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  1. Avatar von schafwolle
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Burrena Beitrag anzeigen
    Aber diesen Typen könnte ich an die Wand klatschen
    Kennst Du den "Typen" denn persönlich?

    Ansonsten schließe ich mich Beitrag # 17 von @vloubout an.

  2. Inaktiver User

    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Da ist es nicht hilfreich für sie, wenn du ihr - vor allem unaufgefordert - sagst, dass sie sich trennen soll oder dass der Mann ein blöder Idiot ist etc.

    Du kennst auch nicht alle Hintergründe der Geschichte, um sie vollständig und absolut bewerten zu können. Und gerade da ist es wichtig, nicht mit dem moralischen Zeigefinger anzukommen und der Kollegin das Zugeständnis zu machen, dass sie anderer Meinung ist als du und an die Sache anders herangeht.
    Wo liest du das denn?

    Ich finde solche Unterstellungen schon heftig, und ich frag mich, auf was du dich beziehst. Fehlt nur noch ein "das geht dich doch gar nichts an".

    Man kann sich doch so seine Gedanken machen, einfach so, weil man das spannend findet?

  3. Inaktiver User

    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen

    Aber was kratzt es dich, wie andere Leute damit umgehen?

    Offenbar kratzt dich ja auch, wie die TE damit umgeht.

  4. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Sie wird sicher nicht alles erzählt haben, bzw. hat eine andere Sicht der Dinge.
    Keine Ahnung ob ich so etwas verzeihen könnte.
    Noch weniger verzeihen könnte ich seine Ausrede bzw. Argumentation.

    Da ist ganz viel Arbeit vor den beiden liegen.
    Sehe ich auch so. Incl. der Frage, ob ich es Herrn S. verzeihen könnte, über Jahre eine Affäre gehabt zu haben. Da ich nicht in dieser Situation stecke, weiß ich nicht, wie ich entscheiden würde.

    Zitat Zitat von Burrena Beitrag anzeigen
    Aber kann die innere Beziehung denn gut sein, wenn man in der Lage ist, die Partnerin so lange zu hintergehen und zu belügen? Tritt man den anderen damit nicht mit Füßen? Sollte eine Partnerschaft nicht auf Achtung und Respekt vor den Gefühlen anderer aufbauen?
    Was eine "gute" Beziehung ist, legen zuallererst die beiden Beteiligten fest. Ich kann nicht sehen, dass man den anderen "mit Füßen tritt" und keine Achtung vor seinem Partner hat, weil man eine Zweitbeziehung hat. Ich stimme den anderen zu - man weiß nicht alles vom Innenverhältnis der beiden. Von außen kann man immer nur ganz, ganz schwer die Dynamik zwischen zwei Menschen nachvollziehen.

    Zitat Zitat von Burrena Beitrag anzeigen
    Ich persönlich hätte die Befürchtung, dass er es immer wieder tun würde. Er war ja schon "Wiederholungstäter". Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich nach so einer Sache wieder vertrauen könnte.

    Das sind ja auch nur meine Gedanken dazu.
    Die Gefahr der Wiederholung ist immer gegeben. Es ist allerdings auch die Gefahr gegeben, dass Fremdgehen zum ersten Mal passiert. Deine Kollegin will zumindest jetzt ihm wieder vertrauen, deshalb lässt sie, lässt sich das Paar helfen. Natürlich kannst du deine Zweifel äußern. Allerdings finde ich, dass es Außenstehenden nicht zusteht, Zweifel zu säen. Sie gehen momentan diesen Weg, sie erhofft sich offensichtlich von dir Unterstützung.

    Wie gesagt, Zweifel darfst und sollst du auch äußern. Aber dass du anders handeln würdest als sie, heißt nicht, dass dein Weg für sie richtig ist. Vielleicht braucht sie auch noch ein paar Runden, um sich endgültig (?) von ihrem jetzigen Partner zu trennen.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
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  5. Inaktiver User

    AW: Jahrelanger Betrug

    Ich war noch nie in der Situation und hoffe auch, mich nie darin wiederzufinden - aber was ich so in der Theorie dazu denke ist, dass es ja auch einen Grund hat, wieso er sich nicht einfach getrennt hat um mit der Affärenfrau weiterzuleben. Wär ja in dem Fall ohne weitere Komplikationen durch Kinder, Unterhalt etc anscheinend leicht möglich gewesen.

