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  1. Inaktiver User

    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Zitat Zitat von Sonne7311 Beitrag anzeigen
    Ich lebe mit meiner Familie zusammen. Zwei Kinder, gute Jobs, eigenes Haus - nach außen wirken wir wie eine Bilderbuchfamilie.
    Allerdings führen wir keine gute Ehe mehr. Leider.
    Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass mein Mann und ich nur noch wegen der Kinder zusammen sind.
    Im Sommer ging ich eine Affäre ein.
    Deine Geschichte könnte meine sein, nur daß ich der Affärenmann wäre.
    Sowohl über meine Ehe und die moralischen Einwände gegen eine Affäre möchte ich an dieser Stelle nicht so gerne sprechen.
    Das musst Du auch nicht aber das ist die Hauptbaustelle. Du willst zweigleisig fahren, den Schein aufrechterhalten angeblich weil ja die Familie das wichtigste schlechthin ist. Und dafür opferst Du Dich auf und gehst ständig faule Kompromisse ein.

    Im Übrigen ist in meiner Welt eine respektvolle Ehe ohne Sex in keinem Fall etwas was man aufgeben sollte. Wenn aber auch in sonstigen Bereichen kein Austausch mehr erfolgt dann ist es sicherlich besser hier eine Trennung zu vollziehen. Meine Kinder haben alles mitbekommen aber wirklich alles. Als wir es ihnen dann gesagt haben haben beide gesagt, wissen wir schon alles gibt's nochwas?

    Das man hier zögert kann ich gut nachvollziehen, in unserer Gesellschaft wird ja Familie zum Höchsten erhoben und es grenzt immer noch an Gotteslästerung wenn man sich entscheidet sich zu trennen.

    Bei meinem Sohn hatte das zur Folge, daß der Notendurchschnitt sich schlagartig um eine Stufe verbesserte. Und bei mir wich die Spannung.


    Ich möchte nur weinen. Das geht natürlich nicht, denn ich bin ja bei meiner Familie, die von meinem Kummer natürlich nichts mitbekommen darf. Ein Dilemma....
    Du hältst die Fassade aufrecht und tust Dir selbst damit weh. Das einzige was hilft ist Klarheit, Ehrlichkeit und Mut.

    Ich bin so traurig und mein schlechtes Gewissen meiner Familie ist groß. Denn ein anderer hat sich in meinem Herzen breitgemacht.
    Auch und unter Umständen hast Du auch einen Platz im Herzen bei Deinem Affärenmann. Wie wärs wenn Du auch hier vom Egotripp mal runterkommst und mal daran denkst wie es ihm ergeht in dieser Situation? Er wartet vielleicht auf ein Zeichen von Dir und Du fährst aber zweigleisig. Ich würde mich bei sowas auch zurückziehen.

    Ich möchte wieder meiner Familie emotional nah sein. Doch dass fällt mir gerade so schwer. Das ist bitter....
    Wie soll das gehen? Und warum willst Du das eigentlich? Um den Schein weiter aufrechtzuerhalten, der keinerlei Substanz mehr hat?

    Kann mich jemand verstehen, mein Gefühlschaos nachempfinden?
    Ja, fang an in Dir Ordnung zu schaffen, hab den Mut Dir selbst zu begegnen, hol Dir Hilfe um Klarheit reinzubringen und höre auf Dich und andere zu verletzen.

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    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Zitat Zitat von Meagan Beitrag anzeigen
    Bist du aus Monrovia ?
    Amtssprache Englisch - das hätten wir dann wenigstens verstanden...

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    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Zitat Zitat von missani Beitrag anzeigen
    Amtssprache Englisch - das hätten wir dann wenigstens verstanden...
    Wie schreibst Du Monrovia ?
    Gruss
    Meagan

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    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Danke nochmal für eure Antworten!

    Ich versuche mal, auf eure Fragen zu antworten.

    Mein Mann und ich haben neben der Kinder noch andere Gründe, unsere Ehe aufrecht zu erhalten. Die Kinder sind übrigens 10 Jahre alt.
    Wir verstehen uns zwar, aber wir sind leider weit davon entfernt, ein Liebespaar zu sein. Das ist schon seit Jahren so.


    Deswegen bin ich auch die Affäre eingegangen. Und das tat unglaublich gut. Ich wusste nicht, wie sehr ich Sex und körperliche Nähe vermisst habe.

