Bleib deiner Frau gegenüber fair. .[/QUOTE]
Dank Dir, Housni!
Du hast absolut recht.
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Thema: Liebe vs. family
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03.02.2019, 23:37
AW: Liebe vs. family
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03.02.2019, 23:41Inaktiver User
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03.02.2019, 23:41
AW: Liebe vs. family
Und willst Du es wirklich deiner Frau antun, mit ihr zusammen zu bleiben, obwohl Du ihr keine Liebe mehr entgegen bringen kannst?
Du hattest den Mut dich nach außen zu orientieren, warum fehlt er dir jetzt, wenn es um eine klare Entscheidung geht, die dir natürlich auch weh tun wird und sicher nicht ohne Auswirkungen auf deine Vaterrolle haben wird.
.[/QUOTE]
So ist es, Jaws:
Die Basis fehlt.
Nicht ich will die Beziehung erhalten, das warme Nest nutzen.
Sondern meine Frau.
Ich denke, dass auch bei ihr der (Lösungs-) Prozess langsam voranschreitet. Im Dialog quasi.
Finde ich immer noch besser, als diese einfache schwarz-weiß Denke, die manche empfehlen. Insbesondere weil Kinder im Spiel sind.
Dank Dir!!!
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03.02.2019, 23:49
AW: Liebe vs. family
[QUOTE=Rantaleinen;33918258]Selten so ein Geschwurbsel gelesen.
Weißt Du, Rantaleinen:
Mir ist bewusst, dass diese "story" Dich aufwühlt, aber es ist am Ende meine Gefühlswelt, die ich hier öffne und mitteile. Dir muss mein Schreibstil nicht gefallen und Du brauchst Dich auch nicht beteiligen. Und wenn jemand jammert, kann man ihn anpöbeln, man hilft oder schweigt einfach mal.
Im Kern hast Du tatsächlich recht: Ja, es liegt an mir.
Und damit ich die richtige Entscheidung treffe, helfen mir einige Leute in diesem toleranten Forum sehr.
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03.02.2019, 23:58
AW: Liebe vs. family
Und die Scherben sind schon entstanden durch das, was du getan hast.[/QUOTE]
Dank Dir fürs Spiegel-vorhalten, Vloubout!
Hilft.
Lieben Gruß
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04.02.2019, 00:00Inaktiver User
AW: Liebe vs. family
Weiß deine Frau von der anderen Frau und was du alles mit ihr gemacht hast und die Zukunft mit ihr planst? Das würde ihr wahrscheinlich bei dem Prozess ein Schlußstrich zu ziehen helfen.
Die Paar ebene und die Eltern ebene sind 2 paar Schuhe.
Aber wenn du sie als Partner verarscht, wird das auf die Eltern ebene auch Konsequenzen nach sich ziehen.
Leg die Karten auf den Tisch mit dem nötigen Respekt der noch übrig ist.
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04.02.2019, 00:17
AW: Liebe vs. family
Sorry, wenn ich nachhake.
Im EP schreibst du, dass du zwischen den Stühlen sitzt und dich nicht entscheiden kannst.
Jetzt liest es sich so, als ob für dich die Sache ganz klar wäre und nur deine Frau dich nicht gehen lässt.
Was stimmt denn nun?
Wenn für dich die Sache klar ist, dann vollzieh die Trennung. Je länger du es hinauszögerst, umso schwerer wird danach ein respektvoller Umgang in der reinen Vaterrolle.
Und mach dich darauf gefasst, dass dir in der Trennungszeit auch Hass entgegen schlägt. Der ist ob deines Betruges und der Lügen durchaus berechtigt. Damit musst du leben.Geändert von Wolfgang11 (04.02.2019 um 00:19 Uhr) Grund: Korrektur
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04.02.2019, 00:54
AW: Liebe vs. family
Wenn du dich nicht trennen "kannst", obwohl die andere Frau auf dich wartet, dann hat das Gründe - vermutlich eben doch eine tiefe Verbundenheit zu deiner Frau, die zwar mit den Schmetterlingen der Verliebtheit nicht mitkann, aber doch Liebe ist. Liebe kann überdeckt und eine Weile nicht zu spüren sein - davon kann sie doch da sein.
