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  1. Inaktiver User

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Zitat Zitat von secretlucy
    Ich war immer Anhänger der Theorie, man dürfe einen anderen nicht ändern wollen. Entweder es paßt, oder es paßt nicht.
    Natürlich darf man den anderen nicht umkrempeln wollen - und grundsätzlich muss es passen. Aber das tut es doch vermutlich, er ist Dir ja nicht zugelost worden, sondern Du hast ihn Dir als Deinen Mann ausgesucht.

    Aber dann geht es doch darum, die Ehe lebendig zu halten und immer neu einen gemeinsamen Weg zu suchen. Dabei knirscht es auch mal - das ist so, wenn die Dinge in Bewegung sind. Und das müssen sie. Dachtest Du, wenn die Liebe nur groß genug ist, dann geht das alles von alleine? Und wenn nicht, dann hat das sowieso alles keinen Zweck???

    Ich kopiere mal, was ich vor einigen Tagen in einem anderen Thread geschrieben habe:

    die Vorstellung, dass es immer von alleine und spontan passen muss, ist für eine langfristige Beziehung über die Jahre und Jahrzehnte doch völlig ungeeignet.
    Ob es nun um Sex geht oder um anderes.

    Auch wenn es grundsätzlich passt - Diskrepanzen gibt es doch immer. Sowieso - und weil wir uns entwickeln und verändern, nicht immer im Gleichschritt. Das wäre ja auch langweilig - irgendwo muss die Lebendigkeit doch herkommen.

    Und die Kunst ist, damit umzugehen, einen gemeinsamen Weg zu finden - und nicht Märchenprinzvorstellungen nachzuhängen oder alles in einen Zustand erstarren zu lassen, der die Unterschiede unter den Teppich kehrt.


    Gruß, Leonie

  2. Inaktiver User

    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Zitat Zitat von secretlucy
    ´
    Ich war immer Anhänger der Theorie, man dürfe einen anderen nicht ändern wollen. Entweder es paßt, oder es paßt nicht.

    an Euch alle
    Liebe secretlucy,

    ...aber ich kann mich selbst ändern und damit auch alles um mich herum!

    LG Helen

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Dieses Wochenende war ich allein unterwegs. Wie wohltuend. Wie wunderbar! Ich habe M1 gar nicht - M2 hingegen sehr vermißt. Hat das etwas zu sagen? Oder melden sich da nur die Verliebtheitshormone? Ich glaube, ich muß dafür sorgen, eine Zeit lang und zum ersten Mal im Leben alleine zu leben und zu wohnen (natürlich mit Kind), damit ich zu mir selbst vordringen kann.

    Manchmal ist Entscheidungsfreiheit die größte Herausforderung!!

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Zitat Zitat von secretlucy
    Dieses Wochenende war ich allein unterwegs. Wie wohltuend. Wie wunderbar! Ich habe M1 gar nicht - M2 hingegen sehr vermißt. Hat das etwas zu sagen? Oder melden sich da nur die Verliebtheitshormone? Ich glaube, ich muß dafür sorgen, eine Zeit lang und zum ersten Mal im Leben alleine zu leben und zu wohnen (natürlich mit Kind), damit ich zu mir selbst vordringen kann.

    Manchmal ist Entscheidungsfreiheit die größte Herausforderung!!
    Das Schönste ist letztlich, wenn du zur Ruhe und Gelassenheit gekommen bist. Diese innere Ruhe...
    Allerdings, empfinde ich diesen Weg, zu sich selbst, als einen der schwierigsten und leichtesten zugleich.

    Ich bin ein 1 Mio-teiliges Puzzle !!!

    Schaut auf das Gesamtbild.

    ...haltet euch nicht an einzelnen "unschönen" Teilen auf.
    Diese gehören dazu.


    Folge deinem Gefühl,
    auch wenn der Weg steinig scheinen mag.



    ()

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Nun ist es also raus - ich habe M1 gesagt, daß ich darüber nachdenke, mich von ihm zu trennen. Das ich so nicht weitermachen möchte und kann. Stellt Euch bitte vor: keine Reaktion!!! Nach 5 Tagen der Satz: ich will mich nicht trennen. Er lehnt Gespräche ab und ist "beleidigt". Ich glaube, ich habe keine Kraft mehr.

