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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Ozean_ Beitrag anzeigen
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    Ja, was ist daran nicht zu verstehen. Wie lange willst Du denn warten?
    Er hat offensichtlich (!) keinen Druck etwas zu ändern.
    Es ist ein Affäre, wie sie hier mit kleinen Variationen immer wieder zu lesen ist.

    Er betrügt seine Frau seit Jahren, was ihn in meinen Augen zu einem notorischen Lügner macht, und hält Dich letztendlich doch hin. Er wird nichts entscheiden, wozu auch.
    Ja, du hast Recht. Die einzige Angst, die ich habe ist, dass er auch wenn ich entscheide, die Affäre zu beenden, sich nicht trennen wird und damit hätte ich ihn komplett verloren. Ja, er ist es dann auch nicht wert usw. Aber schmerzhaft ist es trotzdem.. Aber wohl die einzige Möglichkeit leider.

  3. gesperrt

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Pitufo Beitrag anzeigen
    ... Was ich mich nur ständig frage und mir so sehr Kopfzerbrechen beschert: belügt er sich nicht selbst mit seinem „glücklichen“ Familienleben? Ist ihm nicht bewusst, dass auch wenn er kein notorischer Lügner ist, er trotzdem fremdgeht und das schon seit 2 Jahren? Denkt er nicht darüber nach, dass sein Leben nicht richtig verläuft? Ist ihm nicht klar, dass ein Rückzug von mir bedeutet, dass er wieder ganz allein mit seiner scheinbar nicht funktionierenden Ehe ist? ...
    Warum fragst Du Dich das alles?
    Oder uns?
    Warum nicht Deinen Affärenmann, der die Antworten als einziger wirklich genau kennt?

    Weil Du genau genug weisst, wie die Antworten auf all diese Fragen lauten und sie Dir nicht gefallen, sie Dir vermutlich den letzten Rest Freude an dieser Affäre vermiesen würden, wenn ER sie ausspräche.

    ... Dazu sagen muss ich noch, dass er ganz oft sagt, dass es ihm schlecht geht mit der Situation. ... Es geht ihm also auch nicht gut, scheinbar aber auch nicht schlecht genug, um irgendetwas zu ändern. ...
    Natürlich sagt er das.
    Würde er sagen "Mir geht es mit der Gesamtsituation supergut, das ist genau das, was ich will."
    hätte dies den entscheidenden Nachteil, dass er sich selbst nicht mehr so gut leiden könnte, wie er sich jetzt leiden kann.
    Zudem wäre fraglich, ob Du ihn dann noch so toll fändest.


    Merke: Der gebundene Part in einer Affäre versucht meistens, sein Verhalten als moralisch-ethisch weniger negativ, als weniger egoistisch darzustellen, in dem er beteuert, unter der Situation zu leiden.
    Wohlgemerkt unter einer Situation, die sich diese Person selbst geschaffen, selbst so ausgesucht hat.
    Einer Situation, die diese Person selbst (und am leichtesten nur diese Person) selbst ändern könnte.

    Für mich als ungebundenen Affärenpartner wäre sowas ja total unerfreulich, geradezu unsexy.

    Ich habe doch keine Affäre, um mich ständig nach dem Leben und den Befindlichkeiten Anderer (AffärenpartnerIn plus HauptPartnerIn plus ggf. deren Kindern, Hund, Katze, Maus, Hypothek, Schulferien, Familienfesten etc.) richten zu müssen.
    Und mir darüber hinaus ständig lächerliche Selbstvorwürfe anzuhören - wo bleibt denn da mein Leben, meine Freude, mein Spaß?

    Du solltest m.E. also sinnvollerweise Dich selbst fragen, warum Du eigentlich so eine Art von Liebesbeziehung führen möchtest.
    Denn ja, das möchtest Du, sonst tätest Du es nicht über einen so langen Zeitraum.

