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  1. Inaktiver User

    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    natürlich geht das beides der punkt ist das in 98,8% der fälle der partner das nicht mitmacht.
    in einer partnerschaft geht es eben nicht nur darum ob einer der beiden partner alles machen kann was er/sie will sondern auch darum ob der/die andere das aushält und mitmacht.
    Definitiv, und alles, was ich über momratz Mann hier lese, lässt für mich den Schluss zu, dass er es mindestens ertragen, wenn nicht gar aktiv mittragen könnte. Insofern würde ich es an ihrer Stelle definitiv probieren.

  2. Inaktiver User

    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    .
    Geändert von Inaktiver User (22.03.2017 um 12:57 Uhr) Grund: Doppelt

  3. Inaktiver User

    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Mir ist das alles mal wieder viel zu schwarz und weiß hier. Warum soll nicht alles gehen?

    Die Voraussetzungen sind doch wunderbar: Der Ehemann, der das Treffen in Ordnung findet,

    Vom Grundsatz her könnte man deiner Einschätzung zustimmen, aber nur wenn die Annahme, dass der Ehemann das Treffen tatsächlich in Ordnung findet, richtig ist, und das ist hier m.E. nicht wirklich gegeben., zumindest wenn man die Gesamtschau beider Stränge berücksichtigt.

    Sollte die TE ihrem Wunsch nachgeben, muss sie sich darüber im Klaren sein, dass ihr das vor die Füße fallen wird, und ihre Ehe wohl gescheitert ist.

    Die vorliegende Situation ist mit deiner in keiner Weise zu vergleichen, dein Mann und der Mann der TE sind doch überhaupt nicht vergleichbar, und Du willst deinen Mann auch nicht verlassen, und siehst deinen Liebhaber als willkommene Ergänzung und Lebensbereicherung an, auch dieser Umstand ist bei der TE ein anderer.

    lg jaws

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    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    [QUOTE=momratz;30438811
    Der andere Mann findet es keineswegs gut, eventuell eine Affäre zu sein, er würde über kurz oder lang eine Entscheidung von mir fordern. Und wenn er das täte, würde ich es wahrscheinlich nicht zu seinen Gunsten tun, weil ich dann eine radikale Veränderung meines Lebens herbei führen würde, wozu ich mich nicht durchringen kann.[/QUOTE]

    er hat das Gefühl, ich habe etwas "gut bei ihm", weil ich so unter seiner Krise gelitten habe und er würde mir dieses Treffen (und was dabei passieren würde) zugestehen, wenn er sicher sein kann, dass ich zurück käme und mich nicht von ihm trennen würde. Ich muss sagen, seine Reaktion hat mich erstaunt und zeugt entweder von einer sehr großzügigen Liebe oder von unglaublicher Verdrängungskunst.
    Keiner der Männer wäre wohl bereit, den Nebenbuhler dauerhaft neben sich zu dulden. Daher stellt sich die Frage doch wohl nicht.

    Ich denke der 2. Mann ist eine großartige Projektionsfläche. Ewig lange nicht gesehen, Kontakt schriftlich und da wird seit langer Zeit alles hinein geträumt, was irgendwo fehlen könnte oder sonst toll sein könnte. In der ersten Verliebtheit ist es auch normal, dass die Vorstellung von dem Anderen sehr wenig damit zu tun hat, wie er tatsächlich ist und dafür ganz viel, wie man ihn gerne hätte.

    Allerdings dauert es doch auch recht lange, bis dieses Traumbild durch das echte Bild ersetzt wird - und bis dahin ist die Ehe geschrottet.

    Dieses dramatische gefesselt sein und die Agonie hören sich für mich extrem gefrustet an. Da scheint mir aber der strahlende Ritter auf dem weißen Ross nicht der Ausweg zu sein. Zwei Kinder, Haushalt, Berufstätigkeit und eine auf Dauer ausgelegte Beziehung bringen eine gewisse Anbindung mit sich und das wird nicht dadurch beseitigt, dass man den Partner austauscht - bestenfalls, möglich ist auch, dass die Folge das Singledasein sein wird.