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Zitat Zitat von secretlucy
    Nun ist es also raus - ich habe M1 gesagt, daß ich darüber nachdenke, mich von ihm zu trennen. Das ich so nicht weitermachen möchte und kann. Stellt Euch bitte vor: keine Reaktion!!! Nach 5 Tagen der Satz: ich will mich nicht trennen. Er lehnt Gespräche ab und ist "beleidigt". Ich glaube, ich habe keine Kraft mehr.
    .... heyyy, folge einfach deinem Gefühl. Höre auf deine Seele.
    Andere Menschen mögen anders denken. Wenn sie glauben, sie denken wie du, oder für dich, dann distanziere dich, wenn sich deine Seele quält.

    Du hast KRAFT!!!
    ...unerschöpfliche Kraft. Sie schlummert in dir drin.
    Aber du brauchst sicher auch eine "Auszeit" um wieder zu dir zu finden. Kann das sein?

    Ich bin ein 1 Mio-teiliges Puzzle !!!

    Schaut auf das Gesamtbild.

    ...haltet euch nicht an einzelnen "unschönen" Teilen auf.
    Diese gehören dazu.


    Folge deinem Gefühl,
    auch wenn der Weg steinig scheinen mag.



    ()

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Liebe Schluppi,
    Du hast mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich brauche unbedingt eine Auszeit. Eine Zeit für mich alleine. Ich muß unbedingt zu mir selbst kommen und erkennen, was ich wirklich brauche und will. Ich bin sooooo traurig. Es tut mir alles so leid. Ich komme mir vor wie ein Schwein. Ich will alles "richtig" machen, aber es ist so schwer!!! Aber ich weiß: Menschen sind keine Maschinen und sie dürfen Fehler machen und dafür auch Gefühle erleben. Ich hätte gerne Unterstützung für die jetzt bevorstehenden Veränderungen und die notwendigen "formalen" Schritte, die zu unternehmen sind. Manchmal kenne ich mich selbst nicht. Aber wahrscheinlich muß ich nur meiner eigenen Kraft vertrauen. Und nicht verzagen. Und nicht nach anderen fragen. Einsamkeit ist besser als Verlogenheit. Es gibt nichts Richtiges im Falschen!!!

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Zitat Zitat von secretlucy
    Nun ist es also raus - ich habe M1 gesagt, daß ich darüber nachdenke, mich von ihm zu trennen. Das ich so nicht weitermachen möchte und kann. Stellt Euch bitte vor: keine Reaktion!!! Nach 5 Tagen der Satz: ich will mich nicht trennen. Er lehnt Gespräche ab und ist "beleidigt". Ich glaube, ich habe keine Kraft mehr.
    Es juckt in meinen Fingern...

    Was hast Du erwartet? Du beschäftigst Dich seit Wochen mit Deinen neuerwachten Gefühlen, ich kann mir vorstellen, daß er so leicht bis mittelschwer überrumpelt ist

    Vielleicht ist es Deinem Mann egal wie es Dir geht hauptsache Du funktionierst

    Vielleicht denkt er Du kommst schon wieder in die Reihe und sitzt das "Spektakel" erst einmal aus

    Vielleicht ist er so bequem und träge, daß er lieber die Ehe mitriskiert als sich zu bewegen

    Vielleicht ist er so geschockt, daß er bewegungslos in einer Art Starre verharrt und Dir erst einmal nur das für ihn Lebenswichtige rüberbringen konnte "Ich will mich nicht von Dir trennen"

    Welche Motivation dahintersteckt kannst Du nicht wissen ohne Dich in der nächsten Zeit mit IHM auseinanderzusetzen! Warum nicht Kraft und Zeit investieren um Dich mit Deinem Mann auszutauschen? Geh ihm hinterher und REDE mit ihm... schau in Dich, erzähle von Dir, was Du Dir gewünscht hast und wie Du Dich gefühlt hast in den letzten Jahren! Frage ihn nach seinen Wünschen, vielleicht bist Du sehr sehr überrascht?

