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  1. Inaktiver User

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    @ Schmetterling

    ja, ich kann Deine Wörte nur bestätigen - keiner schafft es wahrscheinlich, lebenlang treu zu bleiben (wobei wir beim Thema wären, was ist Untreue - wo fängt sie an?).

    Ich bewundere Deine Klarheit in dieser Sache und Durchaltevermögen, wirklich!

    Es ist manchmal wie wenn ich klein Kind bin, der weisst, in der Schubblade ein Stück Schokolade ist und man daran so oft denken muss. Obwohl man weiss, Schokolade ist "ungesund" ;o).

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    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Sonnenblume,
    für mich selbst herrscht eigentlich gar keine Klarheit. Ausser dass ich weiss, dass es sich nicht lohnt eine gute Beziehung für eine ungewisse aufzugeben. Besonders wenn man, wie ich, daran denken muss, wieviele Menschen man damit verletzen würde. Nicht nur den Partner - auch die ganze Familie drumherum wird mit hineingezogen.

    Deshalb trenne ich in meinem Herzen diese zwei "Beziehungen" und werde es auch für mich behalten!

    Manchmal, wenn schlechte Tage sind kann man so schöne, aufregende Erinnerungen hervorholen und darüber lächeln. Allerdings habe ich mit "dem anderen" nicht geschlafen. Ich glaube das wäre nochmal ein Schritt weiter. Wie es einem mit dem Gewissen danach geht, weiss ich nicht...

    Wünsche Dir eine gute Entscheidung zu treffen! Allerdings bin ich mir sicher, wenn man seine untreue beichtet ist das meistens auch das Ende einer Beziehung (früher oder später) und wenn es nur eine einmalige Sache war würde man den Partner unnötig verletzen!

    Grüße und noch einen sonnigen Tag
    Schmetterling

  3. Inaktiver User

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Ich glaube leider auch nicht mehr an die ewige Liebe und Treue. Einige sind sich sicher treu, weil sie es wollen, doch ich glaube das ist eher die Ausnahme. Andere bleiben sich treu, weil sie Angst haben, den Partner zu verlieren/ihre Familie zu zerstören/ihr bequemes Leben kaputt zu machen. Andere, weil sie gern fremdgehen würden, aber nicht die Gelegenheit haben. Ich glaube auch, dass die meisten in dem Moment wo sie sich ewige Treue versprechen es auch ernst meinen. Aber mit der Zeit entwickelt man sich halt... und teils auch auseinander. Leider!

  4. Inaktiver User

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Andere bleiben sich treu, weil sie Angst haben, den Partner zu verlieren/ihre Familie zu zerstören/ihr bequemes Leben kaputt zu machen.
    Das ist dann doch aber auch "treu sein wollen", oder nicht?

    Bisher bin ich treu, weil ich keinen anderen begehre.
    Mein Mann ist auch deshalb treu, weil er keine andere begehrt.
    Aber das ist ja keine Kunst, dann treu zu sein
    (höchstens, das gegenseitige Begehren zu erhalten).
    Und in manchen Situationen auch zu dünnes Eis.

    Die Sicherheit bzw. das Vertrauen, dass ich treu sein werde, dass mein Mann treu sein wird, nehme ich daraus, dass wir treu sein wollen, auch wenn es mal schwer fallen sollte.


    Aber mit der Zeit entwickelt man sich halt... und teils auch auseinander. Leider!
    Entwicklung, Auseinander-Entwickeln - das ist meist doch nur eine Umschreibung von "Anbrennen-Lassen", von "Sich nicht um die Beziehung kümmern".

    Und Beziehungen, in denen Stillstand herrscht, fahren mit ziemlicher Sicherheit gegen die Wand. DANN ist doch das aufregend neue eine Versuchung. Nur wenn beide sich entwickeln, bleibt die Sache spannend. (wenn es nicht zum Couch-Potato ist - aber da hätte ich Schwierigkeiten, von Entwicklung zu sprechen).

    Gruß, Leonie

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    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallihallo,
    ich grüsse Euch alle !
    Nicht nur beim Lesen dieser BriCom, sondern auch schon seit längere Beobachtung meiner Umgebung (meist Leute zwischen 30-40) frage ich mich ziemlich oft, ob es heutzutage überhaupt noch möglich/ machbar ist, eine EWIGE TREUE nicht nur zu Versprechen, sondern auch zu halten!?
    Ja, klar geht das! Kommt darauf an, wie man TREUE definiert, finde ich. Man kann doch 'mal irgendwann "fremdgehen" und dennoch bei seinem Partner bleiben.

    Das Leben ist eben nicht statisch, die Liebe ebenfalls nicht und Gefühle sind wandelbar. Das macht unser Dasein ja gerade so bunt und abwechslungsreich.

    Treue beweist sich in ganz vielen Dingen und hat nicht ausschließlich mit sexueller Treue zu tun.

    Aber ist nur meine Meinung.

    Gruß

    Echtefuffzig
    Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!

