Hallo annakathrin, das oben zitierte trifft einen Kern.
Das wäre ein Argument dafür.
Und noch was, wenn ich darf - ich suche kein Verständnis bei euch - kein Mitfühlen im Sinne von oh, du Arme.
Was ich brauche sind Erklärungen - warum schreibst du - annakathrin - ,es ginge zu weit - was wäre zu weitgehend, wenn es gesagt würde - könnte es nicht auch befreiend sein den eigenen Gefühlen wieder trauen zu können - und nicht vom Mann gesagt oder gespiegelt zu bekommen, die Ehefrau sei schlecht drauf, würde sehr an sich selbst zweifeln, kein Selbstwertgefühl haben, depressiv sein - ich vermag nicht zu sagen, inwieweit all das stimmt oder nur Masche war - wenn ich mich zum Maßstab nehmen würde, wöllte ich zu jedem Zeitpunkt immer die Wahrheit wissen wollen - egal wie doof-sperrig-befremdlich sie wäre - ich wäre bemüht zu verstehen, brauche die Handlungshoheit, will entscheiden können.
Und nein, ich habe die Ehefrau nicht belogen und ich schäme mich auch nicht für das gelebte - warum sollte ich - jede Frau, jeder Mann entscheidet doch für sich, welche Werte hochgehalten und verteidigt werden, welche Konventionen erfüllt werden. All dies ist nicht universell, sondern menschengemacht.
Auf ein Kind passe ich auf, denke ich weit über mein eigenes Handeln hinaus vieles mit, aber irgendwann muss das aufhören, muss ich diesem Menschen zugestehen eigene Entscheidungen zu treffen und für diese einzustehen.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 534
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26.02.2017, 07:51
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
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26.02.2017, 08:04Inaktiver User
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
Zu dem Thema, ob du als Affäre die Ehefrau belogen hast, gibt es hier viele Stränge.
Und auch ich bin da hin- und hergerissen.
Wenn du dies der Ehefrau unter dem Titel "Frauensolidarität" weitergeben möchtest.... ehrlich, genau das habe ich der Affäre meines Mannes vorgeworfen. Sie war nicht solidarisch mit mir, weil sie ihm geholfen hat, mich zu belügen.
Ehrlich ist anders.
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26.02.2017, 08:06Inaktiver User
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
Warum kommen dir diese Skrupel erst jetzt ? Hast du dir darüber während der offenbar länger(!) dauernden Affäre keine Gedanken gemacht ?
Mir drängt sich ehrlich gesagt der Verdacht auf, dass dir die "Frauensolidarität" erst jetzt in den Kopf kommt, als du erfahren hast, dass du bei dem Mann offenbar doch nicht den Stellenwert hattest, den du dir möglicherweise gewünscht hast ? Also als Affäre die einzige zu sein ?
"Doppelmoral" ist auch mein Stichwort dazu....
Gruß Elli
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26.02.2017, 08:09
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
Warum empfandest Du keine Frauensolidarität als Du die Geliebte warst?
Sag es ihr, und sag auch, dass Du früher auch eine Affäre ihres Mannes warst. Das wäre dann konsequent.
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26.02.2017, 08:10Inaktiver User
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
Beim schnellen Durchlesen,stelle ich fest,dass es Dir quasi egal ist und er in seinem Tun selbstbestimmend und selbstverantwortlich so lange Du und er eine Liaison habt.Jetzt isse beendet und Du stellst fest,dass sein Tun seiner Ehefrau gegenüber mehr als mies ist.Das alles aber erst seit Du erfahren hast,dass er alles poppt was nicht bei 3 aufm Baum ist-ist das nicht ein bisschen verlogen und willst vllt. nicht doch Rachegedanken befriedigen?
Wenn ein Ehepaar eine offene Ehe lebt ist es ok wenns beide tun und das so besprochen ist,ansonsten ist es dem nicht ausserhäusig Tätigen gegenüber immer unfair.
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26.02.2017, 08:12
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
Liebe Frauen,
die Moral greift bei mir nicht, somit gibts auch keine Doppelmoral - natürlich ist mein Ego verletzt - ich hatte ja versucht durchblicken zu lassen, dass ich es nicht flockig ex und hopp geschafft habe, sondern es sehr meinen inneren Kern getroffen hat - geschenkt - ich hab viel über mich gelernt und über Menschen und bin auch ein Stück entzaubert.
