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  1. Inaktiver User

    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    Zitat Zitat von Frauunbekannt Beitrag anzeigen
    Danke für diese Erklärung Baumelfe !

    Ja, dann hattest du wohl recht, es scheint dass ich Co-Abhängig bin. :-(
    Wenn du es nun so einschätzt, ja es ist erst einmal ein kleiner Schock. Aber du kannst es ändern, an dir arbeiten und so Stück für Stück da raus kommen. ;)

    Was einen am Meisten lähmt und blind macht ist wohl - die Angst den anderen zu verlieren. So war es früher bei mir.
    Davon musst du dich heilen.

    Keiner ist es wert, dass du dich für ihn verbiegst und leidest.

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    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du es nun so einschätzt, ja es ist erst einmal ein kleiner Schock. Aber du kannst es ändern, an dir arbeiten und so Stück für Stück da raus kommen. ;)

    Was einen am Meisten lähmt und blind macht ist wohl - die Angst den anderen zu verlieren. So war es früher bei mir.
    Davon musst du dich heilen.

    Keiner ist es wert, dass du dich für ihn verbiegst und leidest.
    Ja, ich erkenne mich in dieser Erklärung, Satz für Satz wieder. Ich akzeptiere es sogar mit dem Wissen, dass es so ist.

    Es schockt mich immer wieder und nach jedem Telefonat, jedem Gespräch ärgere ich mich über mich selber, weil ich wieder nicht so reagiert habe, wie ich es tgl jeden Tag bei allen anderen tue, indem ich wirklich sage, was ich davon halte, wie ich mich dabei fühle und dass hier STOPP ist ! Ich weiss es und ändere es nicht ..ich halte meinen Mund, lenke ein, bemühe mich mit dem Wissen, dass ich es ihm doch mit nichts recht machen kann, egal was ich tue. Wo bin ich ? Das bin nicht ich. So kenne ich mich selber nicht. Ja, es ist die Angst ihn zu verlieren, die Angst ihn zu verärgern obwohl ich normalerweise keinen Konflikt scheue, wenn es der Sache dienlich ist. Wie widersinnig ist das alles ? Angst einen Menschen zu verlieren, der mir augenscheinlich gar nicht mehr gut tut, schon so lange nicht gut tut, der mich wütend macht wobei ich diese Wut nicht äussern darf denn dann geht es rund hier. Ein Mensch der es schafft, mich für alles verantwortlich zu machen was bei uns schief läuft, es sogar schafft, mich für alles verantwortlich zu machen was bei ihm schief läuft. Ich bin schuld dass er nicht kommunizert, ich bin schuld, dass wir nicht reden können, ich bin schuld wenn er mich belügt, ich bin schuld wenn er heimlich trinkt, ich bin schuld dass sein Jobsituation so dermassen miseral ist, eigentlich bin ich die personifizierte Schuld.