    Dies noch: ich habe nur einen einzigen Einwand gegen Affären oder Parallelbeziehungen.
    Ich verabscheue die Lüge gegenüber dem (Haupt?)Partner, dem damit die Chance auf ein selbstbestimmtes (Liebes-)Leben genommen wird.
    Sei das Ergebnis dieser Selbstbestimmung nun duldendes Leiden, Trennung und neue, monogame Beziehung oder der Aufbau eigener Parallelbeziehungen bzw. Affären.

    Das finde ich erzmies und auch durch keine "Sachzwänge" zu rechtfertigen oder entschuldigen.
    Geändert von Kistenkumpel (04.02.2017 um 18:35 Uhr)

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Wenn er so unglücklich wäre in seiner Beziehung dann würde er sich auch trennen.
    Ohne wenn und aber! Keine Grauzonen, kein aaaber, hätte, sollte...er wird es nicht tun.

    Wenn du das beendest dann wird er winselnd angekrochen kommen und dich wieder mit Lügen ins Bett ziehen.
    Danach geht alles wieder seinen normalen Gang.

    Tja, du bist 30 jahre alt und kein kleines Kind mehr. Beziehungen gehen auseinander, neue entstehen.
    Du kannst natürlich weiterhin deine besten Jahre an so einen Lutscher verschwenden. Das ist deine Sache.
    Aber dann heult doch bitte auch einfach leise.
    Du hast gewusst das er Family hat, hast es trotzdem gemacht. Joa, wie es in 99,9999% der Fälle endet ist doch auch nix Neues. Verlässt jemand nicht binnen Wochen/weniger Monate seine Family dann wird er/sie es nie tun.

    Deine Entscheidung. Halt eine Affäre wie alle anderen auch.
    Wie lange du deine Zeit vergeudest liegt an dir. Das es leicht wird hat niemand behauptet. Aber du bist erwachsen und wirst es überleben.

  5. Inaktiver User

    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Es gibt durchaus Männer, die nach Jahren, die Ehefrau verlassen.

    Ich rate dir dazu, bau dich auf. Geh am Wochenende raus mache Sport, mach was für dich. Irgendwann hast du dann von alleine genug!

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Pitufo Beitrag anzeigen
    Wir sehen uns ... meistens nur nach der Arbeit und schreiben halt viel bzw telefonieren viel.
    Mal ein ganz pragmatischer Hinweis:
    eine Zeitlang lässt sich jede Affäre diskret und heimlich leben. Es bedarf eben
    der entsprechenden Geschicklichkeit des Gebundenen, damit seine Frau keinen
    Verdacht schöpft. Denn schließlich nehmen Eure Treffen und die sonstige
    Kommunikation ja Zeit in Anspruch, die ggfs. erklärt werden muss.

    Aber ... irgendwann hat jede Affäre die Tendenz, aufzufliegen. Oft durch einen
    ganz lapidaren Zufall.

    Ich würde also nicht automatisch darauf vertrauen, dass das noch "ewig" so
    weitergeht. In sehr vielen Fällen regeln es sich von alleine.


    Ist ihm nicht bewusst, dass auch wenn er kein notorischer Lügner ist, er trotzdem fremdgeht und das schon seit 2 Jahren?
    Du redest es Dir schön, wenn Du ihn nicht als notorischen Lügner sehen
    willst. Solange seine Frau nicht Bescheid weiß, betrügt er sie, und das ist
    schon mit Lügen gleichzusetzen. Die Dauer von zwei Jahren macht "notorisch"
    passend.


    dass er ganz oft sagt, dass es ihm schlecht geht mit der Situation.
    Das glaube ich sogar.
    Vor allem lebt er in der ständigen Angst, dass die Affäre entdeckt wird und
    seine Frau davon erfährt. Die Konsequenzen hat er sich sicher schon oft lebhaft
    ausgemalt.


