Hallo allerseits,
um es gleich vorwegzunehmen - für dieses doch reichlich pikante Thema habe ich mir einen Zweit-Nick zugelegt - mein Mann ist auch viel im Web unterwegs und weiß, dass ich hier unter anderem Namen in absolut harmlosen Threads fast täglich schreibe. Es wäre äußerst schlecht, wenn er auf diese Art und Weise von meinen Gedanken erführe, das möchte ich ihm dann unter Umständen wenn überhaupt schon selbst sagen. Ich weiß, dass das verpönt ist, aber hoffe auf Euer Verständnis.
Heute bin ich ziemlich aufgewühlt, denn ich habe letzte Nacht von einer wichtigen Jugendliebe geträumt. Tom (im RL heißt er natürlich anders) ist mittlerweile ein guter Freund, aber als ich 18 war, war ich sehr verliebt in ihn. Er ist ein paar Jahre älter, was in dem Alter ja Welten sind, er kam mir immer unglaublich erwachsen vor. Leider wurde aus uns kein richtiges Paar, er konnte sich damals zunächst nicht zwischen mir und einer "Mitbewerberin" entscheiden, wir haben viel geknutscht und hatten auch Sex, aber es wurde nichts Festes daraus. Später hatte er dann eine Beziehung mit meiner damals besten Freundin, das tat ungeheuer weh. Noch später, da hatten wir schon außer Höflichkeiten keinen persönlichen Kontakt mehr, probierte er auch zeitweilig die gleichgeschlechtliche Liebe aus, was mich natürlich damals total schockierte und ihn nach meiner Sicht völlig außerhalb meiner Reichtweite beförderte. Ich ging dann zum Studium lange Jahre weg, in denen wir keinerlei Kontakt hatten.
1999 haben mein jetziger Mann und ich uns zum zweiten Mal und "endgültig" ineinander verliebt (das jetzt noch auszuführen würde zu lang und tut nicht unmittelbar zur Sache). Wir zogen dann auch aus beruflichen Gründen wieder fast in die "Heimat", und ich traf Tom zufällig wieder. Er hatte mittlerweile eine kleine Agentur und ich bat ihn, mich als Künstlerin zu vertreten. Die Jahre hatten ihres dazu beigetragen, die Wogen der Gefühle (meinerseits?) zu glätten und uns in die Lage versetzt, sachlich-vernünftig-freundschaftlich miteinander umzugehen. Mir brannte aber natürlich die Frage seiner sexuellen Orientierung auf den Nägeln, auf äußerst umständliche Art und Weise habe ich schließlich herausgefunden (ich bin nicht die, die fragt "Hey sag mal, bist du schwul?"...), dass er -einsam und Langzeit-Single- doch nach einer PartnerIN suchte, und unglücklich über sein Alleinsein war. OK, das war schon mal geklärt, ist ja auch dann nicht unerheblich, wenn man NICHT vorhat, noch einmal intim zu werden (oder sich gar zu verlieben!).
Nun sind wir also seit ca. 4 Jahren befreundet. Mein Mann und ich haben mittlerweile zwei süße kleine Kinder. Unsere Ehe ist zur Zeit nicht viel mehr als eine Wohngemeinschaft, was nicht heißt, dass ich es mir nicht anders wünschen würde. Mein Mann Martin (s.o.) hat in letzter Zeit seinerseits eine bemerkenswerte Transformation vollzogen: vom ungepflegten Bierbauchträger zum stattlichen, gutaussehenden, schlanken Graue-Schläfen-Träger. Seit er 20 Kilo abgenommen hat, ist sein neues Lebensgefühl kaum noch zu bremsen, er geht seinem Hobby sehr intensiv nach und ist deshalb fast jeden Abend in dieser Sache unterwegs. Gerade in den letzten 8 Wochen kann ich mich an kaum einen Tag erinnern, wo wir irgendetwas zusammen unternommen hätten. Ich lasse ihn mein Missfallen regelmäßig, mal ärgerlich, mal freundlich wissen und er gelobt selbstverständlich auch jedes Mal Besserung. Ich bin mal gepannt, ob es im April, wie er mir versprochen hat, wirklich nicht mehr so viele Termine sind. Ich glaube ihm jetzt erst mal.
