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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Du hast nach zwei Jahren nie gefragt, WIESO er seine Frau nicht verlässt?

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Doch, habe ich natürlich. Seine Antwort ist, dass er seinem Kind und seiner Frau gegenüber Verantwortung trägt, die er nicht ablegen kann/will. Dass er nicht unglücklich ist usw.
    Aber das meinte ich ja in meinem ersten Beitrag: ich verstehe nicht, warum er sich das einredet, eine glückliche Beziehung zu führen, wenn es offensichtlich nicht so ist und ob ihm nicht bewusst ist, dass er mit dieser wieder allein ist, wenn ich gehe. Aber ob ich es verstehe oder nicht, ist wohl wirklich egal.
    Danke für eure Meinungen. Ich werde versuchen, es zu beenden mit dem Wissen, dass er seine Familie trotzdem nicht verlässt.

  3. Inaktiver User

    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Pitufo Beitrag anzeigen
    Aber das meinte ich ja in meinem ersten Beitrag: ich verstehe nicht, warum er sich das einredet, eine glückliche Beziehung zu führen, wenn es offensichtlich nicht so ist und ob ihm nicht bewusst ist, dass er mit dieser wieder allein ist, wenn ich gehe.
    Ich denke nicht, dass er sich das einredet. Im Gegensatz zu dir ist er nicht alleine, wenn du gehst.

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Zu deiner Frage:

    Man kann einander noch so toll finden und auch seine Geliebte lieben....

    In der anderen Waagschale liegen Kinder, Haus Hof, soziales Umfeld, Prestige, eine zumindest äußerlich funktionierende Partnerschaft, alles wofür man sein ganzes Leben oder viele Jahre gearbeitet hat.

    Liebe allein reicht nun mal wie so oft nicht.
    Zitat Zitat von Pitufo Beitrag anzeigen
    Seine Antwort ist, dass er seinem Kind und seiner Frau gegenüber Verantwortung trägt, die er nicht ablegen kann/will. Dass er nicht unglücklich ist usw.
    Hallo Pitufo,
    mit dieser Liebe zu verheirateten Männern kenne ich mich leider auch ein wenig aus, wenn auch weniger mit Affären. Denn die habe ich nie geführt, weil mir immer die Aussichtslosigkeit bewußt war.

    Was ich dir dazu nur sagen und raten kann:
    damit ist es, wie mit einem schädlichen Suchtmittel. Man weiß, es schadet einem nur, es wird nie wirklich gut werden, aber man kann nicht davon lassen, weil es einfach trotz allem zu schön ist.
    Man "hat" ihn ja trotzdem ein bisschen, wenn auch nie ganz. Und gerade weil man sieht, wie dieser Mann in der Ehe ist, mit den Kindern umgeht - alleine nur die Vorstellung, das alles selbst mit ihm zu haben, ist ein Teil des Suchtmittels.

    Leider gibt es auch bei dieser Sucht nur eine Lösung, um davon loszukommen: absolute Abstinenz.

    Im für dich günstigsten Fall würde er sich dadurch sogar vielleicht endlich für dich entscheiden, wenn er dich nur alleine, nicht als Geliebte nebenher haben kann. Aber da das, wie hier schon geschrieben, zu einem sehr seltenen Ereignis gehört, würde ich daran nichtmal denken.

    Stattdessen würde ich dir raten, dein ganzes Leben mal von "aussen" zu betrachten, so, als würdest du schon 20 Jahre älter sein und auf diese Zeit jetzt zurück blicken. Sieh zu, dass du in 20 Jahren nichts bereuen musst. Mag sein, dass dabei heraus kommt, dass du ihn jetzt ohne jeden Anspruch einfach so nehmen willst, wie er ist.

    Du hast aber ja schon selbst geschrieben, dass du dir eine eigene Familie wünschst. Die kommt nicht von alleine, wie du weißt. Und solange du vor der Familientür dieses Mannes stehst, wirst du keine eigene Familie haben. Mit 30 hast du noch einige Zeit, aber sie ist nicht unendlich.
    Selbst, wenn du jetzt sofort den absoluten Schlussstrich ziehen kannst, dir am besten einen anderen Job suchst, um ihn nicht mehr treffen zu müssen, wirst du sicher eine lange Zeit brauchen, um über ihn hinweg zu kommen und einem anderen Mann eine Chance zu geben. Aber wenn du jetzt noch länger wartest, er vielleicht sogar zu dir zieht - und irgendwann wieder zu seiner Frau zurück - je, mehr du mit ihm bist, ihn immer tiefer liebst, umso länger wird es dauern, bis du davon loskommst. Und umso länger wird es dauern, bis du eine eigene Familie gründen kannst.

