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  1. Inaktiver User

    AW: Angst alles zu verlieren!

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wenn man sich seinen Ehemann nicht "vertraut gemacht hat", wen dann?

    Gruß, Leonie
    Leonie, so etwas ist immer in beide Richtungen zu sehen. Das Zitat bezieht sich auf den Fuchs und den Kleinen Prinzen, und ebenso, wie der kleine Prinz den Fuchs zähmt und sich vertraut macht, wird er für den Fuchs dadurch verlässlich.
    "Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wiedergekommen", sagte der Fuchs. "Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist. Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein Herz da sein soll ... Es muß feste Bräuche geben."
    Wenn einer dieser Stränge reißt, ist der andere alleine auch nicht mehr tragfähig.

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    AW: Angst alles zu verlieren!

    Zitat Zitat von Flying
    Die Zeit hilft.
    Das klingt so banal, so abgegriffen, aber es stimmt. Die Erinnerungen werden bleiben, auch immer wieder intensiv nach oben kommen, aber dennnoch verblassen sie. Immer mehr.

    Etwas bleibt auf der Seele. Wie ein Schatten, dessen Umrisse zwar immer undeutlicher werden, aber er wird immer da sein, auch nach vielen Jahren noch.
    Aber irgendwann tut es nicht mehr weh. Es ist eine Erinnerung, nur eine verblassende Erinnerung.

    Ich für mich konnte irgendwann sagen: Ich bereue es nicht. Ich bereue keine Sekunde. Für mich war es damals richtig und echt, und ich hätte gar nicht anders gekonnt, als es zu riskieren. Nur das zählt.
    Ich kann mir heute auch eingestehen: Es gab genug Anzeichen, dass es nicht funktionieren würde. Ich habe damals viel ausgeblendet, mir viel schön geredet.

    Heute weiß ich, dass dieser Mann zwei Gesichter hat. Eines, das unendlich lebenswert ist, aber auch eins, das niemals wirklich auf Dauer zu mir passen würde.

    Könnte es bei Dir nicht auch so sein, Betty? Würde Dir diese Erkenntns nicht dabei helfen, damit Du die schönen Erinnerungen mit diesem Mann trotz allem in dir einschließen kannst wie einen Schatz? Versöhn Dich mit Dir selbst. Nicht Du warst "nicht genug" für euch. Sondern er.

    liebe Flying, ich hab geweint, als dein POsting las...
    Danke

    Ich denke, da muss/will ich hinkommen...
    es ist viel wahres in dem, was Du schreibst und es fühlt sich gut an sich das vorzustellen...
    auch weil ER mal zu mir sagte:
    "Es liegt ncht an Dir, es ist nicht weil Du nicht gut genug bist, zu enig liebst, mir nicht genug gibst... nein Du gibst mi so viel, so viel was mir fehlen wird... aber es liegt am mir, ICH bin nicht genug, für dich. Es liegt an mir..."

    Ich versuch den Weg zu gehen...
    Danke!

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    AW: Angst alles zu verlieren!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mit großem Interesse habe ich eben diesen Strang entdeckt.

    Ich glaube nicht, dass der Mann dich belogen hat. Wenn du das ernsthafte Gefühl hattest, dass er dich liebt, dann wird er es auch getan haben. Fühl dich nicht schlecht, weil du ihm das geglaubt hast!

    Die Verantwortung, die man seiner Familie gegenüber hat, ist riesengroß. Manche setzen sich drüber hinweg und sagen sich "Andere schaffen es doch auch". Bei manchen reicht der Mut nicht und sie schalten die Gefühle ab. Und andere wiederum führen ein jahrelanges Doppelleben. Auch das sind nicht alles gewissenlose Schweine.

    Die richtige Wahl muss jeder für sich treffen. Was ist wichtiger? Das Familien-"Glück", das Seelenheil der Kinder (ich halte es für ein riesengroßes Gerücht, dass Kinder eine nicht 100 %ig harmonische Ehe als Belastung ansehen), Haus/Urlaub/finanzielle Sicherheit? Oder das Ausleben der großen Liebe, die sexuelle Erfüllung und den Versuch, beides miteinander zu verbinden?

