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  1. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Ich wäre dafür, diese Technologie zu verbieten - die Menschheit hat zehntausende von Jahren ohne sie überlebt.

    Und zwar für beide Seiten, sowohl für Väter, die sich vergewissern wollen, als auch für Mütter, die unwillige Väter vor den Karren spannen wollen.

    Nun, verbieten läßt sie sich wohl nicht ... aber man kann auf jeden Fall alle Rechtsfolgen aus den Gesetzbüchern streichen, die nur auf Grund der Anwendung derartiger Technologie denkbar sind ...

  2. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Ich weiß nicht, was richtig ist. Aber sie hat dem Großen vor Jahren selbst mal gesagt, das meiner nicht der Vater ist. Warum also nicht alle mal ehrlich sein. Die Kinder haben keinen Bezug zum offiziellen Vater.
    Was für ein Elend.
    Die armen Kinder! Dein armer LG!

  3. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Ich wäre dafür, diese Technologie zu verbieten - die Menschheit hat zehntausende von Jahren ohne sie überlebt.

    Und zwar für beide Seiten, sowohl für Väter, die sich vergewissern wollen, als auch für Mütter, die unwillige Väter vor den Karren spannen wollen.
    Warum konkret? Kannst Du dazu mal 2 Sätze mehr schreiben?

  4. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was für ein Elend.
    Die armen Kinder! Dein armer LG!
    Ist einfach eine Sauerei. Sie weiß es ganz genau, ihr neuer Gatte auch, aber meiner wird fleißig ausgenommen. Die Kinder kommen zu Weihnachten und Ostern wegen der Geschenke und letztes Jahr durften sie auch mal mit uns in Urlaub. Aber bitte alles keinen Tag zu lang.

    Ferien dürfen sie bei uns keine verbringen, dann ruft sie TÄGLICH an und will sie wieder abholen.

    Sorry, ich finde das zum K**. Hier muss Ehrlichkeit auf den Tisch, für alle. Die Kinder fühlen sich bei uns nicht wohl, sie sind bei uns nicht zu Hause.

    Kinder "quälen" mit Aufenthalten beim offiziellen Vater wegen des Geldes - das ist das Allerletzte.

  5. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Warum konkret? Kannst Du dazu mal 2 Sätze mehr schreiben?
    Also, erst einmal ist es eine Technologie, die in unguter Tradition steht - früher, und auch heute noch in manchen Kulturen, gab es, um Vaterschaft sicherzustellen, drakonische Methoden.

    Ich sehe diese Technologie

    1.
    in dieser Tradition, wenn sie zur Vaterschaftsfeststellung herangezogen wird.

    Und das Problem damit ist in meinen Augen nicht der Wunsch, der Vater des Kindes sein zu wollen ... sondern das sich dahinter versteckende Frauenbild, welches eine Frau eben mehr oder weniger ihrer Persönlichkeit entkleidet und auf den Rang einer Gebärmaschine herabdrückt.

    Selbst wenn das Kind durch einen Seitensprung zustande gekommen ist ... die Frau kann trotzdem ihren Mann als geeigneten Vater ihres Kindes angesehen haben, der Seitensprung kann in einem Moment der Unbedachtheit vorgenommen worden sein, die Frau ist sich vielleicht selber gar nicht sicher, wer denn nun der Vater des Kindes ist, usw. usf.

    Es gibt da ja tausend Möglichkeiten, und die sind nicht alle gleich von der schlimmsten Sorte, nämlich dem bewußten, hinterhältigen Betrug.

    Umgekehrt, als Vater, wenn ich misstrauisch bin, wird mein Misstrauen nicht dadurch besänftigt, daß ich einen Vaterschaftstest mache.
    Weder bricht es mir einen Zacken aus der Krone, wenn ich für das Kind, welches mich seit Jahren für seinen Vater hält, weiter diese Rolle ausübe. Noch finde ich es richtig, mein Misstrauen heimlich zu besänftigen - es würde ja auch nicht besänftigt, ich würde dann eben nur glauben, daß das Fremdgehen meiner Frau folgenlos geblieben ist, das ist alles.
    Und das um den Preis einer belasteten Beziehung zum Kind ? Finde ich zu hoch !