    Das könnte ja heissen, dass es doch eine gewisse Basis gibt und es sich für beide lohnt, nicht hinzuschmeißen.


  6. Registriert seit
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich war noch nie in der Situation und hoffe auch, mich nie darin wiederzufinden - aber was ich so in der Theorie dazu denke ist, dass es ja auch einen Grund hat, wieso er sich nicht einfach getrennt hat um mit der Affärenfrau weiterzuleben. Wär ja in dem Fall ohne weitere Komplikationen durch Kinder, Unterhalt etc anscheinend leicht möglich gewesen.

    Das könnte ja heissen, dass es doch eine gewisse Basis gibt und es sich für beide lohnt, nicht hinzuschmeißen.
    Ich bin da eher skeptisch. Aus zwei Gründen:

    1. Wer jahrelang betrügt, hat Lüge und Betrug in seinem alltäglichen Leben und Denken komplett integriert. Es ist Normalität geworden.

    2. Wer jahrelang betrogen wurde, wird nicht nach ein paar Gesprächen zur Tagesordnung übergehen können. Fehlendes Vertrauen wird jahrelang nachschwingen und bei passender und unpassender Gelegenheit hochploppen.

  7. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    2. Wer jahrelang betrogen wurde, wird nicht nach ein paar Gesprächen zur Tagesordnung übergehen können. Fehlendes Vertrauen wird jahrelang nachschwingen und bei passender und unpassender Gelegenheit hochploppen.
    Behauptet das jemand? Niemand sagt, dass es leicht ist, niemand kann in die Zukunft sehen und weiß, ob es gelingen wird, verloren gegangenes Vertrauen wiederzuerlangen.
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  8. Inaktiver User

    AW: Jahrelanger Betrug

    @Wolfgang: Ja, das wär schon ein Knackpunkt, geb ich zu. Zu wissen, der andere hat einen jahrelang belogen und einem was vorgespielt, das ist schon heftig. Ich würde auch nicht so aus dem Stand sagen, dass ich damit klarkäme.

    Trotzdem glaube ich, man muss das nicht pauschal einordnen als "der hat mich verarscht". Wie gesagt, getrennt hat man sich schnell und ich würde zumindest herausfinden wollen, wieso genau er zweigleisig gefahren ist. Kann sein, er blieb aus Bequemlichkeit bei mir, kann aber auch sein, dass er wirklich hin- und hergerissen war, und das kann ich mir eben durchaus auch vorstellen, dass das passieren kann in einer Langzeibeziehung.

    Zu der Geschichte mit dem armen gutmütigen Mann, der aus lauter Fürsorge für ein armes Hascherl quasi fremdgehen musste sag ich besser nix, so eine Story wär für mich ein Grund ihn sofort vor die Tür zu setzen. Aber auch hier weiß man halt nicht genau, was da war.


  9. Registriert seit
    02.04.2017
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    AW: Jahrelanger Betrug

    Ich habe in #26;ganz bewusst beide Gründe genannt weil die ganz schnell in ein Wechselspiel treten können und sich dann aufschaukeln.

  10. gesperrt
    Registriert seit
    22.01.2020
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    541

    AW: Jahrelanger Betrug

    Ich war in der Situation der Freundin von Burrena.
    Mein Mann hatte eine längere Affäre, von der ich nichts geahnt habe. (Nein, absolut nicht.)
    Die Sache flog auf, wir sind damit dann relativ offen umgegangen, ich habe mich entschlossen, meinem Mann das zu vergeben.
    Ich habe für mein Verzeihen niemals auch nur ansatzweise Verständnis von außen bekommen.
    Für alle, die davon wissen, wäre das Beenden der Ehe die einzig denkbare Möglichkeit gewesen.
    Ich hätte mir manchmal gewünscht, da wäre eine Person gewesen, die mir ein ganz klein wenig Verständnis entgegenbringt.

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