich meine Gedanken im Kreis drehen, höre ich auf. Damit ich die Zeit bis zur Rückkehr meines Mannes einigermaßen überstehe, hole ich mir Kraft, wo es geht. Ich höre zurzeit keine ruhige, melancholische Musik (obwohl ich die sonst liebe), sondern fröhliche Lieder, bei denen ich mitpfeife. Ich versuche, mich so oft es geht an der frischen Luft zu bewegen. Ich gehe intensiv auf meine Kinder ein, denen ihr Vater sehr fehlt. Meine Gefühle/Gedanken versuche ich zu ordnen und getrennt zu Papier zu bringen, unter verschiedenen Themen (Wut, Scham, Sex, Hoffnung, Angst, Fragen etc.). Gestern habe ich den ganzen Tag nicht richtig geweint, und auch heute noch nicht. Ich bin traurig, aber ich will meine Kinder, meine Arbeit und meinen Alltag nicht vernachlässigen. Also halte ich mich an positiven Dingen fest. Habe mir zum Beispiel aus den letzten E-Mails meines Mannes (bis vor drei Wochen hatten wir noch besseren Kontakt) alle lieben Worte zusammenkopiert und ausgedruckt. Das liegt jetzt auf meinem Schreibtisch und hält mich ein bisschen warm. Bestimmt finden jetzt wieder einige, dass ich die Augen verschließe und lieber die Türschlösser auswechseln sollte. Aber das ist mir egal, ich will einfach die nächsten Wochen bis zu seiner Rückkehr überstehen. Dann mit ihm reden und dann erst darüber nachdenken, wie es weitergeht.
mich lähmte letztens der vermeintliche verlust eines menschen und ich musste mich auch fragen, was dabei auf mein konto ging. und ich kam auch nicht herum ums handeln. es war auch eine weniger dramatische situation als deine, aber dramatisch genug, um sich fast völlig zu hinterfragen, möglicherweise sogar ein leben umzukrempeln. ich wollte schon hier wegziehen. und ich wollte auch darüber schreiben. dann habe ich angefangen hier zu posten. das war vor genau einer woche. schon am nächsten tag war ich ruhiger und gefasster. wenigstens hatte ich das problem nichtmehr nur bei mir behalten und mich gestellt. wie gut das tat. und aus irgendeinem grund musste ich mich mit anderen usern und deren problemen ablenken. ausser dem internet habe ich im moment kaum kontakte. jetzt hat sich der vermeintliche verlust in den gewinn eines menschen verwandelt. nur einige tage danach sah die situation plötzlich wieder ganz anders aus. und jetzt komme ich zum nächsten problem….
ich war diejenige, die das angesprochen hat. ich glaube, dass deine freundin jetzt trost von dir braucht. frage ist auch, ob sie nicht genauso reagiert, wie einige user hier: „warum liest du denn die tagebücher nicht?.........“ frustrierte menschen meinen es zwar gut, können sich vielleicht noch mehr in dich hineinversetzen als andere, müssen dir aber nicht unbedingt helfen. das gilt für euch beide. du solltest vorsichtig sein. bleib nur bei deiner haltung, wenn du sie als richtig erkannt hast.Vorhin hat jemand angesprochen, dass ich nie Freunde oder Bekannte erwähnt habe, die mir beistehen. Bekannte würde ich in so etwas erst mal nicht einweihen, mein Freundeskreis ist winzig. Eigentlich gibt es abgesehen von meinem Mann nur zwei Menschen, mit denen ich darüber sprechen würde. Das möchte ich aber im Moment nicht, erst nachdem ich mit meinem Mann geredet habe. Ob mir das gelingt, weiß ich nicht genau, nächste Woche bekomme ich von einem dieser Menschen Besuch (wohnt am anderen Ende von Deutschland). Sie hat gerade eine üble Beziehungsgeschichte hinter sich…
das habe ich gerne getan. ich habe alle deine beiträge, auch die im leberstrang, gelesen und auch die der anderen user. leider nicht, als sie aktuell waren.
An alle, die bis hier durchgehalten haben: Respekt! und Danke.
LG,
barometer
gruss
lady_julia
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02.03.2008, 21:19Inaktiver User
AW: Neu im Club der Betrogenen
Mausezahn2008,
Zitat von Mausezahn2008
, das "2008" bitte als Anfang nehmen und wieder auftauen. Zugeeist oder verbittert ist nichts. Lieber haut's mich nochmals auf die Schnauze, aber ich bleibe für Risiken, Gefühle, das Leben offen.
Außerdem sollte man sich verzeihen können, finde ich. Dummheiten sollte man gefälligst auch machen dürfen. Fehleinschätzungen treffen. Bleibt doch nicht aus. Wir sind alle nicht Person Ober-x.
