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    Ist das eigene Glück Maßstab?

    Ist das eigene Glück Maßstab für alles Handeln? Kann ich alles hinter mir lassen, um meine neue Liebe zu leben? Kann ich mir und meinen eigenen Gefühlen vertrauen - wie lange dauert Verliebtsein? Und ist Verliebtsein wichtiger als eine lange (17 Jahre) Beziehung? Die allerdings nur noch vor sich hin plätschert und am besten mit der Aussage "es funktioniert halt gut" zu beschreiben ist?
    Seit 2 Monaten bin ich heftig und heimlich verliebt. Mein Mann und meine Tochter (16 Jahre) wissen nichts. Sie sind meine einzige Familie. Ich will ihnen nicht weh tun. Aber ich bin schon lange nicht mehr glücklich. Mein Mann und ich funktionieren in meinem Augen gut - aber nicht mehr. Mein Mann sieht das anders. Aus Bequemlichkeit (und vielleicht auch aus Gewohnheit heraus) ist er mit der Situation zufrieden. Ich nicht. Ich möchte Leben spüren und fühlen.
    Ich habe meine alte 1. große Liebe wiedergetroffen. Ihm geht es wie mir. Nach 1 Monat nach unserem Wiedersehen hat er sich bereits von seiner Frau getrennt. Er setzt mich nicht unter Druck. Er will auf mich warten.
    Kann - darf - ich alles bisherige Leben zerstören, um mein Glück zu leben. Was ist, wenn das alles nur vorübergehend ist? Ich habe Angst, und ich weiß nicht, was zu tun ist. Ich kann kaum noch schlafen und grübele. Und bin im Alltag wohl ziemlich unausstehlich. Ach ja - ich bin 46 Jahre alt. Zu alt, einen Neuanfang zu wagen?
    Ich bitte Euch um Eure Meinung!!

  2. User Info Menu

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Hallo Lucy
    dein Mann ist zufrieden, du nicht. Seit Jahren nicht mehr glücklich, schreibst du.
    Was hat dich bis jetzt daran gehindert, in deinem Leben mehr zu spüren und zu fühlen?
    Was möchtest du mehr spüren und fühlen, konkret? und wäre das mit deinem Mann möglich? Fühlst du dich von ihm überhaupt ernst genommen in deinem unglücklich sein?
    Und warum glaubst du, mehr spüren zu können mit einem Mann, den du seit 17 Jahren nicht gesehen hast?
    Hängt dein eigenes Glück von deinem Partner oder von dir ab?
    Ich habe den K(r)ampf mit den deutschen Artikel(n) aufgegeben!

  3. Inaktiver User

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Hallo Secretlucy, Du bist mit Sicherheit nicht zu alt.

    Ich würde mir folgende Fragen beantworten.....

    Möchte ich meinem Mann und mir noch eine Chance geben ? Wenn ja,dann MUß ich offen mit der Situation umgehen und das Gespräch mit ihm suchen !

    Hast Du Angst ,dass diese erste Phase der Verliebtheit abebbt oder sich in einiger Zeit die Gefühle verändert haben ? Dann laß´ es erstmal für eine Weile heimlich bleiben ,bis Du Dir über Deine Gefühle sicherer bist.

    Und als wichtigste Frage stellte ich mir diese:

    Will ich mein weiteres Leben getrennt von meinem Mann führen ?
    Ist es mir egal ,was er macht ,wo er den Abend verbringt ,wie er sich gerade fühlt ?

    Ich (auch 46 Jahre) mußte mir diese Frage mit einem klaren NEIN beantworten.Da war für mich klar , was ich brauche.

    Wobei ich bei mir dazusagen muß ,ich habe ihn mit einem offenen Gespräch über diesen neuen Mann in meinem Leben so geschockt ,dass er sich vollkommen geändert hat und es mir dadurch auch ermöglichte ,eine schöne Perspektive MIT MEINEM MANN anzugehen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Hallo secretlucy.Man ist nie zu alt einen Neuanfang zu wagen. Ich war 36 und bin aus meinem alten Leben ausgebrochen. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Meine freundin hat ihren jetzigen Mann während ihrer Ehe kennengelernt. Sie hat ihre affäre geheiratet. Nicht immer einfach die neue Beziehung. Aber der "neue Mann" ist für sie der richtige. So kann es auch gehen. Ich habe nicht soviel Glück gehabt. ABER IN EINER bEZIEHUNG BLEIBEn die mich nicht glücklich macht war nie mein Lebensziel. Ich lebe alleine und weiss auch nicht ob ich nochmal eine Liebesbeziehung haben werde.Aber was wirklich zählt ist sich selbst treu zu bleiben.

