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  1. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Dastin: Genauere Zahlen habe ich nicht. Aber wo immer Menschen arbeiten, gibt es eine Fehlerquote.

    (Für mich übrigens immer noch das ultimative Argument gegen die Atomkraft. )

    Grüße, Cariad
    Okay - dann prallen bei uns gerade zwei Ansätze aufeinander
    (Vaterschaftstest wie Atomkraft).

    Solange diese Test vor Gericht Bestand haben, ist für mich die Fehlerquote absolut nebensächlich.

    .....und wie Dastin schon so richtig schrieb: das Risiko liegt ausschliesslich bei den falsch-positiven Ergebnissen.

    Damit stimmt Deine Rechnung für die 99.9% der aller Tests nicht.

  2. User Info Menu

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Hopscotch07
    so wie ich es verstehe, kann lt. dastin eine Vaterschaft zu 100 % ausgeschlossen werden. Sprich, bei Ausschluss der Vaterschaft gibt es auch kein "Restrisiko", dass er es denn doch ist.

    Wird andererseits die Vaterschaft bestätigt, bleibt eine minimale Chance, dass doch irgendjemand anders der Vater sein könnte (z.B. jemand mit sehr ähnlichem genetischen Code).
    Das mit dem 100% Ausschluss habe ich jetzt auch gelesen. Mich hatten nur die 99,x% verschreckt. Vor längerer Zeit las ich einen Artikel in dem es um den oft laienhaften Gebrauch von Statistik ging. Genannt wurde u.a. ein Rechenbeispiel, wo es um die Wahrscheinlichkeit ging, dass ein Verdächtiger aus einem Massenscreening, dessen DNA-Probe zu 99,x% mit der des Täters übereinstimmt, tatsächlich der Täter ist. Und die war erscheckend gering. Leider bekomme ich das Beispiel nicht mehr ganz rekonstruiert, aber die Skepsis gegenüber 99,x% ist geblieben.

    Ich halte das hier jedoch für einen Nebenaspekt. Zum Thema selbst habe ich keine abschließende Meinung, finde es sehr schwierig. Sicherlich müssen die Rechte der Väter gegenüber der jetzigen Situation ausgebaut werden. Aber einen obligatorischen Test sehe ich auch skeptisch. Ich denke an das Beispiel eines Freundes. Frau war schon untreu (zwei Fälle sind bekannt), er liebt seine Kinder heiss und innig. Selbst wenn ein Test ergeben hätte, dass er nicht der leibliche Vater eines der Kinder ist, glücklicher würde er dadurch sicherlich nicht. Die Kinder erst recht nicht. Manchmal ist Nichtwissen gnädiger (wobei ich in dem genannten Fall schon davon ausgehe, dass er der Vater ist).

    Grüße,
    Edelherb

    P.S. für die, die es interessiert: wenn ich es richtig zusammen bekomme ging es in dem Fall darum, dass 10.000 Männer getestet wurden. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 99,9% heisst das, dass es bei 10 Männern ein positives Ergebnis gibt. D.h. für den einzelnen, der u.U. vor Gericht steht, ist die Wahrscheinlichkeit aufgrund dieses Tests der Täter zu sein, nur 10%!
    Die Ente bleibt draußen.

  3. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Manchmal ist Nichtwissen gnädiger.
    Ich stimme Dir zu - insbesondere für die Kinder.

    Mein Ansatz ist auch der, dass es eine andere Gewichtung hat wenn zwei Menschen eine Familie geplant haben.
    So war das ja im von mir zitierten (hypothetischen) Fall.

    Das führt dann aber auch (mal wieder) zu der Frage, wie wichtig einem Vater die eigenen Gene sind oder sein sollten.

  4. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das führt dann aber auch (mal wieder) zu der Frage, wie wichtig einem Vater die eigenen Gene sind oder sein sollten.
    Extrem wichtig, sagte ja schon Harald Schmidt:
    "Versteh' gar nicht, wieso sich die Väter so darüber aufregen, daß heimliche Vaterschaftstest verboten werden sollen.
    Ihre eigenen Kinder werden doch schliesslich auch von anderen Papis großgezogen."

    Man sollte es einfach dabei belassen ...

  5. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Extrem wichtig, sagte ja schon Harald Schmidt:
    "Versteh' gar nicht, wieso sich die Väter so darüber aufregen, daß heimliche Vaterschaftstest verboten werden sollen.
    Ihre eigenen Kinder werden doch schliesslich auch von anderen Papis großgezogen."
    *prust*
    Das nenne ich mal einen "Loop" zur gesamtgesellschaftlichen Verantwortung - ich muss über die Steuern, etc. schliesslcih auch für unser aller Kinder bluten, wobei ich mir den Luxus nicht gönne.

  6. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    *prust*
    Das nenne ich mal einen "Loop" zur gesamtgesellschaftlichen Verantwortung - ich muss über die Steuern, etc. schliesslcih auch für unser aller Kinder bluten, wobei ich mir den Luxus nicht gönne.
    Eben ... und welcher der Männer, die so laut nach Vaterschaftstests rufen, hat schon Lust, eines Tages eine nicht abstreitbare Unterhaltsforderung per Briefkasten ins Haus flattern zu sehen, während ihm die eigene Frau gerade über die Schultern schaut.

    Das muss man/frau nämlich auch mal sehen !

  7. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Eben ... und welcher der Männer, die so laut nach Vaterschaftstests rufen, hat schon Lust, eines Tages eine nicht abstreitbare Unterhaltsforderung per Briefkasten ins Haus flattern zu sehen, während ihm die eigene Frau gerade über die Schultern schaut.

    Das muss man/frau nämlich auch mal sehen !
    Da kann ich den Mann, der die Aussage in den Raum geworfen hat ausnahmesweise mal in Schutz nehmen.

    Der achtet peinlichst genau darauf, zu verhüten (und zwar alles mögliche).

  8. User Info Menu

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Warum nicht? Es gibt nun Mal eine große Anzahl an Kuckskindern die den Männern untergeschoben werden, ist es ihr gutes Recht zu Erfahren, ob das Kind das sie großziehen auch ihr eigenes ist. Wenn ich nichts zu verbergen habe, kann ich mit ruhigen Gewissen den Test zulassen.
    Ich würde niemals meinem Partner ein Kind unterjubeln, eher würde ich die Beziehung aufgeben als mit so einer Lüge zu leben.

  9. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Da kann ich den Mann, der die Aussage in den Raum geworfen hat ausnahmesweise mal in Schutz nehmen.

    Der achtet peinlichst genau darauf, zu verhüten (und zwar alles mögliche).
    Sicher ... aber doch nur, weil diese doofe Technologie nicht geächtet ist ...

  10. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Sicher ... aber doch nur, weil diese doofe Technologie nicht geächtet ist ...
    Nein, auch weil es Hepatitiv, HIV und andere Krankheiten gibt.

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