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    AW: Affäre, die keine werden sollte, beendet

    Zitat Zitat von noprincess Beitrag anzeigen
    Ich würde mir das genauer anschauen bevor ich anfange zu daten. Eigentlich sucht man doch Abstand von solchen Probleminhabern.
    Da bin ich absolut bei Dir, aber bei Neoli und ihrem Kollegen war es ja kein klassisches Daten, sondern sie sind sich über die Jahre des intensiven Zusammenarbeitens immer näher gekommen, vor der Affäre gab es eine tiefe Freundschaft.

    Ansonsten stimme ich Dir zu: wenn ich daten würde (was ich seit vielen Jahren nicht mehr mache), würde ich bei den ersten Treffen ganz genau schauen, wen ich da vor mir habe.

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    AW: Affäre, die keine werden sollte, beendet

    Zitat Zitat von Herbstwanderung Beitrag anzeigen
    sondern sie sind sich über die Jahre des intensiven Zusammenarbeitens immer näher gekommen, vor der Affäre gab es eine tiefe Freundschaft.

    Ansonsten stimme ich Dir zu: wenn ich daten würde (was ich seit vielen Jahren nicht mehr mache), würde ich bei den ersten Treffen ganz genau schauen, wen ich da vor mir habe.
    Die tiefe Freundschaft kann auch seiner überfreundlichen Opferdarstellung und ihrer grenzenlosen Freundlichkeit, ihn zu retten entsprungen sein. Auf jeden Fall war nichts anders an seiner Situation inkl. Ehefrau und jetzt ist man auf einmal weniger nett in dieser tiefen Freundschaft. Und ja, bei den Voraussetzungen hätte man auch einfach Freunde bleiben können ohne Zwischenspiel an der Arbeit.

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    AW: Affäre, die keine werden sollte, beendet

    Hallo und erstmal Danke Danke Danke!

    Ich könnte Euch echt knutschen...coronakonform natürlich!

    Ihr habt mit allem was Ihr schreibt und denkt recht.
    Und ich denke so gut wie in allen Punkten wie Ihr!

    Natürlich war es dumm mich darauf einzulassen. Aber ich wusste es nicht besser.
    Wie schon ganz oft geschrieben kannte ich diesen Menschen vorher schon 3 Jahre.
    Die Liebe hat sich nach und nach entwickelt. Ich habe diesem Menschen komplett vertraut.
    In allem was er gesagt hat. Ich glaubte ihm was er mir sagte.
    Vielleicht war es naiv....aber naja....so nach 3 Jahren dachte ich schon ich wüsste auf was für einen Menschen ich mich einlasse.
    Dass ich darauf vertrauen kann, dass es so ist wie er sagt.
    Und deshalb ließ ich mich ja auf diese Affäre, die nie eine werden sollte, ein.
    Was dann folgte wisst ihr ja. Immer wieder kamen neue Gründe von ihm wieso er sich noch nicht trennen kann. Es waren gute Gründe dabei, aber auch einfach nur dumme.

    Nur war ich da einfach schon zu verliebt. Ich habe ihn wirklich aus tiefstem Herzen geliebt und dann ist es schwer richtig die Bremse zu ziehen. Man will ja erstmal weiter glauben.
    Und da ich ja auch in so einer langen Beziehung war wusste ich, dass alles nicht sooooo leicht ist.
    Klar gibt es mutige gefestigte Menschen, die so lange Verbindungen von heute auf morgen lösen können.
    Aber schaut man sich zB im Internet so um, dann ist es fast eher die Minderheit. Denn es ist schwer.
    Wenn man mit 15 mit jemandem zusammenkommt und man will sich 20-25 Jahre später trennen, dann ist für manche, wie z.B. mich, schwer. Ja letztendlich habe ich es geschafft, aber auch nicht von heute auf morgen und nach viel innerem Kampf (schon lange bevor es den anderen gab).
    Deshalb würde ich niemandem einen Vorwurf machen der Zeit braucht für eine Trennung.

    Aber dass es so lange ist, ist schon heftig. Wie auch schon geschrieben hätte ich niemals so lange gewartet, wenn das mit der schweren Erkrankung eines seiner Elternteile nicht dazugekommen wäre.
    Dass so etwas jemanden komplett aus der Bahn wirft verstehe ich mehr als.
    Ich mein, mal ganz ehrlich wer könnte sagen „Hey dein/e Mutter/Vater ist sterbenskrank, es könnte jeden Tag soweit sein, dass sie/er stirbt, aber sieh trotzdem zu, dass du dich trennst“.
    Klar man hätte dann auch sagen können erstmal Schluss. Was ich auch wollte. Ich dachte sogar, dass ihn das eh wieder mit seiner Frau zusammenschweißt. Aber er sagte, dass er mich braucht und ich liebte ihn (absolute Kurfassung). Ja im Nachhinein betrachtet wohl dumm, aber da dachte ich noch immer, man sei auf dem richtig Weg.
    Ein Teil von mir war halt auch trotzdem immer skeptisch, was wahrscheinlich mein Glück war, sonst würde ich noch immer drin hängen.