    Das waren immer meine eigenen Überlegungen. Deshalb mein Rat an dich:
    Versuche bei aller Liebe für den Mann die Liebe zu dir selbst und dein Leben nicht aus den Augen zu lassen.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  5. Inaktiver User

    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Pitufo Beitrag anzeigen
    Aber das meinte ich ja in meinem ersten Beitrag: ich verstehe nicht, warum er sich das einredet, eine glückliche Beziehung zu führen, wenn es offensichtlich nicht so ist und ob ihm nicht bewusst ist, dass er mit dieser wieder allein ist, wenn ich gehe.
    Warum sollte er keine glückliche Beziehung führen? Du gibst ihm etwas Zusätzliches, ergänzt vielleicht etwas, was ihm in seiner Beziehung fehlt/abhanden gekommen ist/was er schön findet, von seiner Frau aber vielleicht nicht (mehr) bekommt, aber deswegen muss doch die restliche Beziehung zwischen ihm und seiner Frau nicht unglücklich sein.
    Wäre er wirklich unglücklich, würde er sich vielleicht tatsächlich trennen, aber so besteht keine Veranlassung.

    Mal ins Blaue gesprochen:
    Er liebt seine Frau, ist mit ihr glücklich, liebt dich und möchte keine von beiden verlieren. Warum also sollte er an dem Zustand etwas ändern?
    Und solltest du wirklich gehen, dann wird er sicher traurig sein, aber ihm bleibt dann noch immer seine glückliche Ehe. Dann wieder ohne das Sahnehäubchen, was du ihm gegeben hast.

  6. Inaktiver User

    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Ja.
    Es ist eine grosse Illusion - die oft von den Affärenfrauen hoch gehalten wird - dass eine Ehe/Beziehung, in der einer fremdgeht, auf jeden Fall unglücklich sein müsse, denn sonst würde der Betreffende ja nicht fremdgehen.

    Nein, muss sie nicht.
    Manche Männer - und auch manche Frauen, aber bei denen ist es seltener - gehen auch dann fremd, wenn ihre Beziehung gut ist und sie glücklich darin sind. Die halten sich nicht zwingend deshalb noch eine Geliebte neben der Ehe, weil die Ehe unglücklich wäre, sondern ganz einfach nur deshalb, weil sie es können und weil die Geliebte etwas zusätzlich Bereicherndes in ihrem Leben ist.
    Eine gute, glückliche Ehe UND dazu noch eine ihn anhimmelnde, sich nach ihm verzehrende Geliebte ... ist doch toll für den Mann.

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Mag sein, dass es eine Illusion ist, dass Fremdgeher nicht glücklich sind in ihrer Beziehung. Meiner Meinung nach reicht aber etwas sehr Wichtiges in diesen Beziehungen nicht aus und das ist die aufrichtige Liebe zum Partner. Würde diese ausreichen, hätte man entweder den Mut, die Probleme und das, was einem fehlt, anzusprechen und gemeinsam daran zu arbeiten oder man hätte genug Disziplin, sich eben keine Affäre anzulachen. Ich denke, dass genau darüber erst dann nachgedacht wird, wenn die/der Geliebte nicht mehr da ist und dann wird sich entweder eine neue Affäre gesucht oder vielleicht mal eine Konsequenz gezogen...

    Danke Einzelne, für deine Worte. Du beschreibst die Situation sehr treffend und ich selbst habe es auch schon oft mit einer Sucht verglichen. Vor einem Jahr hätte ich wahrscheinlich noch gesagt, dass ich ja noch jung bin und es daher auch noch so weitermachen kann, aber diese Einstellung hat sich in den letzten Monaten geändert, eben weil ich auch mal irgendwann eine Familie haben möchte und mein Leben auch mal wieder in vollen Zügen genießen möchte. Derzeit zieht mein Leben an mir vorbei und ich bin in einer Warteposition ohne überhaupt zu wissen, auf was ich genau warte, wenn ich nichts ändere...

