Was wäre denn das „große Ganze“, an dem du teilhaben wollen würdest?
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27.01.2018, 16:01Inaktiver User
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
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27.01.2018, 16:09
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27.01.2018, 16:16Inaktiver User
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
Ohne mich besonders fühlen zu müssen, dazuzugehören.
So Kommentare wie, dass du ja sonst wohl nichts zu tun hast, wenn du in meinem Thread liest und eine interessierte Frage stellst, zeigt doch, dass ich polarisiere, ohne es zu wollen.
Aber gut, die einen sind päpstlicher als der Papst, die anderen geringschätzend, wieder andere interessieren sich eben oder nehmen gerne teil. Ich sollte mich auf die Menschen konzentrieren, die mir Gutes wollen. Und nur auf die.
Danke, dass du einfach gefragt hast. Das tut gut.
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27.01.2018, 16:18Inaktiver User
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27.01.2018, 16:21Inaktiver User
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
Warum willst du dich nicht als etwas besonderes fühlen (müssen)? Wäre das was schlechtes? Würde das nicht heißen, dass du -einfach so- einfach nur liebenswert wärst? Liebe verdienst, einfach so? Ohne Bedingungen? Weil du du bist, jemand ganz besonderes.
Der Kerl tut dir doch nicht gut. Das merkst du doch immer mehr. Wer dich klein macht, um sich selbst groß zu fühlen, der liebt dich nicht. So einfach ist die Rechnung, meine Liebe!
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27.01.2018, 16:24
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
Emanzipatorische Verunsicherung....ich kann nicht mehr :))
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27.01.2018, 16:42Inaktiver User
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
Was du schreibst ist richtig. In meinen Augen. Er macht mich nicht absichtlich klein. Das hatte ich mal in einem anderen Fall. Da war der Mensch hochgradig narzisstisch "schwierig".
Der Mensch jetzt ist einfach unglaublich verunsichert. In dieser Ehe haben sich die beiden wohl über mehr als ein Jahrzehnt gegenseitig runtergezogen und klein gemacht. Ich habe sowas bislang noch nicht auf Dauer erlebt. Ich bin dann immer ausgebrochen.
Was mich wundert ist, dass ich in fünf Beziehungen unterschiedliche Grade genau dieser Prägung erlebt habe und auch trotz aufklärender Literatur bzgl. Resonanz und Spiegel immer noch nicht weiß, wie ich mich so verändern kann, dass mir das nicht mehr passiert.
Ich lerne weiter. Ich gebe nicht auf. Ich finde neue Wege und auch meinen ganz besonderen eigenen.
Danke nochmal.
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27.01.2018, 17:03Inaktiver User
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
Dass du immer wieder Ähnliches erlebst, liegt daran, dass das dein ganz persönliches frühkindliches Prägungsmuster ist.
Genauso wie Narzissten (es gibt auch gescheiterte, die sich nicht ständig glorifizieren, sondern die im Kleinen versuchen, ihre eigene unerträgliche Schwäche durch Verkleinern ihrer Umwelt zu verstecken) ihr Muster nicht ablegen können.
Was hilft? Das Muster erkennen und verstehen. Und - sobald klar wird, dass es wieder auftritt - die Reissleine ziehen.
ODER eine so gravierende innere Veränderung konnte um sich greifen, dass Narzissten keinen Hebel mehr haben. Dann kommen sie allerdings auch nicht mehr in dein Leben, weil sie vor wahrer Stärke fliehen wie der Teufel vorm Weihwasser... So eine Veränderung braucht viel viel Therapie und noch viel mehr Ehrlichkeit zu sich selbst...
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27.01.2018, 17:42Inaktiver User
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
Also ich hab ja schon zwei mal ein Vierteljahr Therapie ge-macht. Ich war sehr involviert und sehr bedacht, mich zu meinem eigenen Guten hin zu verändern. Ich habe reflektiert, durchleuchtet, nachempfunden. Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Partner, Geschwister....
Es war immer sehr spannend, bereichernd, erweiternd, schön, gut und echt.
Ich dachte mir neulich, als ich wieder ein paar erkleckliche Therapie- oder Lebensweisheiten an den einen Mann bringen wollte: vielleicht bin ich einfach viel viel weiter? Vielleicht habe ich schon so viel an mir gearbeitet, dass mich keiner mehr versteht, der das alles nicht mal schon reflektiert hat?
Sicher fehlt mir noch der ein oder andere simple Knopf, damit ich das, was ich weiß und schon längst könnte, einfach machte.
Gewohnheit? Angst? Wenn ja, dann vor was?
Also ich habe bislang schon allen, mit denen ich darüber im RL geredet habe, einfach mitgeteilt, dass ich mich noch niemals irgendwo so wohl gefühlt habe, wie in der Klinik. Dort war ein Raum, in dem man wirklich so sein konnte, wie man ist. Kein Mensch hat sich daran gestört, wie du bist und was du sagst, was du meinst und was du gut oder nicht gut findest. Die Menschen haben dich angenommen. Auch die anderen, die da Hilfe suchten, waren einfach nur da und froh, die sein zu können, die sie sind.
Ich finde das immer noch sehr bezeichnend, wichtig und wirklich.
Der Wahnsinn findet auf der Straße statt und dort, wo man sich "normal" findet.
Die Gesundheit beginnt da, wo jeder in der Lage ist, sich selbst anzunehmen und wo eine Atmosphäre herrscht, in der man gerne sich selbst ist.
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27.01.2018, 19:31
AW: Unter einem Dach.... es geht doch.
Die Meisten, die sich in Foren tummeln, legen Wert auf Austausch -
womit ein gegenseitiges Geben und Nehmen auf kommunikativer Basis
gemeint ist.
Diejenigen, denen genau daran nicht so sehr gelegen ist, schreiben Tagebuch
bzw. bloggen.
Es bleibt zu hoffen, dass er damit zumindest so lange wartet, bis die
räumliche Trennung von seiner Frau vollzogen ist - sprich, bis sie in
vier Wochen aus dem gemeinsamen Haus auszieht.
Warum sie das tun will/tun muss werden wir hier ja nicht erfahren ;).
Gerade denjenigen, die sich interessiert zeigen durch nachfragen und
verstehen wollen der Situation, zeigst Du im übertragenen Sinn die kalte
Schulter, indem Du ihnen schlichtweg keine Beachtung schenkst.
Trotz all Deiner esoterisch bereicherten Gedankengänge wäre es ein
Fortschritt, Dir einfach einzugestehen, dass Du nur eine simple Affäre
mit einem verheirateten Familienvater hast.
In eine so lange Ehe kann niemand wirklich Einblick haben und sich als
Außenstehender ein Urteil anmaßen.
Am wenigsten die Geliebte.
Sie kennt nur und ausschließlich die eine Seite, wenn man überhaupt von kennen
sprechen kann.Geändert von schafwolle (28.01.2018 um 08:29 Uhr) Grund: böser Grammatikfehler ;)


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