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  1. Avatar von Nilanjana
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    Mal was ganz Grundsätzliches

    Mal ganz grundsätzlich.

    Ich habe mich hier durch so einige Threads gelesen, Trennung, Scheidung, Seitensprünge, Erotik, was eben hier so thematisiert wird unter "Liebe, Beziehung und Persönlichkeit", aber vor allen Dingen, wenn es um Treue oder Lüge geht.

    Immer wieder fällt mir auf, dass schnell ein vorwurfsvoller Ton angeschlagen wird, wenn es um Trennungen geht, besonders dem/derjenigen gegenüber, der/die geht, die Beziehung verlässt, "untreu" wird, der das Konstrukt von Ehe und Beziehung in Frage stellt, weil eine andere, dritte Person dazukommt, oder weil die bestehende Beziehung als nicht mehr tragfähig empfunden wird.

    Ich frage mich schon länger, warum das alles sein muss. Diese Vorwürfe, dieses Ausgrenzen von Menschen, die Beziehungen verlassen. Und damit meine ich jetzt nicht nur die Stimmen hier im Forum, die das verurteilen.

    Es ist vielleicht naiv, sich diese Frage überhaupt zu stellen. Aber es ist doch Fakt, dass trotz aller gesellschaftlicher Moral ein unglaublich hoher Anteil an Menschen, Frauen wie Männer, zwar in einer festen Beziehung steckt, aber auch andere Menschen attraktiv findet und dieser Attraktion erliegt (und sich dann den Vorwurf gefallen lassen muss, dass man ja nicht gezwungen worden wäre, "fremdzugehen").
    Dass in festen Beziehungen in der Regel nach 3 Jahren die große Verliebtheit zu Ende geht, dass auch in langjährigen Beziehungen irgendwann Krisen entstehen, dass es eben passiert, dass man einen anderen Menschen kennenlernt, mit dem man mehr möchte, als nur befreundet sein.

    Also, es passiert tagtäglich, jeder kennt da bestimmt Geschichten aus dem Bekannten- und Familienkreis oder bei sich selbst.

    Aber: nach außen wird so getan, als ob es sehr verwerflich wäre, ein No-Go. Aber hinterrücks wird fleißig "gelogen und betrogen" (um mal die Wortwahl derjenigen zu verwenden, die immer gleich mit der Moralkeule dastehen). Also eine Doppelmoral im besten Sinne.

    Warum also das Ganze? Könnte man sich nicht gesamtgesellschaftlich darauf einigen, dass das in Beziehungen "normal" ist? Oder ist das schon ein ketzerischer Gedanke?

    Es ist natürlich die eine Sache, wenn dies in einer Beziehung passiert, wo keine Kinder involviert sind, oder in einer Ehe, bei der eben schon Kinder da sind.
    Aber auch hier stellt sich für mich die Frage, ob das alles nicht viel unproblematischer ablaufen würde, wenn es gesellschaftlich akzeptiert wäre. Es ist doch nur die Denksperre in unseren Köpfen, die uns nicht über den Tellerrand sehen lässt.
    Wie anders und wieviel entspannter könnten Beziehungen dann verlaufen! Und wer weiß, vielleicht würde man sich dann gar nicht so häufig trennen.

    Und selbstverständlich gehören auch alle diejenigen dazu, denen sich diese Frage nie stellt, weil sie nie daran denken würden, ihren Partner zu verlassen und die sehr zufrieden mit ihrer Beziehung sind. Aber - wage ich mal zu behaupten - das ist die absolute Minderheit.

    Ich bin wahrlich keine Verfechterin der Polyamorie, aber eine Gegnerin von allem, was Doppelmoral ist. Da muss es doch andere Lösungen und Lebensmodelle geben.

    Was meint ihr? Utopie? Denkbar?

  2. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Zitat Zitat von Nilanjana Beitrag anzeigen
    Warum also das Ganze? Könnte man sich nicht gesamtgesellschaftlich darauf einigen, dass das in Beziehungen "normal" ist? Oder ist das schon ein ketzerischer Gedanke?
    Wer entscheidet denn, was normal ist?
    Mein liebstes Wintergemüse ist die Marzipankartoffel

  3. Avatar von schafwolle
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Zitat Zitat von Nilanjana Beitrag anzeigen
    Könnte man sich nicht gesamtgesellschaftlich darauf einigen, dass das in Beziehungen "normal" ist?
    "Gesamtgesellschaftlich" ist hier absolut unzutreffend, da Beziehungen
    eine sehr individuelle Angelegenheit sind und auch immer bleiben werden.


  4. Registriert seit
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Das ist doch nur eine Frage der eigenen Beziehung und da bleibt es doch jedem selbst überlassen, entsprechende Absprachen zu treffen. Jedes Paar kann für sich regeln, dass und ob die Öffnung für dritte, vierte und fünfte Partner und in welchem Ausmaß in Ordnung ist. Da hat die Gesellschaft nix mit zu tun.

  5. Avatar von Mambi
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Zitat Zitat von Nilanjana Beitrag anzeigen

    Ich frage mich schon länger, warum das alles sein muss. Diese Vorwürfe, dieses Ausgrenzen von Menschen, die Beziehungen verlassen.
    Ich finde, Du schmeißt da zwei Dinge in einen Topf, die gar nicht zusammengehören - das Verlassen einer Beziehung, die nicht mehr passt (aus welchen Gründen auch immer), wird in den seltensten Fällen als verwerflich angesehen.

    Der Betrug VORHER, also sich bereits anderweitig orientieren, den bestehenden Partner hintergehen und erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, Konsequenzen ziehen (oder gezogen bekommen … ) - DAS wird allgemeinhin als nicht in Ordnung angesehen.

    Und das halte ich für absolut legitim. Niemand will hintergangen und betrogen werden. Ehrlichkeit zu erwarten in einer Beziehung ist m. M. nach die Grundvoraussetzung dafür, sie überhaupt einzugehen.

    Wer sich daran nicht halten mag oder kann, muss aushalten können, dass andere (beteiligt oder nicht) das sch**e finden.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  6. Registriert seit
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Zitat Zitat von Nilanjana Beitrag anzeigen
    Mal ganz grundsätzlich....
    Ich bin wahrlich keine Verfechterin der Polyamorie, aber eine Gegnerin von allem, was Doppelmoral ist. Da muss es doch andere Lösungen und Lebensmodelle geben.
    Mittlerweile gibt es wesentlich mehr akzeptierte Lebensmodelle als noch vor hundert oder zweihundert Jahren. Das ist für eine demokratische Gesellschaft auch gut.

    Doppelmoral entsteht immer dann, wenn der äußere Schein gewahrt werden "muss" anstatt ehrlich zu allen Beteiligten zu sein. Kein Mann muss seine Ehefrau betrügen, wenn er neben ihr mit anderen Frauen schlafen will. Keine Frau muss ihren Mann belügen, wenn sie mit einem anderen Mann Sex haben will.
    Es ist aber ungleich schwerer, seinem Partner gegenüber ehrlich zu sein, weil das Konzept Partnerschaft bzw Ehe darauf beruht, dass Sex ausschließlich zwischen den Partnern stattfindet. Wenn das Paar vereinbart, dass auch andere Sexpartner in Frage kommen, dann ist das nur für die Umgebung verwirrend. Für das Paar ist es besser.

    Für einige ist die Lügerei der Kick, der die Affäre so richtig gut macht. Für andere ist es "nötig", damit der neue Partner oder die neue Partnerin getestet wird.

    Ehrlich zu sein, sich selbst gegenüber und anderen gegenüber, ist ungleich schwerer und bedeutet im schlimmsten Fall eine gesellschaftliche Ächtung. Das will nicht jeder riskieren.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  7. Avatar von Nilanjana
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Vielen Dank schon mal für Eure Meinungen.

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Da hat die Gesellschaft nix mit zu tun.
    Ich denke, die Gesellschaft hat viel damit zu tun. Das ganze Konzept von Familie wird ja auch steuerlich begünstigt, um nur einen Aspekt davon zu nennen. Und es besteht ein Konsens darüber, was "richtig" ist und was nicht.

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich finde, Du schmeißt da zwei Dinge in einen Topf, die gar nicht zusammengehören - das Verlassen einer Beziehung, die nicht mehr passt (aus welchen Gründen auch immer), wird in den seltensten Fällen als verwerflich angesehen.

    Der Betrug VORHER, also sich bereits anderweitig orientieren, den bestehenden Partner hintergehen und erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, Konsequenzen ziehen (oder gezogen bekommen … ) - DAS wird allgemeinhin als nicht in Ordnung angesehen.
    Das ist aber auch des Pudels Kern: Ich würde mal behaupten, dass in den seltensten Fällen eine feste Beziehung verlassen wird, ohne dass eine dritte Person involviert ist. Und nenne mir mal die Person, die sofort dem Partner Bescheid gibt, dass man sich z.B. verliebt hat. Noch bevor da etwas "passiert" ist, angefangen vom ersten Kuss bis zum Intimwerden.
    In der Mehrzahl der Fälle läuft es doch so ab: man verliebt sich, irgendwann merkt man, dass es doch mehr ist, mehr wird, mehr geworden ist und DANN erst redet man Klartext mit dem Partner. Und ich bin fest davon überzeugt, dass dies in den meisten Fällen nicht mit betrügerischer Absicht geschieht, sondern weil man sich selbst lange noch einredet, alle Fäden in der Hand zu halten und schon noch irgendwie den Absprung schafft.
    Es ist wie ein Niemandsland, in dem man sich dann befindet.

    Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, ich beziehe mich auf das, was ich hier im Forum so gelesen habe und auf eigenes Beobachten im Freundes- und Familienkreis.

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Ehrlich zu sein, sich selbst gegenüber und anderen gegenüber, ist ungleich schwerer und bedeutet im schlimmsten Fall eine gesellschaftliche Ächtung. Das will nicht jeder riskieren.
    Da haben wir es doch: Ehrlichkeit riskiert gesellschaftliche Ächtung.

    Klar, es gibt nichts, was es nicht gibt und wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind - warum nicht?
    Aber gesellschaftlich vorgesehen ist das nicht. Da wird immer der Schein gewahrt. Du schreibst ja selbst: "Für die Umgebung verwirrend".

    ----

    Sind so Gedankenspielereien von mir. Mir fällt eben auf, dass auch hier die Stimmen besonders laut sind, die das gleich vorwurfsvoll kommentieren und absolut auf Erhalt der bestehenden Beziehung pochen. Bzw. erlebe ich das immer wieder auch so in meinem Umfeld. Sehr schnell wird da verurteilt, auch ohne genaue Kenntnis der Hintergründe. Was ja sowieso für Außenstehende immer sehr schwer zu beurteilen ist.

  8. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Ich erlebe das auch nicht so wie Du, zumindest nicht "gesamtgesellschaftlich". Individuell gibt es das sicher, die Einstellung, dass eine feste Beziehung (-wie auch immer das definiert wird-) um jeden Preis zu halten ist.
    Mich wundert aber, dass Du es so wahrnimmst, dass ein Verlassen der Beziehung - und Du trennst das ja ganz klar von Betrug - gerade auch hier in der Bri vielfach verurteilt wuerde. Ich nehme es eher so wahr, dass sehr schnell zur Trennung geraten oder zumindest die Option gestellt wird, wenn jemand ein Beziehungsproblem schildert, insbesondere bei Fremdverliebtheit. Selbst wenn der betreffende User ganz klar schreibt: "Ich will mich auf keinen Fall trennen", kommen immer Stimmen, die darauf hinweisen, dass eine Trennung die bessere Option sein mag. Fuer das eigene Glueck, aus Fairness dem Partner gegenueber, warum auch immer.

    Freilich musst Du das hier nicht beantworten, aber mich wundert schon, dass Deine Wahrnehmung da so anders ist.

    Ansonsten schliesse ich mich auch Mambi an:
    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich finde, Du schmeißt da zwei Dinge in einen Topf, die gar nicht zusammengehören - das Verlassen einer Beziehung, die nicht mehr passt (aus welchen Gründen auch immer), wird in den seltensten Fällen als verwerflich angesehen.

    Der Betrug VORHER, also sich bereits anderweitig orientieren, den bestehenden Partner hintergehen und erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, Konsequenzen ziehen (oder gezogen bekommen … ) - DAS wird allgemeinhin als nicht in Ordnung angesehen.

    Und das halte ich für absolut legitim.
    Im Grunde ist so ein Betrug, zumindest ein fortgesetzter, ja eine Form der von Dir monierten Doppelmoral: Man will aus der Beziehung ausbrechen, gesteht die gleiche Freiheit aber nicht dem Partner zu.

    Magst Du vielleicht nochmal ein bissl konkreter erlaeutern, wie Du zu Deiner Einschaetzung gelangt bist?

    Koennte es eventuell auch sein, dass Du das Bedauern ueber das Ende einer Beziehung mit Vorwuerfen gleichsetzt? Das trifft jetzt eher auf das tatsaechliche Leben zu, aber in meiner Erfahrung ist es so, dass in vielen (nicht allen) Faellen natuerlich Ueberraschung / Bestuerzung / Bedauern geaeussert wird, wenn eine Beziehung zuende geht. Unter Freunden halte ich auch Fragen fuer legitim, ob es wirklich nicht noch eine Chance gibt, je nachdem, welche Probleme zum Beziehungsende gefuehrt haben. Das ist fuer mich nicht dasselbe wie "Verurteilen".
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  9. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Ah, wir haben uns ueberschnitten.
    Zitat Zitat von Nilanjana Beitrag anzeigen
    [...] In der Mehrzahl der Fälle läuft es doch so ab: [...]
    Da bin ich mir aus meiner Erfahrung heraus schon gar nicht so sicher, ob das wirklich in der Mehrzahl der Faelle so ist, aber selbst wenn: Das Szenario, das Du beschreibst, halte ich tatsaechlich auch fuer haeufig und plausibel. Auch dass zumindest anfaenglich kein Betrug geplant war. Dennoch wird eine Beziehungsabsprache (der Treue) gebrochen und der andere Partner verletzt. Ich finde es menschlich, dass sowohl der Parner als auch Dritte dieses nicht positiv oder auch nur "neutral" bewerten. Ich bin auch nicht sicher, dass eine groessere "Egal"-Haltung gegenueber solchen Verletzungen die Gesellschaft bereichern wuerde.
    Da faende ich eher die Frage angebracht, ob Paare angesichts dessen, dass es faktisch haeufig passiert, eventuell andere oder flexiblere Absprachen treffen sollten.

    Zitat Zitat von Nilanjana Beitrag anzeigen
    Mir fällt eben auf, dass auch hier die Stimmen besonders laut sind, die das gleich vorwurfsvoll kommentieren und absolut auf Erhalt der bestehenden Beziehung pochen. Bzw. erlebe ich das immer wieder auch so in meinem Umfeld.
    Das mag so sein, bzw. toent eine aggressiv vorgetragene Meinung immer lauter.
    Es ist aber auch Wahrnehmungssache, eine kontraere Meinung immer als "lauter" wahrzunehmen als Zustimmung. Wie gesagt, ich nehme es zumindest hier im Forum nicht so wahr wie Du.
    Ich weiss aber aus Erfahrung auch mit ganz anderen Themen, dass sehr oft zuerst "Dagegen"-Meinungen angezogen werden. Fragt zum Beispiel jemand nach einer bestimmten Geschenkoption, melden sich erfahrungsgemaess zunaechst viele Stimmen, die diese Option oder Geschenke allgemein unnoetig bis unmoeglich finden. Das scheint menschlich zu sein, dass man sich intensiver befeuert fuehlt, eine gegenteilige Meinung zu aeussern, als das bei Zustimmung der Fall ist.

    Ich zum Beispiel empfinde oft Trennungsempfehlungen als "laut" und insistent, wenn ich der Meinung bin, das Paar habe durchaus noch eine Chance oder zumindest das Recht, es zu probieren. Das ist dann eben meine "Brille", durch die ich sehe.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


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  10. Avatar von Nilanjana
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    AW: Mal was ganz Grundsätzliches

    Vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten.

    Ja, warum nehme ich das so wahr? Sicherlich auch aufgrund eigener Erfahrungen. Aber nicht nur.
    Werde ich mal nachdenken und versuchen, das zu verdeutlichen. Aber was Du schreibst, ist sicherlich auch wahr, dass aggressiv vorgetragene Meinungen immer lauter tönen. Und auch die psychologische Erklärung für Zustimmung und Ablehnung.

    Und auch Dein geäußerter Punkt zu den flexibleren Absprachen unter Paaren gibt mir insofern zu denken, als es mich wieder zurück zu meiner eingangs formulierten These führt, dass ein gesamtgesellschaftlicher Ansatz hin zu mehr Offenheit und Toleranz für mich eine wesentliche Erleichterung darstellen würde, sich mit diesen Aspekten von Partnerschaft auseinanderzusetzen.

    Ich werde das mal in Ruhe neu überlegen und dann antworten. Ich finde es sehr bereichernd, über dieses Thema zu diskutieren.

    Vielen Dank!

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