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  1. Inaktiver User

    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Zitat Zitat von AweSomeOne Beitrag anzeigen
    Aber irgendwie überwiegen im Moment Erleichterung und auch Stolz.

    aber wenigstens diese Last muss ich nun nicht mehr mitschleppen.

    Das ist doch schon mal etwas, darauf kannst du aufbauen, und dich um DEIN LEBEN kümmern.

    lg jaws

  2. Inaktiver User

    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Liebe AweSomeOne,

    herzlichen Glückwunsch zu deiner mutigen Aktion

    Du kannst dir echt auf die Schulter klopfen, dass du diesen hinterhältigen Manipulator los bist. Sowas hier
    Und bagatellisierte. Warum dieser so gewöhnliche Tag wie jeder andere für mich so wichtig sei. Warum ich nur wegen so eines Tages unsere wunderbare Beziehung in Frage stellen würde usw. usf. … blablabla.
    geht gar nicht.

    Solche Egozentriker, die nur ihre Sicht auf die Welt gelten lassen, braucht kein Mensch. Und du schon gar nicht. Well done

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    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Ich freue mich gerade unbekannterweise, sehr, sehr mit dir!
    Du scheinst ein toller Mensch zu sein.

    Du kannst stolz auf Dich sein! Lass dir von anderen Menschen dein Leben nicht madig machen.


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    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?



    Freu mich grad unheimlich über eure Rückmeldungen.

    Endlich wieder im Einklang zu sein mit dem, von dem man weiß, dass es richtig ist

    und wieder danach handeln zu können.

    Hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt ... kleine, wichtige Schritte!
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —

  5. Inaktiver User

    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Auch von mir ein herzlichen Glückwunsch zu deiner absolut richtigenEntscheidung Viel Kraft und alles gute

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    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Kleines Update von mir. Hab lange hin und her überlegt, ob ich mich nochmal melde.

    Zum Ende hin habe ich ja versucht dahinter zu kommen, wie mir das passieren konnte und wie ich aus der Geschichte halbwegs unbeschadet herauskomme.

    Die Antworten und Hinweise, die ich bekommen habe, waren schon sehr hilf- und aufschlussreich.

    Deshalb war es mir zunächst sehr peinlich, dass ich es nach dem letzten Eintrag doch nicht so geschafft habe, wie ich es wollte. Ich habe mich einmal mehr dafür geschämt, dass das Trauerspiel nun wirklich fast wahnhafte Züge angenommen hat und ich trotz professioneller Hilfe einfach nicht davon loskam.

    Inmitten der Affärenproblematik, den chronischen Schmerzen, die immer schlimmer wurden und meiner Depression, bekam ich dann im April als I-Tüpfelchen selbst eine Krebsdiagnose.

    In diesem Zusammenhang habe ich dann mal wieder eine Entscheidung vom Affärenmann gefordert und mir gewünscht, dass er mir beistehen würde, so wie ich ihm im vergangenen Jahr. Er versprach, im Rahmen seiner Möglichkeiten, für mich da sein. Also alles wie immer und wie zu erwarten.

    Mitte Mai ging es mir dann in den Vorbereitungen für die Strahlen- und Chemotherapie psychisch sehr schlecht, körperlich sowieso. Ein Streit mit ihm gipfelte in einem, zum Glück sehr halbherzigen, Suizidversuch. So landete ich noch vor Beginn der Krebsbehandlung erst auf der Intensivstation und dann in der Psychiatrie.

    Eine Freundin wollte ihn informieren, er reagierte nicht auf ihre Anrufe und Nachrichten. Daraufhin rief sie bei ihm zu Hause an. Er wollte nicht mit ihr sprechen, deshalb sprach sie dann mit seiner Frau.

    Seit diesem Tag ist tatsächlich absolute Funkstille.

    Wenn ich gedacht habe, die Affärensache wäre das Schlimmste, das mir je zu schaffen gemacht hat, hat mich die nun folgende Strahlen- und Chemobehandlung, vor dem Hintergrund der bestehenden Vorerkrankung, eines Besseren belehrt.

    Schlimmer geht immer.

