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    AW: Verliebt? So war das....

    Du entscheidest für Deinen Partner, was ihm zuzumuten ist. Weil Du am Besten weisst, was gut für ihn ist? Weil Du ihn nur schonen möchtest?
    Ich entscheide das, weil ich in der Lage bin zu entscheiden. Er hat nichts zu entscheiden, weil für ihn alles ok ist. Soll ich ihn vorher fragen, wie ers denn gern hätte???
    Ja, schonen ist das richtige Wort. Aber ich schone ihn eh nicht. Ich will ihn nur nicht ganz so tief fallen sehen.

    Und wenn Du noch einmal in Dich gehst, kann es vielleicht sein, dass es an DIR liegt, dass Du Dich mit der Entscheidung schwertust?
    Megamäßig. Da brauch ich gar nicht in mich gehen. Ich mag unsere Beziehung und ich mag den Mann. Es wäre leichter wenn er mich betrogen hätte. Oder es einfach einen offensichtlichen Grund gäbe (Ausland, ....).


    "Ich möchte nicht diejenige sein, die für seinen Seelenschmerz verantwortlich ist."
    Ja. Ich bin ein entscheidungsunfreudiges Weichei. Ich bin Waage. Zählt das?

    Und jetzt mutmasse ich:

    Was Du fürchtest, sind die Konsequenzen Deiner Entscheidung FÜR DICH. Du wirst Dich schuldig fühlen, weil Du ihm wehtust, er wird (vorübergehend) vermutlich wütend auf Dich sein, Dich nicht sehen wollen, Du musst Dein Leben auf einmal ohne ihn organsieren. Deine/Eure Freunde/Eltern werden wissen wollen, mit welcher Begründung Du Dich von Mr. Perfect trennst - Du musst für Deine Entscheidung gerade stehen.
    Was Du fürchtest, sind die Konsequenzen Deiner Entscheidung FÜR DICH. In dem Sinne ja. Denn ich will ihn eigentlich nicht verlieren. Aber ich fürchte, er hat keine Lust auf Männerharem

    Du wirst Dich schuldig fühlen, weil Du ihm wehtust, er wird (vorübergehend) vermutlich wütend auf Dich sein, Dich nicht sehen wollen, Du musst Dein Leben auf einmal ohne ihn organsieren. AUch das alles ja. Ich stehe da aber auch klar dazu. Das Leben mit ihm ist schön, einfacher als allein, ich bin die Prinzessin.

    Deine/Eure Freunde/Eltern werden wissen wollen, mit welcher Begründung Du Dich von Mr. Perfect trennst - Du musst für Deine Entscheidung gerade stehen. Jepp. Aber davor hab ich eigentlich keine Angst. Ich stehe zu meiner Entscheidung (wenn ich sie denn mal durchgezogen habe), wir haben keinen besonderen gemeinsamen Freundeskreis sondern beide eigene und ich komm auch sehr gut alleine klar. Meine Eltern stehen hinter mir egal was ich tue und werden ihn weiterhin sehen wenn er das möchte. Und mit seinen Eltern besteht kein Kontakt.


    wenn Du an Deiner Entscheidung für Deinen Partner zweifelst, dann hat er ein Recht darauf, das zu erfahren.
    Das seh ich anders. Er hat ein Recht davon zu erfahren, wenn sie gefallen ist. Das ist keine TV-Diskussion sondern eine Beziehung mit zwei Personen.

    Sonst ist er kein gleichberechtigter Partner mehr sondern ein Schutzbefohlener - und so wird er im Falle einer Trennung von Dir sicher nicht behandelt werden wollen
    Damit hast du wiederum recht. Aber er muss nicht in MEINE Entscheidung mit einbezogen werden. Er hat nur ein Recht darauf, das fair zu erfahren.

    Na?

  2. Moderation

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    AW: Verliebt? So war das....

    Hallo,

    es mag jetzt sehr hart klingen, aber bei mir kommt Dein Verhalten als sehr egoistisch an und mir tut Dein Partner leid.

