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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Also sollten, salopp gesagt, nur noch die Arbeiterinnen die Kinder kriegen? (Irgendwer muss es ja tun, sonst sterben wir aus.)
    Eines oder zwei Kinder reichen auch, um die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren . Das ermöglicht es auch einer Akademikerin, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen.

    Du verwechselst hier Ergebnis mit Ursache. Darüber zu sprechen, ist natürlich wichtig, das Ergebnis (die einseitige Entscheidung von Sex mit jemand anderes) eine Wahl ohne den Partner
    Nein. Es ist einfach ein anderes Beispiel dafür, dass eine frühere Übereinkunft einem der Ehepartner nicht mehr passt und die Frage, ob der andere dann tatsächlich verpflichtet ist, das mitzutragen.

    Wenn wir schon von einseitiger Entscheidung zum Fremdgehen sprechen: Ich lese aus den Beiträgen der TE heraus, dass sie es längst getan hätte, wenn der Zweitmann das nicht kategorisch ablehnen würde...

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Ich sehe da nur eine Möglichkeit. Rede mit deinem Mann Klartext. Es geht nicht um den anderen Mann. Sag ihm, wenn sich nichts ändert ziehst du aus und mache das auch. Dein Bitten und Betteln ist nicht auf fruchtbaren Boden gestoßen, danan mache jetzt Nägel mit Köpfen. Ich bin der Meinung, daß er es anders nicht kapiert. Ihr könnt in 2 Wohnungen leben und du hast seine Sachen nicht mehr am Hals. 2 Kinder bei ihm, 2 Kinder bei dir, wäre auch eine Möglichkeit.

    Die räumliche Trennung wird auch für deine Entscheidung gut sein, ob du die Ehe noch weiterführen möchtest und wie du sie weiterführen möchtest.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Zitat Zitat von MaulendeMyrte Beitrag anzeigen
    Er sagt, er war nie verliebt in mich (ich nenne diese Kategorie was er beschreibt als „verknallt“) ...wenn ich dazu mehr Hintergründe wissen will, sagt er darauf, dass er meine Fragerei nicht versteht, er hat mich doch geheiratet.
    Bin ich die einzige, die ueber diese Passage stolpert?

    Puh- dass sich auch Verknalltheit und Begehren in unterschiedlichem Tempo entwickeln koennen ist klar - aber mit diesem Satz haette ich tatsaechlich Schwierigkeiten.
    Geändert von honzina (03.06.2020 um 17:15 Uhr)
    Wer zuletzt lacht, denkt am langsamsten.

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen

    Richtig. Der andere Mann sieht in ihr nur sie als Frau. Ohne Putzeimer, ohne fettige Haare, ohne Gestresstsein. Sie fungiert bei ihm als Frau mit all ihren Reizen und bunten Facetten. Er bedient also etwas, was in ihrer Ehe abhanden gekommen ist.
    Dem stimme ich im Grundsatz gerne zu.

    Nur würde ich das "Ohne Putzeimer, ohne fettige Haare, ohne Gestresstsein" gerne betonen.

    In diesem Verliebtsein fehlt der Alltag. Die Notwendigkeit Geld zu verdienen. Nur Freizeit zu teilen, fühlt sich nunmal sehr viel leichter an, als gemeinsam eine Firma und 4 Kinder zu stemmen.

    Es spricht nichts dagegen, Dinge neu zu ordnen. Aber ihm einfach 50 % des Haushalts aufzudrücken würde nur Sinn machen, wenn sie ihm gleichzeitig 50% der Arbeit in der Firma abnimmt.
    Geändert von Wolfgang11 (03.06.2020 um 17:39 Uhr) Grund: Korrektur

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Ich finde es irgendwie cool, dass dieser Thread langsam ein Eigenleben bekommt. Es kommen immer noch ganz tolle Impulse von Euch.