  6. Inaktiver User

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Zitat Zitat von Echtefuffzig

    Treue beweist sich in ganz vielen Dingen und hat nicht ausschließlich mit sexueller Treue zu tun.

    Aber ist nur meine Meinung.

    Gruß

    Echtefuffzig
    ...nein, ist auch meine Meinung!

    Gruss
    Amorosa

  7. User Info Menu

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Danke Echtefuffzig,
    so sehe ich das auch! Obwohl ich über eventuelle sexuelle Untreue auch nicht unbedingt was erfahren wollen würde...

    Schönen Sonntag noch
    Schmetterling

  8. Inaktiver User

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Doch, für mich hat körperliche Untreue schon etwas mit mangelnder Liebe/mangelndem Respekt zu tun. Denn in den allerwenigsten Partnerschaften wird es klaglos hingenommen oder sogar toleriert/gutgeheißen, wenn der Andere fremdgeht. Vielmehr verletzt man seinen Partner sehr, wenn man ihm körperlich untreu wird.

    Klar, solange er es nicht erfährt, ist ja alles in Butter für ihn. Aber der Fremdgeher weiß, dass er sehr verletzen könnte. Ob dann die Partnerschaft gefährdet ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Jedenfalls geht der Großteil der Fremdgeher wissenden Auges das Risiko ein seinem Lebenspartner viele unglückliche Stunden zu bescheren. Und das hat für mich ganz klar was mit mangelnder Liebe zu tun.

    Jeder, der in einer langen Beziehung lebt, weiß, dass man eines Tages jemanden anderen begehrt. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass ich 50 Jahre nur wild auf meinen Mann bin. Auch er rennt nicht mit Scheuklappen durch die Gegend. Dann gibt es noch die schlechten Phasen in einer Beziehung, die nichts mit Dritten zu tun haben. Vorerst nicht! Aber dann kann es eben passieren: Ehe sowieso grad ziemlich im Eimer, nettes und hottes Drittwesen in Sicht - und dann?

    Dann ist es noch relativ leicht "nein" zu sagen, sofern es nur um Sex geht. Aber was tun, wenn auch noch Gefühle im Spiel sind und der oder die Dritte einen ganz verliebt macht? Wie sieht das dann mit der Liebe, bis das der Tod und scheidet aus?

    Ich finde das unglaublich schwer. Ist es total altmodisch, wenn man an diesem Versprechen wortgetreu festhält und sich den Rest seines Lebens bestimmte Gefühle verbietet? Oder zeugt es von Charakter und Verantwortungsbewußtsein? Ist man womöglich einfach nur unglaublich blöd und verplempert seine Zeit?

    Mich befremdet es irgendwie von beiden Seiten. "Trenn dich, es ist dein Leben" - das ist so schnell gesagt. Nein, es nicht nur mein Leben. Es ist unser Leben, unser Haus, es sind unsere Kinder, unsere Träume, unsere Ehe. Oder "Das sind nur die Hormone, das geht vorbei" - ist es wirklich so leicht gegen seine Gefühle zu leben?

    Wenn ich mich so durch die Beziehungsstränge lese, dann scheint es nicht so zu sein. Manchmal war es sicherlich leichter vor 100 Jahren verheiratet zu sein. Zumindest hat man sicherlich nicht so schnell an eine potentielle Trennung gedacht, denn das wäre existentiell gewesen.

  9. Inaktiver User

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Jeder, der in einer langen Beziehung lebt, weiß, dass man eines Tages jemanden anderen begehrt. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass ich 50 Jahre nur wild auf meinen Mann bin. Auch er rennt nicht mit Scheuklappen durch die Gegend. Dann gibt es noch die schlechten Phasen in einer Beziehung, die nichts mit Dritten zu tun haben. Vorerst nicht! Aber dann kann es eben passieren: Ehe sowieso grad ziemlich im Eimer, nettes und hottes Drittwesen in Sicht - und dann?

    Dann ist es noch relativ leicht "nein" zu sagen, sofern es nur um Sex geht. Aber was tun, wenn auch noch Gefühle im Spiel sind und der oder die Dritte einen ganz verliebt macht? Wie sieht das dann mit der Liebe, bis das der Tod und scheidet aus?

    Ich finde das unglaublich schwer. Ist es total altmodisch, wenn man an diesem Versprechen wortgetreu festhält und sich den Rest seines Lebens bestimmte Gefühle verbietet? Oder zeugt es von Charakter und Verantwortungsbewußtsein? Ist man womöglich einfach nur unglaublich blöd und verplempert seine Zeit?

    Mich befremdet es irgendwie von beiden Seiten. "Trenn dich, es ist dein Leben" - das ist so schnell gesagt. Nein, es nicht nur mein Leben. Es ist unser Leben, unser Haus, es sind unsere Kinder, unsere Träume, unsere Ehe. Oder "Das sind nur die Hormone, das geht vorbei" - ist es wirklich so leicht gegen seine Gefühle zu leben?
    Lieber Freudentaumel,
    so aehnlich sehe ich das auch. Der Weg liegt meines Erachtens irgendwie in der Mitte.

    Ich war mal "Beamtin auf Lebenszeit", da schwoerst du einen Eid, dem Staat immer treu zu sein. Da wusste ich vom ersten Tag, wie der Rest meiner beruflichen Laufbahn aussehen wird, bis zur Ruhezeit und danach. Das ist schoen und gibt Sicherheit. Nach 10 Jahren habe ich mir ueberlegt, mal eine Weile im Ausland zu leben. Ich haette gern nur mal gesehen, wie es ist fuer eine gewisse Zeit ist, etwas Neues kennen zu lernen. Aber damals gab es fuer Ledige ohne Kinder keinen Sonderurlaub und ich haette meinen Wunsch entweder fuer immer Unterdruecken oder mich aus dem Beamtenverhaeltnis entlassen lassen muessen. Ich habe viele Monate darueber nachgedacht und schliesslich habe ich mich entlassen lassen.

    In einer Beziehung "auf Lebenszeit" ist es vielleicht aehnlich.
    Falls man das Beduerfnis verspuehrt, nach lange Zeit mal wieder die Gefuehle zu ueberpruefen, wenn einem nur mal nach einer Art "Sonderurlaub" von der Ehe ist, eine Pause, keine "Kuendigung", dann kommt man moeglicherweise doch auch wieder gern zu seinem Partner zurueck. Aber auch in der Ehe gibt es keinen "Sonderurlaub", leider. Es sei denn, man nimmt ihn sich "heimlich".
    Leider ist das Thema so schrecklich negativ belastet, mit Schulgefuehlen, schlechtem Gewissen, Gefuehlen von Lug und Betrug, dass keiner damit so richtig umgehen kann.

    Waere die Ehe eine Vertragsgesellschaftsform, ein Verbund, den man eingeht, sagen wir mal mit einer Dauer von 20 Jahren, in denen wir eventuell unsere Kinder grossziehen koennen und wuerde er dann nur weiter wirksam, wenn beide Partner ihn ausdruecklich verlaengern moechten, dann wuerde jeder der Ehepaartner vor Ablauf dieser Frist eventuell mal Bilanz ziehen und sich fragen, will ich diese Beziehung noch und wuerde sich vielleicht auch fragen, bin ich so, dass der andere mich auch noch will!
    Die Idee: bis dass der Tod uns scheidet ist ja auch sehr bequem. Ich hab ihn sicher, den anderen, bis ans Ende aller Zeiten. Und wehe dem, wenn das in Frage gestellt wird.

    Ich bin mit dir einer Meinung, die Ehe ist eine Lebensgemeinschaft, sicher auf Liebe gegruendet, aber eben nicht nur. Nicht alle Menschen die wir lieben koennten, passen ja automatisch auch als Lebenspartner. Aber weil einer davon als Lebenspartner passt, muessen wir ihm dann eben unser ganzes Leben unsere Liebe reservieren....

    Manchmal war es sicherlich leichter vor 100 Jahren verheiratet zu sein. Zumindest hat man sicherlich nicht so schnell an eine potentielle Trennung gedacht, denn das wäre existentiell gewesen.
    Sicher war es leichter, denn meistens wurden damals die Ehe nicht aus Liebe geschlossen, sondern weil der Partner halt als Ehepartner passte. Wer das von vorn herein so sieht, ist ueber ein momentanes "Abschweifen" von Gefuehlen vielleicht weitaus weniger enttaeuscht und verwirrt...und denkt nicht sofort an Trennung.

    Gruss
    Amorosa
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2007 um 17:47 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Lieben bis uns der Tod scheidet.... gibt es noch?

    Hallo


    Ja ich dachte auch mal untreu ........ich nicht.
    Und doch ist es passiert,hab mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt.
    Egal es ist vorbei,das unglaubliche Gefühl der Schmetterlinge.
    Alle tot.

    Jetzt schaue ich die Ehe meiner Eltern und Schwiegereltern an und frage mich,wie schaffen die das?
    Ich beobachte seid dem jeden Schritt.

    Ich kann mich täuschen ,aber ich glaube, da war nie untreue ein Thema.
    So was wollte ich auch mal gemeinsam alt werden und mit 70 sich noch so verliebt anschauen.
    Aber ich denke schon das durch das Handy und Internet die Affären einfacher geworden sind.

    dazu kommt die Unabhängikeit der Frauen.
    Würden wir jeden Tag Kühe melken und Rüben ernten,hätten wir keine Zeit über sowas nachzudenken

    Bei mir war es das Handy es wäre definetiv nie so weit gekommen.

    lassen wir doch mal die Möglichkeit weg ??
    Wie viele gibt es die dann jeden tag telefonieren mit dem gewöhnlichen altmodischen telefon.

    Es ist vielllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll lllllllll unverbindlicher email oder SMS.



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