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    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Sunshine7777 Beitrag anzeigen
    Das unterschreibe ich Wort für Wort ;-) Nur, dass ich eben nicht alleine wohne und dazu ab und zu eben mit meinem AM eine tolle Zeit verbringe. Verwerflich? Sicher, aber eben auch verdammt schön.
    Verwerflich? Nö. Weiss dein Wohnpartner eigentlich vom AM? .
    Ich frage mich ja, warum der „Alltag“ von Fremdgehern so oft als Grund/Beziehungskiller genannt wird.
    Beim AM kann man das ganze Alltagsgedöns doch auch auf Kommando vergessen.
    Dann ist Kuscheln, Sex und Leidenschaft etc. angesagt.
    Beim eigenen geht dass Partner aber nicht. Warum nicht?
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer

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    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Muss man denn wirklich immer vor Gefühlen davonlaufen?

    Ich habe mich bei meinem Affärenmann nach einiger Zeit bewusst dagegen entschieden auf Sicherheit zu setzen. Meine Entscheidung damals war, dass ich von dieser Liebe mitnehmen will, was ich bekommen kann. Mir war klar, dass es weh tun würde, wenn es zu Ende geht, aber das war es mir wert.
    Die Alternative war aus meiner Sicht damals aber auch nicht besser. Hätte ich es beendet, als ich merkte, es bedeutet mir mehr, dann hätte ich das Verlustgefühl ohne den vorherigen emotionalen Gewinn gehabt.

    Alles beherrschend war mein Gefühl zu dem Affärenmann aber nie. Aber so ist Liebe ja auch eigentlich nicht, sondern nur die Phase der Verliebtheit.
    Nein, ich laufe nicht davon, weil ich Gefühle entwickle, die sind ganz klar da, aber die Verbindung darf nicht weh tun, verstehst du, was ich meine? Wenn ich keine guten Gefühle habe, sondern beginne zu zweifeln, in die Zukunft zu denken, obwohl es keine geben wird, mir also Luftschlösser baue, dann ist es für mich Zeit zu gehen, denn klar wird der Trennungsschmerz dasein. Aber während man eine "Beziehung" führt, sollte eben kein Schmerz sein, auch wenn man mal diskutiert oder streitet, was immer mal vorkommen kann.

    Wie läuft deine Affäre? Ich habe deine Beiträge jetzt nicht präsent, aber du schreibst in der Vergangenheitsform. Ich will nicht in Wunden stochern...
    Geändert von Sunshine7777 (26.01.2019 um 14:25 Uhr)

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    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    Verwerflich? Nö. Weiss dein Wohnpartner eigentlich vom AM? .
    Ich frage mich ja, warum der „Alltag“ von Fremdgehern so oft als Grund/Beziehungskiller genannt wird.
    Beim AM kann man das ganze Alltagsgedöns doch auch auf Kommando vergessen.
    Dann ist Kuscheln, Sex und Leidenschaft etc. angesagt.
    Beim eigenen geht dass Partner aber nicht. Warum nicht?
    Ja, mein Wohnpartner ist weiblich ;-) Wir haben eine wundervolle WG. Sprich: ich bin Singlelady und gehe nicht fremd. Unterstütze aber einen Fremdgeher bei seinen Heimlichkeiten. Dessen bin ich mir bewusst. Und nein, ich habe die beiden einander nie vorgestellt, wenn sie auch schon mal telefoniert haben.

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    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    Beim AM kann man das ganze Alltagsgedöns doch auch auf Kommando vergessen.
    Dann ist Kuscheln, Sex und Leidenschaft etc. angesagt.
    Beim eigenen geht dass Partner aber nicht. Warum nicht?
    Das ist eine spannende Frage!
    Für viele scheint ja eine langjährige Beziehung nur noch als frustrierende Zweckgemeinschaft Vorstellbar zu sein. Sich selbst erfüllende Prophezeiung?

    Den Partner trotz Alltagsgedöns und Macken als den zu sehen, in den Frau sich mal verliebt hat, ist kein Selbstläufer.

  5. Inaktiver User

    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Sunshine7777 Beitrag anzeigen
    Wie läuft deine Affäre? Ich habe deine Beiträge jetzt nicht präsent, aber du schreibst in der Vergangenheitsform. Ich will nicht in Wunden stochern...
    Der Anfang liegt mehr als elf Jahre zurück und mittlerweile sind der Affärenmann und ich verheiratet. Aber das war zum Zeitpunkt meines mich darauf Einlassens kein bisschen absehbar. Nach ca. zwei Jahren der Affäre begann bei meinem Partner eine Entwicklung Richtung Beziehung mit mir. Da habe ich erst einmal geblockt, war mir nicht sicher, ob ich eine Verbindlichkeit überhaupt wollte. An der Stelle wäre es fast zu Ende gegangen. Irgendwann haben wir beide zusammen dann aber doch die Kurve gekriegt.
    Aber wie gesagt, das hätte auch anders kommen können.

  6. Inaktiver User

    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Das ist eine spannende Frage!
    Für vieles scheint ja eine langjährige Beziehung nur noch als frustrierende Zweckgemeinschaft Vorstellbar zu sein. Sich selbst erfüllende Prophezeiung?

