Beispiele gibt es viele - sone und solche.
Mein Mann hat bis zu unserer Hochzeit bei seinen Eltern gewohnt, hat Wäsche gewaschen und geputzt bekommen und dafür andere Aufgaben in seiner Familie übernommen - und dann selbstverständlich unseren Haushalt als gemeinsamen angesehen und mindestens die Hälfte der Hausarbeit übernommen.
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Thema: Fragen einer Geliebten
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25.01.2019, 00:57
AW: Fragen einer Geliebten
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25.01.2019, 10:28
AW: Fragen einer Geliebten
Genau so ging es mir eben auch. Ich habe danach gesucht und eine solche Konstellation nicht gefunden. Anfangs hieß es von der männlichen Seite immer: "Oh, wie super, das finde ich klasse." Doch nach wenigen Wochen fanden sie das eben doch nicht so klasse.
Und nein, ich hätte mir auch nicht vorstellen können, dass ich mal Geliebte bin und mich damit noch wohl fühle. Ich hatte nicht danach gesucht, mich zwar kurz darauf eingelassen und wollte es dann beenden, weil es eben unehrlich gegenüber einer dritten Person ist. Doch es ist einfach zu gut, um es aufzugeben.
Aber um bei der TE zu bleiben. Man sollte, wenn man mit einem verheirateten Mann tatsächlich eine Zukunft aufbauen will, weil die Liebe ja so groß ist, nach spätestens 4 Monaten klare Verhältnisse einfordern. Wenn da dann nichts passiert, folgen nur noch warme Worte, aber keine Taten. Und dadurch vergeudet man als Geliebte wertvolle Jahre, vor allem, wenn man tatsächlich eine eigene Familie gründen möchte.
Also schau nach vorn, beende das Ganze und nach ein paar Monaten wird es dir auch wieder besser gehen.
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25.01.2019, 10:30
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25.01.2019, 10:31
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25.01.2019, 10:40Inaktiver User
AW: Fragen einer Geliebten
Ganz viel bei der Aufteilung der Hausarbeit hängt wohl von den Vorstellungen ab, die in die Beziehung mitgebracht werden.
Als ich mit meinem ersten Mann zusammengezogen bin, war es dieselbe Konstellation, wie bei Marta-Agata. Wir kamen beide direkt aus dem Elternhaus zusammen. Mein späterer Mann kam aus einem Haushalt mit einer Hausfrauen-Mutter, ihm wurden morgens noch die Brote geschmiert. Bei mir mit einer in Vollzeit berufstätigen Mutter war immer Arbeitsteilung zwischen Mutter und Tochter angesagt, später auch mit neuem Mann.
Beim Zusammenziehen mit meinem Mann gab es in meiner Vorstellungswelt nur Arbeitsteilung, was anderes konnte ich mir gar nicht vorstellen und diese Selbstverständlichkeit hat sich wohl automatisch auf meinen Mann übertragen. Wir hatten keine Diskussionen darum, wer wieviel und was macht. Allerdings war in einem Zwei-Personen-Studentenhaushalt die Hausarbeit ohnehin kein großes Thema. In einer kleinen, einfach ausgestatteten Butze, in der man ohnehin nicht viel Zeit verbringt, gab es ja auch nicht viel zu tun. Also ein einfacher Einstieg.
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25.01.2019, 11:15
AW: Fragen einer Geliebten
Und diese Wortwahl z.B. könnte ein Anzeichen für nicht klar kommunizierte Erwartungen sein. Und ganz vllt. auch ein bisschen deine innere Einstellung dazu repräsentieren? Bitte nicht als Vorwurf verstehen. Manchmal benutzt man ja unterbewusst bestimmte Ausdrücke, die das Innenleben widerspiegeln. Aber ich z.B. sehe das in einer Konstellation wie bei dir - beide voll berufstätig so, dass BEIDE auch gleichberechtigt für den Haushalt verantwortlich sind und der Mann nicht im Haushalt HILFT oder die Frau unterstützt, sondern eben die gleichen pflichten und Rechte hat. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass alle Aufgaben genau gleich aufgeteilt werden (eine Woche macht sie das Bad, die nächste er) sondern kann auch bedeuten, dass sie z.B. immer fürs Bad zuständig ist, er dafür für die Küche. Aber es gibt Absprachen und Zuständigkeiten und am Ende sind beide dafür verantwortlich, das wahrzunehmen und sich zu melden, wenn es mal Gründe gibt, dass es nicht passt.
