Ich muss aber auch noch sagen, dass wir einfach auch nicht mehr weiter zusammenpassten. Auf keinem Gebiet, außer unserem kulturellen und geistigem Interesse.
Ich mache ihm aus heutiger Sicht keinen großen Vorwurf. Im Grunde wusste er sich selbst nicht mehr zu helfen und hat versucht alles zu erhalten und zugleich sich auszutoben.
Kaum einer geht einfach so und abgezockt fremd.
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16.08.2017, 08:49
AW: Affäre fliegt auf - aus Sicht der Betrogenen
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16.08.2017, 08:58
AW: Affäre fliegt auf - aus Sicht der Betrogenen
Ja, das stimmt. Weniger schmerzhaft ist es für alle Beteiligten, wenn dann der Schlussstrich erfolgt. Zieht er den mit der Affäre, wird mit dem schlechten Gewissen und der Angst, dass es doch irgendwann noch einmal rauskommt, leben müssen. Zieht er den Schlussstrich mit seiner Partnerin, wird es auch wehtun, aber dann sind die Fronten geklärt.
Ich habe neulich ein interessantes Zitat gelesen von Johnny Depp. Und zwar lautete es: Wenn du zwei Menschen gleichzeitig liebst, nimm den Zweiten. Denn würdest du den Ersten wirklich lieben, hättest du dich in den zweiten Menschen niemals verliebt.
Und ich weiß nicht, was schlimmer ist. Eine Entscheidung oder aber die Tatsache, dass diese Affäre dann später irgendwann doch noch rauskommt. Denn ich kann mir kaum vorstellen, dass die Partnerin nach ein paar Jahren sagt: Ja, ist mir doch egal,ob du mich damals x Monate betrogen hast mit einer anderen. Schwamm drüber.
Das finde ich fast noch schlimmer, als reinen Tisch zu machen.Kein Übel ist so groß wie die Angst davor. - Seneca
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16.08.2017, 09:01Inaktiver User
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16.08.2017, 09:03
AW: Affäre fliegt auf - aus Sicht der Betrogenen
Es ist eine eine Vermutung, Du bist die Zweite. Und gehst davon aus, dass sich Deine Affäre in Dich verliebt hat.
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16.08.2017, 09:06Inaktiver User
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16.08.2017, 09:18
AW: Affäre fliegt auf - aus Sicht der Betrogenen
Natürlich ist es unangenehm. Aber übergriffig ist es nicht, außer es kommt von Leuten, die das genüßlich machen, um einen zu verletzen.
Mir hat das mal einer durch die Blume gesteckt (allerdings war das nicht so dramatisch, weil wir nicht verheiratet waren).
Aber letztendlich war ich froh.
Nichts ist peinlicher für alle Beteiligten als wenn der eine verliebt von seinem Schatzi erzählt, der leider nicht mitkonnte, weil er so lange arbeiten muss, und alle anderen denken "Du arme Sau....wenn du wüsstest".
Schreckliche Vorstellung. Und noch schrecklicher ist es, wenn auffliegt, dass man als der Betrogene der Allerletzte ist, der es erfährt.
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16.08.2017, 09:19
AW: Affäre fliegt auf - aus Sicht der Betrogenen
Na ja, Jonny Depp und Co sind ja gerade ganz besonders dafür bekannt langjährige, tiefe, innige und glückliche Beziehungen zu führen. Da steht Beziehungen und eben nicht nur eine Beziehung!
Der wird sicher öfters die Qual der Wahl haben und dann kann er sich ja an sein Zitat halten. Ich gönn es ihm.„Wenn du laufen willst dann lauf eine Meile. Willst du aber ein neues Leben, dann lauf Marathon.“
Emil Zátopek
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16.08.2017, 09:19
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16.08.2017, 10:17
AW: Affäre fliegt auf - aus Sicht der Betrogenen
Ja und sich halt alle irgendwo ihren Teil denken. Nämlich meistens, wie man so blöd sein und das nicht merken konnte. Eigentlich kann einem egal sein, was andere Leute denken. Aber trotzdem ist es kein schönes Gefühl. Auch wenn zu sowas immer zwei dazu gehören. Einer, der verarscht und der Andere, der sich verarschen lässt...
Kein Übel ist so groß wie die Angst davor. - Seneca
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16.08.2017, 10:23
AW: Affäre fliegt auf - aus Sicht der Betrogenen
Cara,
es gab aber gar nichts zu berichten, was ich nicht schon wusste.
Ich wusste von den Treffen.
Ich kannte auch die Mädels :-).
Es gab schlicht nichts zu petzen.
Jene Damen wollten mit ihrer Information und ihrem Nichtwissen Unfrieden stiften. Diese Intention ist es, was ich als übergriffig empfinde.
Es ist mir mal passiert, dass ich nach hause kam und mein Mann schon brühwarm informiert war, das ich mit einem fremden Mann Kaffee trinken war. Dieser Fremde war sein Bruder...
Für mich ist es immer die Frage, was genau bezweckt derjenige und warum.
Und warum wählt man den Weg über dritte anstatt den anzusprechen, dessen Verhalten man kritisiert.
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