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  1. Avatar von Blila1
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    Der sexuelle Betrug ist aus meiner Sicht nur der Gipfel eines Eisberges an Problemen in der Beziehung ....
    # er fühlt sich in bestimmten Bereichen der Beziehung nicht gesehen und beachtet - und benutzt dies im Nebensatz als Rechtfertigung für Betrug ......ganz miese Nummer
    # er ist das Opfer einer anhänglichen Frau, die hat ihn quasi zum Betrug genötigt ......ebenso miese Nummer, gleiche Schiene
    ah ja... und was ist mit den Hallodris, von denen ich so einige kenne? Bei denen sich das Jagd-Verhalten verselbständigt und immer wieder durchkommt wie bei einem Straßenköter? Die, die ihren Selbstwert mit einer Affäre pimpen? Mit unterschiedlicher Entwicklung im Laufe der Beziehung? Mit Beziehungen, die anfangs (scheinbar) gepasst haben, wo aber Fehl-Stellen aus der jeweils persönlichen Biographie zum Problem werden? uvam
    Das ist ein Experiment. Gespannt erwarte ich, was die Autokorrektur aus meinem Text macht


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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von wilde20er Beitrag anzeigen
    Sehe ich ähnlich, aber ich würde das bei der Arbeit raushalten und der Kollegin sagen, dass ich ggf. dazu eine Meinung habe, die sie derzeit verunsichern könnte und dass ich deshalb darüber hier nicht mehr so viel reden möchte. Sie muss sich letztendlich ggf. zusätzliche Hilfe holen. An der Arbeit finde ich das Thema schon echt brisant, wenn dann ggf. zwei eng zusammenarbeitenden Kolleginnen deshalb Differenzen bekommen.
    Ich finde das Thema bei der Arbeit überhaupt nicht brisant. Wir kennen uns viele Jahre schon und haben ein super Verhältnis. Es ist ja auch nicht ständig Thema aber ein wenig erzählt sie eben, finde ich ganz normal. Und stört mich auch nicht.
    Meine Frage hier im Forum war allerdings auch nicht, ob das ein Thema bei der Arbeit sein sollte oder wie ich mit ihr umgehen soll.
    Mir geht das Thema eben im Kopf herum ab und zu, so wie andere Themen eben auch. Wenn man Dinge hört, reflektiert man doch manchmal und überlegt sich, wie man vielleicht selbst handeln würde in einer solchen Situation.

  3. Avatar von schafwolle
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Burrena Beitrag anzeigen
    Wenn man Dinge hört, reflektiert man doch manchmal und überlegt sich, wie man vielleicht selbst handeln würde in einer solchen Situation.
    Auch diese Überlegungen, auf einen selbst bezogen, nutzen idR nichts.

    Wie man im Vorfeld glaubt, handeln zu würden, kann sehr stark abweichen davon,
    was man tatsächlich empfindet und wie man reagiert, wenn eine derartige Situation eintritt.


  4. Registriert seit
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Burrena Beitrag anzeigen
    Ich finde das Thema bei der Arbeit überhaupt nicht brisant. Wir kennen uns viele Jahre schon und haben ein super Verhältnis. Es ist ja auch nicht ständig Thema aber ein wenig erzählt sie eben, finde ich ganz normal. Und stört mich auch nicht.
    Meine Frage hier im Forum war allerdings auch nicht, ob das ein Thema bei der Arbeit sein sollte oder wie ich mit ihr umgehen soll.
    Mir geht das Thema eben im Kopf herum ab und zu, so wie andere Themen eben auch. Wenn man Dinge hört, reflektiert man doch manchmal und überlegt sich, wie man vielleicht selbst handeln würde in einer solchen Situation.
    Ok. Du bist aber nicht in ihrer Situation. Bist du noch Single und auf der Suche? Dann gelten für dich ganz andere Maßstäbe als für sie, finde ich. Sehe ich ja bei mir. Es ist kein Druck mehr da eine Partnerschaft überhaupt haben zu müssen, jedenfalls bei mir und insofern sage ich sehr sehr viel schneller und strenger nein als überhaupt mal ja. Rumdoktorn an beginnenden Beziehungen ist nicht. Vielleicht schaffen die beiden es ja Dank der Paartherapie. Es gibt durchaus Paare denen das Zusammenbleiben sehr wichtig ist trotz allem. Möchte man sicher oft nicht mit tauschen, aber bei denen geht es eben um mehr, auch um Zugehörigkeit z.B., während wir Singles ggf. schon gut daran gewöhnt sich allein durchs Leben zu gehen. Anderen macht das eben mehr Angst. Mir ist allerdings schleierhaft weshalb dir das so durch den Kopf geht? So selten ist Fremdgehen nun auch wiederum nicht.