    Wenn hier ein Mann so ein Verhalten posten würde, ich glaube, der wäre schon längst in der Luft zerrissen worden.
    Du hältst ihn Dir warm, machst es Dir in Deinem kuscheligen Beziehungsnest gemütlich und bist im Grunde schon beim Nächsten. Dein Verhalten finde ich sehr unfair, denn anscheinend gibst Du Deinem Partner ja das Gefühl, dass es für Dich auch eine dauerhafte Beziehung ist. Finde ich nicht ok.

    Und von wegen: Du willst ihn nicht so tief fallen sehen. Blödsinn, Dir fehlt einfach der Mut ehrlich zu sein.

    Harte Worte, aber ich empfinde es so.

    Gruß
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

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    AW: Verliebt? So war das....

    Liebe Cytheria,

    Du hast Recht mit dem Unterton Deiner Antworten - da habe ich wohl selber eine Grenze überschritten - tut mir leid

    Ich würde auf das Thema vermutlich weniger scharf reagieren, wenn ich die Situation - Trennung aus "heiterem Himmel" - nicht bereits zweimal aus der Perspektive der Verlassenen, sozusagen von unten, hätte betrachten dürfen. Einmal hat es mich selbst erwischt, einmal eine sehr gute Freundin von mir. Und beide Male war das Schwierigste an der Situation genau das, was Du als

    Aber er muss nicht in MEINE Entscheidung mit einbezogen werden.
    beschreibst und was ich als Hilflosigkeit empfunden habe.

    Natürlich soll er nicht für Dich entscheiden, ob Du Dich trennen musst.

    Aber wenn man den Partner bei einer Trennung noch liebt, fällt der Abschluss so viel leichter, wenn man "alles versucht" hat. Dafür muss man nur halt wissen, dass es etwas zu versuchen gibt.

    Das Gedankenkarussel im Nachhinein:

    Was habe ich falsch gemacht? Was hätte ich anders/besser machen können? Diese Selbstzerfleischung und das tiefe Loch, in das man nach einer Zurückweisung fällt, kann der Partner nicht mildern, indem er sein "Es liegt nicht an Dir" sagt. Man kann es nur selber lindern, wenn man weiss - "ich habe es so gut gemacht, wie ich nur konnte, aber es hat halt nicht gereicht".

    Wenn man aber den Entscheidungsprozess, das Zweifeln des Partners, gar nicht mitbekommt ist es ein bisschen so, als würde man erst im Ziel erfahren, dass man an einem Wettlauf teilgenommen und verloren hat. Man fühlt sich durch den Partner aller Chancen beraubt.

    Klar, DU weisst, dass sein Verhalten gar nichts mehr ändern kann, weil er ja eigentlich gerade richtig ist, so wie er ist, aber ER weiss es nicht.

    Ich hoffe, Du kannst mit dieser Erklärung etwas anfangen.
    Es ging mir wirklich nicht darum, Dir Egoismus zu unterstellen. Niemand trägt die Schuld, wenn man sich entliebt. Aber man übernimmt nicht nur sich selbst, wenn man dem Partner sein Kreuz abnehmen möchte - man nimmt ihm auch das Kreuz, an das er sich die nächste Zeit anlehnen kann.

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    AW: Verliebt? So war das....

    Hallo Minstrel, hallo Bonita,

    Islabonita: aber bei mir kommt Dein Verhalten als sehr egoistisch an und mir tut Dein Partner leid
    Aber Bonita, ich halte ihn mir nicht warm aus Angst niemand anderen zu finden oder weil ich nicht allein sein kann. Ich mag ihn nur sehr gern, will nicht überstürzt handeln und möchte auch ungern einen unpassenden Zeitpunkt für eine Trennung wählen. Deswegen hadere ich so lange. Natürlich ist da auch Egoismus dabei, denn wenn ich mich trenne bin ich auch betroffen - aber vor allem möchte ich, dass er so wenig wie möglich leidet wenn das irgendwie geht.

