Hallo,
heute ist wieder so ein Tag, an dem ich allein zuhause bin und mich frage, warum man eine Geliebte ist. Warum man sich das alles gefallen lässt.![]()
Ich weiß, dass er wahrscheinlich grade mit seiner Familie zu Abend isst und keinen Gedanken daran verschwendet, wie es mir wohl geht. Das es ihm im Grunde genommen egal ist, ob ich allein zuhause sitze und davon träume, dass er bei mir ist.
Ich verstehe nicht, warum man in dieser Situation nicht einfach die Beine in die Hand nimmt und raus geht, um auch ein bißchen Glück abzubekommen, nein, statt dessen igelt man sich immer noch mehr ein und hofft, dass er doch noch spontan vorbei kommt und man wenigstens ein paar glückliche Stunden hat.
Warum ändert man nichts daran und akzeptiert diese Geschichte, an deren Ende man nur verlieren kann?
Warum ist man freiwillig die zweite Wahl?
Gruß blue-a![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 24
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23.04.2007, 20:09
Warum machen wir so was eigentlich mit?
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23.04.2007, 20:16
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
liebe blue-a!
ersetze "man" durch "ich".
stell' DIR diese fragen!
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23.04.2007, 20:20Inaktiver User
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
Das hab ich mich auch oft gefragt.
Zitat von blue-a
Wie es bei dir ist, weiss ich nicht, bei mir war es ein bekanntes Muster, bzw. ein bis dato unbekanntes Muster.
Ich gebe mich mit wenig zufrieden, weil ich daran gewöhnt bin, nie alles zu bekommen. Nie die Liebe bekomme habe, die ich gebraucht hätte, immer "betteln" musste.
Und zum Anderen muss ich mich der Geliebtenrolle auch nicht völlig auf den Mann einlassen, ihn nie ganz nah an mich ranlassen, aber andrerseits wahsinnig gut alle meine Sehnsüchte auf ihn projizieren...
Wie gesagt, so war es bei mir, bei dir kann das ganz andere Gründe haben.
Gruß
Anna
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23.04.2007, 20:20Inaktiver User
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
Zitat von Lizzie64
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23.04.2007, 20:20
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
du machst es nur so lange mit bis deine hoffnung auf dein happy end mit ihm nicht mehr greift. so lange bis du dir selber nichts mehr vormachen kannst. so lange bis du dir selber total bescheuert vorkommst und deine ausreden für ihn knapp werden oder sich auch mittlerweile für dich lächerlich anhören. und dann gehst du und dann ist es auch ganz ganz leicht.....i know it.
Maybe I'm too young to keep good love from going wrong
But tonight you're on my mind so you never know
I'm broken down and hungry for your love with no way to feed it
Where are you tonight, you know how much I need it
Too young to hold on and too old to break free and run
__________________________________
Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis (Woody Allen)
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23.04.2007, 20:27
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
Nun ja, die Frage habe ich mir schon sehr oft gefragt, aber ich kann sie mir mit klarem sachverstand nicht erklären, dashalb wende ich ich an euch, weil es hier frauen gibt, die aus diesem schlamasel raus sind und vielleicht wirklich bei klarem verstand sind.liebe blue-a!
ersetze "man" durch "ich".
stell' DIR diese fragen!
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24.04.2007, 00:11
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
man macht es mit, weil sich dieser Schmerz nicht so arg anfühlt wie der, wenn man sich getrennt hat.
Bleibt man in dieser Schiene, gibt es immer wieder schöne Momente, man kann sich vorgaukeln, daß es irgendwann so sein wird, daß man ohne Heimlichkeiten Hand in Hand durch das Städtchen gehen kann...
Die Achterbahn geht rauf und runter, bei einer Trennung ist man erst nur unten und davor hat man dann Angst und klammert dann, um wenigstens Achterbahn fahren zu können.
So habe ich es hier verstanden, wenn Geliebte berichten.
Ansatzweise kenne ich dieses auch, ich war einem Mann nahe (kurz nach meiner Scheidung, war noch ziehmlich down) der sich als Getrennter ausgegeben hat. Ich habe emotionale und körperliche Nähe zugelassen und dann erfahren, daß er mit seiner Frau zusammenlebt wie Ehepaare es zu tun pflegen. Ich hab einen Schlußstrich gezogen, Liebeskummer geschoben aber ich war konsequent.
aber es hat einige Monate gedauert, bis ich entliebt war, aber wenn ich daran denke, welchen Job er mir zugedacht hatte, bin ich froh, daß ich mir mehr wert gewesen bin.
WolteraDas Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!
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24.04.2007, 00:17
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
@blue-a
Vielleicht hilft Dir das weiter...
Meine Freundin zieht nächste Woche mit ihrem Geliebten zusammen - nach 7 Jahren (!!)... zum x-ten Mal... (wenn man die Versprechungen zählt)... Ich glaub's erst, wenn ich es sehe!!!
SP
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24.04.2007, 06:43
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
ich fühl mich als ehefrau auch wie die zweite wahl
echt scheiss gefühl
ich sitze auch jeden abend da und weiss nicht, ob er jetzt mit ihr zusammen ist oder was
jaja und die paar stunden glück, dann is er wieder weg und man fällt in ein tiefes loch
und warum man das mitmacht: weiss ich auch nicht.
liebe?!?
ach noch was zum trost: habe mal gelesen, dass die männer, die zwischen geliebter und ehefrau hin- und hergerissen sind, die geliebte vermissen, wenn sie bei der ehefrau sind und umgekehrt. ja die armen. da brech ich vor mitleid gleich in tränen aus. wahrscheinlich sitzt er also gemütlich am esstisch mit seinen kleinen ahnungslosen kindern und denkt an dich...don´t push me cause i´m close to the edge
winter ade, scheiden tut weh
aber das scheiden macht,
dass mir das herze lacht,
winter ade, scheiden tut weh
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24.04.2007, 08:47
AW: Warum machen wir so was eigentlich mit?
Ganz verstehe ich die Geliebten nicht, manchmal allerdings schon so ein wenig.
Das hat doch auch was, da ist ein Mann der riskiert viel, damit er mit einem zusammen sein kann, seine Ehe und Familie...das ist doch schon was fürs Ego ..und das meine ich jetzt nicht sarkatisch.
Was ich nicht mehr verstehe ist, warum man sich über Jahre hinhalten lässt, Rettungsversuche der Ehe beobachtet...das müsste einem doch glasklar machen, das man für diesen Mann eben nur eine Nebenrolle spielt.Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.


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