    Aber ich habe halt angefangen auch auf mich zu achten, auf mich zu hören. Mich zu fragen wieso ich in dieser Sache geblieben bin etc.
    Wieso ich mich in einen vergebenen Mann verlieben konnte frage ich mich aber nicht, denn ich habe mich schlichtweg verliebt in den 3 Jahren.
    Die Gefühle interessiert es erstmal (leider) nicht ob der Andere Single ist oder nicht.
    Klar, wenn ich jetzt am Wochenende einen kennenlerne und ich höre er ist vergeben, bin ich sofort weg.
    Aber bei meinem Kollegen und mir ist das ja durch die tägliche enge Zusammenarbeit gewachsen.
    Ok man hätte sofort kündigen können, als man die Gefühle merkte, aber mal ehrlich...wer macht das?! Meist denkt man, dass man das schon irgendwie gescheit hinbekommt (was natürlich nicht klappt), dass man es im Griff hat (naja).
    Also sich zu verlieben kann man nicht wirklich verhindern. Aber ich würde bei einem vergebenem Mann diese Gefühle nie wieder zulassen bzw ausleben.
    Wieso ich das diesmal gemacht habe(war ja das erste Mal in meinem Leben)?
    Tja, ich denke nach 20 Jahren unglücklicher Beziehung, dachte ich dass ich jemanden gefunden habe, der mich wirklich liebt,der mit mir durch dick und dünn geht, halt alles was man von der wirklichen Liebe kennt (ich vom Hörensagen).
    Dann kam auch noch dazu, dass wir den selben „Hintergrund“ haben, was unsere Partnerschaften angeht.
    Kitschig formuliert, habe ich gedacht, dass ich den Einen gefunden habe, wir das alles zusammen hinbekommen und dann irgendwann gemeinsam glücklich werden.
    Ganz so naiv wie es klingt war ich nicht, aber knapp formuliert passt es.
    Wir hatten ja oft Streit, Diskussionen und auch Schluss wegen meiner Skepsis, meinem Bauchgefühl und weil mir ein Teil von mir immer sagte, dass es eine große Luftnummer ist.
    Aber die Liebe von meiner Seite war halt lange stärker. Und natürlich auch die Hoffnung, dass doch noch alles so kommt wie gedacht.

    Ich kann nur nochmal sagen, Gott sei Dank, dass ich es dann aber nach fast 2 Jahren doch hinbekommen habe. Mir ist auch klar geworden, dass es zuletzt bei mir auch eine Egosache (wenn man das so nennen kann) war. Wie ich hier schon so oft schrieb, es tat einfach weh, dass man so veräppelt wurde und alles andere. Man kommt sich richtig dumm und gedemütigt vor.
    Und das ist noch immer so. Fast schlimmer als vorher, vor allem nach dem letzten Gespräch mit ihm.

    Denn auch wenn ich den Inhalt hier recht neutral, wertfrei oder teilweise sogar positiv für ihn formuliert habe....als er vor mir saß, ich hatte ich eine sehr große Wut in mir und auch jetzt habe ich noch nicht meinen Frieden damit. Ich hoffe aber, dass ich das irgendwann soweit verarbeitet habe.
    Ich rede nicht davon, dass er sich nicht getrennt hat.

    Ich sage euch was ich mittlerweile von ihm halte, dann versteht ihr was ich meine. Und das schreibe ich jetzt hier nicht als verbitterte Ex Geliebte. Wenn überhaupt als verbitterte Ex gute Freundin/Kollegin/Vertraute. Vieles von dem was ich jetzt schreibe werde hatte ich in all den 2 Jahren auch immer mal im Kopf, aber durch die Gefühle verdrängte ich es.

    Meine Meinung ist:
    Ich glaube ihm, dass er bisher in seinem Leben zum Großteil unzufrieden war. Schon als er bei uns anfing, sah er nicht aus wie ein zufriedener Mann. Das sage übrigens nicht ich, sondern das haben die Kollegen gesagt die von uns erfahren haben. Er sah nicht aus wie ein glücklicher Mann. Gestresst etc. Er blühte (laut meinen Kollegen) immer nur auf, wenn er mit mir zusammen war.

