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  1. Registriert seit
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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Es ist doch gar keine Affäre mehr.

    Zur Sache selbst:
    Ich würde schon meinen Senf dazu gegeben haben. So etwas wie: Ich hätte mich nicht an den Freund meines Partners herangemacht oder es so weit kommen lassen. FInde ich von dir echt nicht in Ordnung. Aber liebe Schwester, wenn du mit diesem Menschen glücklich bist... Ich bin deine Schwester und liebe dich. Pass auf dich auf. Wenn was ist, ruf an.

    Und gut ist.

    Du kannst bedingt einwirken, etwas zu bedenken geb
    en, wenn es sich ergibt. Mehr kannst du nicht tun.

    Sie weiß am besten, was sie gerade glücklich macht. Mit ihrem alten Partner scheint sie es ja nicht mehr gewesen zu sein. UNd gegen Liebe oder Verliebtheit kommt man nicht an. Seufze einmal auf und guck auf das Verhältnis zu deiner Schwester und hoffe für deine Schwester, dass sie das findet im Leben, was sie zufrieden macht.

    Vielleicht ist es der Kerl.
    Geändert von Cara123 (17.04.2019 um 11:48 Uhr)


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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Zitat Zitat von Glasmurmel60 Beitrag anzeigen
    Traue Deiner Schwester zu dass sie ihr Leben gut gestaltet und sei da wenn sie Dich braucht aber lasse Dich nicht als Kummerkasten der nach Wunsch verfügbar ist missbrauchen
    Ich finde, das ist ein sehr guter Rat!
    Die Gefahr, dass du immer dann, wenn es ihr schlechtgeht, für sie da sein sollst, ist hoch. Versuch dich schon heute davon abzugrenzen, denn ich befürchte, diese Zeit wird wieder kommen.

    Alles Gute für dich!
    Die Größe eines Menschen ist daran zu erkennen, wie er Geschöpfe behandelt, von denen er keinen Vorteil zu erwarten hat
    (Teddy, Polizeihund in Berlin)


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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Zitat Zitat von kessie23 Beitrag anzeigen
    Ich finde, das ist ein sehr guter Rat!
    Die Gefahr, dass du immer dann, wenn es ihr schlechtgeht, für sie da sein sollst, ist hoch. Versuch dich schon heute davon abzugrenzen, denn ich befürchte, diese Zeit wird wieder kommen.

    Alles Gute für dich!

    Ja, finde ich auch! Ich hatte noch keine Zeit für ausführliche Antworten (kommt noch) - aber das schoss mir heute Morgen auch durch den Kopf ,als ich Glasmurmels Beitrag las. Was step übers Abgrenzen geschrieben hatte, und Glasmurmel über den Kummerkasten - da liegt höchstwahrscheinlich der Hund begraben. War mir so nicht ganz bewusst, obwohl ich eigentlich weiss, dass das Abgrenzen grundsätzlich im Leben schwierig ist für mich.

    Danke für all eure konstruktiven Beiträge, bis später :)


  4. Registriert seit
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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Soooo :D

    @Step3
    Wieso hast Du Angst davor, dass Deine Schwester den Kontakt abbricht, wenn Du etwas "Falsches" ansprichst?
    Das ist ein wenig ein Muster, nach dem wir geprägt wurden. Ich habe die Tendenz auch: Wird es schwierig, breche ich ab und ziehe mich zurück. Das ist auch momentan meine einfachste Lösung: Ich breche ab und melde mich einfach nicht. Punkt. Ich würde eigentlich gern darüber hinauswachsen.

    Benötigt Deine Schwester wirklich Deine "fürsorgliche Kritik", damit sie nicht ins Unglück rennt, oder benötigst Du Deine Schwester? Und wenn ja, warum?
    Ich habe (glaube ich) keine "fürsorgliche Kritik" geäussert. Ich habe ihr einmal gesagt, dass ich es nicht für gesund halte - als sie mich danach gefragt hatte. Später hatte ich ihr noch eine Videobotschaft geschickt, dass ich momentan Zeit brauche (die sie übrigens sehr gut aufgenommen hatte). Seither ging eigentlich nicht viel. Es würde mir eher "zu leicht" fallen, sie einfach aus meinem Leben zu streichen. Ich sehe das als eine Art Schutzmechanismus an von mir selbst. Ich möchte sie eigentlich gern drinbehalten und lernen damit zu leben, dass wir alle eben weit weg von perfekt sind.