    Aber selbst das habe ich, wie alles vorher in meinem Leben, alleine überstanden. Ohne Affärenmann.

    Schon kurios, was man alles so überleben kann und wie sehr man plötzlich doch an seinem armseligen Leben hängt. Trotzdem haben die Erkrankung und die Behandlung Spuren hinterlassen.

    Wenn ich so in den Nachbarsträngen sehr oft gelesen habe: „ Er ist der Mann meines Lebens, jemanden wie ihn finde ich nie wieder…“ usw., usf. kann ich das nicht verstehen. Das habe ich so nie gesehen. Mir war immer klar, dass man einen solchen Lügner und Betrüger an jeder Straßenecke findet. Ich dachte wirklich, ich werde wohl nie wieder jemanden finden, der mich mit all meinen Fehlern, Mängeln und Einschränkungen so nimmt wie ich bin. Erst Recht nicht mehr mit den Auswirkungen und Folgen der Therapie. Das ist doch echt irre, oder?

    Jetzt bin ich endlich wieder zu Hause und auf der Suche nach einer Psychotherapeutin, die nach einem anderen Konzept arbeitet, weil Verhaltenstherapie mir nicht weitergeholfen hat. Denn auch wenn der Schmerz allmählich verschwindet, weiß ich nämlich trotzdem immer noch nicht, wieso ich mich sehenden Auges in diese Affäre gestürzt habe und mich das immer noch so beschäftigt.

    Aber nun gehe ich erstmal wirklich davon aus, dass es nicht noch schlimmer kommt.
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —

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    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Zitat Zitat von AweSomeOne Beitrag anzeigen
    Kleines Update von mir. Hab lange hin und her überlegt, ob ich mich nochmal melde.

    Zum Ende hin habe ich ja versucht dahinter zu kommen, wie mir das passieren konnte und wie ich aus der Geschichte halbwegs unbeschadet herauskomme.

    Die Antworten und Hinweise, die ich bekommen habe, waren schon sehr hilf- und aufschlussreich.

    Deshalb war es mir zunächst sehr peinlich, dass ich es nach dem letzten Eintrag doch nicht so geschafft habe, wie ich es wollte. Ich habe mich einmal mehr dafür geschämt, dass das Trauerspiel nun wirklich fast wahnhafte Züge angenommen hat und ich trotz professioneller Hilfe einfach nicht davon loskam.

    Inmitten der Affärenproblematik, den chronischen Schmerzen, die immer schlimmer wurden und meiner Depression, bekam ich dann im April als I-Tüpfelchen selbst eine Krebsdiagnose.

    In diesem Zusammenhang habe ich dann mal wieder eine Entscheidung vom Affärenmann gefordert und mir gewünscht, dass er mir beistehen würde, so wie ich ihm im vergangenen Jahr. Er versprach, im Rahmen seiner Möglichkeiten, für mich da sein. Also alles wie immer und wie zu erwarten.

    Mitte Mai ging es mir dann in den Vorbereitungen für die Strahlen- und Chemotherapie psychisch sehr schlecht, körperlich sowieso. Ein Streit mit ihm gipfelte in einem, zum Glück sehr halbherzigen, Suizidversuch. So landete ich noch vor Beginn der Krebsbehandlung erst auf der Intensivstation und dann in der Psychiatrie.

    Eine Freundin wollte ihn informieren, er reagierte nicht auf ihre Anrufe und Nachrichten. Daraufhin rief sie bei ihm zu Hause an. Er wollte nicht mit ihr sprechen, deshalb sprach sie dann mit seiner Frau.

    Seit diesem Tag ist tatsächlich absolute Funkstille.

    Wenn ich gedacht habe, die Affärensache wäre das Schlimmste, das mir je zu schaffen gemacht hat, hat mich die nun folgende Strahlen- und Chemobehandlung, vor dem Hintergrund der bestehenden Vorerkrankung, eines Besseren belehrt.

    Schlimmer geht immer.

    Aber selbst das habe ich, wie alles vorher in meinem Leben, alleine überstanden. Ohne Affärenmann.