    Bei Partnerschaften in späten Jahren muss man im Prinzip nicht mehr zusammenleben. Das erleichtert schon das eine oder andere Mal einen Schlussstrich zu ziehen, wenn die eigenen Grenzen überschritten sind. Und das finde ich ganz gut so.

  5. Avatar von silberklar
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Burrena Beitrag anzeigen
    Aber kann die innere Beziehung denn gut sein, wenn man in der Lage ist, die Partnerin so lange zu hintergehen und zu belügen? Tritt man den anderen damit nicht mit Füßen? Sollte eine Partnerschaft nicht auf Achtung und Respekt vor den Gefühlen anderer aufbauen?

    Ich persönlich hätte die Befürchtung, dass er es immer wieder tun würde. Er war ja schon "Wiederholungstäter". Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich nach so einer Sache wieder vertrauen könnte.
    Der überwiegende Teil der Frauen die "aus heiterem Himmel" in so eine Situation geschmissen werden und ihre Beziehung für gut hielten dreht sich nicht am Stiefelabsatz um und beendet eine lange Ehe. Das ist wie mit jeder anderen ganz schlimmen Nachricht: am Anfang steht die Verleugnung.

    Und das bedeutet im Fall von Betrug: Das kriegen wir hin, wir lieben uns ja, es war doch immer alles gut, es wird schon gehen es zu vergessen/verarbeiten.

    Ob es tatsächlich möglich ist jemals wieder eine emotional innige Nähe zu finden, dass kriegst du erst nach Jahren raus. Meistens ist es nicht der Fall. Aber Nähe und Intimität sind nicht die einzigen Gründe um zusammenzubleiben. Viele andere Gründe wiegen mindestens so schwer und halten das Ding am Laufen (Angst vorm Alleinesein, Angst davor als Gescheiterter zu gelten vor sich selbst und anderen = das Ansehen, pragmatische Gründe die mit Familie, Geld und Haus zu tun haben, Trotz die Frau/den Mann nicht einer/einem anderen zu überlassen = nicht Verliererin sein, Bequemlichkeit, …)

    Sicher ist, dass nach so einer Episode nichts mehr jemals so sein wird wie vorher und das gilt für immer. Es wird eher selten danach eine sehr viel bessere Beziehung sein, gut könnte sie wieder sein .. zeitweise. Alles was eine ordentliche Blessur erlitten hat ist nicht mehr so schön als wie es noch heil, neu und gesund war. Ist bei Beziehungen nicht anders als bei Autos zb
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  6. Inaktiver User

    AW: Jahrelanger Betrug

    Ich finde ja wirklich sonderbar, wie jetzt an der TE rumgedeutelt wird.

    Wieso soll es nutzlos oder sinnlos sein, sich über egal was Gedanken zu machen, dafür ist das Forum ja überwiegend da. Vieles was andere machen find ich auch sinnlos, aber hier bin ich ja offenbar selbst dabei genau das gleiche zu tun - mich mit den Problemen anderer zu befassen.

    Wie kann man sich also wundern, dass die TE darüber nachdenkt, wenn man gleichzeitig selbst darüber nachdenkt, wieso sie das wohl macht und einen das doch so umtreibt dass man hier mitschreibt.

