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    Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Hallo,
    ich bin neu hier und bin in einer Situation, die ich gerne schildern möchte. Seit 3 Jahren habe ich eine Affäre mit einem Mann aus Liechtenstein. Ich selbst lebe in Frankfurt. Er ist verheiratet und hat 3 Kinder im Teenageralter. In den 3 Jahren habe ich immer wieder versucht aus der Situation auszubrechen, habe es jedoch nie geschafft, weil ich so sehr in ihn verliebt bin, dass ich es keinen Tag mit dem Wissen aushalten kann, ohne ihn zu sein. Wenn er auf seiner Dienstreise in Frankfurt ist, sehen wir uns. Inzwischen weiß seine Frau von uns, seine Kinder ebenfalls, weil wir bereits recht früh aufgeflogen sind. Er wollte seine Frau verlassen, hat es jedoch nicht geschafft, da er sich quasi in der Erpressungssituation befindet und die Kinder Partei für die Mutter ergriffen haben. Die Ehe läuft nicht gut, es knallt immer wieder, seine Frau ist recht dominant, die Ehe wurde unter falschen Voraussetzungen geschlossen, was er heute bereut.

    Ich selbst bin alleinerziehend, verfolge meine Karriere, bin Akademikerin mit einem guten Beruf. Jedoch arbeite ich aus verschiedenen Gründen nebenher als Escort. Auf diese Weise haben wir uns auch kennengelernt. Er war einer meiner ersten Kunden. Der Aufhänger war eigentlich seine sexuellen Neigungen, die er mit mir ausleben wollte (Cuckolding und Bisexualität). Nach und nach sind wir jedoch von dem Thema weggekommen, da es ohnehin für uns beide Neuland war und wir Berührungsängste hatten. Seit der ersten Begegnung ist die gegenseitige Anziehung da und sie verschwindet auch nicht, ganz egal wie sehr ich es mir gewünscht habe, um von dieser übermächtigen Liebe wegzukommen.

    Seit etwa einem Jahr ist der Kontakt aus verschiedenen Gründen nicht mehr so eng wie zuvor. Wir haben beide eingesehen, dass es der falsche Zeitpunkt ist und wir beide einfach noch nicht soweit sind. In uns ist die Hoffnung, dass irgendwann eine Zeit kommen wird zu der wir zueinander finden werden. Nach wie vor hat sich an unseren Gefühlen füreinander nicht verändert.

    Wir beide haben beruflich ziemlich einstecken müssen, was uns auch thematisch ziemlich gebunden hat. Es ist nun ein wenig Ruhe eingekehrt. Anfang Juli kommt er nach Frankfurt, wir werden uns wiedersehen. Ich freue mich sehr darauf.
    Gleichzeitig habe ich jedoch meine Escort-Aktivitäten wieder aufgenommen, auch aus dem Grund, um mich abzulenken und damit ich so beschäftigt bin mit bezahlten Treffen, so dass mir ein unbezahltes Treffen mit ihm (nennen wir ihn Lars) lästig erscheint. Diese Rechnung geht nicht wirklich auf. Dennoch lässt es eine Distanz zu, die mir gut tut.

    In mir ist jedoch stets diese Wehmut, kein Mann kann ihm das Wasser reichen, ich vergleiche jeden mit ihm, auch wenn ich weiß dass er mir nicht gut tut. In mir ist die Hoffnung, dass eine Zeit kommen wird, in der wir soweit sind und sich alles von selbst ergeben wird, so dass wir Hand in Hand und ungezwungen unseren Weg gehen und alles miteinander teilen können. Bis dahin ist es jedoch ein sehr weiter Weg und ich frage mich, ob in der Zukunft eine Zeit kommt, in der ich eher denken könnte, wie blöd ich doch war, ihn überhaupt so wichtig zu nehmen.

    Oftmals ist in mir auch das immerwährende Gefühl, dass ich ohnehin bei Männern habe, dass es nämlich nicht um mich geht, sondern ich nur ein austauschbares Objekt bin, es nur um oberflächliche Attribute geht, die ich erfülle.
    Die sexuellen Neigungen tun ihr übrigens, so dass ich bei Lars oft denke, dass sie weiterhin im Vordergrund stehen und er mich damit in Verbindung bringt. Sobald er jedoch bei mir ist, verschwinden all diese Zweifel und er will von Neigungen auch nichts mehr hören. Er will mich nur noch für sich und nur mich und sonst nichts.

    Ich frage mich einfach, wie das alles ausgehen wird. Gleichzeitig bin ich zu diesem Zeitpunkt und wie es jetzt läuft, auch nicht bereit meine Escort-Aktivitäten für ihn aufzugehen, da es einfach wirklich gut läuft. Das ist auch ein Weg für mich interessante neue Menschen kennenzulernen, spannende Erfahrungen zu machen und von den Einkünften her auf dem Level eines Top-Managers zu sein. Obwohl ich Akademikerin bin, ist die Höhe meiner Einkünfte so hoch, dass ich mit meiner Regulären Tätigkeit niemals in diese Spähren käme. Das tut mir gut und ich lerne Männer kennen, die mir zu Füßen liegen, sich in mich verlieben, mir viel Anerkennung geben und denen es bei den Treffen darum geht, bei mir zu sein und mir Spaß und Freude zu bereiten.

    Hat eine Verbindung die auf solchen Voraussetzungen basiert Aussicht auf eine Zukunft?
    Geändert von MalinCanderel (10.06.2020 um 11:01 Uhr)

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Du liebst ihn „übermächtig“, aber ein unbezahltes Treffen erscheint dir lästig?
    Ich kann nur von den Männern, in die ich verliebt war, sprechen, da habe ich ein Treffen herbeigeSEHNT, die Stunden gezählt. „Sinnfrei“ wäre echt der letzte Begriff, der mir dazu eingefallen wäre.