    Weiter hat die Entscheidung für Kinder und für eine auf Dauer ausgerichtete Beziehung nun einmal zur Folge, dass es bei Entscheidungen höchst selten nur um einen selbst geht. Diese Entscheidungen implizieren, dass an die anderen drei Beteiligten bei nahezu jeder Entscheidung mitgedacht und deren Interessen berücksichtigt werden müssen. Verlangst Du doch umgekehrt auch.

    Für mich hört sich das sehr nach der Sehnsucht nach Freiheit und Jugend, Ungebundenheit und Wind um die Nase an. Das könnte bei Umsetzung etwas mehr Wind werden, als Du Dir jetzt wünschst. (Wer Wind säht, wird Sturm ernten.)

    Oder kurz: ich würde mal sehr genau hinsehen, ob Du da gerade an der richtigen Stellschraube herum hantierst oder das Problem nicht an anderer Stelle zu suchen ist.

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    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Liebe Leute, vielen Dank für die vielen Anregungen und Gedanken.
    @beachnoodle: du missverstehst mich, eher ist der Geist schwach, das Fleisch auch, aber weniger... das Bedürfnis, welches M2 befriedigt, sind nicht nur 20 % (diese Aufrechnerei ist außerdem extrem vereinfachend...), ich bin Musikerin, stehe finanziell komplett auf eigenen Beinen und sehne mich nach diesbezüglicher Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Nicht, dass das wahnsinnig akademisch sein muss, nur mit der nötigen emotionalen Übereinstimmung. Insofern finde ich die Gespräche mit M2 für mich persönlich als nähestiftend, während sie mit M1 einfach nicht so möglich sind. Das ist für mich keine Lappalie mehr, sondern ein zunehmend wichtiger Teil meiner Persönlichkeit.

    @Danke, Lust und Liebe, du sprichst mir aus der Seele, wenn ich nicht, bloß, weil ich schwanke, ein Mensch bin, der alles ohne Sinn und Verstand zerstört, wie das von Einigen hier auch dargestellt wird. Ich habe diese Angst, meinen Kindern das Schlimmste mit einer Trennung anzutun, verloren, seitdem ich mit dem Vater meines Großen eine sehr angenehme Post- Paarzeit verlebe und wir es, so glaube ich, gut schaffen, dass das Kind relativ störungsfrei aufwächst. Wir haben alle einen guten Kontakt und von daher ist das für mich nicht das einzige Kriterium, Kinder zu haben und deshalb für immer diese einmal gewählte Lebensform (Ehe) beibehalten zu müssen.

    Der Vater meines Großen hat mich übrigens 2 Jahre lang betrogen und er zahlt als mittelloser Künstler auch keinen Unterhalt. Mit meinem Mann bin ich 6 Wochen nach der Trennung vom Kindsvater zusammengekommen, auch da bin ich einen unkonventionellen Weg gegangen (sehr viel jüngerer Mann) und bereue das eigentlich auch nicht, denn wir hatten auch sehr schöne Zeiten.
    Über ein etwaiges Trennungsszenario habe ich seit Dezember schon intensiv nachgedacht und auch mit meinem Mann gesprochen. Wir wissen beide, dass sich etwas ändern muss, zurück in die alte Vorstellung von Ehe können und wollen wir beide nicht mehr. Für meinen Mann sieht das so aus: er nimmt sich mehr persönliche Freiheit (Sporturlaube, Männertouren etc.) und erfüllt sich so seine emotionalen Bedürfnisse. Bei mir ist es eher eine künstlerische Weiterentwicklung, die mich emotional erfüllen würde. Mein Mann gönnt mir das auch total. Er hat auch prinzipiell nichts gegen Freundschaften mit Männern (davon habe ich einige und die meisten sind davon geprägt, dass irgendeine Form von weiterführender Faszination herrscht, die ich aber sonst nicht auslebe, weil sie mir halt einfach nicht gut genug gefallen), nur die sexuelle Sache würde ihn da doch überfordern, weil wir uns da eben auch sehr nah stehen. Das denke ich im Inneren, obwohl er das ja gerade anders darstellt.

    Wenn ich es also schaffen würde, mit M2 den sexuellen Aspekt möglichst gering zu halten, könnte es eine Beziehung sein, die mich weiterhin begleiten könnte, ohne, dass ich mein bisheriges Leben aufgeben muss.
    Das Problem ist nur, ob das möglich ist. Und ob M2 sich das auch vorstellen kann.

