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  1. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Er hätte mit Dir darüber reden müssen, keine Frage...aber trotz allem hat er Recht, wenn er sich aufregt, dass Du ungefragt SEINE Post öffnest. Und vielleicht HÄTTE er ja in den nächsten Tagen noch mit Dir darüber gesprochen, wenn Du ihm nicht schon "zuvorgekommen" wärst, indem Du den Brief gelesen hast.
    Von Absendung der Kündigung bis zum Eingang des Schreibens hatte er ja genügend Zeit, ihr das zu sagen.
    Aber wenn er da mit ihr geredet hätte, hätte sie ihn vielleicht überredet, die Kündigung zurückzuziehen? Also hat er ERST Fakten geschaffen.

    Nicht sehr nett.

  2. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Nein, nicht sehr nett.

    Aber ich kann kein Gebrüll veranstalten, wenn ich in erster Linie nicht auf mich selbst achte und keine Verantwortung für mich übernehme.

    Fängt im vorliegenden Fall (spätestens) damit an, dass ich einen Mietvertrag umschreiben lasse, wenn ich irgendwo einziehe. Nicht aus Misstrauen, sondern weil ich damit rechtlich klare Tatsachen schaffe - tue ich das nicht, kann beispielsweise auch der Vermieter für Ärger sorgen, weil eine Wohnung, die er an eine Einzelperson vermietet, von zwei Menschen bewohnt wird.

    Briefe anderer Menschen zu öffnen ist nicht in Ordnung (wie schon jemand schrieb: es ist ein Straftatbestand), auch nicht, wenn es Schreiben von Vermietern oder E-Werken sind - kann in einem solchen Fall das Telefon in die Hand nehmen, den Adressaten anrufen und um Erlaubnis bitten, das Schreiben öffnen zu dürfen. Wenn ich eine Beziehung mit einem Menschen führe, dem ich so sehr misstraue, dass ich "Eingebungen folgend" sogar persönliche Post öffne, ist diese Beziehung eigentlich keine - ihr fehlt jegliche Vertrauensbasis.

    Insgesamt passt für mich an der Geschichte ziemlich wenig zusammen. Enormer Prüfungsstress, Umzug kommt daher nicht in Frage, aber Zeit, eine Woche nach Paris zu fahren? Aha...

    Zur Not bin ich innerhalb eines Tages in ein möbliertes Zimmer gezogen und habe meine Möbel in einem Lagerraum untergebracht. Das gibt mir ausreichend Zeit, mich auf meine Prüfungen vorzubereiten, diese hinter mich zu bringen, und hernach auf Wohnungssuche zu gehen.

    Aber darum geht es im vorliegenden Fall gar nicht. Es geht darum, dass die Beziehung mangels Vertrauensbasis und aufgrund übergriffiger Kontrollmechanismen eine Non-Beziehung ist, darum, dass sich einer der Partner verändert, und diese Veränderung anscheinend bedrohlich ist, und darum, dass sich hier offenbar auch Machtgefüge wandeln, was ich recht interessant finde und was wiederum erklären könnte, warum der "Übeltäter" lieber heimlich Tatsachen schafft als offen zu kommunizieren.

    Grüssle
    Seawasp

  3. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Offizielle Schreiben (Stadtwerke, Telefon, GEZ, Hausverwaltung, etc.) öffnen mein Partner und ich beide, egal an wen sie adressiert sind. Das hat für mich nicht mit Verletzung des Briefgeheimnisses, sondern eher mit Aufgabenteilung zu tun, der Rechnungs- und Verwaltungskram für eine gemeinsame Wohnung muss ja nicht an einer Person hängen bleiben, dass habe ich selbst in WGs so gehandhabt, sofern der Absender klar ersichtlich war. Falls man natürlich pendantisch veranlagt ist, müßte man um das "Briefgeheimnis" zu waren, sämtliche Namen aller Bewohner angeben. Fände ich dann bei einer 6er WG z.B. irgendwann absurd.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass man schockiert ist, wenn der Partner die gemeinsame Wohnung unter dem Hinter wegkündigt, es sei denn er hat vor mich mit einer neuen Traumwohnung zu überraschen.

    Genauso wenig erfreut wäre man über den plötzlichen Verkauf des gemeinsamen Autos, das Stornieren einer gemeinsamen Reise oder einen Jobwechsel in eine andere Stadt, was man mehr oder weniger nur durch Zufall erfährt. Das sind doch eher alles Dinge die man gemeinsam entscheidet.

    Und da scheint die Kommunikation auch irgendwie nicht zu funktionieren. Ist dein Freund denn grundsätzlich nicht in der Lage dich in Entscheidungen mit einzubeziehen? Oder gibt es mittlerweile eine plausible Erklärung dafür, dass er diese Entscheidung alleine getroffen hat, oder dich erst so spät informieren wollte?