    Ich verzichte jetzt von Zitaten, weil Ihr mehrere in eine ähnliche Richtung geschrieben habt, versuche aber auf die Punkte, die mich vorerst am meisten angesprochen haben, einzugehen. Auch habe ich auf die letzten Antworten noch nicht reagieren können. Aber ich poste das jetzt einfach.

    Unsere Rollenverteilung wurde im Laufe der Zeit mehrmals festgelegt. Als wir noch zu zweit waren und beide Vollzeit gearbeitet haben, war die Erwartung für den Haushalt 50-50% (dabei blieb es nicht ganz, z.B. das Bügeln von seinen Hemden beim Fernsehen galt als Freizeitspaß, so wie das Naschen vor der Glotze nicht dick machen kann, weil es ja nur Fernschauen ist *lach*). Ich habe damals weder weniger gearbeitet, noch weniger verdient als er. Ich fand 50-50 nur fair, für die Hemden (er hat jeden Tag mindestens eins getragen, je nach beruflichem Anlass aber auch öfters mehrere) bekam ich mal Frühstück ins Bett, o.ä.
    Aber egal, das ist schon Vergangenheit.

    Dann kamen die Kinder. Ja, wir haben sie in beidseitigem Einvernehmen „in die Welt gesetzt“, wobei ich diesen Begriff nicht mag, da ich ihre Ankunft eher als Geschenk aufgefasst habe. Damals haben wir uns vereinbart, dass ich jeweils drei Jahre mit ihnen zu Hause bleiben werde. (Auch so habe ich in dieser Zeit meistens freiberuflich gearbeitet, erst jetzt, bei dem Kleinsten nicht, weil ich keinerlei solche Möglichkeiten finden konnte.)
    Aber Vollzeitmutti bedeutet für mich noch nicht, dass man mir die Hausarbeit nicht leichter (oder überhaupt möglich) machen muss, ich bin dann ja auch mit dem Kind beschäftigt (Stillen, Wickeln, Füttern, Spielplatz, usw...ihr kennt es ja doch auch ;-) ).
    Um mal eine bildliche Metapher zu nehmen: Nur weil ich vorübergehend Hausfrau bin, darf trotzdem jeder seine Bremsspuren von dem Kloschüssel selber wegbürsten. Das ist zwar Gott sei Dank kein Thema, aber es gibt zahlreiche anderen Dinge, die sich ähnlich anfühlen. Und das sind die Dinge, die respektlos sind und NICHT die Rollenverteilung.

    Ich bin eher eine Perfektionistin, aber ich habe von meinen Ansprüchen schon sehr lange und graduell nachgegeben. Sehr viel sogar. Wir sind so weit vom „geleckt“ entfernt, dass manche mit den Ohren schlackern würden, wenn sie unser Haus betreten würden. Das ich das Chaos vielleicht hinnehmen soll, ist eine sehr gute Anregung, aber ich kann es nicht mehr unbegrenzt hinnehmen. Wie gesagt, Klobürsten sind zum Nutzen da (und das ist wieder nur eine Metapher und kein Beispiel, denn DAS funktioniert wenigstens einwandfrei.)

    Ich strebe übrigens keine Akademikerkarriere an. Als ich meine erste Karriereposition hatte und 60 Stunden pro Woche arbeitete, international unterwegs war, usw., habe ich festgestellt, dass ich weder das Workload, noch den Druck meiner Vorgesetzten dauerhaft haben möchte. Ich habe an diesem Punkt meinem Mann gesagt, dass ich nun bereit für Kinder bin (er wollte schon viel früher mit den Kiddies loslegen). Er wusste auch, dass ich es genau durchdacht habe, was ich da zurückstecken muss und dass es für mich nun wirklich okay war in die neue Rolle zu schlüpfen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass wenige Paare diese Schritte so bewusst angehen, wie wir es taten.