  7. Avatar von LizzyBorden
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    ah ja... und was ist mit den Hallodris, von denen ich so einige kenne? Bei denen sich das Jagd-Verhalten verselbständigt und immer wieder durchkommt wie bei einem Straßenköter? Die, die ihren Selbstwert mit einer Affäre pimpen? Mit unterschiedlicher Entwicklung im Laufe der Beziehung? Mit Beziehungen, die anfangs (scheinbar) gepasst haben, wo aber Fehl-Stellen aus der jeweils persönlichen Biographie zum Problem werden? uvam
    Um die Dir bekannten Hallodris geht es hier im Strang nicht.

    Ich frage mich, bzw ich postuliere dass der Typ auch bei anderen Themen zu bestimmten Verhaltensweisen tendiert und keine Verantwortung für sein Handeln übernimmt.

    Bei manchen Menschen braucht es viele Jahre bis dieses charakterliche Defizit realisiert wird.
    Ich persönlich könnte eine Affaire gut verzeihen - insbesondere wenn sie nur per Zufall (was immer da auch Phase ist) herauskommt.
    Da würde ich mich eher fragen, ob der Mann an meiner Seite so clever ist oder ich so verschnarcht.

    Sein Umgang mit dem Thema würde mich zur Trennung veranlassen, das ist doch wohl eine Frechheit.

  8. Avatar von Blila1
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    Um die Dir bekannten Hallodris geht es hier im Strang nicht.

    Ich frage mich, bzw ich postuliere dass der Typ auch bei anderen Themen zu bestimmten Verhaltensweisen tendiert und keine Verantwortung für sein Handeln übernimmt.

    Bei manchen Menschen braucht es viele Jahre bis dieses charakterliche Defizit realisiert wird.
    Ich persönlich könnte eine Affaire gut verzeihen - insbesondere wenn sie nur per Zufall (was immer da auch Phase ist) herauskommt.
    .
    ich nehme an, in deinem letzten Satz hast du ein 'nicht' vergessen, ich interpretiere das nicht als Fehlleistung. Mir geht es um das Etikett "charakterliches Defizit": Zustimmung zum Defizit. Aber ist es ein charakterliches? (fragwürdige ad-hoc-Abgrenzung: wenn dem Fremdgänger die Gefühle seiner Partnerin egal sind). Nach außen hin mag es so scheinen, aber was wirklich mit uns passiert, können wir nicht immer aktiv beherrschen. Wir sind das Ergebnis unserer Vergangenheit. Auch als Partner
    Das ist ein Experiment. Gespannt erwarte ich, was die Autokorrektur aus meinem Text macht

  9. Avatar von LizzyBorden
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Nein, ich habe kein "nicht" vergessen - ich würde mich trennen, wenn ein Mensch die Verantwortung für sein Handeln permanent auf Dritte verlagert. Eine Affaire an sich könnte ich verzeihen, warum nicht?

    Den Rest Deines Postings verstehe ich nicht. Ob das Defizit charakterlich bedingt ist oder wie das Etikett sonst lautet wäre mir egal - so einen Menschen brauche ich nicht als Partner.


    Ein Mann, der seinen Penis nicht beherrscht und Partnerin und/oder Affairenfrau dafür verantwortlich macht darf sich wen anders suchen.

  10. Avatar von Blila1
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Vermutlich würde ich auch so reagieren, aus der Distanz und theoretisch schreibt es sich leicht. Tatsächlich aber sind Verhalten und Verantwortung nicht immer deckungsgleich, wir (alle in irgend einem Bereich) tun nicht immer was wir selbst richtig finden und fänden. Die treibende Kraft dahinter ist für uns selbst meist nicht ersichtlich, gute Therapeuten (die es keinswegs immer braucht) können sie herausarbeiten und dann kann man daran arbeiten.
    Das ist ein Experiment. Gespannt erwarte ich, was die Autokorrektur aus meinem Text macht

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