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  1. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Hallo ihr Lieben,

    ich wollte mich nochmals für eure Unterstützung bedanken.

    Ich habe es vorhin tatsächlich durchgezogen und fühle mich einfach nur erleichtert.

    Ihr seid toll.


  2. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Und, wie hat Dein Mann reagiert! Pass auf, wenn seine Wutausbrüche zu beängstigen wirken und geh' dann lieber mit Deinem Kind zu Freunden oder Verwandten.


  3. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Ich hätte wirklich gedacht, dass er ausrasten wird, aber genau das Gegenteil war komischerweise der Fall. So wie gestern Abend hab ich ihn all die Jahre noch nie erlebt gehabt. Er hat die ganze Zeit versucht auf mich einzureden ich soll ihm noch eine Chance geben er wird alles tun um sich zu ändern usw. Aber ich habe ihm deutlich gesagt dass ich nicht mehr kann und will und es für mich kein Zurück geben wird. Danach hat er sich zurückgezogen.

    Ist das nur die Ruhe vor dem Sturm weil er genau weiß mit einem Ausraster würde er nichts bei mir erreichen außer mich noch mehr zu erschrecken und er denkt er kriegt mich vielleicht doch nochmal irgendwie rum oder was soll ich davon halten?

    Er hat auch genau gewusst, dass ich ein Mensch bin der sich immer um andere sorgt und hat versucht das auszunutzen. Ich hab doch nichts ohne dich, wo soll ich hin, dann wird unser Sohn mich ja nicht mehr oft sehen, du weißt was das für ihn bedeutet und und und.

    Aber ich bin hart geblieben und es war so eine Erleichterung im ersten Moment. Heute Nacht konnte ich nicht schlafen weil mich dann doch das schlechte Gewissen geplagt hat, aber ich muss da jetzt durch. Sonst wird sich nichts ändern.


  4. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Ich finde es super, dass Du es durchgezogen hast! Du hast definitiv das Richtige getan.
    Jetzt bloß nicht einlullen lassen!
    Der hat erstmal alle Register gezogen und versucht Dir ein schlechtes Gewissen zu machen.
    Ich frage aber: sollst Du bis an Dein Lebensende mit ihm zusammen bleiben nur aus schlechtem Gewissen?
    Natürlich nicht!!
    Man bleibt mit dem Partner aus Liebe zusammen! Und nicht aus schlechtem Gewissen, Angst vor Einsamkeit oder Faulheit.

    Er ist ein erwachsener Mann und Du bist nicht für sein Wohlergehen verantwortlich.
    Ihr müsst euch nur einigen bzgl eures Sohnes und das wars.

    Er wird es überleben und muss lernen (genau wie Du), dass man auch erstmal als Single sehr glücklich und zufrieden sein kann (glaub mir, das kann man!).
    Es kann sein, dass bei ihm noch so ein paar Auf und Abs kommen und er dann nochmal richtig fies zu Dir ist.


  5. Registriert seit
    03.09.2019
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Liebe Untentschlossene,

    gut gemacht!

    Wenn es ginge, könntest Du Deinen Nick jetzt in "Entschlossene" umändern.

    Ich würde Dir dennoch raten, achtsam zu sein, falls Dein Mann doch noch aus der Rolle fallen sollte.
    Und - kopieren, was geht (Unterlagen) und an einem sicheren Ort lagern (Freundin, Büro etc.)

    Viel Glück und nicht wieder umfallen!
    Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, wirklich nicht.



  6. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Ich will deine Trennung nicht bewerten. Ich möchte dir lediglich ein paar Denkanstöße mit auf den Weg geben.

    Du warst damals davon überzeugt, dass er dich betrogen hat, was er immer abstritt. Vertrauen war also damals schon nicht da. Trotzdem hast du ihn geheiratet.

    Ihr kanntet euch doch schon eine lange Zeit vorher. Du wusstest also um sein Verhalten damals schon. Du hast es aber akzeptiert.

    Du hast das alles mitgemacht und hättest es auch weiterhin getan, wenn nicht dieser andere Mann in dein Leben getreten wäre.