    Wenn ich in der Art misstrauisch bin und das Ganze die Beziehung belastet ... dann würde ich mich trennen, aber nicht zu Vaterschaftstests greifen.

    Und umgekehrt, werden Vaterschaftstest herangezogen, um unwillige Männer vor den Karren zu spannen, dann ist das in meinen Augen einfach ein

    2.
    Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht von Männern. Ich sehe keinen Grund dafür, Frauen durch Pille-danach, Abtreibung und Adoptionsfreigabe die Möglichkeit zu geben, selber zu entscheiden, ob sie für ein Kind sorgen wollen.
    Den Männern aber dieses Recht vorzuenthalten !


    So, das waren mehr als zwei Sätze ...
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2007 um 11:52 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ich fände es schon eine ziemliche Frechheit, wenn mein Partner das von mir verlangte - ich z.B. als Frau ja auch nicht kontollieren wo mein Mann überall den Rüssel reintaucht.
    Spätestens, wenn dabei ein Kind entsteht, wirst du als Frau es aber erfahren - weil er dafür bezahlen darf.

    Nachtrag: solang du nicht schwanger wirst, kann dein Mann auch nicht kontrollieren, wer alles "seinen Rüssel in dich reintaucht"...
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2007 um 11:46 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Aussage verstehe ich gerade nicht ganz. Die Gentests sind offiziell zu 99,x % korrekt, die Fehlerquote pragmatisch betrachtet nicht existent.
    Das ist ein häufiger Denkfehler. Es gibt eine Fehlerquote und in der Masse wird sie relevant.

    Gehen wir von 99,9% Genauigkeit aus (ich kenne die korrekte Zahl nicht), bezogen auf die Wahrscheinlichkeit von falsch-negativen Tests. Das hiesse, dass in einem von tausend Fällen der Test eine Vaterschaft bestreitet, obwohl sie existent ist. In Deutschland wurden 2005 686.000 Kinder geboren. Das wären immerhin 686 Familien, die eine richtig heisse Zeit bekommen. Nicht viel für ein ganzes Land, aber ich möchte nicht eine derjenigen welchen sein.

    Grüße,
    Edelherb
    Die Ente bleibt draußen.

  8. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Aussage verstehe ich gerade nicht ganz. Die Gentests sind offiziell zu 99,x % korrekt, die Fehlerquote pragmatisch betrachtet nicht existent.

    Erkläre ich dir gerne. Sagen wir, in Deutschland werden etwa 700.000 Kinder geboren. Bei einer Korrektheit von 99,9 Prozent ist bei 1000 Tests einer falsch. Bei 700.000 Tests wären folglich 700 falsch.

    Grüße, Cariad

  9. User Info Menu

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    soweit ich weiß sind die Vaterschaftsausschlüsse 100%ig, warum auch immer.
    Und die 99,9% gelten doch für genau den Vater und genau das Kind, das ist doch keine allgemeine Quote, das heißt doch bei 99.9% dass die Chance 1000 zu 1 steht, dass er der Vater ist, in genau diesem Fall.
    gibt es eine Allgemeine Fehlerquote?
    Ich geh jetzt in mich, und wenn ich wieder rauskomm bin ich außer mir,
    und bei dir
    noch heute Abend und, dann den Rest unsres Lebens
    mediomelo - Dota die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten

  10. Inaktiver User

    AW: Vaterschaftstest zum Standard erheben?

    @Dastin: Genauere Zahlen habe ich nicht. Aber wo immer Menschen arbeiten, gibt es eine Fehlerquote.

    (Für mich übrigens immer noch das ultimative Argument gegen die Atomkraft. )

    Grüße, Cariad

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