  4. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Ich versteh überhaupt nicht, warum ihr das mit der Woche Paris und dem Prüfungsstress seltsam findet. Das hat alles etwas mit Zeitplanung zu tun.

    Angenommen ich weiß im November, dass ich Mitte März Prüfungen habe, kann ich ohne weiteres für Januar oder Februar eine Woche Paris buchen. Und die restliche Zeit fürs Lernen nutzen.

    Soll ich dann noch zusätzlich einen Umzug und möglicherweise eine Wohnungssuche bewältigen, kann mich das sehr wohl stressen oder meinen vorher gut kalkulierten Zeitplan durcheinander bringen. Ganz einfach, weil ich das eben nicht eingeplant hatte.

  5. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Robin Hut, es kann aber nicht Sinn der Sache sein, eisern an einem Plan festzuhalten, den ich vor Monaten gefasst habe, wenn mein Leben sich inzwischen total gewandelt hat.

    Dann ist eine Woche Paris vielleicht weniger sinnvoll als ein Umzug.

    Oder ich lagere meinen Kram ein und fahre trotzdem nach Paris, weil es mir gut tut.

    Ich muss doch kontextbezogen meine Entscheidungen treffen, statt an etwas festzuhalten, das vor drei Monaten wunderbar passend schien, aber eben in die Zukunft, die keiner von uns kennen kann, gedacht war, und nun zur Gegenwart nicht mehr recht passen will. Wir leben im Hier und Jetzt, das ist unsere Grundlage - entsprechend muss ich handeln.

    Grüssle
    Seawasp

  6. User Info Menu

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Fängt im vorliegenden Fall (spätestens) damit an, dass ich einen Mietvertrag umschreiben lasse, wenn ich irgendwo einziehe. Nicht aus Misstrauen, sondern weil ich damit rechtlich klare Tatsachen schaffe - tue ich das nicht, kann beispielsweise auch der Vermieter für Ärger sorgen, weil eine Wohnung, die er an eine Einzelperson vermietet, von zwei Menschen bewohnt wird.
    @seawasp: das stimmt so nicht. Man hat das Recht, einen Partner einziehen zu lassen. Man muss den Vermieter nur informieren wegen eventueller Nebenkosten, die personenbezogen sind.

    Briefe anderer Menschen zu öffnen ist nicht in Ordnung (wie schon jemand schrieb: es ist ein Straftatbestand), auch nicht, wenn es Schreiben von Vermietern oder E-Werken sind - kann in einem solchen Fall das Telefon in die Hand nehmen, den Adressaten anrufen und um Erlaubnis bitten, das Schreiben öffnen zu dürfen. Wenn ich eine Beziehung mit einem Menschen führe, dem ich so sehr misstraue, dass ich "Eingebungen folgend" sogar persönliche Post öffne, ist diese Beziehung eigentlich keine - ihr fehlt jegliche Vertrauensbasis.
    Aber wir wissen doch immer noch nicht, welche grundsätzlichen Regelungen es in dieser Beziehung zu dem Thema gab. Ich bin ja normalerweise eine große Verfechterin von Privatspähre, aber einen Brief vom Vermieter der gemeinsam bewohnten Wohnung zu öffnen - nun ja, ich finde wahrhaftig, dass es dramatischeres gibt.

    Dass die Geschichte insgesamt komisch ist - stimmt. Und auch schade, dass sich Haesin noch nicht wieder selbst gemeldet hat. Aber ich mag kein Interpretationen aufgrund eines sehr dürftig geschilderten Tatbestandes.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

  7. User Info Menu

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Ich staune immer wieder darüber, was "Frau" sich so alles gefallen lässt und sich dann immer wieder damit rechtfertigt, er oder sie würden sich ja immer noch lieben.

    Jetzt mal ganz ehrlich! Was hat der Typ denn nach Wirksamkeit der Kündigung vor? Hat er sich dazu schon einmal geäußert? Wenn Haesin Pech hat, quatiert er sich irgendwo ein, und sie kann sehen, wo sie bleibt.

    Ich persönlich finde es genauso schlimm, dass er die Kündigung heimlich betrieben hat (wieso diese Heimlichtuerei???) als auch das Öffnen fremder Post. Irgendwie seid ihr doch beide nicht ehrlich zueinander oder vertraut euch zumindest nicht so recht.

    Was ist das für eine Basis? Und warum muss Frau sich an so einen Lügner, Heimlichtuer, Vorbestraften und psychisch labilen Typen klammern, der ihr nur Krankheiten und Stress verursacht???