    Den Partner trotz Alltagsgedöns und Macken als den zu sehen, in den Frau sich mal verliebt hat, ist kein Selbstläufer.
    Wie soll das denn gehen, den Partner ganz unbeschwert ohne Alltagsgedöns und mit allen Fehlern zu sehen? Natürlich verbindet man die mit dem Lebenspartner, genauso wie seine Stärken und liebenswerten Eigenschaften. In einer Beziehung sind beide Partner in einem Netz aus Emotionen, Rücksichten, Verständnis, Geborgenheitsgefühlen, Verlässlichkeit, Vertrauen, Dankbarkeit, Verantwortung usw. verstrickt. Man schafft es höchst selten, davon Teile einfach mal separat ein- oder auszuschalten, so meine Erfahrung.

    Das Faszinierende an meiner Affäre war, dass wir keinerlei Rücksichten nehmen mussten. Es war uns - anfangs - schlicht egal, wie wir aufeinander wirkten, ob wir verletzen, vertreiben, zuviel abverlangen - gelebter hundertprozentiger Egoismus und damit ganz anders als mit den jeweiligen Ehepartnern. Kurze Momente absoluter Freiheit.

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    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Anfang liegt mehr als elf Jahre zurück und mittlerweile sind der Affärenmann und ich verheiratet. Aber das war zum Zeitpunkt meines mich darauf Einlassens kein bisschen absehbar. Nach ca. zwei Jahren der Affäre begann bei meinem Partner eine Entwicklung Richtung Beziehung mit mir. Da habe ich erst einmal geblockt, war mir nicht sicher, ob ich eine Verbindlichkeit überhaupt wollte. An der Stelle wäre es fast zu Ende gegangen. Irgendwann haben wir beide zusammen dann aber doch die Kurve gekriegt.
    Aber wie gesagt, das hätte auch anders kommen können.
    Wow, dein Happy-End für dich freut mich sehr!

    Wenn mein Affärenmann Richtung Beziehung gehen wollte, würde ich auch den Rückwärtsgang einlegen, denn das würde für mich nicht funktionieren - behaupte ich jetzt mal! Denn ich würde eben auch immer im Hinterkopf haben, der lügt seine Frau an, mich vermutlich auch, was ändert es, wenn ich seine Frau bin. Angelogen werde ich dann auch. Ich glaube, ein untreuer Mann hat sich bei mir für eine Beziehung selbst disqualifiziert. Da würden auch getrennte Wohnungen dann nichts nützen. Sage ich mal so, da zwar Gefühle im Spiel sind, die aber nichts mit großer Liebe zu tun haben.... Mal sehen, was ich in 1-2 Jahren schreibe. Hochzeit, großes Heulen, weil ich mich doch verliebt habe.... keine Ahnung. Es bleibt spannend ;-)

  8. Inaktiver User

    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Sunshine7777 Beitrag anzeigen
    ... Denn ich würde eben auch immer im Hinterkopf haben, der lügt seine Frau an, mich vermutlich auch, was ändert es, wenn ich seine Frau bin. Angelogen werde ich dann auch. Ich glaube, ein untreuer Mann hat sich bei mir für eine Beziehung selbst disqualifiziert...
    Das Wissen um die Schwächen des Anderen ist, glaube ich, eine Stärke in unserer Beziehung.

    Meine zweite Ehe unterscheidet sich aber grundsätzlich von meiner ersten. Wir haben keine gemeinsamen Verpflichtungen wie Kinder, Haushypotheken o. ä. Wir sind sehr unabhängig voneinander geblieben, obwohl wir sogar zusammen wohnen. Diese Unabhängigkeit kann sich natürlich ändern, sobald einer von uns auf die Hilfe des Anderen angewiesen ist. Dann wird man sehen, ob wir das miteinander durchhalten.

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    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    Naja wenn man sich in einer langjährigen Beziehung „respektiert“ ist dass jetzt was besonderes? meinen Vorgesetzten respektier ich auch und den Nachbarn unD die Frau in der Bäckerei die mir die Brötchen verkauft.
    Wenn man im Grunde eben doch lieber alleine lebt, warum tut mans dann nicht einfach. Weil ein Mann mit all seinen Fehlern eben doch noch besser ist als keiner? Hauptsache man respektiert sich..jo gut.
    Eheversprechen? Zusammen alt werden? Nur wenn einer geht (verstirbt) will man halt niemanden mehr in seiner Bude haben. Was ist jetzt daran nicht zu verstehen?

    Fehler beim anderen sind nicht unbedingt ein Trennungsgrund, wenn das Gesamtbild der Ehe funktioniert.

    Aber ich habe schon kapiert. Hier in der Bri muss auch nach 30 Jahren die Beziehung einzigartig, die Socken am rechten Fleck und der Mann der perfekte Prinz sein.

    Unter dem geht's nicht.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

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    AW: Fragen einer Geliebten

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    Beim AM kann man das ganze Alltagsgedöns doch auch auf Kommando vergessen.
    Dann ist Kuscheln, Sex und Leidenschaft etc. angesagt.
    Beim eigenen geht dass Partner aber nicht. Warum nicht?
    Ich zweifle ein bisschen an deiner Praxiserfahrung zum letzten Punkt.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

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