Die Fragen, die sich darauf beziehen, dass du ausgerechnet um die Geburt eures ersten Kindes herum die Affaire angefangen hast, übergehst du. So etwas "passiert" nicht einfach - das macht man(n).
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04.02.2019, 06:56Inaktiver User
AW: Liebe vs. family
Guten Morgen Pingu13. Schwierige Lage. Innerhalb der Szene wird seit Jahren schon diskutiert, ob BDSM-Neigungen angeboren, erworben oder als Störung zu betrachten seien. Solange beide Parteien ihre Neigungen miteinander ausleben können ohne einander zu beeinträchtigen, sehe ich allerdings keinen Behandlungsbedarf.
Das vorweg, weil es beziehungstechnisch in weiten Teilen auf Homosexualität übertragbar ist, nämlich in dem Punkt, daß ein Mensch, der als Erwachsener seine Präferenz entdeckt, oftmals seine bestehende heterosexuelle Ehe nicht mehr weiterführen kann, würde es doch bedeuten, daß er einen wesentlichen Teil seines Wesens unterdrücken oder verbergen müßte.
Wenn deine Frau von deinen Neigungen weiß, ohne sie teilen zu können, werdet ihr einander nie "ganz" als Paar wahrnehmen können, dieser sehr wesentliche Teil Sexualität wird davon zumindest stark beeinträchtigt, auch wenn sie Verständnis und vielleicht sogar Duldung von Nebenbeziehungen aufbrächte. Solche Konstellationen gibt es, meiner Wahrnehmung nach jedoch immer relativ begrenzt, denn solche Nebenbeziehungen stillen nicht das Bedürfnis nach Beständigkeit, während die "Hauptbeziehungen" notgedrungen mit Einschränkungen leben müssen.
Das war jetzt der theoretische Teil.
Daß du jetzt in Gewissenskonflikte geraten bist ist absehbar, wäre mit großer Wahrscheinlichkeit auch passiert, wenn es nicht die "Andere" gäbe.
Deinem Schreiben nach können deine Frau und du wertschätzend und verständnisvoll miteinander umgehen? Sprich offen mit ihr. Ob du dich trennst solltest du mit ihr zusammen entscheiden, dafür ist es aber wichtig, daß sie eindeutig wissen muß, welche Wertigkeit deine SM-Neigung in deinem Leben hat. So habt ihr vielleicht die Chance, euch fair und wertschätzend zu trennen oder gemeinsam zu überlegen, inwieweit ihr einander als Familie neue Wege finden könnt, die evtl. auf freundschaftlicher Basis ohne gemeinsam gelebte Sexualität hinausläuft.
Paarberatung wäre in diesem Zusammenhang sicher hilfreich.
Was deine neue Partnerin angeht: sprich auch mit ihr offen. Gerade innerhalb einer SM-Konstellation können emotionale Abhängigkeiten auftreten, die noch um einiges schwerwiegender wirken können als generell in Beziehungen, setzt es doch ein großes Maß an Vertrauen und Loslassen voraus. Laß sie nicht abstürzen.
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04.02.2019, 10:38
AW: Liebe vs. family
Dank Dir, Marta-Agata.
Das mit der tiefen Liebe...
Vielleicht stimmt das ein Stück weit. Zumindest behauptet das auch die Andere. Dass ich meine Frau mehr liebe, als ich mir eingestehen möchte. Oder ist es doch eher Gewohnheit? Komfortzone?
Wir haben ja eine funktionerende Ehe. Kaum Streit. Viel Fun.
Die Leidenschaft fehlt allerdings, die tiefe Liebe.
Viele im Forum (auch bei anderen Themen) warnen ja vor dem ALLTAG, der dann alles neutralisiert.
Aber daran glaube ich nicht ganz. Dann würde ich im Job nie kündigen, aus Angst nie was besseres zu finden... (blöder Vergleich, aber Du verstehst sicherlich).
Das mit der Geburt:
Ich schäme mich dafür.
Der Hintergrund (keine Entschuldigung!) dazu. Wir hatten jahrelang kaum noch Sex (außer zur "Zeugung"). Ich habe es zig Mal angesprochen, wurde aber ignoriert mit der Begründung, in der Ehe minimiert sich das halt irgendwann. Und habe es auch geglaubt. Naja, und dann kam die Andere. Der Zeitpunkt ist unglücklich.


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