    Mir kommt es so vor, dass Du verärgert bist, bzw. Dich verlassen fühlst, weil Deine Schwester für Dich gerade nicht mehr "erreichbar" ist [...] und merkst aber, es geht immer nur um sie, sie, sie und um den jeweiligen Partner und die entstehenden Probleme.
    Also "verlassen" nicht, verärgert eher. Und ich denke da nähern wir uns dem Punkt, den du weiter unten erwähnst und den auch Glasmurmel ansprach: Als Jammerstelle bin ich gut, für alles andere dann doch nicht. Und ja, das ärgert mich. ABER das ist etwas, wofür ich Verantwortung übernehmen kann.

    In sämtlichen anderen Momenten des Lebens war ich ein nicht existenter Grottenolm, mit dem zu reden komplett unter ihrer Würde war.
    Das tut mir leid - immerhin konntest du es für dich positiv lösen.

    Wie reagierst Du allgemein, wenn Verabredungen wiederholt abgesagt/verschoben werden? Grenzt Du Dich ab? Wenn ja, wieso nicht bei Deiner Schwester?
    Ich grenze mich allgemein zu wenig ab, auch wenn ich daran arbeite. Herausforderung meines Lebens... Und ja, eine gute Erinnerung / Gelegenheit zu üben.

    Nimmst Du gerne die Retter-Position ein?
    Mit der Retter-Position kann ich mich gar nicht identifizieren. Eher so, als dass ich wie gesagt dazu neige, das alles einfach abzublasen. Ich finde erstaunlich, wie wenig Emotion aufkommt, während ich hier schreibe. Ein Teil von mir sagt gerade: "Eigentlich ist es mir egal, was sie macht." Ich denke, es sind gerade zwei Extreme: Das eine ist diese Gleichgültigkeit, das andere ist das Aufreiben an Dingen, die ich eh nicht ändern kann. Wobei ich auch im zweiten Modus niemanden retten will, oder mich gar als strahlend ansehe dabei. Glaube ich wenigstens. Eher so ein still vor sich hinleidendes Ding

    Hast Du schonmal darüber nachgedacht, dass diese angebliche Unterwürfigkeit dem Partner gegenüber vorgeschoben sein könnte, und damit Manipulation?
    Ergo, dass sie selbst eigentlich entscheidet, wann sie sich mit Dir trifft und wann sie absagt?
    Das tut sie nicht, das weiss ich sehr sicher. Aber sie hat durchaus "manipulativ angehauchte" Methoden, was das "Nichtreden über heisse Eisen" anbelangt. Und wahrscheinlich tut es mir gut, sie weniger auf ein strahlendes Podest zu stellen diesbezüglich.

    Oh, irony. Mir wird dabei gerade klar, dass ich - obwohl ich sie hier kritisiert habe - wieder mal primär mich schlecht gemacht habe. Ich meine damit nicht, dass ich sie schlechtmachen will, aber ich habe einfach diese Neigung - s.a. Verabredungen absagen etc. - andere als zu perfekt hinzustellen. Und im Fall meiner Schwester dann um so weniger zu verstehen, warum dieser "perfekte Mensch" eine in meinen Augen solch "idiotische" Entscheidung trifft. Verständlich?

    @Wolke - ganz lieben Dank für deinen Bericht "von der anderen Seite
    Zitat Zitat von _Wolke_ Beitrag anzeigen
    Man nimmt sich ja blöderweise selbst mit in die nächste Beziehung. Ist dieser Sachverhalt deiner Schwester bewusst oder blockt sie das ab?
    Ich habe das Gefühl, dass sie es abblockt und das war im Grunde der Auslöser dieses Threads.

    Ich hätte auch empfindlich reagiert, wenn Freunde/Familie ihren Unmut (wg. dem "verlorenen Ex") an meinem Neuen ausgelassen hätten. Der kann nämlich wenig dafür, wie die vorige Beziehung gelaufen und auseinander gegangen ist.
    Ist in dem Fall nicht ganz so und macht es momentan nicht einfacher - ich kenne ihn schon länger und mochte ihn vor der Geschichte "nur sosolala" (leider! Ich wünschte, er hätte mich positiv umgehauen!), und er hat einen wesentlichen Anteil daran, dass es auseinander ging. Das sind alles überwindbare Dinge, aber zusätzliche Hürden.