  5. Inaktiver User

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Zitat Zitat von secretlucy
    Mein Mann und ich funktionieren in meinem Augen gut - aber nicht mehr. Mein Mann sieht das anders. Aus Bequemlichkeit (und vielleicht auch aus Gewohnheit heraus) ist er mit der Situation zufrieden. Ich nicht.
    Hallo secretlucy,

    unterstelle ihm nicht vorschnell, er wolle ja sowieso nichts ändern, bevor Du ihm gesagt hast, dass sich bereits etwas geändert hat.
    Das ist in meinen Augen auch eine Art von Bequemlichkeit.

    Gruß, T.

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Zitat Zitat von secretlucy
    Ist das eigene Glück Maßstab für alles Handeln?
    Du bist für dein Glück (ganz allein) verantwortlich!
    Glück als "Maßstab" für dein Handeln?
    Dazu müßtest du für dich wissen, was du unter diesem "globalem" Begriff "GLÜCK" verstehst.
    Glück ist eine vorübergehende Momentsituation. ...und läßt sich Glück erzwingen?

    Kann ich alles hinter mir lassen, um meine neue Liebe zu leben?
    Du bist für dein Leben selbst verantwortlich.
    Alles hinter dir lassen? Ja, daraus besteht unser Leben. Es gibt Weggabelungen, wo wir uns für die weiteren Schritte entscheiden müssen. Und nicht jeder ist bereit, den weiteren Weg mit uns zu gehen. Insofern lassen wir ihn zurück.
    Kommt eine Schlucht, welche mit einem dünnen Seil überspannt ist, so legen wir allen Ballast ab, der uns keine Freude bringt. Ballast, den wir schon lange mit uns rum schleppen, aus falscher Einstellung zu uns selbst. Jetzt liegt es an dir, dich für die Dinge zu entscheiden, die du für deinen weiteren Weg benötigst.

    Kann ich mir und meinen eigenen Gefühlen vertrauen
    JA, JA, JA und nochmals JA
    Deine Gefühle geben deiner Seele Kraft.
    Mit Sicherheit gibt es immerwiederkehrende Situationen. ...bei Frauen z.Bsp.: diese wiederkehrenden Einkaufstouren, welche teilweise bis in einem Kaufrausch ausarten.
    Klar, in dem Moment fühlt man (Frau) sich pudelwohl.
    ....und was ist am folgendem Tag?
    Da geht der Trabbel los, weil der Schuhschrank, aus allen Nähten platzt.

    Und ist Verliebtsein wichtiger als eine lange (17 Jahre) Beziehung? Die allerdings nur noch vor sich hin plätschert und am besten mit der Aussage "es funktioniert halt gut" zu beschreiben ist?
    Diese Frage wirst du dir selber beantworten müssen!
    Was trägst du dazu bei, damit deine jetzige Beziehung NICHT dahin plätschert?
    Was unternimmst du, damit ihr beide/drei, glückliche Momente erleben könnt?
    Was war der Grund, das du dich für deinen Partner entschieden hast?
    Was habt ihr gemeinsam geschaffen, was hat euch zusammen geschweißt?
    Was gefällt dir an deinem Partner???
    Wofür würdest du dich bei ihm bedanken?
    Habt ihr gemeinsame Ziele, an denen ihr arbeiten könnt? Erfolge produzieren.
    Was "funktioniert gut"? und was müßte verbessert werden? Was kannst du dazu beitragen?