    Wer meine vorherige Antwort durchgelesen hat, hat bestimmt festgestellt, dass wir leider ein Kind zu Grabe tragen mussten. Das war unser Drittes, das vom Altersunterschied her noch überhaupt nicht so weit von den Größeren entfernt war.
    Dieses Ereignis brachte mich dazu, zu lernen, mich über meinen beiden lebendigen und gesunden Kindern zu freuen und als sie schon Schulkinder waren, mich wieder etwas mehr meinem Beruf zu widmen. Damals war ich übrigens alleinverdienend und den ganzen Haushalt habe ich auch noch geschultert. Ja, so etwas gab es auch. Der Schock, der auf unserer Familie saß, brachte mich dazu, meinem Mann seinen Rückzug zu gewähren, da ich der Meinung war, dass er zu dem Zeitpunkt einfach nicht anders konnte. Ich habe ihm die Zeit gegönnt, wieder auf die Beine zu kommen und er hat es auch sehr gut geschafft. (Ich war da schneller, mich holte es aber später ein...das ist aber OT.)

    Das vierte Kind war nicht geplant, wollte aber unbedingt in unser Leben platzen. Ich weiss es zwar, wie Kinder entstehen, aber es war trotzdem nicht damit zu rechnen, dass es kommen wird. Es hat sich aber zu uns durchgekämpft und es war nie eine Frage, ob wir ihn annehmen! Wir alle vier sind bis heute der Meinung, dass unser kleiner Sonnenschein das schönste ist, was unserer Familie je passierte. Doch hat er die Karten natürlich wieder komplett neu gemischt.

    Nun sind die ersten vereinbarten drei Jahren um (wegen Corona verschiebt sich halt alles ein wenig) und aus meiner Sicht gehören die Karten wieder neu gemischt. Es wurde nie vereinbart, dass ich wegen den Kindern (egal wie viele wir haben) „nur mehr“ zu Hause bleibe. Und noch einmal: Ich strebe keine Karriere an, ich möchte mich einfach auch wieder ein bisschen meinem Beruf widmen. Mit Teilzeit bin ich voll zufrieden (übrigens, auch Teilzeit hatte ich sogar schon Führungspositionen, das alles ist also nicht nur eine Illusion, bedarf aber ein sehr durchdachtes und gut geplantes Vorgehen).

    Ich brauche auch keine Erlaubnis meines Mannes um zu arbeiten, aber ich würde gerne auf seine Unterstützung und Verständnis setzen. Seine Einstellung wie „unnötig“ und „wenig sinnvoll“ finde ich eher destruktiv, weil er mir damit übermittelt, dass ihm das Thema (und mein Wunsch) eigentlich am Allerwertesten vorbeigeht (und wenn das nicht stimmt, dann kommuniziert aber mächtig unüberlegt, als würde er mich gar nicht kennen...ich glaube das aber nicht). Ich habe im Moment trotz Corona einige Job-Optionen und er hört nicht einmal wirklich zu, wenn ich darüber erzähle. Früher hätte er sich auf wichtige Gespräche mit mir gemeinsam gedanklich vorbereitet. Und wenn ich ihm über meinen jetzigen Plänen berichte, schaut er mich an, als wäre ich vom Mond. Was wird er dann sagen, wenn ich dann mal -ähnlich wie er- sagen muss „Schatz, dies und das konnte ich noch nicht erledigen, weil ich arbeiten musste“ ? Meint Ihr er wird es dann verstehen? Nein, er wird antworten: „Nein, musstest Du nicht, du wolltest nur.“ Und DAS ist nicht die ideale Voraussetzung um beruflich wieder ein wenig durchzustarten...diese Einstellung tut mir ehrlich gesagt sogar weh.
    (((Ihr werdet mich für den nächsten Satz vermutlich filetieren und köpfen, aber der andere Mann hat sich gestern extra Zeit genommen um mit mir bezüglich eines Jobangebotes einige Punkte durchzusprechen....es tat gut, es hat mich selbstsicherer gemacht und aufgerichtet.)))