Tom hat mich im Januar besucht und schlug vor, einen festen Tag im Monat zu vereinbaren, an dem wir uns regelmäßig treffen. Ich habe mich gefreut. Übrigens habe ich auch nach meiner 2. Schwangerschaft gerade sehr viel abgenommen, und Tom fasste bewundernd meinen Oberschenkel an und sagte "Da könnte man ja glatt Lust auf Dinge bekommen, die zuletzt vor 15 Jahren passiert sind." (Er sagte es irgendwie weniger plump, ich erinnere mich aber nicht genau.) Auch wenn wir uns in den letzten Jahren wirklich rein freundschaftlich begegnet sind, gab es solche kleinen Anspielungen auf die gemeinsame Vergangenheit oft, mir ist dann immer ganz heiß geworden, aber ich bin immer davon ausgegangen, dass es nur für mich eine tiefere Bedeutung hat und für ihn wirklich nur ein Scherz ist. Ich habe auch in den letzten Jahren schon öfters erotische Träume von ihm gehabt, was ich ihm auch mitgeteilt habe (allerdings nur DASS ich von ihm geträumt habe, nicht WAS, aber ich glaube, den Spielraum hätte seine Phanasie auch so ausfüllen können, wenn er denn ähnlich empfand wie ich). Neben Martin aufzuwachen und von Tom geträumt zu haben - puh! An solchen Tagen war ich immer total durch den Wind.
Gestern war wieder so ein einsamer Abend und heute war wieder so ein Morgen. Ich hatte mir schon auf meiner einsamen Fernsehcouch diverse Szenarien ausgemalt, was man so aller als "Desperate Housewife" anstellen könnte um der Langeweile zu entgehen, was in einem 1A-Romantiktraum mit Tom und mir als Hauptdarstellern resultierte. Heute habe ich dann bei der Arbeit immer wieder daran und an ihn denken müssen. Es ließ mir keine Ruhe. Wir sind für Anfang April verabredet, und ich wollte ihn wissen lassen, dass ich von ihm geträumt habe, aber ich wusste nicht, wie ich es anstellen sollte. Zunächst wollte ich, dass es irgendwie frech und kokett klingt, vielleicht auch ein wenig ironisch. Doch was hätte mir das gebracht? Er hätte eine ebenso ironische Antwort gesendet (wir sprechen über sms), und dann wäre nichts weiter gewesen. Wie sonst auch.
Zuhause habe ich mich ins Bett gelegt (ausnahmsweise war dazu mal Gelegenheit) und ihm eine komplett anders geartete Nachricht geschrieben: "Lieber Tom, du bist schon wieder in meinen Träumen aufgetaucht. Ich glaube, ein Teil von mir ist immer noch 18 Jahre alt. Ich staune, dass du mir immer noch auf dieser Ebene nachgehst. Für mich war unsere "Beziehung" so intensiv, ich war sehr verliebt und dann sehr verletzt. Vielleicht ahnst du gar nicht, dass du für mich eine solche Bedeutung hast. Na, jetzt schon... Sorry für den Überfall, irgendwann hätte ich es dir eh erzählt. Können wir mal darüber reden? Nach solchen zugegebenermaßen schönen Nächten "mit dir" bin ich immer total verwirrt... Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr schockiert, S."
Er antwortete mir, ich solle mir keine Sorgen machen, es sei eine spannende Zeit, wie er das meint würde er mir sagen, wenn wir darüber reden. Und darauf würde er sich jetzt schon freuen.
So ist der Stand der Dinge. UND JETZT???
Ich habe nicht vor, meine Ehe zu ruinieren. Ich liebe Martin sicher noch. Die Liebe ist allerdings reichlich verschüttet und demzufolge auch recht angekratzt. Sie bräuchte jede Menge Pflege.