    Meiner Meinung nach hat jede langjährige Beziehung, von der die Beteiligten sagen "eigentlich läuft es ja gut" Potential wieder so zu werden, daß sie sagen "ich möchte niemand anderen als ihn/sie so nahe in meinem Leben haben"

    Ob Eure Beziehung "gerettet" werden kann weiß ich nicht, wie denn auch, schließlich bist Du ja auch unsicher Wenn es sich dann auseinanderdividiert im Auseinandersetzen ist sie eben am Ende... aber weil es an der Beziehung/Euch gelegen hat und nicht an einer Außenbeziehung.

    Anders als Karla halte ich es für ungesund, die neuen Gefühle mit Verstand und Vernunft unter den Tisch zu kehren aus lauter Angst, mit den Konsequenzen unter der Armutsgrenze zu landen und sich nach Scheitern beider Beziehungen nach der Ehe zu verzehren die man weggeworfen hat. Singlesein ist keine Katastrophe und kein Zustand der schnellstmöglich beendet gehört damit ein Leben wieder sinnvoll und erfüllt ist! Ich lebe seit fünf Jahren allein, ich denke ich darf das sagen

    Angst ist ein schlechter Ratgeber. Ich stand ähnlich wie Du (ohne Affaire aber mit heftigen Gefühlen, wie ich sie seitdem nicht wieder für einen Mann hatte) in einer Zwickmühle. Ich hätte sie nicht aufgeben KÖNNEN, es riß an mir wie nichts zuvor in meinem Leben... Ich habe mich dafür entschieden, sie nicht zu verdrängen sondern bin ihnen nachgegangen, habe meine Sehnsüchte ent-deckt und nach fast zwei Jahren mit räumlicher Trennung von meinem Mann habe ich mich ganz getrennt. Ohne Affaire, aber die Gefühle haben mir gezeigt was ich selbst fehlerhaft zugelassen habe in meinem Leben. Aber das ist meine Geschichte, Deine kann ganz anders verlaufen.



    Die Gefühle die Du empfindest zeigen doch deutlichst daß etwas sehr schiefhängt in Deinem Leben. Gehe ihnen nach, ich meine damit nicht daß Du Deinen Mann verlassen und ins neue Nest springen solltest... Sie zeigen vernachlässigte Gebiete in Eurer Ehe an, vielleicht auch eher bei Dir, unabhängig von Deinem Mann. So etwas aus lauter Angst zu verdrängen weil eine Ehe ja etwas ist wonach andere sich verzehren und man mit wenig zufrieden sein soll macht meiner Meinung nach seelisch krank

    Da schau hin und arbeite an Veränderungen, ob Deine Ehe wirklich am Ende ist wirst Du erst nach so einem Prozeß wirklich wissen können... falls Du Dir die Zeit dazu geben willst und auch riskierst daß Dein Lover die Flinte ins Korn wirft...

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    Secretlucy
    denke bitte nicht ich hätte etwas gegen dich weil meine Postings direkt sind. Ich bin nur der Meinung, die Probleme die du mit deinem Mann hast wirst du mit jedem anderen Partner auch haben. Weil sie mit dir selber zu tun haben.


    ich habe schon tausendmal Wünsche und Vorstellungen geäußert - es ist einfach nichts passiert.
    Und es macht auf Dauer nicht froh, immer wieder das gleiche zu sagen.
    Du hast vielmals deine Wünsche geäußert ... geäußert? geredet???? und sonst abgewartet dass sie in Erfüllung gehen? Sorry wenn es hart klingt, aber.. ist dein Mann deine gute Fee? Willst du Leben in deinem Leben? Dann besorge es dir/euch. Willst du Spannung? Dann suche es. Willst du die Art Unterhaltung die dir dein Mann nicht geben kann? Noch nie gehört von Literatur- oder ähnliche Kreise?
    Was hat dich bis jetzt davon abgehalten, Secretlucy?