    Wovor habe ich Angst ? Ich weiß es nicht, ich krieg es nicht aufgedröselt, ist es noch Liebe oder ist es nur das Verlangen nach etwas, was mir verwehrt wird? Warum akzeptiere ich es, dass er entscheidet wielange er wo bleibt und wann er nach Hause kommt und wann er wieder fährt, ohne es mal mit abgesprochen zu haben. Er stellt mich ins OFF und ich lasse mich dort hinstellen. Wie komme ich da raus ? Wie bekomme ich das entwirrt ? Wie mache ich mich wieder unabhängig von seinem Handeln, so wie er es tut ? Es geht nur um ihn, eigentlich immer schon, aber immer unter dem Deckmantel es gehe ja um mich, das suggeriert er mir täglich. Selbst jetzt, wo er genau weiß, wie sehr ich ihn auch krankheitsmäßig (ich war Bandscheibenmäßig ausser Gefecht gesetzt ) hier zu Hause bräuchte um die täglichen Dinge zu erledigen, selbst jetzt schnautzt er mich an, dass er das doch nur täte, damit wir hier leben könnten so wie wir leben, meinen Einwand, dass ich durchaus in der Lage bin zurückzuschrauben und meinen Teil genauso leiste hier, finanziell meine ich, belächelt er und nimmt mich nicht ernst. Dabei bin ich diejenige mit einem geregelten Einkommen, mit einem durchgängig sicheren Job, Schwierigkeiten gibt es immer nur dann wenn es bei ihm Jobmäßig wieder mal nicht läuft, so wie jetzt wieder, so wie eigentlich immer wieder ! Ich trage alles mit und anstatt das auch mal zu schätzen und zu sehen, werde ich noch runter gemacht, wie einfach doch mein Leben wäre mit meinem geregelten Job und meinem sicheren Gehalt. Dass ich dafür hart arbeite und es wohl auch einen Grund gibt, dass ich durchgägig alle Jahre meiner Arbeit nachgegangen bin und nie auf der Kündigungsliste stand, er jedoch immer wieder, das wird natürlich nicht erwähnt und nicht gesehen. Du hast halt Glück, wird mir dann gesagt, oder " deinen Job würde ich auch nicht machen wollen" dabei ist es wirklich mein Traumjob und ich bin dankbar dafür, dass ich jeden Tag gerne zur Arbeit gehe, weil es mir Spaß macht was ich tue und weil es mich fordert und herausfordert. Aber er belächelt es nur. Macht mich klein. Wirft mir meine gute Schulbildung vor über die ich nie auch nur ein Wort erwähne, warum auch ? Aber so oft wirft er mir vor, dass ich ihn ja für einen Looser halte, weil ich mir ja einbilden würde, soviel besser ausgebildet zu sein (hab ich nie auch nur einmal erwähnt, denke ich auch nicht, er hat eine gute Ausbildung und ist sehr klug) all das wird mir so oft an den Kopf geworfen, ohne dass auch nur ein Stück davon der Wahrheit entspräche, all das lasse ich mir sagen !

    Warum ?

    Warum stehe ich nicht auf und trete ihm mal gehörig in den Allerwertesten und sage Ihm : So nicht mehr ! Arbeite an dir oder geh, aber höre auch mich runterzumachen, mich, die ich die immer zur Seite stehe und alles mit trage und immer für dich da bin !"

    Warum nur lähmt mich diese Angst so, ihn zu verlieren ? Und wie heile ich mich davon ?

  3. Inaktiver User

    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    Was ich hier so lese, erschreckt mich.

    Ganz ehrlich, dieses Forum wird Dir nicht helfen können!
    Bitte suche Dir professionelle Hilfe, schnell.

    Ich bin sonst nicht so rasch mit derart Ratschlägen, aber hier scheint es mir angebracht.
    Da ist etwas tief in Dir drin, was wir hier nicht lösen oder beantworten können, egal, wieviele Fragen Du uns stellst, oder wieviele Fragen wir Dir stellen.

    Mein spontaner Tipp wäre, lass ihn mal auflaufen, melde Dich ein paar Tage nicht und wenn, dann bügel ihn freundlich aber kurz ab, hab jetzt keine Zeit, Schatzi, bin unterwegs usw.
    Das ist allerdings nichts für die Dauer, da muss ein Fachmann ran, vermute ich.

    ProFamilia, Hausarzt etc.

    Wenn Du es kannst, pack noch heute Deine Sachen und verschwinde übers Wochenende.
    Und doch, das geht!!
    Bring den Hund zu einer Freundin/Verwandten, nimm das Kind mit und ab.

    ich vermute sehr stark, dass von ihm kurz- bis mittelfristig der endgültige Cut kommt, und er Dich nur noch warm hält, aus welchen Gründen auch immer.

    Irgendjemand schrieb mal hier, selbst den Cut zu machen, so sehr man auch Angst davor hat, ist unglaublich befreiend. Und aus eigener Erfahrung sage ich Dir, ja, das stimmt.

    Wie alt bist Du? Sorry, falls ich es überlesen habe.
    Du hast noch soviel gutes Leben vor Dir!!


