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  1. Avatar von Sprachlos
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Egal wie, egal wo. Wer gehört werden will, muss reden. Die Verantwortung für das eigene Schweigen, dem Anderen aufdrücken zu wollen, kann nur schiefgehen.
    Ich stimme dir voll zu.

    Das Problem mit der Lustlosigkeit sehe ich allerdings sehr oft darin, dass die Frau selbst nicht weiß, woran das liegt, darum kann sie sich dazu auch nicht äußern. Wahrscheinlich hat sie aber diesbezüglich einfach nicht genug Leidensdruck und unterschätzt daher die Dringlichkeit des Problems (" ...das bisschen Sex kann ja wohl nicht sooo wichtig sein...").
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

    Nimm dich selbst wahr, und wo du dich findest, da lass dich.(Meister Eckhart)


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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich stimme dir voll zu.

    Das Problem mit der Lustlosigkeit sehe ich allerdings sehr oft darin, dass die Frau selbst nicht weiß, woran das liegt, darum kann sie sich dazu auch nicht äußern. Wahrscheinlich hat sie aber diesbezüglich einfach nicht genug Leidensdruck und unterschätzt daher die Dringlichkeit des Problems (" ...das bisschen Sex kann ja wohl nicht sooo wichtig sein...").
    In dem Fall wäre dann die Frage angebracht, wie sie sich die Beziehung für die Zukunft vorstellt. Einfach weiter so, ohne Sex? Beziehung öffnen? Trennung?

    Irgendwie muss sich die Partnerin ja positionieren.

  3. Avatar von Sprachlos
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Einfach weiter so, ohne Sex? Beziehung öffnen? Trennung?

    Irgendwie muss sich die Partnerin ja positionieren.
    Angesichts der Optionen schwierig. Da kann ich schon nachvollziehen, dass vom lustlosen Part oft versucht wird, es irgendwie auszusitzen - bis vielleicht der andere Partner eine Entscheidung trifft oder einfach Tatsachen schafft ...
    Dann ist man wenigstens in der Position, sich als die/der Betrogene moralisch aufzuwerten. (Ich unterstelle das jetzt nicht als Absicht, aber so läuft das ja dann auch gern im Nachhinein.)
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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  4. Registriert seit
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Angesichts der Optionen schwierig. Da kann ich schon nachvollziehen, dass vom lustlosen Part oft versucht wird, es irgendwie auszusitzen - bis vielleicht der andere Partner eine Entscheidung trifft oder einfach Tatsachen schafft ...
    Dann ist man wenigstens in der Position, sich als die/der Betrogene moralisch aufzuwerten. (Ich unterstelle das jetzt nicht als Absicht, aber so läuft das ja dann auch gern im Nachhinein.)
    Das ist in vielen Fällen mit Sicherheit so.

    Deswegen kann man dem TE hier wohl nur an die Hand geben, auf seine Partnerin zuzugehen, damit sie weiß, was los ist und sie gerade Gefahr läuft, dass ihre Beziehung den Bach runter geht.

  5. Avatar von Mambi
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Um sich zeigen zu können, muss da jemand sein, der sehen will.

    Auch eine Möglichkeit.
    Richtig... absolut. Aber auch das hier
    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Wenn du anfängst, nichts mehr zu sagen, mit der Begründung, der Andere hört ja eh nicht zu, dann ist der Drops gelutscht.
    stimmt zu 100%.

    Aber statt das dann ehrlich (vor sich selber zuerst einmal und dann dem anderen gegenüber) einzugestehen und die einzige logische Konsequenz zu ziehen.... redet man sich dann lieber ein "... sonst ist ja alles super...."
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  6. Registriert seit
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von 0711Breakingdad Beitrag anzeigen
    Nachdem ich es angesprochen hab ist jetzt erstmal etwas Ärger in der Luft.
    Kannst Du das mal spezifizieren?

    Was mich verwundert:
    Da sagst, dass Du in den letzten Jahren "einmal jährlich einen zaghaften Versuch" unternomen hast.
    Hat sie da überhaupt kapiert, wie ernst es dir damit war?

    Und nun holst Du gleich schwere Geschütze mit offener Beziehung und Gang zu Professionellen raus...


  7. Registriert seit
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von unbeleidigteLeberwur Beitrag anzeigen
    Kannst Du das mal spezifizieren?