    Seit 2 Monaten bin ich heftig und heimlich verliebt. Mein Mann und meine Tochter (16 Jahre) wissen nichts. Sie sind meine einzige Familie.
    Ich wäre froh, wenn ich eine zu Ende führen hätte können.
    Es gibt nichts Schöneres als einen "Hafen" in diesem rauhen, tobenden und verlogenem Gesellschaftssystem, einen "Hafen" wo man ruhen kann. Kraft schöpfen, auftanken. Und vor allem auch REDEN.

    Ich will ihnen nicht weh tun.
    Du wirst ihnen nicht weh tun!
    Sie werden Schmerzen ertragen müssen. Für beide (logisch) nicht nachvollziehbar. Und es wird sicher eine lange Zeit andauern.
    Weh tun? wirst du dir selbst!!! Und dieser Schmerz wird deine Seele mit einer Narbe verzieren. Er wird schwächer werden, irgendwann hast du dich daran gewöhnt. Aber verschwinden?

    Aber ich bin schon lange nicht mehr glücklich. Mein Mann und ich funktionieren in meinem Augen gut - aber nicht mehr.
    Redet ihr überhaupt, über eure Sehnsüchte, Träume, Wünsche, Ängste, Trauer usw.???

    Mein Mann sieht das anders. Aus Bequemlichkeit (und vielleicht auch aus Gewohnheit heraus) ist er mit der Situation zufrieden. Ich nicht.
    Sei froh, das du nur einen Partner hast, ansonsten würde noch eine weitere Sichtweise auftreten.

    Ich möchte Leben spüren und fühlen.
    Du möchtest also zur Disco, ins Kino, ins Theater, richtig geilen, stundenlangen hemmungslosen Sex, Kuscheln, usw. usw.

    Ich habe meine alte 1. große Liebe wiedergetroffen. Ihm geht es wie mir. Nach 1 Monat nach unserem Wiedersehen hat er sich bereits von seiner Frau getrennt.
    Sorry, ich habe schon die unwahrscheinlichsten Dinge gehört, aber das sich deine 1.große Liebe wegen dir von seiner Frau getrennt hat?
    Es ist zwar schon einer der Einzelfälle, denn gewöhnlich reichen die Frauen die Scheidung ein, aber diese Darstellung hinkt!!!
    Laß es mich mal so darstellen:
    Der Typ ist in seiner Beziehung nicht glücklich, da er zuwenig beiträgt und sie ihm nicht alle Wünsche von den Augen abliest. Und in der Folge schaut er hier, schaut er da.... und wartet auf den Absprung, ins nächste Nest. Denn wer will schon alleine leben???
    Und wie der Blitz aus dem heiteren Himmel steht seine 1.große Liebe vor ihm.
    (Das neue Nest)
    Alles was euch damals trennte, an das erinnert ihr beide euch nicht mehr, ihr spürt nur: Mensch, das waren schöne Zeiten.
    Da ihr euch kennt, hat jeder von euch beiden einen großen Vertrauensvorschuß, ohne zu wissen, wie ihr euch beide in der Zwischenzeit verändert habt. ....Sympathie und Vertrauen, kann mir vorstellen, das er dir auch das gab, wonach du dich bei deinem Mann sehnst. ...SEX...

    Er setzt mich nicht unter Druck. Er will auf mich warten.
    Ja jaaa...

    Kann - darf - ich alles bisherige Leben zerstören, um mein Glück zu leben.
    Du darfst ALLES. Es gibt kein Naturgesetz, was es dir verbietet.


    Was ist, wenn das alles nur vorübergehend ist?
    ...und damit wären wir wieder bei den obigen Frage:
    Was trägst du dazu bei, das ihr glückliche Momente erleben könnt?
    Was war der Grund, das ihr zusammen gekommen seit? usw.

    Kannst du etwas erkennen?
    Hast du tatsächlich alles getan damit deine funktionierende EHE auch glückliche Momente erlebt?
    DAMIT AUCH DU GLÜCKLICH SEIN KANNST?????