  4. Inaktiver User

    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    Was es ist liebe TE und warum musst du raus finden, es ist in die. Vielleicht ist es etwas altes - aus dem Elternhaus? Musstest du da auch schon immer um Liebe kämpfen? Wenn man es nur so kennt, übernimmt man es unbewusst für das weitere Leben, auch als Erwachsener. Solange, bisman die Muster erkennt und durchbricht.

    Ich wurde zur Co-Abhängigkeit erzogen! Habe das erst mit Ü40 erkannt und vieles in meinem Leben, in meinem Innern geändert.

    Sich selbst lieben und achten, mit sich eine Zeit lang allein glücklich sein können. Das ist nicht nur so ein Spruch. Es ist der Schlüssel.

  5. gesperrt

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    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Irgendjemand schrieb mal hier, selbst den Cut zu machen, so sehr man auch Angst davor hat, ist unglaublich befreiend. Und aus eigener Erfahrung sage ich Dir, ja, das stimmt.
    ich denke das stimmt. Hätte es auch tun sollen, hätte mir jede Menge leid erspart.

    Liebe TE ich habe ähnliches hinter mir und so ganz bin ich aus diversen Gründen noch nicht durch damit. Aber im Gegensatz zu Dir bin ich "austherapiert", bilde ich mir jedenfalls ein. Den letzten Endes ist eine Therapie auch nur eine Hilfe zur Selbsthilfe, halbherzig wird das nix. Ist wie beim Alkoholiker man muss es wirklich wollen, jeden Tag aufs Neue.

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    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    Ja Spekulatius, hab auch schon über Hilfe nachgedacht. Ist nur nicht so einfach dran zu kommen...

    Ich stelle euch gar nicht die ganzen Fragen, ich stelle sie mir selber, das alles hier runter zu schreiben tut mir unendlich gut, dann noch zu sehen, dass es Menschen gibt, die trotz allem wirrwarr verstehen was ich durchlebe gerade, obwohl ich mich selber nicht verstehe gerade... das hilft schon ein bißchen, auch wenn es nicht der Weisheit Schluss ist und ich auch gerne bereit bin, da einiges professionell aufzuarbeiten, denn wie hier schon vermutet wurde, ja ich hab eigentlich immer das Gefühl gehabt um Liebe kämpfen zu müssen. Meine Familienstrukturen sind, auch wenn ich behütet aufgewachsen bin und meine Eltern alles dafür gegeben haben, dass wir schulisch und sozial alles an die Hand bekamen was für uns von nöten war, leider nicht die optimalsten. Das Verhältnis zu meinen Eltern, insbesondere zu meiner Mutter war immer schwierig und ja ich habe oft zu hören bekommen : Stell dich nicht so an, wir lieben dich genauso wie deine Brüder, die brauchen nur mehr Aufmerksamkeit weil sie es schwerer haben!" wenn ich heute versuche, mit meiner Mutter darüber zu sprechen, leugnet sie alles und sagt mir immer wieder mit einem sehr zynischen Unterton " Achja, du warst schon ein armes Kind und ich nie die Mutter die du brauchtest, die Platte hat schon Sprünge so oft spielst du sie ab!" Dabei werfe ich ihr nichts vor, kreide ihr nichts an sie wird es nicht besser gewußt haben. Mein Vater ist lange tot, und erst kurz vor seinem Tod konnte ich mit ihm Frieden schließen, da sah er mich dann endlich als das was ich wirklich war und konnte es mir auch sagen. Leider blieben usn da nur noch Wochen, ich hätte gerne mehr Zeit mit ihm gehabt dann.