    Was ich mir an Stelle deiner Schwester wünschen würde: Akzeptanz für den eigenen Lebensweg. Akzeptanz für die neue Beziehung und den neuen Partner. Akzeptanz meiner Entscheidungen - mit den Konsequenzen muss ich eh selber klar kommen.
    Ich arbeite daran. Ich finde es eine gute Idee, mich mit dem "Neuen" nochmal gesondert auseinander zu setzen. Wie ich ihn auch wirklich annehmen kann, so wie er eben ist.

    Bist du ev. beleidigt, dass dich deine Schwester nicht früher ins Vertrauen gezogen hat?
    Hm, ich glaube nicht, nein.

    @Glasmurmel, danke, deine Beiträge helfen mir sehr weiter. Das Beispiel mit den Depressionen ist für mich sehr lebensnah. Ich hatte jetzt schon länger Glück, aber als ich in einer Phase steckte, ertrug ich ja nicht mal meinen Mann, der mir "helfen wollte". Ach, wenn ich ausserhalb meiner eigenen Familie denke, kommte es mir so viel einfacher vor Aber das ist ein wertvoller Ansatzpunkt. Wenn es anderswo geht, warum nicht auch mit der eigenen Schwester.

    Die obige Einsicht begleitet mich immer noch. Auf welches Podest habe ich meine Schwester unbewusst gestellt? Und das da gehört dazu:
    Zitat Zitat von Glasmurmel60 Beitrag anzeigen
    Traue Deiner Schwester zu dass sie ihr Leben gut gestaltet und sei da wenn sie Dich braucht aber lasse Dich nicht als Kummerkasten der nach Wunsch verfügbar ist missbrauchen
    Weil - das war ich bisher. Also entweder ich war es, oder meine Mutter war es, und jetzt sind wir ähnlich frustriert. Ich denke, dass das zusammenhängt. Erst setzen wir keine richtigen Grenzen, und dann sind wir empört, dass meine Schwester selbiges aber tut? Das passt nicht. Ich nehme mir vor, für die Zukunft klare Rahmenbedingungen zu setzen, was für mich okay ist, und was nicht. (Und sich über Monate nur zu melden, wenn mal wieder was nicht okay ist, das will ich nicht mehr). Gerade dieser Groll jetzt ist eigentlich typisch für mich: Das passiert, wenn ich mir selbst nicht gut Sorge getragen habe (im Sinne gesunder Grenzen).

    Ich denke, dass ich mich gelegentlich melde und wir (wie übrigens vorher auch) einen unserer Mädels-Wellness-Nachmittage zusammen machen, um einfach mal über was Anderes zu reden. Dann kann ich auch das Wiedersehen mit dem Neuen noch etwas hinausschieben - erst mal meine Schwester wieder voll akzeptieren, und mich dann in zweiter Linie dem widmen, dass ich auch ihn einfach nehmen kann wie er ist. Aber dank eurer Beiträge fühle ich mich dem schon ein gutes Stück näher.

    @Cara123 - Ein bisschen schwingt das mit momentan, also die Verliebtheit einfach etwas abzuwarten. Die Verliebtheit und das wirklich nervige Rechtfertigen, das sie immer auffährt zZt, also dass ihr Ex ja sooo schlecht war. Das muss ich wirklich nicht haben. Aber auch da, es hindert mich ja nichts daran, ihr zu sagen, dass ich das nicht hören möchte.


  5. Registriert seit
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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Liebe Meteor
    ich habe Dir den Rat Dich nicht als Kummerkasten missbrauchen zu lassen aus gutem Grund gegeben .
    Meine Schwester hat sich bei mir bei jedem Telefonat über ihren Ehemann und ihre Kinder beschwert .
    Sagte ich was dazu zb wie ich an ihrer Stelle handeln würde war es aber niemals machbar aus dem und dem Grund .
    Sie hatte Angst vor Veränderung liess kaum ein gutes Haar an ihrem Mann aber als ich sie fragte warum sie dies mitmachen würde wenn es sie doch so belasten würde ruderte sie zurück und stellte es so dar dass alles nicht so schlimm ist und es doch ihre Sache wäre und sie keine guten Ratschläge von jemand brauchen würde der sein eigenes Leben doch sooo gut im Griff hat .
    Und dass sie von einer " Fremden " keine Einmischung braucht
    Als ich daraufhin so einiges von ihr hinterfragt habe war sie tödlich beleidigt und hat den Kontakt abgebrochen .
    Dazu muss ich noch sagen ich habe sie erst vor zwei Jahren kennengelernt wir hatten uns vorher noch nie gesehen und ich war so glücklich darüber sie endlich kennenzulernen und habe wohl zuviel gemacht und sie damit überfordert .
    Ich hatte das Gefühl sie fühlte sich mir unterlegen und das fand ich sehr traurig .

