Na ständig....
Jeder hat seine Prioritäten im Leben. Wenn man in einer Partnerschaft damit seine Zeit verbringt, zu kontrollieren, was tut der andere im Haushalt, wie sieht die Balance aus, kommt das natürlich unheimlich emanzipiert rüber. Nur katapultiert das Paare, die sich auf einer anderen Ebene treffen, nicht unweigerlich in das Mittelalter zurück.
Es gibt Frauen, die sich unheimlich darüber definieren, ja keine Putze darzustellen und jedwede rumliegende Socke als Affront ihrer selbst ansieht. Es gibt Frauen, denen ist das total schnuppe, weil Haushalt für sie (und auch für den Partner) nicht einen derart großen Raum in ihrem Leben einnehmen. Was gemacht werden muss, wird gemacht. Ob das nun 50 : 50 erledigt wird oder mehrlastig auf einer Seite, ist relativ. Die Säulen dieser Partnerschaft werden durch andere Prioritäten geprägt.
Von daher kann ich diese Ausschlussdiskussion über Männer und ihr Ordnungs- und Sauberkeitsverhalten nicht teilen.
Aber natürlich - wie überall - hat jeder seine Prioritäten im Leben und entsprechend mit unterschiedlichen "Schwierigkeiten" in seiner Beziehung zu kämpfen.
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Thema: Fragen einer Geliebten
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25.01.2019, 16:15
AW: Fragen einer Geliebten
Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -
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25.01.2019, 16:23Inaktiver User
AW: Fragen einer Geliebten
Ich denke jeder hat seine eigenen Ansichten. Ich sehe Dinge, die mich stören, die mein Mann nicht sieht und nicht stören und genauso ist es andersherum auch.
Jeder hat seine Stärken und Schwächen.
Ich bin ein eher ungeordneter Mensch, aber dafür kreativ und kann gut improvisieren.
Mein Mann ist geordnet, dafür nicht sehr flexibel und spontan.
Für manche ist Haushalt schnell erledigt, ich brauche manchmal ewig dafür. Eine Freundin sagte Mal zu mir, sie räumt schon im Kopf ihre Wohnung auf und mit diesem Plan ist sie schnell fertig. Ich hab oft sehr viel Chaos im Kopf und mir fällt es schwer Strukturen reinzubringen, sind die jedoch da, bin ich total schnell mit dem Haushalt. Es ist natürlich immer mit Anstrengungen verbunden an seinen Schwächen zu arbeiten.
Menschen sind total verschieden.
Wie war das noch mit TEAM - Toll Ein Anderer Machst ;)
Manche Männer verlassen sich oft auf und erwarten auch die häusliche Frau und sind schon mal träge und bequem.
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25.01.2019, 17:06
AW: Fragen einer Geliebten
Ich begann schon zu glauben, es handelt sich hier um den Clan der Stephord-Frauen.

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Das wiederum habe ich schon bei vielen langen Ehen von Freundinnen oder Bekannten gehört. Die Ehe läuft zwar gut, man respektiert sich. Aber solle es doch einmal dazu kommen, dass man alleine ist, wodurch auch immer, würde man den Rest seines Lebens alleine - zumindest in den eigenen 4 Wänden - verbringen.Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -
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25.01.2019, 18:01
AW: Fragen einer Geliebten
Das war bei mir jetzt nicht der Punkt, es geht auch nicht um aufrechnen. Ich habe kein Problem zu putzen. Wenn ich aber täglich 2 Stunden länger arbeite als mein Lebensgefährte und ich dann Kochen, Einkaufen und Putzen soll, aber dann noch die Power haben soll, abends auszugehen oder eben noch die tolle Geliebte sein soll, obwohl ich todmüde mangels Unterstützung bin, wird das irgendwann so zum Problem, dass die Beziehung knallt. Und mir reicht es nicht, wenn er die Sommerreifen gegen Winterreifen aufzieht oder mal den Müll rausbringt.