    Was mich verwundert:
    Da sagst, dass Du in den letzten Jahren "einmal jährlich einen zaghaften Versuch" unternomen hast.
    Hat sie da überhaupt kapiert, wie ernst es dir damit war?

    Und nun holst Du gleich schwere Geschütze mit offener Beziehung und Gang zu Professionellen raus...
    In Beitrag #6 kommt das schon ein bisschen anders rüber.

    Er versucht, das Thema anzusprechen und sie macht dicht.

    Das ist eben keine funktionierende Kommunikation. Er hat es mehrfach vorsichtig versucht. Erfolglos. Da bedarf es wohl schon deutlicher Worte.


  8. Registriert seit
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Ich weiß manchmal auch nicht, was meine Geschechtsgenossinnen sich so denken:

    Irgendwann verlieren sie das Interesse am Sex und erwarten von ihrem Partner, dass der sich auch damit zufrieden gibt und der Katzenjammer ist dann groß, wenn der Partner seine Bedürfnisse woanders stillt.

    EIne meiner Freundinnen befriedigt ihren Mann nur noch mit der Hand, wenn er gar zu maulig wird. Der Kerl tut mir richtig leid. Der schuftet sich für die Familie ab und hat dann zu Hause Sex wie ein Pennäler.
    EIne andere hat seit fast zwei Jahrzehnten keinen Sex mehr und aus der den damals Verliebten ist eine WG geworden.

    Ich denke, man sollte schon bereit sein als Frau gegen seine Sex-Unlustigkeit etwas zu tun. Und wie gesagt: Je weniger Sex man hat, umso größer wird die Distanz zueinander und man kann sich sukzessive immer weniger darauf einlassen.

    So eine Phase hatte ich auch als junge Mutter und das ist auch eine Zeit o.k., aber dann sollte man sich aber auch wieder auf die Sexualität besinnen. Wenig Lust bis Halblust ändert sich ganz schnell wenn man "es" einfach macht. Und je öfter man "es" macht, umso glücklicher sind alle:

    Der Mann hat bessere Laune, weil er das hat was er will und verbreitet bessere Stimmung zu Hause, die Frau hat mehr Lust, wenn der Mann sich zu Hause nicht wie ein Arsch verhält.

  9. Avatar von chaos99
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen

    Der Mann hat bessere Laune, weil er das hat was er will und verbreitet bessere Stimmung zu Hause, die Frau hat mehr Lust, wenn der Mann sich zu Hause nicht wie ein Arsch verhält.
    Wenn man so als Frau denkt, dann "Gute Nacht"....

    Sex, um seine Ruhe zu haben und Mann bei Laune zu halten.
    Du beschreibst etwas als negativ und schlägst dann genau das wieder vor.

    Das Ende der Fahnenstange und imo eine Spur mehr Lüge sich selber ggü., um etwas aufrecht zu erhalten, dass nicht mehr existent ist: Liebe zum Partner.

    Nur...so etwas merkt man als Mann auch sehr schnell.
    Mann ist kein EQ-loses Wesen.


    Sex alleine reicht nicht...die Bindung besteht aus mehr Komponenten.
    Wenn zwei eine Phase lang weniger Sex aus Stressgründen haben, findet man sicher wieder zusammen, wenn dee Stress nicht Partnerschaft Sendung ist...das ist bei kleinen Kinder vielleicht(!) mal der Fall.
    Hat aber wenig mit dem Problem hier zu tun.
    Geändert von chaos99 (23.04.2019 um 10:53 Uhr)


  10. Registriert seit
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    AW: Verändertes Sexleben nach x Jahren Ehe und 2 Kindern

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Wenn man so als Frau denkt, dann "Gute Nacht"....

    Sex, um seine Ruhe zu haben und Mann bei Laune zu halten.
    Das Ende der Fahnenstange und imo eine Spur mehr Lüge sich selber ggü., um etwas aufrecht zu erhalten, dass nicht mehr existent ist: Liebe zum Partner.

    Nur...so etwas merkt man als Mann auch sehr schnell.
    Mann ist kein EQ-loses Wesen.
    Ich denke, Cara123 wollte damit ausdrücken, dass sich jeder selbst etwas Gutes tut, wenn er selbst seine Lust am Leben hält und sich darum kümmert, wenn es mal nicht hinhaut.

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