    Was Du über Deine Schwester schreibst klingt für mich so dass sie Dir zwar gerne ihre Probleme auf Dich abwälzt Dir im Gegenzug aber jedes Recht verwehrt Dich kritisch dazu zu äussern .
    Doch was bringt ihr das denn letztendlich ?
    Anstatt die Probleme anzuschauen und sie lösen zu wollen schiebt sie sie auf die Seite .
    Genau dies hat meine Schwester auch gemacht .
    Und dies war am Anfang schwer auszuhalten für mich weil ich ihr unbedingt helfen wollte .
    Doch irgendwann musste ich es aushalten musste diesen erneuten Verlust in meinem Leben ertragen lernen .
    Heute denke ich nicht mehr voller Trauer und Wehmut an sie bin nicht mehr enttäuscht und wütend darüber dass sie mich so schnell aufgegeben hat obwohl ich dachte wir sind uns ziemlich nahe.
    Ich kann sie akzeptieren wie sie ist .

    Vielleicht würde Dir und Deiner Schwester eine längere Auszeit voneinander mal gut tun .
    Damit Du etwas Abstand bekommst und sie mal sehen kann wie es ohne die Fürsorge der Schwester sein wird .


  6. Registriert seit
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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Danke für deine Geschichte, Glasmurmel <3

    Mein Plan ist jetzt, zunächst für mich selbst klare Grenzen abzustecken. Was lasse ich nicht mehr mit mir machen? Danach möchte ich daran arbeiten, mir und ihr zu verzeihen. Eine meine liebsten Autorinnen - Brené Brown - schreibt dazu, dass beim Verzeihen auch immer "etwas sterben muss", und ich möchte verstehen, was das ist. Wahrscheinlich den Abschied nehmen von einer Schwester, die ich fast schon als "übermenschlich" angesehen habe.

    Und danach spüre ich hinein, was ich an Kontakt bieten kann, oder auch nicht. Vielleicht gibt es wirklich mal einen Mädel-Wellnesstag, ohne dass Männer ein Thema sind? Vielleicht auch nicht, weil sie sich abgelehnt fühlt dadurch? Oder, weil ich doch noch nicht "kann", ohne heimlich irgendwelche Ablehnung zu hegen?

    Mittlerweile sind die Neuigkeiten, die irgendwie durchsickern (Ich hatte Kontakt mit ihrem Ex, weil er wissen wollte, wie es unserer ü100-Grossmutter geht, die kürzlich Rippen gebrochen hatte), doch etwas besorgniserregend.
    Er kennt sie ja sehr gut nach zwölf Jahren gemeinsam, und er hält sie anhand der notwendigerweise stattfindenden Interaktionen (Trennung des Haushalts) trotz der Verliebtheit für unglücklich (Ich rechne ihm gerade hoch an, wie respektvoll er auch von ihr redet, trotzdem, wie sie gerade zu ihm ist. Das wiederum weiss ich, weil sie mir selbst davon erzählt hatte, bevor jetzt einer denkt, ich reime mir was zusammen ;) ).

    Ich kann natürlich "nichts" tun, das hatten wir hier ja jetzt lang und breit diskutiert - aber es "hilft". Denn: Ich glaube, der innerste Kern ist wirklich dieser, dass ich mich nie als gleichwertig neben sie gestellt habe. Erstaunlicherweise, weil unsere gesamte Kindheit war ich der Overachiever und sie hatte immer einen Kampf, "aufzuholen", als die Jüngere ja noch mehr als sowieso schon. Ich hatte nicht gemerkt, dass sich das (spätestens) im Erwachsenenalter gedreht hatte, und ich mich unbewusst dermassen als minderwertig gegenüber ihr empfunden hatte.

    - Von daher bin ich gerade sehr dankbar für den Austausch hier.