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Pitufo Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach reicht aber etwas sehr Wichtiges in diesen Beziehungen nicht aus und das ist die aufrichtige Liebe zum Partner. Würde diese ausreichen, hätte man entweder den Mut, die Probleme und das, was einem fehlt, anzusprechen und gemeinsam daran zu arbeiten oder man hätte genug Disziplin, sich eben keine Affäre anzulachen.
    Darüber habe ich auch schon oft nachgedacht.
    Wenn jemand sich in eine andere Frau verliebt, dann muss es doch so sein, dachte ich anfangs auch immer.
    Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sich die Liebe in der Partnerschaft gravierend ändert, wenn eine Familie gegründet wird, gemeinsame Existenz aufgebaut und erhalten wird. Die Gefühle ändern sich, können sogar tiefer und breiter sein, aber sie verlieren ganz eindeutig diesen Reiz des Neuen, des Eroberns und Entdeckens. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie nicht aufrichtig sein kann.

    Mag sein, dass es Ehen gibt, die es schaffen, diesen Reiz immer wieder zu erneuern, aber meine Erfahrung ist, dass sehr viele verheiratete Männer sehr gerne flirten und nicht abgeneigt sind. Diese Ehen sind sicher nicht alle unglücklich, es ist ihnen einfach nur dieses unbeschwerte und ungebundene Verliebtsein abhanden gekommen. Das kann nur eine Geliebte bieten, und das über lange Zeit, wenn sie mitmacht. Die Geliebte wird nie mit ihm über gemeinsame Besitztümer oder Kinder sprechen müssen, höchstens dass sie es gerne mit ihm hätte. Das hält diesen Anfangszustand im Dauerzustand.

    Genau deswegen glaube ich auch, dass Affären keine gute Beziehungen werden, weil sie dann genau in den selben Status wechseln, wie der, den die Männer für sie doch eigentlich verlassen haben.

    Dass ein Mann sich wirklich verliebt und dafür die Frau und Familie aufgibt, das kommt vor, aber ist doch eher selten. Wenn, dann wird das aber sicher von Anfang an klar sein. Weil er sich dann nämlich schnell entscheidet.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  9. Inaktiver User

    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Ich halte mich ja Lichtjahre entfernt von gebunden Männern. Aber wenn ich mal so nachdenke, waren in meinem Umfeld immer die Nexts die Gewinnerinnen. Ich hab es für mich vielleicht schon als Regel akzeptiert, dass Männer warm wechseln und auch deshalb überhaupt keinen Bock mehr auf eine Beziehung. Dabei könnte ich nicht mal sagen, dass es immer nur um Sex ging, da wurden mit der Next auch wirklich Familien gegründet. Aber ich sehe immer die Verlassenen und identifiziere mit denen, mit den Schmerzen, die es ihnen bringt, hintergangen und verlassen worden zu sein.

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich halte mich ja Lichtjahre entfernt von gebunden Männern. Aber wenn ich mal so nachdenke, waren in meinem Umfeld immer die Nexts die Gewinnerinnen. Ich hab es für mich vielleicht schon als Regel akzeptiert, dass Männer warm wechseln und auch deshalb überhaupt keinen Bock mehr auf eine Beziehung. Dabei könnte ich nicht mal sagen, dass es immer nur um Sex ging, da wurden mit der Next auch wirklich Familien gegründet. Aber ich sehe immer die Verlassenen und identifiziere mit denen, mit den Schmerzen, die es ihnen bringt, hintergangen und verlassen worden zu sein.
    Diese Haltung habe ich nicht mehr durchgängig.

    In bestimmten Konstellationen trifft die Ehefrau auch "Schuld". Z.B., wenn man über Jahre seinen Ehemann sexuell aushungert, er aber fürs Geldverdienen und für den Papabär gerade gut genug ist.

    Viele Männer wollen mit 35, 40,45 nicht auf Sex und Nähe zu einer Frau verzichten. Das kann ich einfach gut verstehen.

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