Wenn du dich verliebst... dann willst du doch mehr, oder?
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23.03.2017, 19:23Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
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23.03.2017, 19:25Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
Das ist mit meiner LG nicht anders, sie hat ja eine jahrzehnte lange Freundschaft noch aus Kindheitstagen mit ihrer Freundin, die seit über 40 Jahren in Wien lebt.
Eine Stadt, in der man zwischen Kunstwerken schwelgen kann, bei unserem letzten Besuch bei ihrer Freudin haben wir uns auf meine Initiative hin eine "Klimt-Ausstellung gegönnt.
Letzte Woche bekam ich auf 3sat mit, dass dort nun eine Ausstellung von Egon Schiele ist, als ich das meiner LG erzählte, schaute sie mich völlig unwissend an, der Name sagte ihr nicht das Geringste.
Macht aber nichts, man muss ja nicht in allem Gleichklang haben.
lg jaws
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23.03.2017, 19:26Inaktiver User
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23.03.2017, 19:40Inaktiver User
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23.03.2017, 19:48Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
Das wollen wir doch hoffen, ansonsten wäre es ganz schön eng, wenn alle das Gleiche wollten.
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24.03.2017, 07:19Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
Diese Zeilen gingen mir nicht aus dem Kopf, habe sogar heute Nacht damit gerungen.
Genau an dieser Konstellation fing meine Ehe zu scheitern an, die verbrauchte Energie für Kinder, Arbeit, Haus und Hof konnten wir uns nicht durch gemeinsame sexuelle Leidenschaft wieder zurückholen, sondern haben leider durch ständige Abweisungen meiner Frau das Schiff dann endgültig zum Kentern gebracht (sehr kurze Kurzfassung).
Rückblickend bin ich mir ziemlich sicher, dass wir eine Chance gehabt hätten, wenn zumindest in diesem Punkt eine Lösung gefunden worden wäre. So sorgte dies für weiteren Verdruss, letztendlich blieb nur noch die Trennung.
Wenn Du und dein Mann in diesem Punkt wieder zusammenkommen könntet, wäre dies mit Sicherheit ein sehr positiver Aspekt, der wohl auch dir wieder Kraft und Energie für den Alltag geben wird, ich habe das immer wieder mal so erfahren.
Ich würde euch echt wünschen, dass ihr da für eine deutliche Verbesserung sorgen könntet, was wiederum für eine Verbesserung der Gesamtsituation sorgen wird.
Und wenn ich dir aus meiner persönlichen Erfahrung noch eines mitgeben darf, dann ist es die Erkenntnis, dass Du in einigen Jahren, wenn die Kinder mal in der Pubertätsabgrenzung und Abnabelung sind, traurig darüber sein wirst, wie schnell die Jahre mit ihnen doch vergangen sind.
Und dann wirst Du froh sein, einen Partner an der Seite zu haben, mit dem man sich nun auch wieder verstärkt amüsieren kann.
Ich lebe gerade in einer unguten Phase mit meiner LG, Ärger mit ihren Eltern (beide fast neunzig), Ansprüche ihrer Töchter und Enkel, die man einfach zu lange verwöhnt hat, und zu wenig einforderte, alles zusammen führt zu unguter Stimmung bei allen Beteiligten, und zu einem Tonfall der Tochter, den ich mir niemals gefallen lassen würde.
Und da frage ich mich gerade, was sich Menschen gegenseitig so alles antun, anstatt miteinander nach Lösungen zu suchen, und irgendwie das Leben zu genießen.
Ich habe selbst einmal den Genuss außerhalb der Beziehung gesucht, und auch ehrlicherweise genossen (war eine wunderbare Erfahrung), eine Lösung war es allerdings nicht, und wird es wohl nur in wenigen Fällen sein können.
Ich plädiere für zielgerichtete Klärung innerhalb der Beziehung, durchaus mit rücksichtsloser Ansprache um Defizite aufzuzeigen, und wenn dann nichts mehr geht, bleibt immer noch die Zuwendung zu anderen Menschen.
lg jaws
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24.03.2017, 09:02Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
In der Nähe von Wien gibt es in Tulln an der Donau ein Egon Schiele Museum
Saison 2017: 4. April - 8. Oktober 2017 — Schiele Projekt
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24.03.2017, 09:59Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
ach das wird mir jetzt zu albern, du drehst es dir wies grad zu deinem argument passt. darum wird die antwort kurz:
1) win-win ist kein kompromiss, ein kompromiss ist irgendwo zurückstecken und woanders was zu bekommen wo jemand anders zurück steckt. selective begriffsstuzigkeit macht dich nicht zum winner sondern zum kleinkind.
2)beide manner haben wollen auch wenn beide manner das nicht akzeptabel finden ist kompromisslos. das ist die von der TE beschriebene situation. wenn du das nicht verstehst dann google du den begriff einfach mal.
3) was ich daran schlimm finde das sie 2 manner will? gar nichts. du sagtes die TE kann ohne mann leben. diese aussage hat mit dem thread gar nichts zu tun weil hier alleine ohne mann leben ja nicht zur debate steht.