    Dieser Mann ist gerade erst getrennt und hat mit Sicherheit noch einige Baustellen abzuarbeiten.

    Du wirfst deinem Mann genau das vor, was dir jetzt selbst passiert ist. Ist es nicht so, dass du sein mutmaßliches Fremdgehen damals, heute selbst als Legitimation deines Handelns vorschiebst?

  7. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Zitat Zitat von Unentschlossen66 Beitrag anzeigen
    Ist das nur die Ruhe vor dem Sturm weil er genau weiß mit einem Ausraster würde er nichts bei mir erreichen außer mich noch mehr zu erschrecken
    Das kann gut sein.

    Aber du hast es geschafft!!! Und wirst minütlich stärker und freier und immuner, sollte er angeheult / angewütet kommen! Der kann dir nix mehr anhaben.
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]


  8. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt


    Du wirst sehen: rückblickend wirst Du Dir gar nicht mehr vorstellen können, warum Du gezögert hast.

    Das war jetzt sehr tapfer und ich bin froh, dass Du diesen Schritt gemacht hast.

    Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen alles Gute!


  9. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Ich muss sagen, mittlerweile fühle ich mich richtig gut. Er hat mehrmals versucht auf mich einzureden, habe ihm immer die kalte Schulter gezeigt. Das gibt einem irgendwie Stärke zurück.

    An anderer Front bin ich da leider nicht ganz so stark. Nach der Trennung gab es ein Gespräch in dem er mir gesagt hat dass er die ganze Zeit gehofft hat dass ich aufwache und dass er mit mir zusammen sein möchte.


  10. Registriert seit
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    AW: Verheiratet und trotzdem verliebt

    Zitat Zitat von Unentschlossen66 Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich mich an die ersten Jahre zurückerinnere da hatte ich nicht diesen Menschen vor mir. Aber ich war mit 17 halt vielleicht auch einfach noch jung und habe vieles nicht so gesehen?
    Liebe Unentschlossene,
    Ob Du den richtigen Entschluss gefasst hast, kannst nur Du entscheiden.

    Und wenn er richtig ist, dann ist er nicht nur in Deinem Sinne richtig, sondern auch für Deinen Sohn und Deinen Mann.
    Er muss es aber erst noch verstehen, das bist Du ihm voraus.

    Mit 17 hattest Du noch nicht viel Möglichkeiten, zu sehen, wie das mit Mann und Frau geht. Eigentlich kanntest Du Beziehung nur aus der Anschauung und aus dem Vorbild Deiner Eltern. Nicht selten setzt sich ein untragbares Verhältnis fort, ohne dass man selbst merkt, in welch ungute Richtung die Beziehung läuft. Wenn dann auch noch ein Kind kommt, liegt der Focus erstmal darauf.

    Dann schleifen sich die Verhaltensmuster immer tiefer ein und beide Seiten nehmen die Rolle ein, die für so ein Verhältnis erforderlich sind. Die Liebe geht verloren und die Gewohnheit tritt an ihre Stelle. Und dann sind es auch noch die moralischen Gesellschaftszwänge und Angst vor dem Alleinsein, die Dich abhielten, viel früher einen Schlusstrich zu ziehen.

    Tatsächlich war Deine Ehe schon viel früher desolat und nicht erst, als dieser neue Mann in Dein Leben trat. Neu Verliebt sein ist mitunter ein klares Zeichen, wie weit Du innerlich bereits weg bist von Deinem Mann.
    Allein, wieviel Dir eine Umarmung gibt, die Du offensichtlich lange nicht bekommen hast, zeigt, wie sehr Du es brauchst.

    Zitat Zitat von Unentschlossen66 Beitrag anzeigen
    Glaubt ihr wirklich dem Kind geht es dann besser zerstrittene Eltern zu haben als wenn ich noch eine Weile durchhalte?
    Wenn sich Eltern trennen, müssen sie sich nicht zwangsläufig streiten.
    Ihr seid immerhin über 10 Jahre einen gemeinsamen Weg gegangen, aber das Wichtigste ist, dass er der Vater Eures Kindes bleibt und die grösste Angst Deines Sohnes ist jetzt, dass er ein Elternteil verliert.