Ich liebe meine Kinder über alles und werde nicht zulassen, dass sie durch dieses ganze Szenario Schaden nehmen. Sie sind allerdings noch so klein, dass sie jetzt noch gar nichts davon mitkriegen würden, jedoch kann das Ganze ja u.U. langfristige Folgen haben. Mein Mann ist ein Scheidungskind, und was das anrichtet, ist ja allgemein bekannt. Das will ich meinen Kindern ersparen.
Aber Fakt ist auch, dass ein anderer Teil von mir sich eine leidenschaftliche Affäre mit Tom wünscht. Wobei ich da natürlich auch schon wieder einen Schritt weiterdenke und mir ausmale was aus dieser Affäre werden könnte. Und da gibt es eigentlich nur Verlierer, in jedweder Variante: Entweder (unwahrscheinlichster aller Fälle) ich verlasse Martin um mit Tom zu leben, oder (höchstwahrscheinlicher Fall) die Geschichte ist irgendwann vorbei und Toms und meine Freundschaft (die wir jetzt noch haben) auch. In dem Fall käme dann noch sein oder mein gebrochenes Herz hinzu.
Jetzt bin ich erst mal gespannt wie ein Flitzebogen, was der ominöse Satz, es sei eine "spannende Zeit momentan" zu bedeuten hat. Und ich hoffe nicht, dass er mich bis Anfang April auf die Folter spannt. Aber da er ein Mann ist, und die ganze Sache sowieso für ihn viel weniger aufregend ist als für mich (fürchte ich, hoffe natürlich das Gegenteil) gehe ich davon aus, dass es genauso sein wird.
Achja, hinzu kommt noch, dass Martin und ich unter Umständen vorhaben, mittelfristig in das Haus meines Schwiegervaters zu ziehen - Tom wohnt nur 5 Häuser weiter. Was dem Ehebruch theoretisch Tür und Tor öffnen könnte und alles auch nicht weniger kompliziert machen würde.
So, ich glaube ein so langes Posting habe ich noch nie geschrieben. Wollt ihr mir schreiben, was euch zu der ganzen Sache einfällt?
Aber bitte nicht fertigmachen,
danke,
Sopranina
Antworten
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23.03.2007, 21:10
Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
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23.03.2007, 22:06Inaktiver User
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Mh, Sopranina,
zwei Männer, um deren Aufmerksamkeit du gebuhlt hast und deren Fokus du nicht wirklich erreichen kannst bzw. konntest. Versuchst du vielleicht die Ablehnung deines Mannes durch die Bestätigung des (alten) Neuen zu heilen? Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen… dieser Punkt scheint dich ja schon sehr lange und intensiv zu verfolgen.
Tom ist dir damals entglitten, dein Mann tut es jetzt. Ich halte es für den falschen Weg, aus der Ehe auszubrechen und sich Bestätigung in den Armen eines anderen zu suchen. Fang die Schmetterlinge ein, die dir Tom in deinen Bauch gezaubert hat und nimm sie mit in deine Beziehung. Umwirb deinen Mann, versuch ihn wieder für dich zu erobern. Ich finde es nicht verwerflich, sich innerhalb einer festen Beziehung in einen anderen Menschen zu verlieben. Genieß das Gefühl, sieh es als Chance zur Verbesserung, aber reite dich nicht unüberlegt in einen Scherbenhaufen.
Viel Glück,
Rezeptfrei
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23.03.2007, 22:16Inaktiver User
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Hallo Soprania,
So ein ähnliches Posting wie Deines habe ich im letzten Sommer (im Juli ca.) hier reingestellt. Ich war kurz vor meinem 1. Seitensprung und soooooo verliebt. Und hatte meine Ehe auch satt, dachte über Trennung nach. Zum Glück war mein Seitensprung ehrlich genug, mit deutlich zu machen, dass er nur ein kleines Sexabenteuer suchte, und ich bin schnell wieder von meinem Trip runtergekommen und habe gelernt, das Gute an meiner Ehe zu sehen, auch wenn sie nicht perfekt ist.