    Ich war immer Anhänger der Theorie, man dürfe einen anderen nicht ändern wollen. Entweder es paßt, oder es paßt nicht.
    Naja, das ist relativ. In Grunde ist es richtig, aber man kann auch dem anderen die Chance geben, einem entgegen zu kommen. Das geht allerdings nicht (immer) nur über blosses reden, sondern eher mit handeln und mitreissen. Mindestens versuchen. Vielleicht geht es gut, vielleicht nicht. Aber keiner hat dich bis jetzt gezwungen das intellektuelle oder seelische Verkrümmung hinzunehmen nur weil er kein Interesse daran hat - oder hat es jemand?

    Nun ist es also raus - ich habe M1 gesagt, daß ich darüber nachdenke, mich von ihm zu trennen. Das ich so nicht weitermachen möchte und kann. Stellt Euch bitte vor: keine Reaktion!!! Nach 5 Tagen der Satz: ich will mich nicht trennen. Er lehnt Gespräche ab und ist "beleidigt". Ich glaube, ich habe keine Kraft mehr.
    Wenn du in diesem Forum liest, wirst du jede Menge Aussagen von Frauen lesen, die schreiben "es war doch alles gut, und plötzlich hat er mich eröffnet dass er weg will (oder eine andere hat). Ich fühle mich so, ob mir den Boden unter den Füssen weggezogen worde wäre".... und dann kommt die obligatorische Antwort: jetzt ist es wichtig dass du dich um dich kümmerst. Er musst um dich kämpfen bla bla..... Erkennst du euren Fall wieder? Nur andersrum. Vielleicht ist sein "beleidigt sein" gar kein "beleidigt sein" sondern was ganz anderes....
    Was für eine Reaktion hast du eigentlich erwartet?


    Du willst deinen Weg suchen, ok, finde ich auch wichtig. Aber das
    Ich glaube, ich muß dafür sorgen, eine Zeit lang und zum ersten Mal im Leben alleine zu leben und zu wohnen (natürlich mit Kind), damit ich zu mir selbst vordringen kann.
    geht in einer Richtung, die ich persönlich unfair finde, weil - in meinen Ohren - du mit den Gedanken spekulierst, ihn aus der Wohnung/Haus zu schmeissen. Wenn du dich finden willst, solltest du deine Konsequenzen alleine ziehen, ohne die beiden anderen nicht mehr zu belasten als nötig.

    Du hast geschrieben, Menschen sind keine Maschinen und dürfen Fehler machen - ist dein Mann kein Mensch? Und wie soll er merken dass er Fehler macht, wenn du die ganze Zeit nichts gesagt hast, ausser Wünsche zu äußern? Weißt du, es ist ein Unterschied ob ich sage z.B. "ich wünsche mir mehr Abwechslung in unserem Alltagsleben" oder "ich habe Karten besorgt. Ich würde lieber mit dir hingehen, aber wenn du nicht willst, gehe ich mit meiner Freundin hin. Aber ich gehe." Du verstehen?

    Ich wünsche dir viel Kraft - die wirst du brauchen. Und ansonsten unterschreibe ich den letzten Absatz in Woltera Posting mit.
    Ich habe den K(r)ampf mit den deutschen Artikel(n) aufgegeben!

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    AW: Ist das eigene Glück Maßstab?

    @rehbrauneaugen
    Hast Du Angst ,dass diese erste Phase der Verliebtheit abebbt oder sich in einiger Zeit die Gefühle verändert haben ? Dann laß´ es erstmal für eine Weile heimlich bleiben ,bis Du Dir über Deine Gefühle sicherer bist.
    ich finde es gut, dass sekretlucy deinen rat nicht befolgt hat. ich kann mir nicht vorstellen, mit solchen heimlichkeiten das glück zu finden.

    @sekrtetlucy
    Ist das eigene Glück Maßstab?
    darum gehts hier. ja sekretlucy, ich finde schon, das eigene glück ist maßstab. ich bin allerdings gezwungen mit umsicht abzuwägen, da ich nicht glücklich (selbstzufrieden) bin, wenn ich mich in meinen beziehungen unfair und fies verhalte.
    Nun ist es also raus - ich habe M1 gesagt, daß ich darüber nachdenke, mich von ihm zu trennen. Das ich so nicht weitermachen möchte und kann.
    nur so kann's weitergehen. wie auch immer er im weiteren reagiert: es wird etwas in dir verändern.

    lass die sonne für dich scheinen.

    bifi
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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