    Mich hat Carcassone mit dieser Aussage sehr angesprochen: „Die fehlende Achtung ist ein Grundproblem, weil deine Kinder die Haltung deine Mannes/Vaters übernehmen. Dein Mann achtet dich nicht.“ Genauso sehe ich es auch, besser kann man es nicht auf den Punkt bringen und genau deswegen muss ich ihn auf meine Seite ziehen, wenn es mit uns funktionieren soll.

    Was den anderen Mann angeht...Ich kann sowohl aus den Argumenten von Wolfgang, als aus denen von jaws Impulse ziehen. Einerseits würde das Geständnis über „M2“ (das war jetzt ein Zitat) vermutlich wirklich vom eigentlichen Grundproblem ablenken. Anderseits ist es nur fair, wenn mein Mann davon weiss, was in mir wirklich abläuft.

    Vielleicht ist es aber gar nicht so verkehrt, die Sache in dieser Reihenfolge anzugehen. Erst die Probleme in den Fokus stellen, schauen was passiert, was das mit uns macht, wenn wir alles stärker und fokussierter thematisieren und daran arbeiten. Wer weiss, vielleicht wird dann alles bald wieder rosig und M2 nicht mehr relevant (eine Illusion, die ich gerne hoffe, woran ich aber nicht wirklich glaube).
    M2 ist zwar jetzt im Bilde und sehr präsent, aber ich habe ja schon gesagt, dass er nicht „aktiv sein wird“, weil (solange?) ich verheiratet bin. Ich bin mir da ziemlich sicher, dass er sich auch daran halten wird, somit ist er vermutlich sogar auch „zeitlich“ nicht das erste Problem, das wir angehen müssen, auch wenn er den Kontakt und die Verbindung mit mir vermutlich weiter pflegen wird.
    Ob ich mich darauf eingelassen hätte, wenn er diese Konsequenz nicht hätte? Ich denke nicht, aber es ist immer anders, wenn man vor konkreten Situationen steht, also beantworte ich diesen Punkt für mich vorerst auch noch nicht.
    Geändert von MaulendeMyrte (03.06.2020 um 18:08 Uhr)

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Warum sprichst Du, wenn Du seine Haltung kennst, einzelne Jobangebote an und erhoffst Dir Unterstützung?

    Wäre es nicht besser, stattdessen anzusprechen:

    Schatz, ich will einen Job, und ich finde es gelinde gesagt zum , dass Du mich da so überhaupt nicht unterstützt!


    Und dann darauf bestehen, dass genau dieses Thema auf den Tisch kommt.

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Ich finde deine Gedanken dazu sehr gut und konstruktiv.

    Nur in einem Punkt muss ich Bedenken anmelden. Mir ist aufgefallen, dass du zwischen M1 und M2 Vergleiche anstellst.

    Das ist gefährlich. Vor allem vor dem Hintergrund, dass auch wenn körperlich noch nichts passiert ist, emotional ihr längst in einer Affäre gelandet seid.

    Und deswegen vermute ich, wirst du auch aus dieser Situation heraus keine offene Aufarbeitung eurer Probleme angehen können.

    M2 ist nicht das Problem, sondern ein Symptom. Aber er steht der Lösung eurer Probleme im Weg.

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Zitat Zitat von MaulendeMyrte Beitrag anzeigen
    Nun sind die ersten vereinbarten drei Jahren um (wegen Corona verschiebt sich halt alles ein wenig) und aus meiner Sicht gehören die Karten wieder neu gemischt.
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    Es wurde nie vereinbart, dass ich wegen den Kindern (egal wie viele wir haben) „nur mehr“ zu Hause bleibe.
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    Seine Einstellung wie „unnötig“ und „wenig sinnvoll“ finde ich eher destruktiv, weil er mir damit übermittelt, dass ihm das Thema (und mein Wunsch) eigentlich am Allerwertesten vorbeigeht...
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    Ich habe im Moment trotz Corona einige Job-Optionen und er hört nicht einmal wirklich zu, wenn ich darüber erzähle. Früher hätte er sich auf wichtige Gespräche mit mir gemeinsam gedanklich vorbereitet. Und wenn ich ihm über meinen jetzigen Plänen berichte, schaut er mich an, als wäre ich vom Mond.
    These Schlaucher: Der hat es jetzt drei Jahre sehr gemütlich gehabt mit Vollhausfrau und den Rundum-Service genossen. Das will er behalten. Dein Wohlbefinden opfert er dafür bereitwillig.