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26.02.2017, 08:13Inaktiver User
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
Da hast Du wohl mehr als Recht,Moral kennst Du wohl eher nicht
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26.02.2017, 08:15
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
Du hast beim Betrug geholfen.
In dieser Logik gedacht:und ich schäme mich auch nicht für das gelebte - warum sollte ich - jede Frau, jeder Mann entscheidet doch für sich, welche Werte hochgehalten und verteidigt werden, welche Konventionen erfüllt werden. All dies ist nicht universell, sondern menschengemacht.
Dein Ex-Geliebter hat für sich entschieden seine Ehefrau immer wieder zu betrügen.
Warum sollte er sich schämen?
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26.02.2017, 08:18
AW: der Ehefrau sagen, was ihr Mann macht...
du willst mit der Ehefrau reden, damit du dich befreit fühlst und deinen eigenen Gefühlen wieder trauen kannst?

ich finde es ja immer wieder erstaunlich bis erschütternd, für was die sog. "Frauensolidarität" immer wieder herhalten muss
Vielleicht lernst du mal dir selbst zu trauen und deine Gefühle unter irgendwelchen drüber gelagerten Gefühlen wahrzunehmen, dann brauchst du dich dafür auch nicht mehr in irgend welche fremden Ehen zu mischen und musst dir keine Urteile mehr bilden, die dir sowieso nicht zustehen?! Das ganze wirkt auf mich, als würdest du dir auch immer nur die Erklärung rauspicken, die gerade am besten zu dem passt, was du tun willst. Insofern handelst du auch nicht anders als dieser Mann.
Dieses Gelaber von ihm - warum dient so was überhaupt als Rechtfertigung für eine Affaire? Vielleicht ist es so wie er sagt, vielleicht auch nicht. Beides wäre für mich kein Grund mit ihm zu poppen. Entweder es ist mir egal, dass, warum und wie er verheiratet ist, oder ich lass es.
Es gibt tausend Szenarien, was hinter dieser Ehe tatsächlich stecken könnte, nur mal ein paar Beispiele:
- die Frau ist tatsächlich depressiv, war es vielleicht schon immer, und hat dann beim Heiraten eben eher jemanden genommen, der ihre ohnehin destruktiven Muster schön weiter bedient. Und diese Muster bekommen dann durch deine "Solidatitätsbekundungen" sozusagen einen verlängerten Arm.
- die Frau ist in ihrer Ehe unglücklich geworden, aber hat trotzdem noch einen Gewinn, warum sie nicht geht z.B. materielle Sicherheit. Dann wird deine "Solidarität" es ihr schwer machen, ihre Komfortzone vor sich selbst zu rechtfertigen und folglich wird sie eher dich anfeinden anstatt ihn.
- die Frau guckt gern weg und wills einfach nicht wissen. Und dann kann sie deine "Solidarität" schon gleich gar nicht brauchen
die Frau ist gesund und munter und ganz normal und hat schlichtweg keine Ahnung und er erzählt dummes Zeuch, weil es für Frauen wie dich wichtig zu sein scheint, dass es da ein angebliches Defizit seinerseits geben muss, um für sich die Legitimation für eine solche Affaire zu haben (durch den bestätigten Erfolg wird er dann die Nummer auch kultivieren)
und so gibts sicher noch tausend andere Varianten, was da in dieser Ehe wirklich los sein könnte. Alles in allem ist es aber so, dass eigentlich kein Mensch deine seltsame "Solidarität" braucht, die brauchst nur du. Und irgendwie kann ich noch nicht herauslesen, warum eigentlich wirklich. Für dein gekränktes Ego? Weil du auf diese Weise dich noch weiter mit ihm beschäftigen kannst? Das tust du nämlich. Wenn etwas abgeschlossen ist, dann sieht das anders aus. Warum kannst du ihm und seiner wie auch immer gestalteten Liebeswelt nicht einfach den Rücken kehren und dich nicht mehr dafür interessieren?Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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26.02.2017, 08:19



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