Es sind auch noch hunderte von Mädels hier, die Ähnliches erlebt haben. Es gibt natürlich auch solche, die mit ihrem Jugendfreund oder einem anderen Partner glücklich werden, aber die schreiben hier wohl eher nicht...
Ich kann Dir keine Tipps geben. Möchte Dich nur warnen, vor lauter rosa Brille die Tatsachen nicht aus den Augen zu verlieren.
Du hast noch nicht mal mit Tom geschlafen, da denkst Du schon über eine Beziehung mit ihm nach??!
Er scheint offensichtlich Sex mit Dir zu wollen, vielleicht eine Affäre, die Frau von einem anderen Mann f..en, schauen ob er Dich rum kriegt. Aber ob er eine Beziehung zu Dir will? Erst mal findet er es einfach nur "spannend" ... Für ihn steht ja auch nichts auf dem Spiel. Er hat nichts zu verlieren, im Gegensatz zu Dir.
Auch ich bin ein "desperate Housewife" (auch wenn ich arbeite!), auf der Suche nach dem Verliebtsein, dem Kick... Ich möchte meine Ehe nicht zerstören, und doch schwärme ich für andere Männer. Ich bin nach dem 1. Seitensprung ein zweites Mal gesprungen, und ich gebe zu, wenn sich die passende Gelegenheit bietet, wird's wieder passieren. Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich damit das Risiko eingehe, alles zu verlieren und die bitteren Konsequenzen dann tragen zu müssen.
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23.03.2007, 22:19Inaktiver User
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
P.S. Zwischen den Zeilen schreibst Du, dass Dein Mann ganz viel abgenommen hat, viel besser aussieht und total aktiv ist. Könnte es sein, dass auch er eine Affäre hat, wenn er so viel unterwegs ist und wenig mit Dir unternimmt? Muss ja nicht unbedingt sein. Vielleicht hat er wirklich Hobbies. Aber irgendwie liest sich das komisch in dem Zusammenhang.
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23.03.2007, 22:52
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Ja, das ist mir auch aufgefallen. Vielleicht solltest Du erst mal überprüfen, ob da alles noch so ist, wie es sein sollte?
LG,
Beni
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23.03.2007, 22:56
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Danke, ihr beiden, für die ehrlichen Antworten. Ich denke auch, dass es besser wäre, es nicht zu tun. Und dass sich die Schmetterlinge wieder verkrümeln werden, so wie sie es diverse Male vorher auch schon getan haben.
Nein, ich denke nicht ernsthaft über eine Beziehung mit Tom nach, ich glaube, ich hatte auch dazugeschrieben, dass das die am wenigsten wahrscheinliche Alternative ist. Ich amüsiere mich ein wenig über die Vorstellung von Tom als "wildem Sexmonster", das ist er nun wirklich überhaupt nicht, aber es ist auch schwierig, in ein paar Zeilen einen Menschen in so einem Forum wirklichkeitsgetreu zu beschreiben. Ich glaube, dass wenn einer an Sex mit dem anderen gedacht hat (ach was, Sex, daran denke ich eigentlich nicht wirklich, eher an Zärtlichkeiten und Küsse, die Sache selbst hat für mich gar nicht mal so den Reiz), ich diejenige bin. Von sich aus würde Tom niemals ernsthaft auf das Thema kommen. Wenn ich ganz aufmerksam in mich hineinhorche ist mein Bedürfnis wahrscheinlich eher, die Geschichte von vor 15 Jahren noch mal aufzuarbeiten. Und deshalb habe ich ihn ja auch um das Gespräch gebeten. Vielleicht können wir da noch Dinge klären, oder ich ihm einfach mal sagen (was bisher nicht geschehen ist), und wir dann unsere Freundschaft einfach weiterführen.