    Diese Angst kannst Du ihm nur nehmen, wenn Du seinem Vater die Chance gibst, weiter Vater sein zu dürfen. Das kann Dein Mann nur, wenn er versteht und einsieht, warum Du ihn verlässt, warum die Glut erloschen ist und keine Basis mehr für Eure Beziehung da ist.

    Dabei würde ich nicht auf seiner damaligen Lüge herumreiten. Es ist auch unerheblich, ob es eine Lüge war oder nicht. Der Grund liegt vielmehr in den alltäglichen Nachlässigkeiten, die sich über viele Jahre eingeschlichen haben, die Du hier auch beschrieben hast und die Du hingenommen hast. Die sind ihm vermutlich noch gar nicht richtig klar.

    Wenn ihr Euch die Zeit nehmt, darüber zu sprechen, dann gebt ihr Euch beiden eine Chance, bei der nächsten Beziehung nicht wieder von vorne anzufangen. Das geht nicht im Streitgespräch und schon gar nicht von jetzt auf gleich, das dauert, aber der Gewinn ist enorm.

    Für Euren Sohn ist die Trennung zunächst mal der Super GAU. 7 Jahre ist für einen Jungen ein Alter, wo ich meine, dass er da den Vater am meisten braucht.

    D.h. nicht, dass Du eine Beziehung auf biegen und brechen weiterführen sollst, davon hat das Kind auch nichts. Du kannst aber Schaden begrenzen. Die Eltern dürfen nicht im Porzellanladen des Kindes rumtrampeln, wie Elefanten. Dazu gehört, dass Eltern vernünftig, wie Erwachsene miteinander reden. Dem Vater die Möglichkeit geben, sein Kind zu sehen, sooft er will, das Kind nicht als Pfand für irgendwelche Ansprüche gegen den anderen verwenden.

    Das Kind behutsam und kindgerecht auf die Trennung vorbereiten, momentan wohnt ihr ja noch im gleichen Haus, wen ich das richtig verstanden habe.
    Wie das genau geht, kann ich Dir nicht sagen, ich weiß nur, wie es nicht geht. Da solltest Du Dir zwingend Hilfe und Beratung holen.

    Ich nehme an, das Kind bleibt bei Dir. Das wird dann eine der grossen Herausforderungen für Dich sein, Deinen Sohn zu motivieren, seinen Vater gerne zu treffen. Da hilft es, wenn ihr eure Probleme unter Euch bespricht, wenn ihr in Eurer anfänglichen Trennungswut gegen den Partner das Kind nicht einbezieht.

    Zitat Zitat von Unentschlossen66 Beitrag anzeigen
    Mein Sohn allerdings macht nicht den Eindruck als ob er irgendwie merken würde, dass da was zwischen uns bzw. auf meiner Seite etwas nicht stimmen könnte.
    Ich fürchte, das kannst Du momentan nur sehr schwer merken, weil Du natürlich am meisten mit Dir selbst beschäftigt bist.
    Ich kann Dir aber versichern, dass er wahrnimmt und reagiert. Kinder verhalten sich da sehr unterschiedlich, manche werden sehr still, die Angst, der Schmerz richtet sich nach innen. Es ist bekannt, dass Kinder oft die Schuld auf sich beziehen. Andere werden aggressiv, wieder andere verhalten sich komisch, tun alles, um irgendwie Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Auch das ist eine grosse Herausforderung, die zusätzlich auf Dich zukommt, einen scharfen Blick auf Deinen Sohn zu richten.

    Sicherlich auch ein Thema, das Deinen Mann angeht. Die gemeinsame Verantwortung für Euer Kind soll auch die Grundlage sein, auf der ihr euch weiterhin verständigt. Wenn er ein guter Vater sein möchte, dann kann er das jetzt ganz besonders gut zeigen.

    Ich wünsch Dir viel Glück auf Deinem Weg in eine neue Liebe.
    Gruß Schiller
    Geändert von Schillerlocke (14.01.2020 um 13:20 Uhr)

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