    Das Verhältnis zu meiner Familie ist sehr schwierig, ich bekomme keinerlei Unterstützung, auch zu der Zeit nicht, als ich mit meiner Tochter, damals ein Jahr alt, von jetzt auf gleich alleine da stand und gut mal jemanden gebraucht hätte, der sie mal nimmt. Aber das isz lange her, 13 Jahre inzwischen und ich habe mich damit abgefunden, dass meine Mutter auch heute immer nur ihre eigenen Interessen an erste Stelle setzt, heute sind es die Spaziergänge mit ihrem Lebensgefährten, morgen der Friseur und übermorgen der Einkauf, selbst wenn hier Land unter ist, Kind krank, ich muss arbeiten, mein Partner unterwegs.. da kommt leider nichts. Aber ich hadere nicht mehr damit, ldeiglich mit ihrer Art das immer auszublenden und dann noch zu behaupten, sie wäre ja immer da wenn man sie braucht. Ja vielleicht, aber dann nur zu ihren Bedingungen.

    Tja das alles wird vieles von mir ausmachen, das weiß ich... erschreckend nur, dass die wenigen Sachen die ich hier preisgegeben habe, euch direkt den Nagel auf den Kopf treffen lassen... vielleict brauche ich mehr Hilfe als ich ahne.


    Leider kann ich nicjt weg übers Wochenende, ich habe 2 Freundinnen meiner Tochter hier, die bis Montag bleiben, da ihre Eltern, unsere Freunde übers Wochenende zusammen verreist sind. Das war schon ewigkeiten vereinbart. Ich glaub ich hab momentan auch gar nicht die Energie um weg zu sein von zuhause, falls einer versteht was ich meine.

    Zu meinem Alter : Ich bin bereits ende 40 ....also soviel Zeit hab ich gar nicht mehr um alles nochmal auf null zu setzen ;-)

    Danke für eure lieben Gedanken !

  7. User Info Menu

    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    gelöscht da doppel Posting

  8. Inaktiver User

    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    @ Frauunbekannt

    Ich habe dir eine PN in dein Postfach geschickt.

  9. Inaktiver User

    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?

    Liebe TE,

    dieses Nähe-Distanz spiel kannst nur DU beenden, er wird es nicht beenden. Auch wenn er eine neue Partnerin hat, wird er dich immer an der langen Leine hinterher ziehen und sofort merken, wenn du dich anderweitig orientierst. Und das geht dann Jahr für Jahr so weiter.. Er kann es nicht ertragen, dich nicht mehr in der Hand zu haben, was nicht unbedingt Liebe ist sondern auch eine Art der Abhängigkeit.

    Es wird sich immer wieder im Kreis drehen: er macht was er will, du ärgerst dich, ziehst dich zurück, er kommt wieder an bzw. wirft dir winzig kleine Brotkrumen zu, du schöpfst Hoffnung, er macht was er will... Dein Selbstwertgefühl wird unendlich darunter leiden denn es scheint so, als wärst du einfach nicht gut genug, irgendetwas scheint dir zu fehlen, obwohl du alles gibst was du kannst.

    Du MUSST irgendwann einsehen dass das keine Chance mehr hat, es wird niemals so werden wie du es verdient hast, auch wenn du ihm noch so viele Chancen gibst. Du verbiegst dich ohne Ende für ihn, es wird ihm aber nie genug sein. Aber nicht ein Mangel bei dir ist das Problem, sondern in ihm. Ich glaube diese Menschen sind reisende, stets auf der Suche nach etwas, und sie selbst wissen nicht wonach. Sie durchsuchen alles, finden es nicht, und suchen woanders weiter, werden es aber nicht finden.

    Überleg dir, wie lange du dieses Spiel mitmachen kannst und willst, NUR du kannst es beenden. Das Leben ist zu kurz um zu warten/hoffen/traurig zu sein.

    Ich rede aus eigener Erfahrung, ich weiß wie unglaublich schwer das ist, teilweise fühlt es sich unmöglich an.
    Aber irgendwann musst du es angehen, und kleine Schritte bringen dich nicht weiter, nur dieser eine große Schritt hilft dir. Wahrscheinlich müsste eine gute Freundin dich für 2 Monate entführen, ohne Telefon und Internet, danach kann die Heilung einsetzen. Nur der kalte Entzug hilft dir da raus.

    Ich hoffe du schaffst das irgendwann!

  10. Inaktiver User

    AW: Höre nicht auf mein Bauchgefühl ... warum nur ?


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