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  1. User Info Menu

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    Wenn es einem nicht gutgeht, ist es umso unverständlicher, wieso man das Risiko eingeht, seinen Partner derart zu verletzen.

    Ich versuche mal, den Partner auszuklammern - ich glaube, das ist eine zweite Ebene.

    Bleibe ich auf der reinen Affären-Ebene, dann muss ich feststellen, dass erstaunlich viele Menschen erstaunlich viele Dinge tun, die ihnen alles andere als gut tun.

    Iss so, denkt

    der Prijon


    (dem das gelegentlich auch so geht)

  2. Inaktiver User

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    Zitat Zitat von Prijon
    Wenn es einem nicht gutgeht, ist es umso unverständlicher, wieso man das Risiko eingeht, seinen Partner derart zu verletzen.

    Ich versuche mal, den Partner auszuklammern - ich glaube, das ist eine zweite Ebene.

    Bleibe ich auf der reinen Affären-Ebene, dann muss ich feststellen, dass erstaunlich viele Menschen erstaunlich viele Dinge tun, die ihnen alles andere als gut tun.

    Iss so, denkt

    der Prijon

    (dem das gelegentlich auch so geht)

    Da gehör ich auch dazu, keine Frage. Manchmal direkt vorsätzlich!!!

    Aber wieso dann das Gejammer? Das hat immer so was Passives, und ich seh keinen Grund, in einer selbstgeschaffenen Situation das Opfer zu geben!

  3. User Info Menu

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    @einewiekeine
    Aber wieso dann das Gejammer? Das hat immer so was Passives, und ich seh keinen Grund, in einer selbstgeschaffenen Situation das Opfer zu geben!
    um zu dieser erkenntnis zu kommen, bedarf es einer reflektionsfähigkeit, die manch eine/r auf grund seiner geringen lebenserfahrung noch nicht haben kann. finde ich!

    bifi
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

  4. Inaktiver User

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    Zitat Zitat von bifi
    @einewiekeine

    um zu dieser erkenntnis zu kommen, bedarf es einer reflektionsfähigkeit, die manch eine/r auf grund seiner geringen lebenserfahrung noch nicht haben kann. finde ich!

    bifi
    Stümmt! Aber dafür sind wir ja da!!

    Nein, im Ernst, ich finde schon, dass man das direkt so sagen kann: du kannst dich entscheiden, was du willst. Wenn du weiter leiden willst, mach weiter so. Du kannst es aber auch ändern.

    Dass das schwer ist ist klar, aber was ist schon leicht im Leben???

  5. User Info Menu

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    bedarf es einer reflektionsfähigkeit, die manch eine/r auf grund seiner geringen lebenserfahrung noch nicht haben kann. finde ich!

    Findest Du nicht auch, dass es erstaunlich oft Menschen schon eher gesetzteren Alters (also so ü 40) sind, denen das passiert?

    Ich glaube nicht, dass das nur mit Lebenserfahrung (jaja, ich weiß - Alter bringt das nicht automatisch mit sich) zu tun hat. Da gibt es sicher (???) auch eine Reihe anderer Faktoren. Sehnsucht. Hormonelle Verblendung (=Torschlusspanik?). Entschlusslosigkeit. Lauter so Dinge. Ein kunterbunter Mix.

    Letzten Endes lohnt wahrscheinlich der tiefe Blick auf sich selbst - DA sind die Gründe zu finden, glaube ich. MaryB und Bellada sind nämlich in meinen Augen auch schöne Beispiele dafür, dass dieses "dazu gehören immer zwei" (nämlich auch der Ehepartner) und "einer glücklichen Ehe geht keiner fremd" einfach nur Plattitüden sind.

    Prijon

  6. Inaktiver User

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    Ich glaube, dass es vielen Menschen Angst macht, für sich selber die Verantwortung übernehmen zu sollen. Ist ja auch nicht leicht. Und deshalb werden so Ausflüchte konstruiert wie: ich bin da einfach so reingeraten, ich wollte das nicht, ich konnte mich einfach nicht dagegen wehren...

    Wenn man erkennen würde, dass man selbst entschieden hat, so zu handeln, und auch durchaus eine Alternative gehabt hätte, wäre man ja auch gezwungen, die Verantwortung für sein Tun zu übernehmen.

    Nur warum es so vielen Menschen einfacher erscheint, die Augen zu zu machen, mit unter Umständen fatalen Konsequenzen, das bleibt mir ein Rätsel. Ich dachte immer, das ist gerade das Schöne am Erwachsensein, für sich selbst verantwortlich zu werden und entscheiden zu können, was man tun oder lassen will!

  7. Inaktiver User

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    Zitat Zitat von Prijon
    [

    Letzten Endes lohnt wahrscheinlich der tiefe Blick auf sich selbst - DA sind die Gründe zu finden, glaube ich. MaryB und Bellada sind nämlich in meinen Augen auch schöne Beispiele dafür, dass dieses "dazu gehören immer zwei" (nämlich auch der Ehepartner) und "einer glücklichen Ehe geht keiner fremd" einfach nur Plattitüden sind.

