Liebe Freitag,
fühl dich erst einmal lieb gedrückt. Ich kann ahnen, welche Gedanken dir gerade durch den Kopf schießen.
Erst einmal danke ich dir für deine lieben und einfühlsamen Worte. Das tut gut zu hören. Letztlich sitzt man nicht auf dem Beifahrersitz, sondern auf dem Fahrersitz und sollte darauf achten, die Fahrtrichtung des Lebens selbst zu steuern. Und dazu gehst auch du derzeit entscheidende Schritte. Der erste und ganz wesentliche Baustein ist die Einsicht, dass die Beziehung eine dysfunktionale ist. Die Gründe dafür können dabei individuell sein, aber das Resultat ist das gleiche, nämlich: keine Partnerschaft auf Augenhöhe, mit Zukunftsperspektive.
Was ich dich noch fragen wollte: Hat er dir konkret Versprechungen gemacht oder wie hat sich das verbal geäußert?
Wie gehst du damit um, dass er Einfluss in deinem Leben haben will bzw. wie äußert sich das? Du musst mir natürlich nicht antworten bzw. kannst das gern auch via PN tun.
Liebste Grüße,
Fee
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07.09.2018, 08:40
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
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07.09.2018, 09:17Inaktiver User
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
Woher weisst du das? Aussschliesslich von ihm, oder?Dass sie die Frage stellt, ist für mich mehr als klar, da das partnerschaftliche Verhältnis schon seit längerer Zeit eingeschlafen ist.
Das erzählen alle Männer, die ihre Affärenfrau halten wollen.
Sagt rein gar nichts über den Zustand einer Ehe/Beziehung aus und auch nichts über die sexuelle Aktivität. Es gibt haufenweise Paare, die keinerlei Beziehungsprobleme haben und in getrennten Zimmern schlafen.Sie schlafen ja auch in getrennten Zimmern
Ist also ein lahmes Argument.
Und auch das weisst du ausschliesslich von ihm, oder?
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07.09.2018, 09:32
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
@Horus:
Ich nehme nicht alles für bare Münze und daher schrieb ich auch, dass dies Informationen sind, die ich habe, ich aber nur eine Seite der Medaille kenne.
Ich weiß, dass die Beziehung unabhängig von mir davor bereits schon ca. 1-2 Jahre auseinanderging, weswegen zu dem Zeitpunkt neben dem Auszug aus dem Schlafzimmer auch keine gemeinsamen Urlaube/Aktivitäten mehr stattfanden. Das weiß ich daher recht genau, weil eine gute Freundin häufig mit ihm und ihren Ex-Freund ausgegangen ist bzw. er abends bei ihnen zu Besuch war und bestimmte Themen angeschnitten wurden. Das war auch deutlich vor unserem Kennenlernen.
Die Richtung kenne ich somit, die Feinheiten sind mir unbekannt. Letztlich auch am Ende des Tages unerheblich, wenn ich sowieso in ein paar Tagen woanders bin.
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07.09.2018, 09:33
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
Ich verstehe den Unterschied nicht.
Der liegt tatsächlich darin, dass "Typ 1" Dir erst verspätet gesagt hat, dass
er verheiratet ist?
Als Resümee ist wohl ausschlaggebend, dass Du grundsätzlich bereit warst,
Dich auf einen verheirateten Mann und Familienvater einzulassen. Sonst hättest
Du zu "Typ 2" wohl auch den Kontakt abgebrochen. Und da er es Dir "zeitnah"
gesagt hat, wäre das sicher ein Leichtes gewesen.
Diese Zeit fehlt zumindest seinen Zwillingen.weil die Situation … ein Stück weit Normalität und Alltag bot.
Er übernachtet häufig bei mir, wir machen gemeinsame Urlaube, er erledigt Einkäufe, usw ...
Denkst Du darüber nicht nach? Stört es Dich nicht, wie er mit seiner Familie verfährt?
Wie alt sind die Kinder?
Du trägst aber Deinen gehörigen Anteil dazu bei, dass es überhaupt
so sein kann, wie es ist.
Was ist denn daran charakterschwach, wenn er noch eine Weile braucht,
um sich von seiner Familie (!) zu trennen?
Immer wieder faszinierend, wie gerne völlig unüberprüfbare "Tatsachen"
geglaubt werden, wenn sie dem eigenen Vorteil dienen :(.