  7. Registriert seit
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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Liebe Meteor
    ich habe meine Schwester ja wie schon erwähnt erst vor einiger Zeit kennengelernt und davor habe ich sie auf einen Sockel gestellt - für mich war sie die grosse langbeinige und bildhübsche Blondine die sie als ich sie einmal mit 12 Jahren durchs Fenster beobachten durfte als sie zu einem einzigen Besuch bei meiner Mutter war - gesehen habe .
    Ich dachte sie wäre eine erfolgreiche Frau mit schönem Heim und einer tollen liebevollen Familie also all das was ich nicht war und hatte

    Doch als ich sie dann kennen lernte war alles ganz anders - sie die ich immer etwas " beneidet " habe um ihr schönes Leben führte in Wahrheit kein Leben dass so erstrebenswert war und ich fühlte mich plötzlich gar nicht mehr so klein hässlich und wenig erfolgreich wie ich mich immer in Bezug auf sie gefühlt habe .

    Und nun war es umgekehrt - meine Schwester neidetete mir mein Leben und fühlte sich nun mir unterlegen .
    Was ich wirklich sehr schade finde denn ich bewundere sie noch immer
    Mir hat sie vor einiger Zeit an den Kopf geworfen : sie bräuchte keine Ratschläge von jemandem der sein Leben doch ach so gut im Griff hätte .

    Was kann ich dafür dass ich einfach eine Kämpfernatur bin und nicht nur alles negativ sehe obwohl ich genug Gründe dafür hätte nach all dem Mist den ich in meinem Leben erlebt habe ?
    Ich habe in den letzten zwei Jahren eine grosse Veränderung durchgemacht und heute fühle ich mich nicht mehr klein und unbedeutend ihr gegenüber und dies hat nicht nur damit zu tun dass ich nun ihre Geschichte kenne .

    Liebe Meteor ich kann Dir nur den Rat geben Dich vermehrt auf Dich zu konzentrieren Dich Deinen positiven Fähigkeiten bewusst zu werden damit Du niemanden mehr auf einen Sockel stellen musst .
    Wir sind so wie wir sind richtig und für das was wir ändern müssen und wollen besitzen wir die Kraft und die Stärke in uns .
    Wir haben auch das Recht stolz auf das zu sein was wir uns erarbeitet und erworben haben und müssen uns nicht immer wieder vergleichen weil wir so wie wir sind gut sind


  8. Registriert seit
    07.12.2018
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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Du hast wirklich einige gute Ansätze die Du verwirklichen willst - bleibe dabei
    Alles Gute !🌷


  9. Registriert seit
    17.08.2016
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    6.672

    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    Na ja. Und in unserer familiären Konstellation bin ich die jüngere Schwester und kenne meine Schwester wie du mein Leben lang.

    Bei mir ist es so, dass sich meine eine Schwester immer "einmischt", aber eben auch immer hilft und sich um mich sorgt.

    Auf der einen Seite hat es mich in jüngeren Jahren mitunter genervt, aber auf der anderen Seite ist es so, dass ich mich immer auf meine Schwester verlassen kann und sie immer da ist, weil sie sich für mein Leben interessiert und dieses Interesse aber auch Nähe bedeutet über die Kinderzeit hinaus. Sie kritisiert auch, was ich manchmal auch unangenehm finde.

    Meine andere Schwester ist einfach immer solidarisch . Sie steht auf dem Standpunkt, dass Männer kommen und gehen, aber ihre Schwestern bleiben und liebt und unterstützt uns konsequent.
    Sie hat gerade in Liebesdingen die Meinung, dass jeder eben seinen Gefühlen folgen muss und sollte, dass gegen Liebe kein Kraut gewachsen ist und dass ich mir nehmen soll, was mir gut tut.

    So kenne ich beide Haltungen und beide schaffen geschwisterliche Liebe und Nähe.

    Ich selbst nehme die bequeme Haltung ein, nur für meine Schwestern dazusein, wenn irgendetwas ist. Meine andere Schwester- und da sehe ich dich in der Nähe- hat viel mehr Stress mit uns, weil sie sich immer Gedanken um uns macht.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es leichter ist, nur eine Supporter-Rolle zu haben und zu sagen: Das ist in deiner Verantwortung, wenn es dir gut tut, mach. Wenn aber alle Stricke reißen, bin ich da für dich.


  10. Registriert seit
    07.12.2018
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    AW: Schwester mit "Affäre" - wie kann ich für sie da sein?

    @ Cara123
    Sehr schöner Beitrag !
    Ja Familie kann was schönes sein auch wenn es manchmal nervt ist es sicher ein gutes Gefühl zu wissen wenn ich meine Schwestern brauche dann sind beide für mich da .

    Dann kann man es wohl auch eher mal " ertragen " wenn die Schwestern sich mal zu sehr sorgen 😁

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