Ich würde nie wieder mit einem Mann zusammenziehen, bevor sowas nicht geklärt ist. Aber es kann funktionieren. Aber dafür muss eben auch von vorneherein klar sein, wie die gegenseitigen Erwartungen sind und es müssen Absprachen getroffen werden.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Dinge einfach daran scheitern, dass man etwas voraussetzt, es aber nicht kommuniziert und dann eben Missverständnisse entstehen.
Wir Frauen denken vllt. es sei heutzutage selbstverständlich, dass die Männer auch im Haushalt gleichberechtigt und gleichverpflichtet sind. Aber sind wir mal ehrlich - warum sollten die Männer nicht versuchen, die unliebsame Aufgabe abzutreten?
Manchmal glaube ich, dass das auch ein Thema ist, wo Grenzen ausgetestet und abgesteckt werden und da ist eben auch frau gefragt, diese Grenzen "richtig" zu setzen.
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25.01.2019, 11:56
AW: Fragen einer Geliebten
Es gab jedes Mal VOR dem Zusammenzug klare Absprachen, die dann zu Beginn funktionierten und dann schleichend eben nicht mehr. Und ich kann sehr klar sagen, was ich mir wünsche. Das ging auch in normalen Gesprächen, ohne Streit, beim Abendessen an einem Tisch. Einsehen seitens des Mannes, 2 Wochen lief es und dann wieder das selbe Spiel. Das macht nach ein paar Jahren einfach mürbe. Einer hat dann sogar die Wäsche, die ich nicht mehr machen wollte, wieder zu Mutti gebracht. Sehr erwachsen und auch sehr sexy, wenn ein Mann das mit 35 noch so regelt aus lauter Bequemlichkeit. Als es dann mit uns auseinanderging hat er sich erst mit 45 eine Waschmaschine gekauft, die Mutti hat also noch weitere 10 Jahre die Wäsche gemacht. Wir sind heute noch in gutem Kontakt, aber als Paar hat es einfach nicht funktioniert.
Und ich persönlich kenne keinen Mann, der freiwillig den Staubsauger schwingt, das Bad putzt oder die Böden nass rauswischt, sobald eine Frau im Haushalt ist. Machen das eure Männer tatsächlich?
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25.01.2019, 12:11Inaktiver User
AW: Fragen einer Geliebten
ich bin versucht zu schreiben, dass der thread hier durch ein zeitloch aus dem letzten jahrhundert gerutscht muss

aber dagegen spricht, dass ich "schon" in den 80ern und 90ern ausnahmslos mit männern zusammengelebt habe, die sich selbst für ihren dreck zuständig fühlten. und meine freundinnen auch.
das zeitloch ist damit also aus dem rennen... bleibt noch als alternativ-erklärung, dass die herren auf eine der beiden folgenden weiblichen verhaltensweisen reagieren:
1) die "erste!"-haltung, bei der frau immer so schnell zum putzlappen greift, dass mann nicht hinterherkommt
2) die "zahl-du-lieber"-haltung, also ein nicht-zuständig-fühlen für die finanzen und die verantwortung dafür dem mann zuschieben - das kommt aber eher in der kleinkind-familienphase vor, oder?
wenn davon nichts zutrifft: wo gabelt ihr bloß all diese komischen männer auf?
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25.01.2019, 12:24
AW: Fragen einer Geliebten
Das frage ich mich auch... Ernsthaft... Und bei mir trifft weder 1 noch 2 zu. Ich bin kein Putzteufel und zahle selbst, weil ich meist mehr verdient habe, als meine Partner. Das also auch gar nicht erwarte, außer bei den ersten Dates ;-) Aber sonst wurde immer alles geteilt. Einkäufe, Urlaub, Kino, Essen...
Kommt vielleicht auf die Region an? Mehr fällt mir jetzt auch nicht dazu ein...
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25.01.2019, 12:44
AW: Fragen einer Geliebten
Und ich persönlich kenne keinen Mann, der freiwillig den Staubsauger schwingt, das Bad putzt oder die Böden nass rauswischt, sobald eine Frau im Haushalt ist. Machen das eure Männer tatsächlich?[/QUOTE]
Ich hätte da so ein Exemplar im Angebot. Und der geht mir schon manchmal auf den Keks mit seiner Liebe zum Haushalt 😂
Manchmal denke ich, die armen Kerle was sie mache,machen Sie verkehrt .
Aber ich bin ehrlich, sollte unsere Beziehung nicht halten ( ich gehöre ja zu dem Exemplar betrogene Ehefrau)
wäre mein Bedürfnis nochmal mit einem Mann zusammen zuziehen auch eher gleich null.



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