Ein Mal, zwei Mal - aber ab dann wirds eng. Gilt auch für Lösungen, finde ich. Wenn etwas ein Mal, zwei Mal nicht funktioniert hat, was spräche dafür, es ein Drittes Mal zu machen? Nichts
.
Neuen Ansatz suchen.
Neuanfang
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02.03.2008, 21:25Inaktiver User
AW: Neu im Club der Betrogenen
hallo mausezahn,
das weiss nun niemand. du hast etwas ganz anderes herausgekehrt. die glaskugel war von der betreffenden userin nur ein wink mit dem gespitzen taschentuch gewesen, vermute ich, und keiner mit dem zaunpfahl.
Zitat von Mausezahn2008
mach doch einen neuen strang dazu auf. ich bin sofort dabei, falls du mich noch haben willst.Ich kann nur manchmal nicht nachvollziehen, warum man sich so etwas antut. (wahrscheinlich kann ich mir selber nicht verzeihen, dass ich nicht besser auf mich aufgepasst habe, dass ich mich nicht massiver zur Wehr gesetzt habe)
gruss
lady_julia
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02.03.2008, 23:39
AW: Neu im Club der Betrogenen
Die Unterstellung, du würdest verdrängen, kam nicht von ungefähr, denn viele, die deinen ersten Strang gelesen haben, bekamen genau diesen Eindruck vermittelt. Du kannst es den Leuten nicht verübeln, die Vorgeschichte und deine Art des Umgangs damit in ihre Überlegungen hier miteinzubeziehen. Zur Erinnerung noch mal ein Zitat aus deinem Leber-Strang:
Zitat von barometer
"Harmlos" ist diese Freundschaft vielleicht nicht, aber ich bin nach wie vor absolut überzeugt davon, dass zwischen den beiden nichts läuft, was über eine Freundschaft hinausgeht. (28.06.07)
Äußerungen wie "absolut überzeugt" halte ich (aufgrund eigener Erfahrungen) für gefährlich, denn sie führen dazu Veränderungen nicht wahrzunehmen oder wahrnehmen zu wollen! Menschen und Beziehungen können sich ändern, manchmal nehmen wir das nur nicht zur Kenntnis, weil wir z.B. von den Dingen des Alltags stark gefordert werden. Das bedeutet nicht zwangsläufig das Ende einer Ehe, zeigt aber auch in deinem Fall einen deutlichen Riss, den dein Mann dir nicht eingestehen wollte und den du verdrängt hast, anders lässt sich dein Zitat rückblickend nicht interpretieren.
Das Thema Bauchgefühl halte ich derzeit nicht für TOP 1, du weißt doch, dass du dich darauf verlassen kannst, viel wichtiger finde ich es mit der kommenden Gesprächssituation in Punkto Offenheit umzugehen. Du musst ihm gestehen, geschnüffelt zu haben und dass sich in diesem Zuge deine Befürchtungen bewahrheitet haben. Sein Bild von dir wird sich in diesem Augenblick schlagartig ändern: 1. Ich kann meiner Frau in Bezug auf private Post nicht mehr vertrauen. 2. Sie weiß Bescheid, dabei wollte ich darüber nicht sprechen.
Die Ausgangsbasis für ein ehrliches und konstruktives Gespräch ist erdenklich schlecht, weil heftige Emotionen auf beiden Seiten im Vordergrund stehen werden. Ich würde mir Gedanken darüber machen, wie eine Grundlage dafür geschaffen werden kann, endlich wieder offen und ehrlich miteinander sprechen zu können, denn da gibt es schon viel zu lange viel zu große Defizite.
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03.03.2008, 01:10Inaktiver User
AW: Neu im Club der Betrogenen
Ohne Worte!Zu meiner momentanen Situation: Ich gehe durch die Hölle, aber ich gehe mit erhobenem Kopf.
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03.03.2008, 01:24
AW: Neu im Club der Betrogenen
Und ich finde, in der Liebe ist alles erlaubt. Auch Verdrängung, auch Feigheit - eben alles zu seiner Zeit.
Zitat von Sehnsuchtsvolle
Lassen wir den Bauchmal weg:
Barometer, höre weiter auf dein Herz und - wie tristania so trefflich sagte: Bleib tapfer, so bleibst Du Dir treu.
Alles Gute Dir
Levade
(der Deine Geschichte sehr leid tut, die ausserdem deinem Mann die Ohren lang ziehen möchte und die dich dafür bewundert, dass du dich nicht gehen lässt!)Wer keine Wahl hat, muss sich entscheiden.


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