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    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Und Eines will ich noch einmal betonen: ich will meinen Mann nicht durch M2 ersetzen. Ich möchte keinen neuen Mann in meinem alten Leben. Ich will meinen Mann auch nicht verlieren, ich suche nach einer Lösung, mit der wir alle zufrieden sein können.
    Könnte ja sein, dass die auch so aussieht, dass mein Mann und ich uns in gegenseitigem Einverständnis trennen, er eine Frau in seinem Alter und auf seinem Entwicklungsstand findet, ich bleibe alleine mit den Kindern in meinem Haus wohnen (dass ich selbstständig abbezahle) und führe eine reine Genießer- Beziehung mit einem zu mir altersmäßig passendem Mann.

    Im Moment fühlt es sich aber für mich so an: die Bindung an meinen Mann ist doch noch sehr stark (daher spreche ich nach wie vor von Liebe) und es könnte sich lohnen, diesen kommunikativ sehr offenen Weg weiterzugehen, zusammen und zu schauen, ob wir auch noch ein paar Jahre schaffen, um die Kinder erstmal aus dem Gröbsten herauszukriegen. Das kann ich mir auch vorstellen. Dann wird M2 erstmal "aufgeschoben"...
    Vielleicht kann ich aber auch grundsätzlich von M2 lassen, dazu muss ich ihn aber erstmal persönlich erleben. Das wünscht sich mein Mann.

  7. Inaktiver User

    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Zitat Zitat von momratz Beitrag anzeigen

    und auf seinem Entwicklungsstand findet,

    Weiß er das?

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    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Ja, im Grunde schon. Ist doch auch klar, uns trennen fast 10 Jahre.

  9. Inaktiver User

    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vom Grundsatz her könnte man deiner Einschätzung zustimmen, aber nur wenn die Annahme, dass der Ehemann das Treffen tatsächlich in Ordnung findet, richtig ist, und das ist hier m.E. nicht wirklich gegeben., zumindest wenn man die Gesamtschau beider Stränge berücksichtigt.
    Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass Menschen das meinen, was sie sagen. Und wenn der momratz´ Mann sagt, dass sie "etwas gut hat" und es für ihn in Ordnung ist, wenn sie sich mit ihrem Jugendfreund trifft, dann gehe ich davon aus, dass dem auch so ist. Wenn nicht oder er seine Meinung ändert, dann soll er es sagen. Wer redet, dem kann geholfen werden. Und wie mir scheint, hat die "neue" Situation ja durchaus eine Initialzündung, was die gemeinsame Kommunikation angeht.

    Nun habe ich auch den anderen Strang gelesen und mir scheint es umso mehr, dass beide – momratz und ihr Mann – mit dem "klassischen" Ehe- und Familienmodell so ihre Schwierigkeiten haben. Insofern kann ich deine Einschätzung …

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sollte die TE ihrem Wunsch nachgeben, muss sie sich darüber im Klaren sein, dass ihr das vor die Füße fallen wird, und ihre Ehe wohl gescheitert ist.
    … nicht teilen. Klar, kann ihr das vor die Füße fallen. Muss es aber nicht. Nichts zu tun und weiter zu versuchen, in dem für beide Partner unzulänglichen Modell zu verharren, kann den beiden genauso vor die Füße fallen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die vorliegende Situation ist mit deiner in keiner Weise zu vergleichen, dein Mann und der Mann der TE sind doch überhaupt nicht vergleichbar, und Du willst deinen Mann auch nicht verlassen, und siehst deinen Liebhaber als willkommene Ergänzung und Lebensbereicherung an, auch dieser Umstand ist bei der TE ein anderer.
    Nun, gewisse Vergleichbarkeit besteht schon. Ich lese nirgens, dass die TE ihren Mann unbedingt verlassen oder gegen Mann 2 austauschen will. Ich lese sogar ganz explizit, dass die TE sich eigentlich kein Leben mit Mann 2 vorstellen kann, sondern eben am liebsten beides hätte. Und genau aus dieser Motivation habe ich hier geschrieben: Um aufzuzeigen, dass man auch beides haben kann.

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    AW: Soll ich oder soll ich nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass Menschen das meinen, was sie sagen. (...)Und genau aus dieser Motivation habe ich hier geschrieben: Um aufzuzeigen, dass man auch beides haben kann.
    Genau so verhält sich das!
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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