Verwerflich? Nö. Weiss dein Wohnpartner eigentlich vom AM? .
Ich frage mich ja, warum der „Alltag“ von Fremdgehern so oft als Grund/Beziehungskiller genannt wird.
Beim AM kann man das ganze Alltagsgedöns doch auch auf Kommando vergessen.
Dann ist Kuscheln, Sex und Leidenschaft etc. angesagt.
Beim eigenen geht dass Partner aber nicht. Warum nicht?
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Thema: Fragen einer Geliebten
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26.01.2019, 14:10
AW: Fragen einer Geliebten
Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
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26.01.2019, 14:20
AW: Fragen einer Geliebten
Nein, ich laufe nicht davon, weil ich Gefühle entwickle, die sind ganz klar da, aber die Verbindung darf nicht weh tun, verstehst du, was ich meine? Wenn ich keine guten Gefühle habe, sondern beginne zu zweifeln, in die Zukunft zu denken, obwohl es keine geben wird, mir also Luftschlösser baue, dann ist es für mich Zeit zu gehen, denn klar wird der Trennungsschmerz dasein. Aber während man eine "Beziehung" führt, sollte eben kein Schmerz sein, auch wenn man mal diskutiert oder streitet, was immer mal vorkommen kann.
Wie läuft deine Affäre? Ich habe deine Beiträge jetzt nicht präsent, aber du schreibst in der Vergangenheitsform. Ich will nicht in Wunden stochern...Geändert von Sunshine7777 (26.01.2019 um 14:25 Uhr)
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26.01.2019, 14:24
AW: Fragen einer Geliebten
Ja, mein Wohnpartner ist weiblich ;-) Wir haben eine wundervolle WG. Sprich: ich bin Singlelady und gehe nicht fremd. Unterstütze aber einen Fremdgeher bei seinen Heimlichkeiten. Dessen bin ich mir bewusst. Und nein, ich habe die beiden einander nie vorgestellt, wenn sie auch schon mal telefoniert haben.
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26.01.2019, 14:33
AW: Fragen einer Geliebten
Das ist eine spannende Frage!
Für viele scheint ja eine langjährige Beziehung nur noch als frustrierende Zweckgemeinschaft Vorstellbar zu sein. Sich selbst erfüllende Prophezeiung?
Den Partner trotz Alltagsgedöns und Macken als den zu sehen, in den Frau sich mal verliebt hat, ist kein Selbstläufer.
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26.01.2019, 14:35Inaktiver User
AW: Fragen einer Geliebten
Der Anfang liegt mehr als elf Jahre zurück und mittlerweile sind der Affärenmann und ich verheiratet. Aber das war zum Zeitpunkt meines mich darauf Einlassens kein bisschen absehbar. Nach ca. zwei Jahren der Affäre begann bei meinem Partner eine Entwicklung Richtung Beziehung mit mir. Da habe ich erst einmal geblockt, war mir nicht sicher, ob ich eine Verbindlichkeit überhaupt wollte. An der Stelle wäre es fast zu Ende gegangen. Irgendwann haben wir beide zusammen dann aber doch die Kurve gekriegt.
Aber wie gesagt, das hätte auch anders kommen können.
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26.01.2019, 14:49Inaktiver User
AW: Fragen einer Geliebten
Wie soll das denn gehen, den Partner ganz unbeschwert ohne Alltagsgedöns und mit allen Fehlern zu sehen? Natürlich verbindet man die mit dem Lebenspartner, genauso wie seine Stärken und liebenswerten Eigenschaften. In einer Beziehung sind beide Partner in einem Netz aus Emotionen, Rücksichten, Verständnis, Geborgenheitsgefühlen, Verlässlichkeit, Vertrauen, Dankbarkeit, Verantwortung usw. verstrickt. Man schafft es höchst selten, davon Teile einfach mal separat ein- oder auszuschalten, so meine Erfahrung.
Das Faszinierende an meiner Affäre war, dass wir keinerlei Rücksichten nehmen mussten. Es war uns - anfangs - schlicht egal, wie wir aufeinander wirkten, ob wir verletzen, vertreiben, zuviel abverlangen - gelebter hundertprozentiger Egoismus und damit ganz anders als mit den jeweiligen Ehepartnern. Kurze Momente absoluter Freiheit.
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26.01.2019, 14:54
AW: Fragen einer Geliebten
Wow, dein Happy-End für dich freut mich sehr!
Wenn mein Affärenmann Richtung Beziehung gehen wollte, würde ich auch den Rückwärtsgang einlegen, denn das würde für mich nicht funktionieren - behaupte ich jetzt mal! Denn ich würde eben auch immer im Hinterkopf haben, der lügt seine Frau an, mich vermutlich auch, was ändert es, wenn ich seine Frau bin. Angelogen werde ich dann auch. Ich glaube, ein untreuer Mann hat sich bei mir für eine Beziehung selbst disqualifiziert. Da würden auch getrennte Wohnungen dann nichts nützen. Sage ich mal so, da zwar Gefühle im Spiel sind, die aber nichts mit großer Liebe zu tun haben.... Mal sehen, was ich in 1-2 Jahren schreibe. Hochzeit, großes Heulen, weil ich mich doch verliebt habe.... keine Ahnung. Es bleibt spannend ;-)
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26.01.2019, 16:38Inaktiver User
AW: Fragen einer Geliebten
Das Wissen um die Schwächen des Anderen ist, glaube ich, eine Stärke in unserer Beziehung.
Meine zweite Ehe unterscheidet sich aber grundsätzlich von meiner ersten. Wir haben keine gemeinsamen Verpflichtungen wie Kinder, Haushypotheken o. ä. Wir sind sehr unabhängig voneinander geblieben, obwohl wir sogar zusammen wohnen. Diese Unabhängigkeit kann sich natürlich ändern, sobald einer von uns auf die Hilfe des Anderen angewiesen ist. Dann wird man sehen, ob wir das miteinander durchhalten.
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26.01.2019, 17:03
AW: Fragen einer Geliebten
Eheversprechen? Zusammen alt werden? Nur wenn einer geht (verstirbt) will man halt niemanden mehr in seiner Bude haben. Was ist jetzt daran nicht zu verstehen?
Fehler beim anderen sind nicht unbedingt ein Trennungsgrund, wenn das Gesamtbild der Ehe funktioniert.
Aber ich habe schon kapiert. Hier in der Bri muss auch nach 30 Jahren die Beziehung einzigartig, die Socken am rechten Fleck und der Mann der perfekte Prinz sein.
Unter dem geht's nicht.Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -
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26.01.2019, 17:08



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