@ilazumgeier: Genau, ER kann daran arbeiten. Für sich, in einer eigenen Therapie, wenn er das wirklich will.
Dass er ein "schlechter" Mensch ist, habe ich nicht gesagt. Hinterhältig und verlogen ist er allemal, wie sich eindeutig gezeigt hat. Eine Paartherapie ist da der falsche Rahmen.
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11.07.2017, 16:03Inaktiver User
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
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11.07.2017, 16:14
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
Sehe ich anders, denn sein Verhalten kann auch durch ihres beeinflusst sein. Wenn sie weiß, warum er sich wann was nicht traut, können beide anders damit umgehen. Die Paardynamik kann durchaus eine wichtige Rolle spielen.
Muss aber nicht
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11.07.2017, 16:24Inaktiver User
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
Bei Frauen wäre ein solches Handeln genauso unterirdisch.
Zu den Beweggründen:
Meinst Du denn, er würde auf eine diesbezügliche Frage eine ehrliche Antwort geben? Oder würde er nicht eher genau das sagen, von dem er annimmt, dass seine Freundin es hören will, wo er sich die größten Chancen ausrechnet, sie nicht zu verlieren?
Jemandem, für den Lügen eine selbstverständliche Handlungsoption zur Durchsetzung seiner Interessen darstellt, der beim Ertapptwerden einfach die nächste Lüge auftischt, ist nicht zu trauen.
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11.07.2017, 16:33Inaktiver User
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
Wäre es nur beim Durchlöchern geblieben, hätte er nach der Entdeckung anders reagiert, wäre eine Arbeit an der Paardynamik vielleicht erfolgversprechend gewesen.
Aber seine weiteren Reaktionen offenbaren leider Charakterzüge, bei denen es eher sinnlos oder sogar gefährlich ist, mit einem solchen Menschen in eine Paartherapie einzusteigen.
Himiko hat das sehr gut beschrieben.Geändert von Inaktiver User (11.07.2017 um 17:09 Uhr)
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11.07.2017, 16:33
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
du kannst ruhig den Indikativ nehmen, ich kenne einige und einige davon haben sich in der Folge noch unterirdischer verhalten (bis endlich die Erstfamilie mürbe war); von der Kondom-Nummer hat mir erst mal eine Frau erzählt, die längst tot ist (Jahrgang 1912), später habe ich das immer mal wieder gehört, z.T. erzählt als besonders cleverer Schachzug. Dann waren sie schwanger - oh Gott, wie konnte das nur passieren?!! . Allerdings ist mir kein einziger Fall bekannt, in der die Beziehung glücklich war. Aber deren Hauptzweck war sowieso das Kind, der Partner auch später im wesentlichen in der Vaterrolle wichtig
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11.07.2017, 19:21
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
Diese Geschichte ist total verrückt! Ich glaube nicht das ich überhaupt noch Lust auf unbeschwerten Sex haben würde. Sich einlassen und drauf vertrauen dürfen nicht verletzt zu werden sind immerhin nicht unwesentliche Bestandteile. Woher sollen die kommen, wenn der Kerl so agiert? Mein Kopf könnte das nicht mehr ausblenden. Vor allem das Wissen das der zum eigenen Vorteil oder sonstwas Perversem (den eine ungeplante Schwangerschaft ist für niemanden ein Vorteil) zu Beschiß fähig ist.
Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
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11.07.2017, 20:02Inaktiver User
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
Ich würde ihn beim Gespräch fragen, wie es ihm damit ginge bzw. gegangen wäre, wenn Du schwanger geworden wärst und sein Kind dann abgetrieben hättest! Aber vllt. ist er ja auch selbstredend davon ausgegangen, dass nicht abgetrieben wird? Was bei mir die nächste große Frage aufwerfen würde .... ne ganz Große!
Meines Erachtens nimmt er Dich nicht Ernst.
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11.07.2017, 21:42
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11.07.2017, 22:39
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
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12.07.2017, 11:59
AW: Trennen? Übler Vertrauensmissbrauch!
Ich bin ganz überwältigt von euren vielen Zuschriften und ihr helft mir alle irgendwie meine Gedanken und Gefühle ein bisschen zu sortieren.
Vor allem Himiko danke ich für die treffenden Worte, mit viel Verstand :-)
Auch an ilazumgeier und Tasmania66 Danke für die unverblümte Wahrheit in euren Augen.
Zum Thema Paartherapie: Wir werden unser erstes Gespräch darüber im Beisein einer Therapeutin führen. Ich habe mir hierzu ein paar Notizen gemacht damit ich nichts vergesse, während des Gesprächs. Ich bin gespannt wie das ausgeht.
Prinzipiell ist er mir noch immer nicht egal - wäre ja komisch wenn, aber ich bin zutiefst verletzt und noch schlimmer trotz der eigentlichen "Aktion" ist für mich, dass er nur eine gewisse "Teilschuld" anerkennt.
Er sagt natürlich, dass es absolut unterirdisch und das allerletzte war, dass er im Nachhinein nach der Äußerung meines ersten Verdachts so barsch gegen mich geschossen hat und sogar die Schuld auf mich abzuwälzen. Dafür kann er sich nur in aller Form entschuldigen, er würde sich dafür hassen. Es war irgendwie aus der Situation heraus, weil er sich mega überfordert fühlte und sich nicht anders zu helfen wusste. Das ist schon eine unglaubliche Grenzüberschreitung - die fieser nicht hätte sein können. Aber immerhin hat er sich dafür entschuldigt (leider aber auch erst, als das Kind in den Brunnen gefallen war und ich den "Beweis" in der Hand hatte).
Womit ich überhaupt nicht umgehen kann ist, dass er voller Überzeugung sagt "den Schuh, dass er mir einen Kind unterjubeln wollte, zieht er sich nicht an". Das schwört er! Er hätte es irgendwie noch so gedreht, dass es nicht zum vollzogenen Akt gekommen wäre. Sagt einer, der sich das Gummi schon übergezogen hat????? Der mir versucht weiß zu machen, er hätte im Eifer seiner Erregung nicht darüber nachgedacht dass mit einem Ohrring ein Kondom zu öffnen gefährlich sein kann...dieser Mann ist ein paar Sekunden danach wieder Herr seiner Sinne und denkt ganz nüchtern "NEE, ich habe jetzt doch kein Sex mit ihr, weil ich ja versehentlich das Kondom kaputt gemacht habe"??????????????? IM LEBEN NICHT!!!!!!!


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