    Nein meine Damen, Männer gibt es genug - so etwas muss man sich wirklich nicht antun!!!
    Lieber Orangenhaut, als gar kein Profil...

    Ina Müller

  8. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Zitat Zitat von Edelherb
    @seawasp: das stimmt so nicht. Man hat das Recht, einen Partner einziehen zu lassen. Man muss den Vermieter nur informieren wegen eventueller Nebenkosten, die personenbezogen sind.
    Richtig. Und für mich würde sich dann die Frage stellen: Bin ich Mitmieterin, Untermieterin, oder Gast? Entsprechend hätte ich gern klare Verhältnisse.

    Ich denke an diverse Fälle, in denen Mann eine ETW hat, Frau mit einzieht, und die beiden überhaupt keine klaren Regelungen treffen. Frau zahlt ohne Vertragsgrundlage Miete (finanziert damit die Wohnung mit) oder erklärt sich bereit, für "freies Wohnen" sämtliche anderen Kosten zu übernehmen (und finanziert damit die Wohnung mit) - hat aber im Fall einer Trennung die Arschkarte und beschwert sich dann, dass sie "ihm die Wohnung auch noch mitfinanziert hat, ohne etwas davon zu haben". Ähnlich läuft es, wenn mein Freund Mieter der Wohnung ist und ich nicht im Mietvertrag stehe. Wenn er dann Tatsachen schaffen möchte und kündigt, darf ich mich nicht beschweren.

    Zitat Zitat von Edelherb
    Aber wir wissen doch immer noch nicht, welche grundsätzlichen Regelungen es in dieser Beziehung zu dem Thema gab. Ich bin ja normalerweise eine große Verfechterin von Privatspähre, aber einen Brief vom Vermieter der gemeinsam bewohnten Wohnung zu öffnen - nun ja, ich finde wahrhaftig, dass es dramatischeres gibt.
    Das mag bei einer guten Vertrauensgrundlage durchaus so sein. Aber "Eingebungen" gab es ja offenbar schon häufiger, darüber hinaus fehlt jegliches Verständnis dafür, dass hier überhaupt übergriffig gehandelt wurde.

    Zitat Zitat von Edelherb
    Dass die Geschichte insgesamt komisch ist - stimmt. Und auch schade, dass sich Haesin noch nicht wieder selbst gemeldet hat. Aber ich mag kein Interpretationen aufgrund eines sehr dürftig geschilderten Tatbestandes.

    Grüße,
    Edelherb
    Es steht Haesin ja frei, über weitere Informationen für mehr Klarheit zu sorgen. Mein Ansatz ist grundsätzlich eher der des: Welchen Einflussbereich hat derjenige, der das Problem "hat" - eine Lösung kann diesbezüglich für mich nicht sein, jegliche Verantwortung abzulehnen und vom "Verursacher" zu fordern, alles rückgängig zu machen, um den status quo wiederherzustellen.

    Grüssle
    Seawasp

  9. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    @ Seasweap

    Natürlich kann Haesin jetzt nicht mehr an ihrem Plan festhalten, aber wenn er mit ihr über seine Kündigungspläne gesprochen hätte, hätte sie ja auch die Chance gehabt zu sagen: Mein Lieber, wir haben doch für dann und dann Paris gebucht und im Anschluss habe ich erstmal meine Prüfungen, aber danach würde ich sehr gerne mit dir umziehen. Das hat für mich nichts mit mangelnder Flexibilität oder Planungsverliebtheit zu tun. Sondern schlichtweg mit Rücksicht und Absprachen.

    Ich denke mal, dass Haesin sich gerade eh die größten Vorwürfe macht, weil sie nicht so richtig auf ihr Bauchgefühl gehört hat und zwar weiß, dass sie ihrem Freund nicht vertraut, aber keinen Konsequenzen darausgezogen hat. Trotzdem ist die Situation einfach sch*ße und ich hoffe, dass sie jetzt das beste für sich daraus macht!!!
    Hör auf dein Gefühl, Haesin!

  10. Inaktiver User

    AW: Wohnungskündigung hinter dem Rücken

    Für Frauen, die sich aus Liebe in finanziell schwierige Situationen begeben, gibt es einen Buchtipp:

    Bis das Geld euch scheidet - von Katharina Schäfer

    Die Autorin hat ihrem Lebenspartner alles überlassen - Finanzen, Banken Hauskauf, etc. und ist nach Jahren aus den Latschen gekippt, wie der Liebste sich gut abgesichert hat, aber sie im Regen stehen liess...

    Klare Verhältnisse - Interesse an Verträgen, Finanzen und eigenen Rechten haben was mit Selbstverantwortung zu tun.

    Aber da ist Frau erst hinterher schlauer...

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