    Schon kurios, was man alles so überleben kann und wie sehr man plötzlich doch an seinem armseligen Leben hängt. Trotzdem haben die Erkrankung und die Behandlung Spuren hinterlassen.

    Wenn ich so in den Nachbarsträngen sehr oft gelesen habe: „ Er ist der Mann meines Lebens, jemanden wie ihn finde ich nie wieder…“ usw., usf. kann ich das nicht verstehen. Das habe ich so nie gesehen. Mir war immer klar, dass man einen solchen Lügner und Betrüger an jeder Straßenecke findet. Ich dachte wirklich, ich werde wohl nie wieder jemanden finden, der mich mit all meinen Fehlern, Mängeln und Einschränkungen so nimmt wie ich bin. Erst Recht nicht mehr mit den Auswirkungen und Folgen der Therapie. Das ist doch echt irre, oder?

    Jetzt bin ich endlich wieder zu Hause und auf der Suche nach einer Psychotherapeutin, die nach einem anderen Konzept arbeitet, weil Verhaltenstherapie mir nicht weitergeholfen hat. Denn auch wenn der Schmerz allmählich verschwindet, weiß ich nämlich trotzdem immer noch nicht, wieso ich mich sehenden Auges in diese Affäre gestürzt habe und mich das immer noch so beschäftigt.

    Aber nun gehe ich erstmal wirklich davon aus, dass es nicht noch schlimmer kommt.

    Danke für dein update! Ich denke man trägt den Krebs Gene in sich, Stress ist oft der Auslöser. Ich freue mich fürDich, daß Du alles gut überstanden hast, Du bist ein survivor!
    Ich Wünsche Dir alles Gute.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft für alles was kommt, einfach geht anders, aber stärker und klar in einem selbst wird man durch schwierige Lebenszeiten!

    Ich Drück Dich mal!
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  9. User Info Menu

    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Danke für eure guten Wünsche !

    Natürlich wird es jedesmal schwieriger, immer wieder bei Null anzufangen. Aber das Leben geht ja so oder so weiter; ob ich nun will oder nicht. Da kann ich auch einfach das Beste draus machen.

    Hab ja im Laufe meines Lebens gelernt, wie man, entschuldigt bitte die Redewendung,
    aus Schei..e Bonbons macht.

    Die Botschaft sollte aber eigentlich für all die ungläubigen, verzweifelten und hilflosen Betrogenen und Betrügenden sein, dass man in letzter Instanz immer nur sich selbst verpflichtet ist und man wirklich viel Schlimmeres als eine unglücklich Affäre/einen Betrug überstehen kann.

    Auch wenn es sich in genau diesem Moment absolut nicht so anfühlt.
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —

  10. User Info Menu

    AW: Affärenmann bittet um Beistand ... Hart bleiben?

    Liebe AweSomeOne

    Ich habe deinen ganzen Thread gelesen und er hat mich sehr berührt.

    Ich habe mit dir mitgefiebert beim Loslassen deines Affärenmanns, weil ich diesen Kampf kenne. Diesen Kampf mit sich selber. Das Wissen, dass es besser wäre, ohne ihn zu sein und nebenbei das Gefühl, das täuscht. Das Gefühl, nicht alleine sein zu wollen, den anderen nicht zu verlieren. Das ständige Hin-und Her zwischen Verstand und Gefühl. Auch bei mir hat es lange Zeit gebraucht und wir bei dir hat es auch irgendwann Klick gemacht. Und ich habe mich so für dich gefreut, dass du die Trennung schlussendlich durchziehen konntest, auch wenn das Ablösen in Raten geschehen musste.

    Als sei das, was du erleben musstest, noch nicht genug, wurdest du nochmals auf die Probe gestellt. Das ist nicht fair und hat mich zu Tränen gerührt. Ich bin mir sicher (und auch wenn ich das nur aus deinen Texten spüre), dass du eine ganz tolle, sensible, herzensgute Frau bist. Du bist eine echte Kämpferin und ich wünsche dir alles erdenklich Gute, und vor allem, dass dir das Leben als Nächstes was ganz Tolles beschert.

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