    Die einzige Angst, die ich habe ist, dass er auch wenn ich entscheide, die Affäre zu beenden, sich nicht trennen wird und damit hätte ich ihn komplett verloren.
    Das könnte so passieren, ja.
    Das Risiko kannst aber nur Du alleine abwägen.
    Vielleicht würdest Du Dich aber auch befreit fühlen.

    Vergiss nicht, er hat ein Kind.
    Diese Tatsache wäre dann nicht weit weg (wie jetzt), sondern auch
    in Deinem Leben sehr präsent.


    Konkret Stelle ich ihm diese Fragen nicht bzw. weiß, dass ich keine Antwort darauf bekommen würde.
    Vielleicht stellst Du ihm diese Fragen nicht, weil Du insgeheim Angst
    hast, ihn wieder auf die (richtige) Spur zu bringen. Du willst für sein ohnehin
    schlechtes Gewissen seiner Familie gegenüber nicht auch noch ein zusätzlicher
    Katalysator sein, oder?

  7. gesperrt

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Pitufo Beitrag anzeigen
    ...
    Ich würde mich über eure Meinungen dazu freuen. Ich weiß wie gesagt, dass es alles klischeebehaftet ist, aber doch ist ja auch jeder Mensch anders und daher läuft auch jede Affäre etwas anders ab wahrscheinlich.
    Und den noch:
    Ja, Affären laufen allerdings unterschiedlich ab.

    Aber Affären, in denen der ungebundene Part unglücklich ist, unterscheiden sich nur marginal.
    Daher sind sie eben ein Klischee.
    Inklusive der sachlich völlig unbegründeten Annahme, im eigenen Fall wäre irgendetwas Wesentliches ganz besonders oder anders als in all den anderen Affären, in denen der ungebundene Part unglücklich ist, unbefriedigt bleibt.

    Sorry, aber Dein Liebesleben, so wie Du es derzeit lebst und wahrnimmst, ist ein banaler Film, ein Groschenroman.
    Bloß ohne Happy-end, welches banalen Filmen und Groschenromanen ihre einzige Existenzberechtigung verschafft.

    Aber im wirklichen Leben sind Happy-ends nicht vorgesehen, da gibt diesbezüglich es "kein richtiges Leben im Falschen" (Theodor Adorno, Minima Moralia).
    Geändert von Kistenkumpel (04.02.2017 um 19:08 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus Männer, die nach Jahren, die Ehefrau verlassen. ...
    Klar gibt es die, aber ob ich mir so einen Mann dann nach jahrelanger Affäre für eine monogame Ehe mit Familiengründung und allem Pipapo aussuchen würde?

    Es gibt übrigens auch Männer und Frauen, die sich aus einer unglücklichen Beziehung trennen, ohne (womöglich jahrelang) heimliche Affären gehabt zu haben.
    Die finde ich ja ziemlich gut, weil ich Eigenverantwortlichkeit und Mut so sexy finde.

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Generell möchtest Du die erste Geige im Leben eines Mannes sein und Du möchtest ein Kind....
    Aktuell willst Du IHN, gilt das auch für ein Kind?

    Wenn ja, würdest Du ihm das so sagen.
    Mein Tip - falls es so ist - mach mal eine Ansage.

    Seine Reaktionen - direkt und indirekt - weisen Dir den Weg.

    Du willst ein Kind, aber nicht von/mit ihm - das sagt Dir dann auch was!!


    Ich wünsche Dir Kraft!♡

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    AW: Mal wieder das Thema: Unglücklich in einer Affäre

    Zu deiner Frage:

    Man kann einander noch so toll finden und auch seine Geliebte lieben....

    In der anderen Waagschale liegen Kinder, Haus Hof, soziales Umfeld, Prestige, eine zumindest äußerlich funktionierende Partnerschaft, alles wofür man sein ganzes Leben oder viele Jahre gearbeitet hat.

    Liebe allein reicht nun mal wie so oft nicht.

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