    Prijon
    Da hast du Recht, Prijon. Es geht oft auch ausschließlich um die fremdgehende Person und deren Innerstes.

    Das Posting von MaryB zeigt aber wie schrecklich eine Affäre und das Ende einer Affäre empfunden wird.
    Ich kann das sehr gut nachempfinden. Es gibt keinen persönlichern Profit mehr: Es ist eine Droge wie Alkohol. Hörigkeit.
    Wäre es so einfach alles zu beenden würden es die Beteiligten gerne tun, liebend gerne. Denn wer tut sich so etwas freiwillig an?

    Deshalb nützt es in diesem Moment auch wenig Vorwürfe zu machen oder an die Vernunft zu appellieren.
    Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie Bellanda zu helfen ist. Sie WEISS doch alles aber sie kann nicht handeln.
    Und umso weniger handeln, weil der Affärenmann nicht mir ihr an einem Strang ziehen wird.

    Gruß
    Frieda

  8. Inaktiver User

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich glaube, dass es vielen Menschen Angst macht, für sich selber die Verantwortung übernehmen zu sollen. Ist ja auch nicht leicht. Und deshalb werden so Ausflüchte konstruiert wie: ich bin da einfach so reingeraten, ich wollte das nicht, ich konnte mich einfach nicht dagegen wehren...

    Wenn man erkennen würde, dass man selbst entschieden hat, so zu handeln, und auch durchaus eine Alternative gehabt hätte, wäre man ja auch gezwungen, die Verantwortung für sein Tun zu übernehmen.

    Nur warum es so vielen Menschen einfacher erscheint, die Augen zu zu machen, mit unter Umständen fatalen Konsequenzen, das bleibt mir ein Rätsel. Ich dachte immer, das ist gerade das Schöne am Erwachsensein, für sich selbst verantwortlich zu werden und entscheiden zu können, was man tun oder lassen will!
    Das ist Theorie, pure Theorie. Es funktioniert so nicht !


    Frieda

  9. User Info Menu

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    @ Frieda-Belle

    Du weißt, dass es da von mir nichts als volle Zustimmung geben kann. Und den Appell an ihren Willen. Der (und nur der!) kann es richten.

    Dass der Ausstieg hart ist - keine Frage, ich habe das (mittelbar) selbst erlebt. Und glaube mal gar, dass das für mich als "wissender Partner" auch die Hölle war. Die Verletzungen, die meine Frau sich da zugefügt hat, haben sehr starken Einfluss gehabt und waren über einen erheblichen Zeitraum absolut "beziehungsgefährdend".

    Deswegen gruselt es mich auch heute noch, wenn ich Postings wie die von MaryB und Bellada lese.

    Prijon

  10. Inaktiver User

    AW: Zwei Männer gleichzeitig und die Folgen

    Zitat Zitat von Prijon
    MaryBs Posting sei vor allem denen empfohlen, die da meinen, dem Betrüger gehe es immer gut.

    Ich glaube übrigens auch nicht, dass es männlichen Betrügern immer gold geht - das zieht sich ja durch viele Diskussionen hier. Da wird die Zerrissenheit, die MaryB und Bellada schildern, Frauen scheinbar noch abgekauft. Über das männliche Affärengegenüber heißt es dann, dass es DEM doch gut gehe, dass DER doch alles habe was er brauche und so. Keine Rede davon, dass der genauso zerrissen sein könnte.

    Ich frage mich schon länger, warum keinem dieser gedankliche Bruch auffällt.

    Prijon
    ... Über das männliche Affärengegenüber heißt es dann, dass es DEM doch gut gehe, ------ und so. Keine Rede davon, dass der genauso zerrissen sein könnte. -----

    ist mir auch schon aufgefallen. Liegt es evtl. daran, dass hier in der Mehrheit Frauen schreiben? Liegt es vielleicht daran, dass Männer noch immer (oder überhaupt) Schwierigkeiten haben über ihre Gefühle zu sprechen? Geschweige denn, sich einem Internetforum anzuvertrauen?

    Die Frage von Belladas Affärenmann, ob sie mit ihrem Mann geschlafen habe - wirklich nur Eifersucht? Ist vielleicht auch Zerrissenheit, Unsicherheit möglich? Lebt er nicht auch eine Zeit, die ihn möglicherweise auch aus den Schuhen haut?
    Unsicher macht in seinen Gefühlen zu seiner Frau? Ich meine, der Mann liebt genauso "hoffnungslos" wie Bellada...

    Egal wie, Bellada, ich schließe mich, mit meiner eigenen Geschichte, meinen Empfindungen, MaryB an.

    Wenn ich nur ansatzweise geahnt hätte, in welche inneren Konflikte mich meine Affäre stürzen würde .... gerade jetzt beim Schreiben fällt mir auf: ich HABE es geahnt! Und doch habe ich mich darauf eingelassen ---- Blöd, wenn man seine Ruhe haben will! Nicht blöd, wenn man irgendwie merkt, dass auch dies Leben und unter Umständen Weiterentwicklung bedeutet.

    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass Du aus der ganzen Sache, wie auch immer sie abläuft, viel lernst!

    Shonagon

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