Stimmt. Aber die Gründe für die Trennung haben nichts mit den Kindern zu tun. Oder anders gesagt: die Kinder sind nicht verantwortlich für die Trennung. Dies zu vermitteln, ist zentral.Es hat sehr wohl mit den Kindern zu tun, ihre Lebenssituation verändert sich. Das ist ehrlich.
Kinder kommen mitunter auf sehr "schräge" Ideen. Zum Beispiel auf die, dass es ihre Aufgabe sei, zwischen den Eltern zu vermitteln und die Ehe zusammenzuhalten (ich weiss leider, wovon ich spreche) - eine Komplettüberforderung, die es zu vermeiden gilt.
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23.01.2017, 15:24Inaktiver User
AW: Die heimlichen Aktionen meines Noch-Mannes....
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23.01.2017, 15:25Inaktiver User
AW: Die heimlichen Aktionen meines Noch-Mannes....
[QUOTE=Inaktiver User;29685716]
Wenn deine Tochter fragt, wann sie ihren Vater sehen kann, dann versichere ihr, dass sie ihn von dir aus jederzeit sehen kann, wenn sie will, und dass es wichtig ist, dass sie dies direkt mit ihrem Vater bespricht. Damit gibst du ihr Sicherheit, dass du ihr diesbezüglich nicht im Wege stehen wirst, dirigierst die Verantwortung aber dorthin, wo sie hingehört: zu ihrem Vater.
/QUOTE]
genauso habe ich es ja gemacht
Danke für den Rest !
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23.01.2017, 15:26Inaktiver User
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23.01.2017, 15:28Inaktiver User
AW: Die heimlichen Aktionen meines Noch-Mannes....
das ist klar kommuniziert und auch von mir so gelebt. Diese Aussage , dass Papa eine Freundin hat, war genau 1 mal von meiner Seite aus.
Wenn ich Kind wäre, würde ich eher so denken: Papa hat eine Freundin, betrügt die Mutter und blöde Mutter erträgt und hat keine bösen Worte und versucht positiven Blick in die Zukunft für sich und die Kinder zu vermitteln, hilft ihm noch bei der Wohnungssuche und dem Umzug. Ob ich da das ideale Rollenvorbild bin, weiss ich echt nicht
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23.01.2017, 15:28Inaktiver User
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23.01.2017, 15:36Inaktiver User
AW: Die heimlichen Aktionen meines Noch-Mannes....
Bist du sicher? Das kann ich nicht nachvollziehen. Bzw. in diesem Gedanken steckst du, als betroffene Ehefrau und Mutter - also deine eigene Kränkung und deine eigene Wut auf dich selbst und dein bisheriges Dulden - aber nicht das Kind.Wenn ich Kind wäre, würde ich eher so denken: Papa hat eine Freundin, betrügt die Mutter und blöde Mutter erträgt und hat keine bösen Worte und versucht positiven Blick in die Zukunft für sich und die Kinder zu vermitteln, hilft ihm noch bei der Wohnungssuche und dem Umzug.
Das Kind hat dich weiterhin lieb. Und es ist ja nicht so, dass du alles erträgst. Du erträgst es eben nicht widerstandlos - eben genau darum trennst du dich. Wenn du findest, dass es kein gutes Rollenbild sein könnte, wenn du deinem Noch-Mann beim Umzug hilfst - na, dann hilf ihm nicht.
@ lich
Da stimme ich zu.So differenziert sollte es dann auch den Kindern gegenüber benannt werden.Geändert von Inaktiver User (23.01.2017 um 15:44 Uhr)
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23.01.2017, 15:37Inaktiver User
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23.01.2017, 15:45Inaktiver User
AW: Die heimlichen Aktionen meines Noch-Mannes....
die Rolle als Frau und Mutter und selbstbestimmte Person. Ich war stark für meine Kinder, wollte ihnen zeigen, dass alles im Leben als Herausforderung gesehen werden sollte und nicht als Weltuntergang.
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23.01.2017, 15:47Inaktiver User
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23.01.2017, 15:53Inaktiver User
AW: Die heimlichen Aktionen meines Noch-Mannes....
die Rolle als Frau und Mutter und selbstbestimmte Person. Ich war stark für meine Kinder, wollte ihnen zeigen, dass alles im Leben als Herausforderung gesehen werden sollte und nicht als Weltuntergang.
Ja - aber daran ändert doch die "Trennung ohne böses Wort gegen den Noch-Mann" nichts.
Wenn du befürchtest, deine Umzughilfe könnte von deinen Kindern negativ ausgelegt werden - dann leiste keine Umzugshilfe. (würde ich übrigens an deiner Stelle wirklich nicht leisten: er will zu seiner Freundin ziehen, also soll er seinen Kram auf die Reihe bekommen)
Das Gleiche gilt auch fürs Kochen, Waschen etc.
Ganz wichtig den Kindern gegenüber ist deine Kongurenz zwischen Fühlen, Denken bzw. Sagen und Handeln.
Handle nach dem, was du sagst. Wenn du einerseits sagst "Papa ist der Böse" - auch wenn du es nicht so sagst, aber durchschimmern lässt, zwischen den Zeilen oder wie auch immer - und anderseits doch weiterhin alles für den Papa machst UND dazu noch sauwütend bist auf deinen Noch-Mann (was die Kinder auch merken), dann bist du inkongruent, widersprüchlich, und das ist für die Kinder verwirrend.
Du wurdest in diesem Strang früher schon gefragt, warum du weiterhin kochst für deinen Noch-Mann. Du hast das zu begründen versucht - aber die Handlung steht im kompletten Widerspruch zu deiner Wut auf deinen Noch-Mann.
Ja, es kann sein, dass du irgendwann die Frage deiner Kinder hören wirst, warum du denn so lange immer noch so viel für den Papa gemacht u7nd alles erduldet hast, wenn du doch so wütend auf ihn warst und er dich wegen einer anderen Frau verlassen hat.
Diese Frage wendest du aber nicht dadurch ab, indem du schlecht über den Vater redest oder ihn als Verantwortlichen für die Trennung darstellst. Sondern nur dadurch, indem du aufhörst, die Duldungshandlungen zu vollziehen.Geändert von Inaktiver User (23.01.2017 um 16:04 Uhr)


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