>wie hat den eure theraputin reagiert, auf eure unterschiedliche
>sichtweise solchen umgangs mit außerehelicher erotik?
darauf muss nicht die therapeutin reagieren, sondern martje . . .
martje, wie geht es dir denn heute?
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Thema: Bin ich zu empfindlich?
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01.02.2007, 10:39
AW: Bin ich zu empfindlich?
ann-christine
lebe lieber ungewoehnlich
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08.02.2007, 11:45
AW: Bin ich zu empfindlich?
Hallo, ich danke allen, die mir geschrieben haben! Allein die Tatsache, dass man mich versteht und ich mir nicht wie eine überreagierende Aussenseiterin vorkommen muss, hat mir gut getan und ich fühle mich etwas gestärkt, die Situation klarer zu sehen.
Ich hoffe sehr, dass ich auch mal anderen Menschen so helfen kann, wie Ihr es getan habt. Martje
PS Da es mit meiner Registrierung zuerst nicht zu klappen schien, habe ich meinen Beitrag zum 2. Mal geschrieben, ohne zu ahnen, dass der erste doch schon "angekommen" war.
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08.02.2007, 11:47
AW: Bin ich zu empfindlich?
Wie geht es Dir jetzt, redet Ihr miteinander? Hast Du die Kraft für Dich einzustehen?
für Dich
WolteraDas Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!
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09.02.2007, 13:09
AW: Bin ich zu empfindlich?
Wenn ich die Gelegenheit hätte umzuziehen würde ich das heute noch tun.
Zitat von Prijon
Permanent an unschöne Sachen erinnert zu werden ist verdammt anstrengend.
Ich finde den Rat der Phsychologin deshalb nicht schlecht.
Der ändert aber nichts an der Aufarbeitung der Beziehung zum Partner nach so einem Ding. Da hilft der weiteste Umzug nichts.Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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09.02.2007, 13:17
AW: Bin ich zu empfindlich?
Also wir sind damals fortgezogen. Es war das beste was wir machen konnten. Erstmals bekam ich wieder Luft und konnte ruhiger werden. Ich konnte von meinen Vorwürfen lassen und auch auf mich schauen. Es war ein Neuanfang für uns, in allen Bereichen und er hat gut getan.
LG
baerliDie Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind allein der Lenker, die Fahrgäste und die Straße.------------------------------------------
Es gibt Zeiten, da ist der Alltag voller Anstrengungen. Es gibt Zeiten, da sind die Herausforderungen des Lebens scheinbar ohne Ende. Und es gibt Zeiten, da mußt du, darfst du, sollst du und willst du dich FREUEN.
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09.02.2007, 13:24
AW: Bin ich zu empfindlich?
Da beneide ich dich drum.
Zitat von baerli
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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09.02.2007, 21:36
AW: Bin ich zu empfindlich?
nein, Deine Gutmütigkeit wurde schamlos und gedankenlos ausgenutzt.
Wie Männer ticken ... daran verzweifle ich auch gerade, es ist zum Heulen und auch so lächerlich ...
aber diese Nachbarin - unmögliches Weib, kein Wunder, dass viele Verheiratete ihre Männer vor Singlefrauen schützen.
Möglicherweise sind Männer -nicht alle und nciht immer - so blind, blöde und triebgesteuert, dass sie bewusst nicht wissen was sie tun, große Verdrängungskünstler, und sehr erfinderisch im Zurechtlegen einer Zweckmoral.
Gib Deinem Mann mit dem Umzug und der Therapie eine Chance, vielleicht ist es auch sinnvoll wenn er für sich ein Gespräch mit einem männlichen Therapeuten führt.
Wenn sich die Geschichte nicht wiederholt, und er seine Entgleisung bereut, kann es noch gut werden. Nicht wie früher, aber irgendwie.
Ich wünsche Euch Alles Gute.
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11.02.2007, 20:42
AW: Bin ich zu empfindlich?
Hallo Martje,
ich lese hier schon eine ganze Weile mit, aber durch Deinen Beitrag hab ich mich registrieren lassen. Mir ist vor gut drei Jahren fast das Gleiche passiert. Nach über 24 Jahren Ehe habe ich durch einen dummen Zufall erfahren, dass mein Mann ein Verhältnis mit meiner Freundin hat. Sie wohnt auch in der Nachbarschaft und wie bei Dir ist es nicht zum Sex gekommen. Allerdings hat mein Mann Sex gewollt und hat ihr das auch immer wieder gesagt. Doch sie hatte wohl doch einige Skrupel und so blieb es beim "Knutschen und Fummeln". Die ganze Sache ging allerding viel länger als bei Euch. Mir zog es damals auch den Boden weg und ich werde den Tag, als es rauskam nie vergessen. Auch ich hatte über 10 Kilo abgenommen ( das war das einig Gute daran)und habe mir erst nach einenhalben Jahr Hilfe bei einer Psychologin gesucht,weil ich mir auch zu empfindlich oder hysterisch vorkam.Trotzdem sind wir noch zusammen und das besser als je vorher. Ich möchte Dir sagen, bleib dran rede mit Deinen Mann über Deine Verletzung. Erzähle ihm von deinen Gefühlen und den Bildern und Gedanken, die in Deinem Kopf herum Schwirren. Nur so kann er Dich verstehen und kann über sein Verhalten reflektieren. Mit seinen Aussagen, dass das ja alles nicht so schlimm ist, schützt er sich selbst, um nicht nachdenken zu müssen. Das sein Tun ein Tabu in Eurer Beziehung gebrochen hat weiß er eigentlich auch, sonst hätte er ja auch vor Dir ihre Brüste streicheln können. Auch mein Mann hat mich und sich selbst belogen und erst durch die wirklich oft schmerzhaften nächtelangen Gespräche kamen wir uns wieder näher. Versucht gemeinsam rauszukriegen, warum es dazu kommen konnte und wieso Du nichts gemerkt hast. Sicherlich waren wir blauäugig und vertrauensselig, aber vieleicht auch zu webnig achtsam. Vieles ist in einer so langen Beziehung selstverständlich, aber das sollte nicht so sein. Ich wünsche Euch jedenfalls, dass Ihr es packt. Dein Mann wird nicht begeistert sein, weil es auch ihm wehtut, aber da muß er durch, wenn er auch weiter mit Dir leben will. Hab Geduld mit Dir, nach 2 Monaten ist alles noch so frisch. Es wird besser werden, wenn es auch noch dauern wird. Ich denke, dass es sein Gutes hatte, dass uns das passiert ist (auch wenns immer noch weh tut), denn unsere Beziehung stagnierte schon länger, aber das weiß man immer erst hinterher. Nutzt die Krise als Chance.
Oh das ist sehr lang geworden, tut mir leid, ist mein erster Beitrag hier.
Ganz liebe Grüße
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16.02.2007, 00:15
AW: Bin ich zu empfindlich?
Und wenn Martje sich mit einem "Nachbarn" einlassen würde? Was würde ihr Mann dazu sagen?
Ich glaube, Nebelwelten wollte sagen, es kann doch beiden passieren, und es ist für keinen von beiden einfach.


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