    Ich will hier keinen Widerspruch rauspicken, aber mit diesen Aussagen erscheint für mich dein ganzer Beitrag komplett sinnfrei. Oder habe ich das falsch verstanden?

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Ich denke - Nein.

    Zum einen ist er eine feige Socke, denn ein erwachsener Mann sollte in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, die er vor den Teenagern vertreten kann. Und wenn die Ehe so schräg ist und von Anfang an war, dann hätte er längst gehen können. Ist er aber nicht. Also nur Gejammer, denke ich.

    Zum anderen beklagst, dass Du für die Männer nur eine Art Spielfläche für Ihre Neigungen bist - genau das ist der Job. Dafür zahlen sie. Für eine Illusion.

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Er hat sich nach 3 Jahren Affäre mit dir immer noch nicht von seiner Frau getrennt? - vergiss es, das wird nix mehr mit dem Mann. Der Kontext, in dem ihr euch kennengelernt habt, tut sein übriges.

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Ich habe ihn, weil er verheiratet und noch nicht getrennt war, ziemlich auf Abstand gehalten und immer wieder die Forderung gestellt, dass er sich trennen soll, bevor ich ihn näher in mein Leben rein lasse. Es bewegte sich immer wieder nur auf dem Niveau unseres ersten Treffens und die Versuche unsere Verbindung auf eine andere Ebene zu setzen waren vergebens, da ich die Trennung zur Voraussetzung machte. Daher war es ein ewiges Geschacher zwischen uns. Nun sind wir so verblieben, dass er wartet bis der Große zum Studium auszieht (nächstes Jahr). Aber auch ich habe diese Zeit gebraucht, um einiges in meinem Leben gerade zu rücken und war auch noch nicht soweit.

    Ich war vor dem Escort-Job schon damit konfrontiert austauschbares Objekt zu sein. Im Zuge von Datings über Partnerplattformen hatte ich am Ende mit so vielen Männern Sex gehabt, die vorgaben dass sie etwas festes wollen und jedoch nicht bereit waren aus dem unverbindlichen Datingkarussell auszusteigen, dass ich mir vorkam wie eine Prostituierte. Meine sexuelle Hemmschwelle sank. Ich kam mir benutzt vor und dachte, dass es jede Prostituierte besser macht, indem sie wenigstens Geld dafür nimmt und die Männer kamen mir vor, als ob sie nur das Geld für den Puff sparen wollen. Seit ich Escort Treffen habe, treffe ich auf Männer die mir sehr viel mehr Wertschätzung entgegen bringen, Gentleman sind. Die Rollen sind seither andersrum. Ich bin der begehrte Part und ich erweise dem Mann meine Gunst, dadurch dass er mich treffen darf. Beim Dating lief es leider stets darauf hinaus, dass sich der Mann nach dem Sex rar machte, obwohl er vorher bemüht war. Seit den bezahlten Treffen habe ich die Kontrolle über das was passiert.

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Die Treffen mit ihm sind für mich herausfordernd, da er zu seinen Dienstreisen hierher kommt, also zu Zeiten, zu denen ich die Kinder habe oder arbeiten muss. Ich muss mich dann nach ihm richten, was schwierig ist, bei meinem zeitlich anspruchsvollen Alltag. Zudem habe ich das Gefühl, dass mir die Männer die für ein Treffen nicht wenig Geld zahlen mir mehr Wertschätzung entgegen bringen.
    Ich habe die Treffen bewusst wieder fest in mein Leben installiert, um meinen Jagdinstinkt nach Geld und interessanten Männern zu wecken, damit mein Interesse für ihn in den Hintergrund rückt. Denn jedes Treffen mit ihm flammt meine Gefühle weiter auf, macht mir Hoffnungen und lässt mich alleine in meinem harten Alltag zurück, während er sich abwendet und sein Leben bei seiner Familie in den Vordergrund rückt. Das tat mir einfach nicht gut.

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Ja, diese Aussagen kenne ich. Die Regel lautet, wenn der Mann sich in den ersten sechs Monaten nicht getrennt hat, sinkt die Wahrscheinlichkeit auf ein Minimum. Ich glaube auch nicht wirklich dran. Aber eine Rest-Hoffnung ist dennoch immer da, zumal wir nicht loslassen können.
    Als er vor einiger Zeit dachte, ich hätte ihn blockiert, hat er mich auf allen Kanälen versucht zu erreichen und war kurz davor zu mir zu fahren, weil er Panik bekam. Es hat sich jedoch geklärt.

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Du hast doch nur eine scheinbare Kontrolle. Die Männer sehen dich als Objekt, welches sie bezahlen für ihre Wünsche. Aber wenn dir das gefällt, dann ist doch alles gut?!

    Deinen Affärenmann zumindest hast du null unter Kontrolle. Ob du das Gehampel weiter mitmachst, liegt allein bei dir. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass der nächstes Jahr auszieht.... wenn ja, dann bist du wirklich naiv, sorry.

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    wie hieß der schöne Hollywood-Film über das Thema?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Von der Geliebten/Escort zur Ehefrau - möglich?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    wie hieß der schöne Hollywood-Film über das Thema?
    Hm, jo klingt nach Hollywoodschinken.
    Ihr Leben als erfolgreiche Akademikerin ist so wunderbar.
    Kinder hat sie, einen wunderbaren Lover, den sie in ihrem Eskortjob auch unterbringt.
    Was ist jetzt die Frage ?
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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