Für mich ist Haushalt lästige Arbeit und ich bin nicht pingelig, aber wenn ich in der Woche schon 10 Stunden mehr arbeite, als mein Partner, sollte auch er Aufgaben übernehmen, denn sonst bröckeln alle Säulen, weil es sich einfach schlecht anfühlt, wenn das Gäste-Bad nicht mehr zumutbar ist, weil der Herr sich nicht zuständig fühlt, obwohl Frau das Bekochen der gemeinsamen Freunde übernimmt. Und wenn man da dann regelmäßig bitten muss, ist das so abtörnend, dass es irgendwann eben nicht mehr funktioniert.
Doch wie es scheint, hatte ich da in der Vergangenheit wohl ein sehr schlechtes Händchen. ABER aus dem Grund kommt mir eben kein Mann mehr dauerhaft ins Haus. Ambulant gerne, aber eben nicht stationär ;-)
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25.01.2019, 21:13
AW: Fragen einer Geliebten
Sunshine, ich finde es sehr realitätsnah was Du beschreibst.
Ich hab auch kein Problem mit Putzen, aber es ist einfach die Zeit die fehlt, nach anstrengenden 10 - 15 Stunden Job. Bei meinem Mann gings genauso. Wir haben besprochen was wir realistisch tun können, wenn wir beide öfters tagelang nicht daheim waren, ging es nur mit Pflichten auslagern. Dabei kam u.a. das Engagement einer Putzfrau raus, auch andere Dinge die stöndig wiederkehrend anfallen, haben wir ausgelagert. Hemden in die Wäscherei, Einkauf wird geliefert etc.
Die gewonnene Zeit verbringen wir mit Dingen die uns beiden guttun.
Ich würde nicht mehr drauf verzichten wollen, denn das Geld was ich dafür zahle ist es mir wert.
Warum sollte dies nicht gemeinsam mit einem Mann möglich sein? Er arbeitet, verdient, wills sauber und ordentlich, dann bitte auch Betrag X mitzahlen. So wie ich auch.Geändert von Beachnoodle (25.01.2019 um 21:19 Uhr)
Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
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25.01.2019, 21:21
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25.01.2019, 22:31
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25.01.2019, 23:08
AW: Fragen einer Geliebten
Naja wenn man sich in einer langjährigen Beziehung „respektiert“ ist dass jetzt was besonderes? meinen Vorgesetzten respektier ich auch und den Nachbarn unD die Frau in der Bäckerei die mir die Brötchen verkauft.
Wenn man im Grunde eben doch lieber alleine lebt, warum tut mans dann nicht einfach. Weil ein Mann mit all seinen Fehlern eben doch noch besser ist als keiner? Hauptsache man respektiert sich..jo gut.
Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
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25.01.2019, 23:37
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25.01.2019, 23:44
AW: Fragen einer Geliebten
Im übrigen: warum kann man sich denn nicht auf eine Putzfrau einigen, wenn Beide nicht gerne Hausarbeit machen?
Ich bin immer noch ganz fasziniert von den Beschreibungen von Männern ü40/50 (?), die angeblich von den Frauen erwarten, dass die putzen und kochen und tun und machen - und selbst keinen Finger rühren. Die meisten Männer, die ich kenne, die wollen es selbst gern sauber und ordentlich und tun auch was dafür.
Wie schon gesagt - es geht auch andersrum: ich habe immer vom Zusammenleben profitiert, nicht weil ich ein Dreckspatz bin, aber z.B. allein dadurch, dass meine Männer immer gerne gekocht haben und ich das gehasst habe. (Ich habe dafür allerdings was Anderes gemacht.)
Wenn ich nur solche Macho-Typen kennenlernen würde, die es ja unbestritten gibt, keine Frage (mein Vater ist noch so Einer) - dann würde ich doch eher mal mein Beuteschema überprüfen, als mich stattdessen mit einem gebundenen Lügner und Betrüger zusammen zu tun. Das soll dann wirklich besser sein?? Nur, weil man ab und zu ein bisschen netten Sex und angenehme Kinobesuche mitnimmt?




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