    Minstrel würde das Bevormunden nennen

    Minstrel: Ich würde auf das Thema vermutlich weniger scharf reagieren, wenn ich die Situation - Trennung aus "heiterem Himmel" - nicht bereits zweimal aus der Perspektive der Verlassenen, sozusagen von unten, hätte betrachten dürfen.
    Das finde ich auch eine sehr interessante Perspektive und ich bin sehr froh, wenn du auch mal die andere Seite darlegst. Denn ich hab noch nie jemanden verlassen, den ich so gern hatte und bin um jeden Hinweis froh. Auch wenn er mich als "Egoist" darstellt....

    Wenn man aber den Entscheidungsprozess, das Zweifeln des Partners, gar nicht mitbekommt ist es ein bisschen so, als würde man erst im Ziel erfahren, dass man an einem Wettlauf teilgenommen und verloren hat. Man fühlt sich durch den Partner aller Chancen beraubt.
    Das hast du echt gut dargestellt! Und ich sehe es genauso - klar muss er merken dass was nicht in Ordnung ist. Deswegen mach ich ja nicht einfach Schluss sondern warte noch ab und versuche aber zu signalisieren, dass etwas nicht ok ist. Nur wenn eben die Gefühle nicht mehr die wahren sind, dann KANN er einfach nichts ändern. Denn auch wenn er aufhört zu Rauchen zB dann ändert das ja an der Gefühlslage nix.

    Islabonita: denn anscheinend gibst Du Deinem Partner ja das Gefühl, dass es für Dich auch eine dauerhafte Beziehung ist. Finde ich nicht ok.
    Das stimmt so nicht. Wir hatten anfangs darüber gesprochen, dass ich nicht 100%ig sicher bin und dass wir "mal schauen". Das ging jetzt sehr lang sehr gut und ich war sicher, dass das Gefühl ihn heiraten zu wollen mal kommt. Ich hab auch schon ans Zusammenziehen gedacht. Aber nun sind die GEfühle ein bisschen abgekühlt und ich hab noch keinen Weg gefunden ihm das deutlicher zu sagen. Weils einfach sehr schwer ist. Kannst du das nicht nachvollziehen?
    Was würdest du denn jetzt erwarten???

    xCx

  5. Moderation

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    AW: Verliebt? So war das....

    Was würde ich erwarten? Gute Frage..... Ich denke, dass Du Deinem Freund reinen Wein einschütten solltest, nämlich dass er nicht der Mann fürs Leben ist. Du magst ihm zwar am Anfang gesagt haben, dass Du Dir nicht sicher bist. Aber nun seid Ihr schon eine ganze Weile zusammen, für ihn ist wahrscheinlich alles in Ordnung und er denkt (berechtigterweise), dass Deine Bedenken verschwunden sind.
    Zum Thema "Leiden" stehe ich auf dem Standpunkt "Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende". Und so ein langsames Distanzieren oder wie immer Du Dir es vorstellst, finde ich grausamer als die direkte Wahrheit.

    Gruß
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  6. Inaktiver User

    AW: Verliebt? So war das....

    also entschuldige mal, jetzt stellst du es so dar, als ob du für deinen derzeitigen freund den trennungsschmerz so gering wie möglich halten möchtest. vor kurzem noch schriebst du, du hast angst, wenn es mit dem neuen nicht klappt, dass du dann nachtrennungsschmerz und liebeskummer gleichzeitig ertragen müsstest.

    also bitte, sei doch einfach mal ehrlich und gestehe dir ein, dass es egoismus ist und basta.

  7. User Info Menu

    AW: Verliebt? So war das....

    Rocca - das eine bin ICH.
    Das andere ist ER.

    Jeder ist sich selbst der nächste - natürlich wird das auch schmerzhaft für mich und ich natürlich wärs mir lieber, es würde ohne Schmerzen ablaufen.

    Aber wenn ich egoistisch wäre, dann würd ich mich trennen, es wäre mir egal wie er empfindet und mir den Neuen schnappen - ich weiß ja mittlerweile, dass es von ihm aus klappen würde.