Ja, an die Möglichkeit, dass mein Mann eine Affäre haben könnte, habe ich selbstverständlich auch schon gedacht. Ich glaube es allerdings nicht. Er hat zwar auch kürzlich eine alte Freundin wiedergetroffen, aber ich habe sie auch getroffen. Sie ist sehr religiös, hat Mann und Kinder und außerdem ist sie sehr graumäusig, was nichts heißen muss, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie bei meinem Mann eine Saite zum klingen bringt. Wir sind auch bisher immer ehrlich zueinander gewesen, und ich habe es ihn auf den Kopf zu gefragt, er hat verneint. (Habt ihr zufällig in der aktuellen Brigitte die Kolumne von Julia Karnick gelesen? Beinahe kommt es mir so vor, als hätte ich eine "Uschi", eine Geliebte für meinen Mann erfunden!)
Ach, ich bin so zerrissen. Ich mag auch nicht um meinen Mann werben, ich finde, das ist seine Aufgabe. Schließlich ist er derjenige, der ständig weg ist und sich nicht um mich und die Kinder kümmert.
Ich habe auch schon öfter für andere Männer geschwärmt, so weit wie diesmal ist es aber nie gekommen. Na, wir werden sehen, wie es weiter geht. Ich habe Tom auf jeden Fall noch mal gesmst dass er mich doch bitte nicht bis Anfang April zappeln lassen soll. Vielleicht ist das Aufregende in seinem Leben ja auch eine neue Freundin, dann hätte sich das ganze Thema ohnehin erledigt. Aber egoistisch wie ich im moment nur sein kann wäre mir das natürlich nicht recht, obwohl ich glücklich für ihn sein müsste...
SopraninaGeändert von Sopranina (23.03.2007 um 22:59 Uhr)
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23.03.2007, 22:57
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Ich habe nicht vor, meine Ehe zu ruinieren. Ich liebe Martin sicher noch. Die Liebe ist allerdings reichlich verschüttet und demzufolge auch recht angekratzt. Sie bräuchte jede Menge Pflege.
Es ist ja allgemein bekannt, dass die beste Art und Weise, eine Beziehung zu pflegen, das Eingehen einer Affäre ist.
Ich liebe meine Kinder über alles und werde nicht zulassen, dass sie durch dieses ganze Szenario Schaden nehmen.
Möglich wäre immerhin, dass die Sache auffliegt. Es soll Ehemänner geben, die dann die Trennung durchziehen. Deine Handlungsmöglichkeiten wären dann begrenzt.
Prijon
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23.03.2007, 23:13
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Meinst du das ernst, mit dem Eingehen einer Affäre, Prijon? Das wäre ja quasi ein Freifahrtschein...!
Also ich hatte das bis jetzt nicht in meinem Ehepflege-Repertoire...
Ja, das ist ja das Dumme, dass es auffliegen könnte. Oder dass mich zeitlebens mein schlechtes Gewissen so drücken wird, dass ich es irgendwann beichte und alles dadurch nicht besser sondern nur noch viel katastrophaler wird. Außerdem könnte ich weder meinem Mann, noch (viel schlimmer) meinen Kindern sowie jedem, der meinem Mann nahesteht ohne Schuldbewusstsein wieder unter die Augen treten. Glaube ich. Habe da keine Erfahrungswerte, wie abgebrüht ich sein könnte.
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23.03.2007, 23:16
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Meinst du das ernst, mit dem Eingehen einer Affäre, Prijon? Das wäre ja quasi ein Freifahrtschein...!
Meinst Du die Frage ernst?
Prijon
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23.03.2007, 23:19
AW: Seitensprung - soll ich oder soll ich nicht?
Ja schon, (nicht das mit dem Freifahrtschein!) meinst Du, weil die Affäre irgendwie die Routine durchbrechen kann und so irgendwelche verkrusteten Beziehungsmuster oder so aufbricht? Oder ich habe vielleicht was missverstanden.


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