+ Antworten
Seite 6 von 6 ErsteErste ... 456
Ergebnis 51 bis 52 von 52

  1. Registriert seit
    23.08.2018
    Beiträge
    425

    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich will deine Trennung nicht bewerten. Ich möchte dir lediglich ein paar Denkanstöße mit auf den Weg geben.

    Du warst damals davon überzeugt, dass er dich betrogen hat, was er immer abstritt. Vertrauen war also damals schon nicht da. Trotzdem hast du ihn geheiratet.

    Ihr kanntet euch doch schon eine lange Zeit vorher. Du wusstest also um sein Verhalten damals schon. Du hast es aber akzeptiert.

    Du hast das alles mitgemacht und hättest es auch weiterhin getan, wenn nicht dieser andere Mann in dein Leben getreten wäre.

    Dieser Mann ist gerade erst getrennt und hat mit Sicherheit noch einige Baustellen abzuarbeiten.

    Du wirfst deinem Mann genau das vor, was dir jetzt selbst passiert ist. Ist es nicht so, dass du sein mutmaßliches Fremdgehen damals, heute selbst als Legitimation deines Handelns vorschiebst?
    Naja Wolfgang, manchmal braucht man eben einen Menschen der einem bei einem längst überfälligen Absprung hilft. Das ist durchaus menschlich, insbesondere wenn Kinder da sind .

    Und zu dem anderen, sie war so jung was weiß man da schon vom Leben, von Beziehungen ect.

    Auch wenn die neue Liebe nicht gutgeht, so ist sie wenigstens gut, sich aus was nicht gut tuenden zu lösen.


  2. Registriert seit
    21.12.2019
    Beiträge
    12

    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Zitat Zitat von Schillerlocke Beitrag anzeigen
    Wenn sich Eltern trennen, müssen sie sich nicht zwangsläufig streiten.
    Ihr seid immerhin über 10 Jahre einen gemeinsamen Weg gegangen, aber das Wichtigste ist, dass er der Vater Eures Kindes bleibt und die grösste Angst Deines Sohnes ist jetzt, dass er ein Elternteil verliert.

    Diese Angst kannst Du ihm nur nehmen, wenn Du seinem Vater die Chance gibst, weiter Vater sein zu dürfen. Das kann Dein Mann nur, wenn er versteht und einsieht, warum Du ihn verlässt, warum die Glut erloschen ist und keine Basis mehr für Eure Beziehung da ist.

    Dabei würde ich nicht auf seiner damaligen Lüge herumreiten. Es ist auch unerheblich, ob es eine Lüge war oder nicht. Der Grund liegt vielmehr in den alltäglichen Nachlässigkeiten, die sich über viele Jahre eingeschlichen haben, die Du hier auch beschrieben hast und die Du hingenommen hast. Die sind ihm vermutlich noch gar nicht richtig klar.

    Wenn ihr Euch die Zeit nehmt, darüber zu sprechen, dann gebt ihr Euch beiden eine Chance, bei der nächsten Beziehung nicht wieder von vorne anzufangen. Das geht nicht im Streitgespräch und schon gar nicht von jetzt auf gleich, das dauert, aber der Gewinn ist enorm.

    Das Kind behutsam und kindgerecht auf die Trennung vorbereiten, momentan wohnt ihr ja noch im gleichen Haus, wen ich das richtig verstanden habe.
    Wie das genau geht, kann ich Dir nicht sagen, ich weiß nur, wie es nicht geht. Da solltest Du Dir zwingend Hilfe und Beratung holen.

    Ich nehme an, das Kind bleibt bei Dir. Das wird dann eine der grossen Herausforderungen für Dich sein, Deinen Sohn zu motivieren, seinen Vater gerne zu treffen. Da hilft es, wenn ihr eure Probleme unter Euch bespricht, wenn ihr in Eurer anfänglichen Trennungswut gegen den Partner das Kind nicht einbezieht.
    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe versucht mit ihm darüber in aller Ruhe zu sprechen, aber er wollte jedes Mal nur vor unserem Sohn diskutieren, weswegen ich das momentan aufgegeben habe.

    Er benutzt ihn auch extrem als Druckmittel. Wollte es unserem Sohn schonend beibringen, aber er hat über ihn versucht mich weichzukochen, da konnte ich nicht mitspielen und musste es ihm leider direkt sagen.

    Seitdem redet er auf ihn ein, ich sei die Böse die die Familie kaputt macht und er solle mir sagen jeder hat eine zweite Chance verdient usw.

    Ich versuche meinen Sohn da rauszuhalten, habe ihm auch gesagt, wenn Papa mal woanders wohnt, werde ich dir nie sagen, du darfst nicht zu ihm wenn du ihn sehen möchtest und wir haben dich trotzdem beide noch genauso lieb wie vorher und sind für dich da, das hat nichts mit der Situation zwischen uns zu tun. Aber wenn da beide nicht an einem Strang ziehen ist es schwierig das zu vermitteln.

    Er will mich auch jedes Mal anfassen und küssen, weswegen ich jetzt auch einfach anfangen musste rigoros zu sein und zu ignorieren, da es jedes Mal auf das Gleiche hinausläuft.

    Er meinte er versteht warum ich mich getrennt habe, (bin da nicht auf dem Thema von damals rumgeritten) aber nicht warum ich ihm nicht die Chance gebe es besser zu machen und zu versuchen dass meine Gefühle wiederkommen.

    Aber ich merke von Tag zu Tag wie ich aufblühe und was ich all die Jahre verpasst hab in dem ich mich klein gemacht und angepasst habe.

    So gut ging es mir schon lange nicht mehr, auch wenn es traurig ist, dass es aus so einer Situation heraus nun so ist.

+ Antworten
Seite 6 von 6 ErsteErste ... 456

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •