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  1. User Info Menu

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er frustrierte, da ich ihm nicht so, wie er es erwartet hatte, beim Umbau des Hauses helfen konnte, da ich mich um unser Kind, Hund und Haushalt kümmern musste.
    Was genau hättest Du denn tun sollen bezüglich des Umbaus?

  2. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    @chaos
    Ich habe viele Deiner Beiträge gelesen und mir ist aufgefallen dass Du wirklich knallhart argumentierst und von Deinen Sichtweisen völlig überzeugt bist .
    Was mir nun aber speziell in Blondies Fall etwas " aufstösst " und ich weiß nicht ganz genau ob ich es so interpretiere wie es von Dir gemeint ist , so ist Blondie Deiner Meinung nach wohl selbst schuld dass ihr Mann sie betrogen hat denn sie hat ihm nicht richtig zugehört , zuwenig geredet , den Haushalt nicht gut genug geführt und die Kinder waren ihr wichtiger als das gemeinsame Haus ???
    Ach ja und dann haben beide noch den Fehler gemacht vor der Heirat nicht genau festzulegen welche gemeinsame Ziele sie haben .

    Sicher ist es wichtig zusammen festzulegen welche Träume , Wünsche und Lebensziele man für eine gemeinsame Zukunft hat aber sind die Paare die das machen dann dagegen gefeit wenn es mal nicht wie erwartet läuft und sich erwartete oder unerwartete Lebenssituationen ergeben dass einer aus dieser Beziehung ausbricht und sich neu orientiert ?

    Für Dich scheint es nur schwarz oder weiß zu geben doch laut MEINER Erfahrung gibt es da noch einiges dazwischen .
    Und nur weil es andere Frauen schaffen die perfekte Hausfrau und Mutter zu sein dazu noch sexuell eine Granate iim Bett st ist es für mich kein Grund meinen Partner der dies eben nicht ist auf so eine abwertende und fiese Art zu betrügen
    Dies sagt dann für mich so einiges über seinen Charakter aus .
    Keine Frage - Blondie hat ihren Anteil an dem was geschehen ist und ich glaube sie ist sich dessen bewusst dass auch sie was ändern muss . Doch für mich ist auch dass kein Grund sich auf diese Art aus einer Beziehung zu verabschieden

  3. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Nachsagt :
    Wenn es die einen schaffen alles unter einen Hut zu bekommen so ist dies natürlich super - doch es ist halt nicht jeder so stark und fähig .
    Menschen sind verschieden
    Menschen machen Fehler
    Doch die Resultate die sich aus diesen Fehlern dann ergeben sind manchmal nur schwer nachzuvollziehen und zu ertragen

  4. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Sorry sollte Nachsatz heißen

  5. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wann hat er Dir das gesagt? Schon nach dem ersten Kind?
    Leider nein. Erst nachher in der Therapie.

  6. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Ehrlich.... manche Dinge habe ich ihn auch erst in der Therapie gesagt.... da war eine Sache acht Jahre alt...

  7. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @chaos
    Ich habe viele Deiner Beiträge gelesen und mir ist aufgefallen dass Du wirklich knallhart argumentierst und von Deinen Sichtweisen völlig überzeugt bist .
    Was mir nun aber speziell in Blondies Fall etwas " aufstösst " und ich weiß nicht ganz genau ob ich es so interpretiere wie es von Dir gemeint ist , so ist Blondie Deiner Meinung nach wohl selbst schuld dass ihr Mann sie betrogen hat denn sie hat ihm nicht richtig zugehört , zuwenig geredet , den Haushalt nicht gut genug geführt und die Kinder waren ihr wichtiger als das gemeinsame Haus ???
    Ach ja und dann haben beide noch den Fehler gemacht vor der Heirat nicht genau festzulegen welche gemeinsame Ziele sie haben .

    Sicher ist es wichtig zusammen festzulegen welche Träume , Wünsche und Lebensziele man für eine gemeinsame Zukunft hat aber sind die Paare die das machen dann dagegen gefeit wenn es mal nicht wie erwartet läuft und sich erwartete oder unerwartete Lebenssituationen ergeben dass einer aus dieser Beziehung ausbricht und sich neu orientiert ?
    Argumente beruhen doch auf Erfahrungen...ja, ich habe eine Meinung...aber ich sehe auch ...und das kann man hier sehr deutlich lesen, Unwägbarkeiten, die auftreten, getreten sind...auch hier. Es gibt eben zu viele Möglichkeiten, woran etwa scheitert in der Beziehung.
    Genauso, wie es auch bei Veränderungen in "Plänen" gemeinsame Gespräche gibt...geben sollte, wenn etwas geändert werden muss. Gemeinsamkeit halt.

    Und ...ja...ich lebe auch so. Bedeutet, das mir bestimmte Dinge halt wichtig sind...was ich für normal halte.
    Dazu gehört das Denken über eine gemeinsame Vorstellung von Zukunft.
    Man muss nicht minutiös planen...schon gar nicht zum Anfang einer Beziehung, aber die Gesamtwünsche in Ausrichtung müssen stimmen.
    Das ist doch ein Punkt, mit dem man u.a. feststellt, ist man überhaupt kompatibel.
    Einfach heiraten, ohne zu wissen, was der Andere machen will, welche Ziele man hat...und die bitte gemeinsam...geht es nicht.
    Es geht nicht um Zeitpläne mit Jahresablauf, wie es tatsächlich Leute machen...grausam...der Grundtenor alleine zählt.

    Ich bin nie in eine Beziehung gegangen, ohne das zu wissen...für mich elementarte Dinge schon bei der Feststellung "passt" oder nicht.


    Und ja...die Einordnung Passt/Passt nicht, ist ja/nein oder auch schwarz/weiss.
    Heruntergebrochen kommt man doch logischerweise darauf.

    Die Konsequenz daraus bereitet den meisten Leute Probleme...und der Weg dahin, diesen Punkt zu erkennen und sich selber ggü. zuzugeben, ist das Schwere.
    Ja, ich bin einer der Menschen, die sich nicht scheuen, den Weg zu gegen, zu erkennen und zu handeln. Nicht zu handeln bringt nur mehr emotionales Leid für mich selber...also, warum das Leiden verlängern, statt seine Emotionen zu sparen und zu gehen.
    Emotionen an jemanden vergeuden, den sie nicht mehr erreichen?

    Genauso sehe ich den Punkt "Verzeihung", der hier oft angesprochen wurde.
    Verzeihen bedeutet: Jemand hat einen Fehler gemacht, einmalig, und ich sehe darüber hinweg, weil ich Emotionen für den Partner habe.
    Warum also das machen, wenn man sich eh trennt oder getrennt hat?
    Die positiven Emotionen sind weg und ich muss nicht einmal an die Vokabel "Verzeihung" denken...die Basis, die positiven Emotionen sind verschwunden. Verarbeitet hat man dann, wenn keinerlei emotionale Regungen dem ehemaligen Partner ggü. vorhanden sind. Keine Liebe, keine Rachegelüste.

    Verzeihen im Falle des Fremdgehen, um dann weiter zu machen?
    Das Fremdgehen ist nur das Symptom...sagte ich schon...und damit beseitigt man Nasenlaufen, wenn man eine Grippe hat.
    Die Grippe bleibt.
    (das Leute, die nie Grippe bekommen, sich anmassen, man könne sie mit Nasenputzen heilen...ich meine die just durch die Presse laufende Äusserung eines religiösen Oberhauptes...ist dann eh der Schmunzler...)

  8. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da stehen all die Dinge, die er gesagt hat.

    Die Frage ist doch, wie Du reagiert hast...hat er Wünsche definiert geäussert, wie man aktiv etwas ändern kann, hast Du Vorschläge gemacht...um auch so klar zu zeigen, dass Du ihn ernst nimmst?

    Die Gefahr, in Gesprächen sich nur Vorwürfe zu machen, ist extrem hoch.

    "Er fühlte sich alleine gelassen"..
    ..."Er fühlte sich nicht verstanden."
    ..."Er glaubt und vertraut mir nicht mehr"
    ..."Er ist frustriert"

    ...deuten darauf hin.

    Betrachtet man die Situation mit der Anderen, könnte man auch denken, er hat es nur deswegen gemacht, um Dir schmerzhaft zu zeigen:
    Guck hin...andere Frauen schaffen es, nur Du nicht...fang an, darüber nachzudenken.
    Das er seinen Part dabei tragen müsste, muss ihm genauso bewusst sein.

    Ja...es ist von ihm mies, es so zu zeigen...ohne Frage...
    Natürlich merkte ich, dass er frustrierte und ja, ich suchte das Gespräch. Zeig mir eine Partnerschaft, die nur auf Harmonie ohne Streit verläuft, in dem der Partner dem anderen keine Vorwürfe macht bzw. der Partner die nicht als solche auffasst.

    Ich machte den Vorschlag mit der Putzfrau, dass er mir die Kids Mal abnimmt und den Haushalt in der Zeit machen können. Ich machte Vorschläge die Baustellen mit Hilfe von Freunden, Handwerkern weiter zu machen, einfach um Stress rauszunehmen. Lehnte er ab, sein hart verdientes Geld anderen in den Hals zu werfen. Ich versuchte ihn in die Familie zu integrieren, Ausflüge, Spaziergänge etc. doch er fühlte sich aussen vor, hätte kein Bock mehr auf Baustelle und flüchtete sich in seine Hobbies. Und ja, dass nervte mich. Wo waren seine Prioritäten?
    Wir drifteten auseinander... Ich der Familienmensch und er der Single mit Familienanhang. Wie oft war ich alleine mit den Kids allein, hatte die Arbeit, während er unterwegs war...
    Versuch mal mit jemanden zu reden, der dich nicht respektiert, deine Meinung nicht akzeptiert und dich als schlechte Frau abstempelt. Aber ehrlich... Er war zu der Zeit auch nicht wirklich der Mann, den ich geheiratet habe und mir als Vater meiner Kinder wünschte. Ich konnte es nicht ändern. Ich kann nicht für ihn die Probleme lösen und ihm noch mehr abnehmen, als ich das so schon getan habe. Durch seine Vorwürfe teilte er mir mit was er sich wünschte, ich könnte ihm das nicht geben, die Dame schon.

    Ich habe mir so viel gefallen lassen, ohne es richtig zu begreifen und die Konsequenzen ziehen zu können. Ich duldete es einfach. Ich hätte gehen müssen, nicht er.

    Ich bewundere jede Hausfrau und Mutter, die dass alles wunderbar unter einem Hut kriegen und es schaffen toll gestylt und nicht gestresst auszusehen. Ehrlich.
    Ich bin nicht so eine Frau. Meine Stärken liegen woanders.
    Ich bin ein kreativer Mensch, eher chaostisch, als geordnet. Ich mag mich so und ich komme damit gut klar, wenn er das nicht kann tut es mir leid und er hätte bei ihr bleiben sollen.
    Aber, auch in Vorzeigewhen gibt es Probleme. Dort trügt oft der Schein, doch man kann selten hinter die Fassade schauen. Jetzt sehe ich das so, doch ich dachte oft mit mir stimmt etwas nicht und ich sein wirklich unfähig, es schaffen doch viele andere Mütter...

    Viele Vorschläge machte er nicht. Seine Erwartungshaltung war nun mal so, wie er es von seiner Mutter kannte. Diese Frau hat seinem Vater beim Hausbau geholfen, die Kinder versorgt, Haushalt gemacht und und und...
    Ja, das hat sie. Wo waren denn die Kinder mittags nach der Kita oder der Schule? Bei den Nachbarn zum Essen und spielen mit deren Kindern. Wer schaute denn nachts nach den schreienden Kindern, niemand... Wie sagte Schwiegervater vorgestern, na dann stellt die Kleine doch in die Küche und macht die Türe zu. Haben wir früher auch gemacht, nach 14 Tagen, hat die Schreierei aufgehört. - Nicht meine Art Kinder zu erziehen. Ich richte mich nach den Bedürfnissen meiner Kinder und nicht andersherum.
    Sein Bruder und er haben nicht umsonst ein gestörtes Verhältnis zu ihren Eltern.

    Meine Schwiegermutter hat viel mehr geschafft damals,mag sein, aber zu welchem Preis?

    Natürlich war die andere Frau anders. Sie ist von ihrem Elternhaus wohlhabend (Geld wegen Unterhalt spielte bei seiner Rückkehr keine Rolle, sie hat genug), muss nicht viel arbeiten als alleinerziehende eines achtjährigen, der schon sehr selbständig ist und die Nächte durchschläft ganztags betreut ist usw. Sie hatte keine zwei Kleinkindern und darunter noch einen ständig schreienden Säugling und keinen Hund, keine Geldsorgen, keine Baustellen im Haus und war nicht so gestresst und überfordert wie ich.

    Es ist unfair zu sagen, sie würde sich anders und viel besser Verhalten, als ich das getan habe. Sie war nicht in meiner Situation und das hätte mein Mann doch begreifen müssen. Wollte er aber einfach nicht. Vielleicht hätte sie es ja wirklich besser geschafft, man weiß es nicht. Aber sie ist nicht ich. Warum hat er es dann so schnell beendet? Warum war sie so lang vorher allein?

  9. Inaktiver User

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Sie war die Oase, das, was hätte sein können. Sie hat ein Bedürfnis von ihm gestillt.

    Es war rosarot, Verliebtheit, aber.... da fehlte eben auch etwas.

  10. User Info Menu

    AW: Mein Mann hatte Affäre - ich leide und kann es immernoch nicht akzeptieren...

    Blondie, ich nehme dich mal in den Arm :

    Lass' dir hier nichts einreden und dich nicht klein machen.

    Ich finde das Verhalten deines Mannes maximal schwach - allerunterste Schublade.
    Und damit meine ich nicht nur das Fremdgehen in der Neugeborenenzeit, sondern insgesamt sein Verhalten dir gegenüber - dass er gar kein Gespür dafür hatte und auch nicht haben wollte, wie das ist mit Neugeborenem und wie es dir geht, dass er sich gar nicht zurücknehmen kann, dass er die Familie ganz bei dir abgibt und dann auch noch Erwartungen hat, was du sonst noch alles wuppen sollst.

    Bist du dir sicher, dass du so einen Mann weiter willst.
    Wenn ich an deiner Stelle wäre, müsste er schon ganz schön "etwas begreifen" dafür, dass die Ehe, die er aufgekündigt hat, wieder eine Grundlage erlangt.

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