    Er verhält sich egoistisch, lieblos und abwertend. Keine Basis für eine gute Ehe. Da kann der Sex noch so flutschen, das reißt es nicht raus.

    Zitat Zitat von MaulendeMyrte Beitrag anzeigen
    Was wird er dann sagen, wenn ich dann mal -ähnlich wie er- sagen muss „Schatz, dies und das konnte ich noch nicht erledigen, weil ich arbeiten musste“ ? Meint Ihr er wird es dann verstehen? Nein, er wird antworten: „Nein, musstest Du nicht, du wolltest nur.“
    Und dann gehört er von dir gehörig auf den Topf gesetzt.

    Aus deinen Zeilen lese ich, dass du selbst (noch) nicht davon überzeugt bist, dass deine zukünftige Arbeit genauso wichtig sein wird wie seine. Zu dieser Überzeugung musst du unbedingt gelangen. Nur dann kannst du solchem Blödsinn und Abwertung die Stirn bieten.

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Zitat Zitat von MaulendeMyrte Beitrag anzeigen

    Wer weiss, vielleicht wird dann alles bald wieder rosig und M2 nicht mehr relevant (eine Illusion, die ich gerne hoffe, woran ich aber nicht wirklich glaube).
    Ich kenne dieses "Suchen nach Rechtfertigungen" selbst, um das eigene Verhalten besser ertragen zu können.

    Auch das Hochgefühl, das einen nach langen schweren Jahren durchströmt, wenn man Jemanden kennenlernt, mit dem plötzlich das möglich ist, was man jahrelang vermisst hat, ist mir nicht unbekannt.

    Mir wäre es viel lieber gewesen, wenn ich das, was ich mit der AF erleben durfte, mit meiner Frau genießen hätte können. Das war aber eben nicht möglich, letztendlich muss man sich für das eigene Lebensglück entscheiden und da kann durchaus auch eine Trennung die einzig richtige Entscheidung sein.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Verliebt in einen anderen – trotz guter Ehe

    Du findest dich im Punkt "fehlende Achtung" und meinst nun, mit noch mehr um Verständnis werben, könntest du deinen Mann erreichen.

    In meinen Augen bist du da leider auf dem ganz falschen Dampfer.
    Wo ist dein Ärger? Wo ist deine Wut?

    Dein Mann und im Schlepptau auch die Kinder, treten deine Wünsche und Vorstellungen und deine Arbeit mit Füßen. Alles was du machst, ist absolut selbstverständlich, es reicht nicht einmal für ein einmalige Geste am Muttertag!

    Das finde ich erbärmlich!

    Anstatt um Verständnis zu werben, zu betteln, traurig zu sein und zu resignieren, solltest du dich aufrichten und dir zuerst einen Job suchen und dann annehmen.

    Danach den holden Gatten informieren: Ich habe Arbeit und jetzt ändert sich hier xyz. Punkt.

    Haushaltsplan erstellen und detailliert Aufgaben festhalten - alle packen mit an. Nicht bitten, nicht diskutieren, sondern klar und deutlich ansagen: "SO läuft es ab jetzt."

    Wenn die Kinder keine saubere Wäsche mehr haben und dein Mann kauft ständig neue, dann lass ihn halt.
    Essen kannst du für dein Jüngstes und dich selbst kochen oder besorgen, der Rest bestellt sich oder auch nicht oder verhungert eben.

    Dein Job, neben Arbeit, ist, für deine Wünsche aktiv einzutreten. Das ist dein Part und der ist bislang (noch) deutlich ausbaufähig. Pack es an!

    Wenn du das nicht machst, macht es nämlich niemand.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

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