    Ja, es geht hier in erster Linie um Sex. Ich mag meinen Affärenmann zwar sehr, aber wir sind uns beide einig, dass wir bei unseren Familien bleiben möchten. Auch er hat Kinder. Dass wir beide mal ein richtiges Paar sein werden, war von Anfang an ausgeschlossen.

    Nun glaube ich aber wahrzunehmen, dass er keine Lust mehr hat. Es gibt verschiedene Hinweise. Wie ich damit umgehe, weiß ich noch nicht. Ich bin sehr traurig über die Entwicklung und mag mir gar nicht vorstellen, dass ich auf die Treffen verzichten muss.

    Gleichzeitig ist mir klar geworden, dass mich die Affäre emotional von meiner Familie entfernt hat. So gesehen hätte dieses Ende auch einen positiven Effekt.

    Was mich auch traurig macht ist, dass ich nun weiß, dass ich mich nach einer erfüllten Beziehung sehne. Die kann mir mein Mann nicht (mehr) bieten.
    Aber eine Trennung mit dem Ziel, einen neuen Mann zu finden, ist unrealistisch. Meine Kinder lieben ihren Vater und möchten ihn im Alltag nicht missen. Dass mein neuer Partner meine
    Kinder nicht nur akzeptiert, sondern sie auch auf angemessene Weise liebt, wäre ein großer Glücksfall. Auch meine Kinder müssten das wollen. Ich will und kann ihnen keinen fremden Mann vor die Nase setzen.

    Also schiebe ich mein eigenes Glück, das es hoffentlich noch gibt, auf und begnüge mich mit einer bisher sehe sehr schönen Affäre.

    Sicherlich findet ihr in meinen Ausführungen Widersprüche. Das kann gut sein. Aber man kann nicht alles völlig sachlich sehen, wenn man emotional betroffen und mit sich selbst gerade nicht 100% im Reinen ist.....so ist es jedenfalls gerade bei mir....

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    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Zitat Zitat von Meagan Beitrag anzeigen
    Wie schreibst Du Monrovia ?
    also Megan - ich hatte natürlich den verwirrenden post von Liberia7 gemeint - den niemand verstanden hat. Nicht "Monrovia".

  6. Inaktiver User

    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Zitat Zitat von Sonne7311 Beitrag anzeigen
    Mein Mann und ich haben neben der Kinder noch andere Gründe, unsere Ehe aufrecht zu erhalten. Die Kinder sind übrigens 10 Jahre alt.
    Wir verstehen uns zwar, aber wir sind leider weit davon entfernt, ein Liebespaar zu sein. Das ist schon seit Jahren so.
    Okay, das bedeutet es ist Tiefe da, gegenseitiger Respekt, ein harmonisches Miteinander, Vertrauen und Ehrlichkeit?


    Deswegen bin ich auch die Affäre eingegangen. Und das tat unglaublich gut. Ich wusste nicht, wie sehr ich Sex und körperliche Nähe vermisst habe.
    Hm, also wenn das so ist wie Du oben schreibst, dann ist es doch auch kein Problem Deinem Partner das auch zu sagen. Du wir sind im Alltag super, ich habe Vertrauen zu Dir aber mir fehlt der Sex und den will ich mit Dir nicht mehr haben. Und weil mir Du so wichtig bist und ich nicht gehen möchte aber auch körperliche Zuwendung gehe ich mir jemanden dafür suchen und auch Du darfst Dir jemanden für Deine Bedürfnisse suchen. Das meine ich von ganzem Herzen, in Liebe Sonne!


    Nun glaube ich aber wahrzunehmen, dass er keine Lust mehr hat. Es gibt verschiedene Hinweise. Wie ich damit umgehe, weiß ich noch nicht. Ich bin sehr traurig über die Entwicklung und mag mir gar nicht vorstellen, dass ich auf die Treffen verzichten muss.
    Ehrliche Antwort von mir: Es mag Menschen geben bei denen das funktioniert, die übergrosse Mehrzahl kann diesen Spagat nicht leisten auf Dauer. Ihr beide lügt Euch in die Hose und versucht das rationell zu verargumentieren. Siehst doch selbst, daß das nicht geht. Man kann sich nicht selbst bescheißen und dann erwarten das das keine Wirkung auf einen hat.


    Gleichzeitig ist mir klar geworden, dass mich die Affäre emotional von meiner Familie entfernt hat. So gesehen hätte dieses Ende auch einen positiven Effekt.
    Das hat sie nur weil Du Deinen Mann belügst. Du weißt ganz genau, daß wenn Du Deinen Mann aufklärst, daß der sicherlich nicht begeistert ist und er dann gehen würde, sonst bräuchte es gar keine Affäre.