    Ich versuche aber trotzdem, meinem Freund Schmerzen zu ersparen, zumindest in dem Sinne dass ich mich nicht einfach wg. jemand anderem trenne (denn das ist es ja definitiv nicht) und dass ich nicht in einer Situation in der es unpassend ist einfach sage "Ok es ist aus".


    Islabonita: es soll keine lange Phase der Distanzierung sein, aber ich finde es unfair wenn für ihn noch alles in Ordnung ist einfach an einem Wochenende zu sagen "Ok, es ist aus" - er soll wie schon beschrieben eine Chance haben zu realisieren dass etwas nicht stimmt. Und ich brauche die Zeit, um mir wirklich sicher zu sein.......

  8. User Info Menu

    AW: Verliebt? So war das....

    Minstrel würde das Bevormunden nennen
    Ja das würde sie .

    Und ich finde immer noch, dass der Grat zwischen Fürsorge und Anmassung ein schmaler ist. Aber ich gehöre auch zu den Personen, denen es schwerfällt, Fürsorge anzunehmen.

    Und gleich noch ein Geständnis von Charakterschwäche: Wenn ich "Trennungsopfer" bin, möchte ich keinen lieben, fürsorglichen, besorgten, verständnisvollen Partner mehr. Ich möchte einen miesen, dreckigen Waschlappen , von dem ich mich mit einer Mordswut im Bauch distanzieren kann

    Heute bin ich mit dem Waschlappen allerdings wieder gut befreundet


    Ich wünsche Euch ganz ohne Schrecken ein möglichst verträgliches Ende.

  9. Inaktiver User

    AW: Verliebt? So war das....

    Ich finde es sehr unfair, wie Du mit Deinem Freund umgehst (unabhängig von dem anderen Mann). Er scheint offensichtlich schon WEITER zu planen und Du hältst es nicht mal für nötig, ihm wenigstens zu sagen, dass Du Dir überhaupt keine Zukunft mit ihm vorstellen kannst. Sorry, aber das wäre das MINDESTE! Weiters: "Sanft trennen" kannste vergessen. Er wird so oder so verletzt sein und sich zudem von Dir verarscht fühlen, wenn Du direkt im Anschluss schon einen neuen Mann in Deinem Leben hast. Somit kannst Du Dir dann wahrscheinlich auch die Freundschaft mit ihm abschminken. Ich glaube, son bisschen hältst Du Dir Deinen Fraund warm, falls es mit dem Anderen doch nicht klappen sollte. Der Eindruck drängt sich mir auf...auch wenn Du das nicht gerne hörst.

  10. User Info Menu

    AW: Verliebt? So war das....

    So für alle die feste draufschlagen immer:

    Ich halte meinen Freund nicht warm, ich habe versucht eine Trennung anzudeuten bevor ich darüber spreche. Und sowas braucht Zeit, vor allem wenn man sich nicht so oft sieht!

    Ich werde auch nicht gleich einen anderen hinterher haben, denn ich trenn mich ja nicht wegen dem anderen sondern weil ich von der Beziehung nicht mehr 100%ig überzeugt war.

    Für alle anderen:

    Ich hab heute mit ihm geredet. Und mir gehts supermegabeschissen und ihm auch. Allerdings ihm wohl noch schlechter und mir ists jetzt auch so richtig aufgefallen seitdem ich allein in meiner Wohnung bin.....
    Mann, das war echt so superkrass, ich hab sowas noch nie gemacht und war nicht auf die Wucht des Rückstoßes gefasst. Wir hatten ein gutes und sehr langes Gespräch an dessen Ende stand, dass man 3 Jahre nicht einfach so wegwirft. Da wir aber kein Fan von "Pausen" sind, haben wir uns jetzt mal zwei Wochen ohne Kontakt gegeben damit wir beide nochmal alles verdauen können und dann nochmal drüber sprechen.

    Während des ganzen Gesprächs dachte ich mir "Was mach ich hier? Wieso schmeiß ich das hin? Wieso mach ich alles kaputt????" und auch jetzt im Nachhinein hab ich noch nicht ganz überrissen mit welcher Konsequenz ich das jetzt gemacht habe.

    Ach scheiße!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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