4) in meiner beziehungswelt könntest du auch gar nicht leben weil mein auto schneller ist als deins. :D
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24.03.2017, 12:43Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
Ach, The_Dude, du machst es mir echt nicht leicht, dich ernstzunehmen, aber ich versuche es dennoch:
Win-win ist eine Unterform des Kompromisses. Ein Kompromiss zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass beide Seiten von ihrem ursprünglichen Standpunkt etwas abrücken, um dann im Idealfall eine Lösung zu finden, mit der beide Seiten gut leben können. Im Idealfall ist ein guter Kompromiss also eine Win-win-Situation. Was du beschreibst, sind eher zwei Kompromisse oder ein Aufrechnen von Kompromissen (einmal steckt der eine, einmal der andere zurück).
Um es zu veranschaulichen. Wenn ein Partner abends gern ins Kino möchte und der andere ins Theater, dann gibt es die Möglichkeiten:
1. Man geht gemeinsam ins Kino – da »gewinnt« der Cineast, der andere steckt zurück. 2 . Man geht gemeinsam ins Theater – vice versa.
(Und ggf. macht man dann das nächste Mal das, was der Unterlegene wollte – dann haben wir deine zwei Kompromisse, die einander aufwiegen.)
3. Man geht erst ins Theater und danach in die Spätvorstellung im Kino – beide bekommen, was sie wollen und keiner muss einen Kompromiss eingehen (außer vielleicht den, am nächsten Morgen bei der Arbeit gerädert zu sein).
4. Jeder macht das, was er will ohne den anderen. Auch hier kein Kompromiss.
5. Man entscheidet sich, dass man weder ins Theater noch ins Kino geht, sondern etwas ganz anderes macht, was beiden gefällt. Sex zum Beispiel. In diesem Fall gehen beide Seiten einen Kompromiss ein, aber es handelt sich um eine Win-win-Situation, weil beide gerne auf das ursprünglich Gewollte verzichten – zugunsten einer anderen Aktivität, die beiden gefällt.
Was ich damit sagen will: Es gibt fast immer auch Alternativen, die alle Beteiligten glücklich und somit niemanden zum Verlierer oder Gewinner machen. Man muss sich nur intensiv darüber austauschen und die Optionen ausloten. Wenn alle Seiten ein bisschen bereit sind, sich auf Alternativen (an die sie vielleicht vorher noch gar nicht gedacht haben) einzulassen, dann muss ein Kompromiss eben nicht immer ein »Zurückstecken« sein, sondern kann sich eben auch sehr harmonisch in Wohlgefallen auflösen. Wenn es dich wirklich interessiert, dann setz dich mal mit dem Prinzip der Mediation auseinander. Deine Definition des Kompromisses scheint mir noch aus dem Kaiserreich zu stammen.
Zurück zum Thread: Ich denke, dass es auch in der speziellen Situation der TE Optionen geben gibt, mit der alle Beteiligten glücklich und zufrieden sind. Diese Optionen gilt es auszuloten, indem alle Beteiligten im Gespräch bleiben, ihre Standpunkte klarstellen und schauen, welche Möglichkeiten oder Alternativen es gibt und welche ihnen davon tragbar erscheinen.
Woher weißt du, dass beide Männer das nicht akzeptabel finden? Die TE ist ganz am Anfang eines Weges. Bislang ist die Aussage des Ehemannes, dass er es in Ordnung findet, wenn sie sich mit M2 trifft (und ggf. auch Sex hat). Und M2 ist mit dieser Möglichkeit bislang noch gar nicht konfrontiert. Die TE nimmt nur an, dass es für ihn keine Option wäre.
Die Idee, langfristig beide Männer haben zu wollen, ist momentan doch nicht mehr als eine Option oder Hirngespinst, das sie mit den beiden Männern in dieser Form noch gar nicht ausführlich besprochen hat. Das gilt es zu tun. Solche Fragen löst man aber auch nicht in einer Stunde. Da gilt es auch, allen Beteiligten die Zeit zu lassen, in sich hineinzuhören und zu erkunden, womit man ggf. gern und gut leben kann – und womit nicht.
Die TE hat sich in Anbetracht der Hinweise zur »Gefahr« des Scheiterns ihrer Ehe dazu geäußert, dass sie davor im Prinzip keine Angst hat und dass sie auch ohne Mann leben könnte. Insofern hat mein Hinweis darauf mit diesem Thread zu tun. Wenn man – auch deiner – Argumentation folgt, dass die TE mit dem Wunsch beide Männer zu wollen ggf. riskiert, beide Männer zu verlieren, dann ist es Teil dieses Threads, dass sie das zwar nicht wünscht, aber ihr das Risiko bewusst ist und sie damit – nach Abwägung – ggf. auch leben könnte.
Wie gesagt, es fiel mir schwer, dich ernstzunehmen. Wie gut, dass du meine Garage nicht kennst, sonst hättest du dich zu diesem Schwanzvergleich nicht hinreißen lassen.
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24.03.2017, 13:23Inaktiver User
AW: Soll ich oder soll ich nicht?
Dude, win-win ist das eigentliche Ziel von Kompromissen. Dabei kann auch was ganz anderes als die Ursprungsidee herauskommen. Alles andere sind Ungleichgewichte, die dann wohl aus Abhängigkeiten entstehen.
Beide Männer haben zu wollen, ist erst mal ein Wunsch. Mehr nicht. Haben wollen ist nicht gleich bekommen. Sowohl M1 als auch M2 haben nen eigenen Kopf (hoffe ich doch) und können Momratz auf den Mond schicken, wenn ihnen das alles nicht passt.2)beide manner haben wollen auch wenn beide manner das nicht akzeptabel finden ist kompromisslos.


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