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24.05.2017, 13:37Inaktiver User
AW: Zurückgeholt und wieder alles verloren
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24.05.2017, 13:39
AW: Zurückgeholt und wieder alles verloren
Um Spekulationen vorzubeugen: Wir bewegen uns beide in der Theaterszene.
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24.05.2017, 13:40Inaktiver User
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24.05.2017, 13:40Inaktiver User
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24.05.2017, 14:19
AW: Zurückgeholt und wieder alles verloren
Meinem Freund geht's natürlich nicht gut. Und ich weiß, dass ich diesen Schritt der Trennung gehen muss. Das ich jetzt "aufräumen" muss. Denn um ihn nicht zu verletzen und ihm den Boden unter den Füßen weg zu reißen, habe ich es so weit herausgezögert. Aber auch ich musste mir erstmal meiner Gefühle sicher sein. Denn eine solange Beziehung wirft man nicht einfach weg. Und ich habe wirklich versucht mich erneut in ihn zu verlieben, neue Seiten zu entdecken.....über drei Jahre lang. Die Erkenntnis ist bitter und das Handeln noch schwieriger. Aber ich weiß, dass ich es ihm schuldig bin.
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24.05.2017, 14:30Inaktiver User
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24.05.2017, 14:49
AW: Zurückgeholt und wieder alles verloren
Das geht natürlich nicht.
Eine faire Trennung, ein eindeutiger Cut wäre das fairste, was du deinem Partner geben könntest. Es spricht - anhand vom hier beschriebenen - gar nichts dafür, in dieser Beziehung zu bleiben. Wenn du seit Jahren unglück bist, ist es sinnlos noch weitere Jahre diese Konstellation aufrecht zu halten. Bist ja erst 33, da kann noch so viel Liebe kommen, für dich, für ihn.
Was die Affäre angeht: Affären stehen immer unter einem schlechten Stern. Die Basis ist Unehrlichkeit, Geheimnisse, Feigheit. Wackelpuddingbeziehung
Klar schreibst du, wie ehrlich dir gegenüber war... ist das so? Seine Ehefrau hat er ordentlich jahrelang belogen. Dir schöne Dinge gesagt, damit du dran bleibst. Wie er es auch jetzt tut, mit seiner Heldentat: ich lasse dich los, aber ich melde mich noch eventuell...
Was ist das für ein Abschluß... sorry dieser Mann wählt eben den leichten Weg und will seine Bequemlichkeit nicht aufopfern. Wen er wie weh tut interessiert ihn sichtbar nicht.
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24.05.2017, 14:53
AW: Zurückgeholt und wieder alles verloren
Bevor ich mich in einen anderen Mann verliebt habe, war ich mir meiner Liebe zu meinem Freund nicht mehr sicher. Und wenn man so lange Zeit zusammen ist, versucht man alles, um die Gefühle wieder zurückzuholen. Das habe ich ernsthaft versucht.
Und ich finde, dass man das einem Menschen nicht vorwerfen kann, wenn er versucht seine Liebe nicht aufzugeben. Und ich werde meinen Freund auch immer lieben. Wir sind halt nur kein Liebespaar mehr.
Aber das muss man sich auch mal klar werden. Wie unterscheide ich tiefe Zuneigung, Respekt, Freundschaft und Gewohnheit von wahre Liebe? Wo sind die Übergänge? Gibt es klare Grenzen?
Und dafür braucht man erstmal Zeit! Aber ich habe meinem Freund nie vorgemacht, dass alles in Ordnung ist.
Ich habe ihm von Anfang an gesagt, dass ich mir meiner Gefühle nicht mehr sicher sei und unglücklich bin. Aber er hat einfach vieles ignoriert. Auch jetzt noch nachdem wir uns zusammen gesetzt haben und ich ihm alles erzählt habe, ignoriert er wieder.....
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24.05.2017, 15:06Inaktiver User
AW: Zurückgeholt und wieder alles verloren
Das halte ich für eine blöde Ausrede, sorry.
Ist aber echt auch immer wieder das Gleiche. Man kann es aber nur mantramäßig wiederholen: Ehe und Elternschaft sind nicht symbiotisch. Man kann sehr wohl geschieden und weiterhin ein sehr guter Vater sein. Wieso hat er die Angst? Weil er selbst nicht den Arsch in der Hose hat, das selbst seinen Kindern zu sagen, dass er sich fremdverliebt hat, das möglicherweise das Familiengefüge ändert, aber nicht seine Liebe zu den Kindern?
Ich kann das ganze Fremdgehen ja doch irgendwie sachlich verstehen, Bock auf fremde Haut, der Thrill, was auch immer. Aber sobald man sich in eine andere Person verliebt bzw. die Gefühle für die Ehefrau sich verändern, kann man doch erst mal mit der Ehefrau ein Gespräch führen statt der Geliebten Hoffnungen zu machen.
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24.05.2017, 15:12
AW: Zurückgeholt und wieder alles verloren
Nun, spätestens zu dem Zeitpunkt wo du mit dem anderen in die Kiste gehst, sollte man sich hinterfragen.
Und nein, jahrelang nur zu hinterfragen und nichts zu tun ist keine Lösung.
Es bringt auch weder dir noch deinem Freund etwas, wenn du jetzt in Selbstmitleid zerfließt oder deine "seit Jahren nicht mehr vorhandene Liebe" (dein Zitat) mit markigen Sprüchen ala "ich werde ihn immer lieben" aufplüschst. Das mag dir vllt. ein besseres Gefühl geben, letztlich sind es leere Phrasen.
Es ist vollkommen gleich ob dein (Noch) Freund es ignoriert. Es gehtum Dich - DU (!!!) musst den Cut machen. Und zwar richtig. Kein Aussitzen, kein Bequem machen. Keine blumig verpackten Liebesbekundungen und Mitleidsgesäusel. Schlussstrich. Und zwar zack-zack.
Danach kannst du wieder in Selbstmitleid zerfliessen. Aber in diesem einen Fall geht es eben mal nicht um dich.
Aber bevor du dazu nicht bereit bist, brauchen sich die Menschen hier auch keine Mühe geben dir Tipps zu geben.
Deine Affäre ist weder ungewöhnlich noch ganz speziell, sondern ein stinknormaler Ablauf der meisten Affären unter gebundenen Menschen. Lies dich hier ein, lies dich in anderen Foren ein. Immer dasselbe. Immer!
Jaja, die Königskinder können nicht zusammen sein - Drama! Drama verstärkt und intensiviert viele Gefühle. Hält sie unnötig lang am Leben. Aber deine größte Baustelle ist das nicht - denn diese Gefühle gehen auch vorbei. Die kannst du aussitzen - darin hast du doch schon Übung. Also pack es an!



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