    Dein Exfreund hat sich für die Sicherheit und die Verantwortung entschieden. Das ist sehr bitter für dich. Aber ich kann ihn verstehen und es macht ihn nicht zum Lügner.
    Die Antwort auf meine obigen Fragen hab ich aber für mich auch nicht gefunden.

    LG von freudentaumel.

    Ja, das seh ich auch so... aber warum kann er mich dann nicht "normal" verlassen? Warum läßt er nicht zu dass wirr Abschied nehmen nach allem was wir hatten? Dass wir in frieden auseinander gehen... warum dieses wortlose Abtauchen, ohne ein Wort? Warum dieses Wehtun?
    Warum dieses Mißachten meiner Person?

  4. Inaktiver User

    AW: Angst alles zu verlieren!

    Vermutlich bekomm ich dafür Schläge, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer im allgemeinen wesentlich feiger als Frauen sind. Er hat Angst. Er befürchtet, er würde wieder umkippen, wenn er dich vor sich hat. Er hat sich fest vorgenommen bei seiner Familie zu bleiben und geht den Weg des geringsten Widerstands.

    So schätze ich das ein. So würde ich auch meinen eigenen Mann einschätzen, wenn ihm sowas passieren würde. Und er ist kein typisches "Arschloch", sondern einfach auch nur ein Kerl .

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    AW: Angst alles zu verlieren!

    ja, so hab ich es mir auch erklärt, wär ja logisch...
    aber warum hat er mir DAS nicht einfach parallel um Abtauchen mitgeteilt? Irgendwie: per SMS oder Fax oder Mail... und danach erst alle verbindungen gekappt...
    Das wär doch fair gewesen und ich hätte ne Erklärung ...!!!
    DAs versteh ich nicht!!!

  6. Inaktiver User

    AW: Angst alles zu verlieren!

    Ich find's auch total daneben. Aber frag dich nicht, warum. Das zermürbt nur und bringt dich nicht weiter. An dir liegt es ganz sicherlich wirklich nicht.

    In meinem nächsten Leben werd ich lesbisch .

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    AW: Angst alles zu verlieren!

    ach man,
    sowas macht man doch nicht wenn der andere einem was bedeutet...
    ... ich bin so wtend und so verletzt!!!

    vielleicht sollte man JETZT noch umschwenken ???

  8. Inaktiver User

    AW: Angst alles zu verlieren!

    Zitat Zitat von Bettyblu
    Ja, das seh ich auch so... aber warum kann er mich dann nicht "normal" verlassen? Warum läßt er nicht zu dass wirr Abschied nehmen nach allem was wir hatten? Dass wir in frieden auseinander gehen... warum dieses wortlose Abtauchen, ohne ein Wort? Warum dieses Wehtun?
    Warum dieses Mißachten meiner Person?
    Weißt Du, mein Mann ist nach 20 Jahren gegangen. Im Prinzip auch einfach so. Auf einmal war er weg. Wirklich geredet hat er nicht mit mir. Ein Abschiednehmen gab es auch nicht.

    Vielleicht ist es einfach Feigheit der Männer?

  9. Inaktiver User

    AW: Angst alles zu verlieren!

    Es IST die Feigheit der Männer.

  10. Inaktiver User

    AW: Angst alles zu verlieren!

    Zitat Zitat von Bettyblu
    ja, so hab ich es mir auch erklärt, wär ja logisch...
    aber warum hat er mir DAS nicht einfach parallel um Abtauchen mitgeteilt? Irgendwie: per SMS oder Fax oder Mail... und danach erst alle verbindungen gekappt...
    Das wär doch fair gewesen und ich hätte ne Erklärung ...!!!
    DAs versteh ich nicht!!!
    Bist du sicher, dass du dann jetzt über ihn hinweg wärst, es für dich leichter wäre, der schmerz weniger wäre, du weniger leiden würdest?

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