    Ich habe Angst, und ich weiß nicht, was zu tun ist. Ich kann kaum noch schlafen und grübele. Und bin im Alltag wohl ziemlich unausstehlich. Ach ja - ich bin 46 Jahre alt. Zu alt, einen Neuanfang zu wagen?
    Ich bitte Euch um Eure Meinung!!
    Meine Meinung:
    Werde dir ganz konkret klar, was du für dich möchtest.
    Was du unter Glück verstehst.
    Und dann fange an zu arbeiten und nicht zu flüchten!
    Glaubst du der Garten EDEN wäre so berühmt geworden, wenn ihn keiner bearbeitet hätte?
    REDE mit deinem Mann. Sage ihm offen heraus was dich bewegt.
    Sei dabei EHRLICH.
    Sage ihm wonach du dich sehnst, was du dir wünscht, wovon du träumst...
    Unternehme etwas, damit du von deiner Seite beiträgst, das auch deine Träume, Sehnsüchte, Wünsche zum Leben erwachen.

    Wenns nicht hilft, ....wie heißen die heute Mediator, oder so. Sind eine Art Eheberater.

    Klar, du kannst auch alles hinter dir lassen.

    LG Schluppi

    PS.: Hier gibt es auch Stränge, wo viele Frauen wiederholt getrennt sind und ich habe immer wieder das Gefühl; denen geht es nicht ganz so gut.
    Aber es soll auch Ausnahmen geben.

    Ich bin ein 1 Mio-teiliges Puzzle !!!

    Schaut auf das Gesamtbild.

    ...haltet euch nicht an einzelnen "unschönen" Teilen auf.
    Diese gehören dazu.


    Folge deinem Gefühl,
    auch wenn der Weg steinig scheinen mag.



    ()

  7. User Info Menu

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    An alle, die hier bisher ihre Meinung geschrieben haben:
    Ich danke Euch!
    Was ich mir im Moment mitnehme, ist: Erst mal für mich abchecken, was ich will, fühle, wohin mein Weg gehen soll. Egal, mit wem. Zuallererst muß ich mit mir selbst klar kommen. Nicht immer zuerst auf den/die anderen schauen, sondern erst mal mit mir selbst im Reinen sein. Was ist der höchste Preis, den ich zahlen muß? Einsamkeit??? Man kann auch in einer Beziehung einsam sein. Gibt es Richtiges im Falschen? Ich glaube nicht.
    Ihr habt mich daran erinnert, daß ich auf mich selbst hören muß und herausfinden muß, was mir wichtig ist. Anschließend kann ich dann sehen, wie es weitergeht. Was sind meine eigenen Ziele? Ich muß mit Erschrecken feststellen, daß ich diese gar nicht so schnell formulieren könnte. Also - ich werde versuchen, die Situation so fair wie möglich für alle auszuhalten, und dann erst mal mit mir selbst sprechen.
    Angst habe ich trotzdem - und Unsicherheit und Ekel und Liebe und alles ... das ganze Programm eben, wenn es darum geht, sein Leben aufzuräumen!!!
    Die Frage, die bleibt, ist trotzdem: Ist das eigene Glück (was auch immer man/frau darunter versteht) wichtiger als das der anderen???

  8. User Info Menu

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Ich glaube, ich bin für m1 ziemlich kompliziert. Er kann mir oft nicht folgen und mich oft nicht verstehen. Sein Lieblingsablauf ist es, nach dem Arbeitstag nach Hause zu kommen und sich mit 1 Bier auf den Fernsehsessel zu verziehen. Das ist meistens die einzige Aktivität, die passiert. Ich möchte das nicht. Ich kann das auch nicht mehr. Leben ist mehr als ein Vor-sich-dahin-Gammeln. Ich möchte und brauche geistigen Austausch - nicht nur den Fernsehmoderator!!!

  9. Inaktiver User

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Secretlucy:"Die Frage, die bleibt, ist trotzdem: Ist das eigene Glück (was auch immer man/frau darunter versteht) wichtiger als das der anderen???"

    Wenn Du nicht glücklich genug bist,ist es der Partner auch nicht,sofern er Dich liebt!

  10. User Info Menu

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Ich denke auch oft, je früher man/frau dem Partner "reinen Wein" einschenkt, desto früher kann auch dieser sich anders orientieren und vielleicht auch noch mal eine neue Liebe finden.
    Aber: "Wie sag' ich es meinem Kinde"?????
    Eine ganz grauenhaft Vorstellung für mich!

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