    Ich glaube also, dass in seinem Leben schon einiges im Argen lag und war. Ich mein, welcher Mensch mit gerade Anfang 40 sagt, dass er keine 60 werden will? Und das sagte er mal ganz beiläufig, lange bevor das mit uns anfing. Aber aus welchem Grund sein Leben so war, keine Ahnung. Ob nun wegen der Frau, wegen ihm selber, wegen der Familie.
    Klar habe ich da seine Erzählungen, aber ehrlich gesagt glaube ich vieles nicht mehr.
    Ich kenne ja nun auch seine andere Seite und kann mir sehr gut vorstellen, dass er auch Zuhause so agiert. Wenn seine Ehe, wie er bisher sagte, nur aus Streit und Schreien bestand, dann wird er da nicht unschuldig dran gewesen sein.
    Ich habe das Gefühl bei ihm, dass er nie eine gescheite Streitkultur kennengelernt hat.
    Nie gelernt hat vernünftig zu diskutieren, Konflikte zu lösen und auch zu handeln.
    Das habe ich ja nicht nur an unserer Geschichte gesehen, sondern auch oftmals auch auf der Arbeit.
    Er kann auch nicht reden...über Gott und die Welt und irgendwelche Luftschlösser schon.
    Aber wenn es ans Eingemachte geht, wenn Probleme angesprochen werden etc. dann starrt er wenn es sein muss stundenlang stur in eine Richtung.
    Er ist auch beruflich nicht in der Lage selbst Entscheidungen zu treffen.

    Ich glaube auch, dass er Gefühle für mich hatte, aber nicht so wie er es meinte. Ich tat ihm gut, weil ich sein Ego pushte. Und ich glaube mehr war ich auch nicht für ihn.
    Deshalb sah er auch immer nur sich.
    Wie schon richtig erkannt wurde, hat er es ja in 2 Jahren nicht geschafft Zuhause den Mund aufzumachen, aber auf der Arbeit und bei mir privat machte er Theater ohne Ende.
    Da ist der Mut da. Daran merkt man, dass ihm egal war ob er mich verliert oder sogar die Arbeit, hauptsache keine Probleme mit der Ehefrau.
    Ich denke daher auch, dass er seine Frau noch immer liebt. Und mittlerweile könnte ich mir auch gut vorstellen, dass er das mit mir irgendwann eingehen wollte, weil er Zuhause nicht mehr das bekommen hat, was er erwartet. Liebe, Zuneigung etc. Würde ich seiner Frau nichtmal verübeln, wenn er auch zu ihr so ist.
    Ich denke er ist jemand der einfach nur Anerkennung und Liebe braucht egal von wem, und egal welchen Weg er dafür gehen muss.
    Er achtet dabei nicht auf Andere, sondern nur auf sich, dass es ihm gut geht.
    Im Nachhinein betrachtet merkte man das auch bei jedem Streit. Er hat sich nie benommen, wie jemand der Angst hat mich zu verlieren, sondern wie jemand der sauer ist weil ihm was verwehrt bzw weggenommen wird.
    All sowas macht mich halt wütend auf ihn. Ja teilweise koche ich innerlich und ich wünschte ihm, dass er auch mal den selben Stress durchmacht wie ich.
    Aber ich bin ja auch selbst Schuld, weshalb ich nicht anfangen werde irgendwelche Rachepläne zu schmieden. So ein Mensch bin ich auch nicht. Es ist für mich einfach durch das Thema und ich schrieb zwar das mit Freundschaft, aber ihr habt Recht.
    Ich denke, dass werde ich nach all dem auch nicht mehr hinkriegen. Er ist für mich menschlich unten durch. Dass er zum Lügen neigt weiß ich mittlerweile nämlich auch noch. Ja ich weiß, wer eine Affäre hat lügt allgemein. Aber ihr wisst auch, dass ich das etwas anders sehe. Doch bei meinem Kollegen trifft es leider zu. Denn da habe ich nun auch schon Sachen erfahren. Er hat bei Dingen gelogen, also andere Kollegen angelogen, die wirklich lächerlich sind. Und wer bei sowas lügt, der lügt auch noch bei ganz anderen Dingen.
    Er ist jemand der sich seine Welt so gestaltet, wie sie ihm gefällt und das auf kosten Anderer.

    Ja leider kein sehr schöner Ausgang dieser ganzen Geschichte. Aber ich habe auf jeden Fall sehr dazugelernt. Und ich bin auch durch die Sache gereift. Habe viel über mich gelernt.
    Eigentlich könnte ich ihm ja danken...aber neee.

    Huch jetzt wurde es aber wieder lang.
    Aber ich schreibe ja sonst nicht mehr so viel! :)

    Ich wünsche Euch einen schönen sonnigen Tag!
    Endlich kommt so langsam der Frühling durch!

    LG
    Neo

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