Gute Entscheidung.
Mach das.
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07.09.2018, 14:48
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
@schafwolle:
Nein, was ich damit sagen wollte, ist, dass ich selbst von mir überrascht war, dass ich sehenden Auges in die Situation geraten bin, obwohl ich in der Theorie und Praxis so etwas vorher absolut abgelehnt hätte. Damals habe ich jedenfalls keine Sekunde gezögert, weil es absolut undenkbar schien. Daher kann ich es auch verstehen, dass man das rein rational nicht nachvollziehen kann, da ich es selbst auch nicht gekonnt hätte.
Zu den Kindern (3 Jahre alt): Er arbeitet häufig von zuhause aus, sodass er durchaus Zeit mit ihnen verbringt oder unternimmt mit ihnen auch am WE etwas, wenn seine Frau unterwegs ist. Ich wollte damit ja auch nicht sagen, dass er 24 Stunden bei mir ist, sondern wir für eine Außenbeziehung verhältnismäßig viel Zeit miteinander verbrachten.
Die Informationen sind in meinem Fall keine Dinge, die ich nur von ihm weiß, sondern wie gesagt auch aus meinem Freundeskreis, da es bereits vorher auch schon gemeinsame Schnittmengen gab (so haben wir uns auch kennengelernt). Dass er unglücklich ist und die Beziehung schlecht läuft und keine gemeinsamen Urlaube oder partnerschaftliche Unternehmungen stattfinden, war schon vor meiner Zeit so. Über Details kann ich jedoch nicht urteilen. Das sagte ich ja auch bereits wiederholt.
Ich habe auch keineswegs an irgendeiner Stelle gesagt, dass ich Bracchialgewalt eine Trennung von seiner Familie möchte, sondern mit charakterschwach meinte ich, dass er Entscheidungen treffen sollte, wozu auch der unangenehme Schritt mit der offenen Kommunikation mit seiner Frau erfolgen soll. Ich meinte damit nicht explizit die Entscheidung für mich, sondern im Allgemeinen die konstruktive Arbeit an einer Lösung, damit es überhaupt in irgendeine Richtung vorangeht. Aus dem Grund habe ich mich auch aus der Situtation genommen: Nicht, weil ich das egoistische Biest bin, dass eine Familie zerstört, sondern weil mir das Verhalten auf Dauer wenig imponiert hat, zwei "Baustellen" zu haben und zwei Frauen, die im Grunde so nicht glücklich sein und werden können.
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07.09.2018, 15:05
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
Ach Mensch. Was sind denn das für Leute?!
das sind bewusst gezeugte Kinder, die dann der Selbstverwirklichung im Weg stehen. Wird mir immer unklar bleiben, wie man kleine Kinder so im Stich lassen kann. Die waren doch noch keine zwei, als er soviel Energie auf die Aussenbeziehung zu richten begann.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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07.09.2018, 15:23
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
Irgendwie süß, dass du die ganze Zeit explizit von fehlendem Rückgrat schreibst.
Schließlich hattest du bereitsdich von Beginn an kein Problem damit, dich in eine vorhandene Ehe zu mischen, du hast kein Problem mit seinen Lügen, du hast kein Problem damit Kindern den Vater zu nehmen und alle Moral mal beiseite gelassen: du hast kein Problem damit zuzulassen, dass es DIR mit einer Situation schlecht geht.
Wo ist dein Rückgrat? Was tust DU dafür, dass DU in einer Beziehung lebst, die du
Mitgestaltest, unabhängig bist vom Eheleben, dass er mit einer anderen führt, geliebt wirst, nicht teilen musst, nicht belogen und hingehalten wirst. Oder wünschst du dir das alles (und noch viel mehr) nicht für dein Leben?
Erwarte nicht vom anderen, was du selbst nicht schaffst.
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07.09.2018, 15:43
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07.09.2018, 15:59
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
Ja, na klar tut das weh. Aber letztlich birgt die Erkenntnis, dass man ganz allein die Verantwortung für das eigene Leben trägt auch etwas sehr befreiendes, oder?!
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08.09.2018, 18:48Inaktiver User
AW: Emotionale Entkopplung bei perspektivloser "Beziehung"
Jubidu



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