    Was mich auch traurig macht ist, dass ich nun weiß, dass ich mich nach einer erfüllten Beziehung sehne. Die kann mir mein Mann nicht (mehr) bieten.
    Hm aber trotzdem willst so weitermachen?

    Aber eine Trennung mit dem Ziel, einen neuen Mann zu finden, ist unrealistisch. Meine Kinder lieben ihren Vater und möchten ihn im Alltag nicht missen.
    Doch das ist realistisch, das passiert ständig. Deine Kinder dürfen den Vater auch noch lieben wenn ihr Euch trennen würdets, das ist die hohe Schule aber ich vermute ihr betreibt dieses, ach was sind wir doch für eine Bilderbuchfamilie schon so lange, daß ihr gar nicht mehr unterscheiden könnts was real und Fiktion ist.
    Dass mein neuer Partner meine
    Kinder nicht nur akzeptiert, sondern sie auch auf angemessene Weise liebt, wäre ein großer Glücksfall. Auch meine Kinder müssten das wollen. Ich will und kann ihnen keinen fremden Mann vor die Nase setzen.
    Du bist schon zwei Schritte weiter und dieser Schritt steht noch gar nicht an.

    Also schiebe ich mein eigenes Glück, das es hoffentlich noch gibt, auf und begnüge mich mit einer bisher sehe sehr schönen Affäre.
    Den Preis den Du dafür zahlst ist hoch.

    Sicherlich findet ihr in meinen Ausführungen Widersprüche. Das kann gut sein. Aber man kann nicht alles völlig sachlich sehen, wenn man emotional betroffen und mit sich selbst gerade nicht 100% im Reinen ist.....so ist es jedenfalls gerade bei mir....
    Die einzige, die sich sachlich vergackeiert bist Du. Du willst den Schmerz vermeiden. Das machen nämlich Bilderbuchfamilien, sie vermeiden Kontakt und schließen alles aus was auch nur annähernd nach Konflikt riecht um den Schmerz nicht zu spüren. Das ist es was Dich kirre macht und Widersprüche verursacht. Die Frage ist, welchen Selbst-wert mißt Du Dir selbst bei, daß Du das so mitspielst?

  7. Inaktiver User

    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Wenn es nur noch Freundschaft und Elternschaft bei euch ist, wieso öffnet ihr eure Ehe dann nicht?

    Dann gäbe es dieses heimliche gar nicht...dein Mann lebt doch auch nicht wie ein Mönch oder was macht er?

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    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Liebe Sonne,

    leider gibt es bei den alleremeisten Affären Halbwertzeiten, denn es ist emotional auch nicht einfach. Ich denke Dein Affärenmann zieht die Reisleine vielleicht weil er in dieser Paralellwelt nicht mehr klar kommt oder weil es einfach für ihn schön war und jetzt mag er einfach nicht mehr.
    Dass kannst Du nur mit ihm klären.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen dass dieses Spüren nur Frau zu sein, wargenommen zu werden, sich beim Sex zu spüren den Staub des Vergessens weg gepustet haben und Du genau das jetzt willst und nicht mehr darauf verzichten möchtest.

    Haben Dein Mann und Du ein Agreement was eine offene Ehe angeht?

    Was Du jetzt spürst ist ganz banal Liebekummer.... Bring Klärung in diese Geschichte, diese Wartepositionen bis er endgültig sagt ich mag nicht mehr ist furchtbar und ein Energieräuber vom Feinsten.

    Na wie oft hast Du schon auf Dein Handy heute geschaut, 20X, 30X ? Immer in der Hoffnung da wäre was von ihm???

    Ich kann Dich sehr gut verstehen und Deine innerliche Zerrissenheit....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Ich kann sehr gut nachvollziehen dass dieses Spüren nur Frau zu sein, wargenommen zu werden, sich beim Sex zu spüren den Staub des Vergessens weg gepustet haben und Du genau das jetzt willst und nicht mehr darauf verzichten möchtest.
    Auch hier wieder die Fokussierung auf das Sexuelle. Daher meine gestrige Frage an die TE, ob sie mehr für diesen Mann empfindet. Das klingt bisher alles nach einer reinen Bettgeschichte. Ich hatte mal was Ähnliches. Es hat mich zum Schluss einfach nur noch angeödet, Betthäschen zu sein, damit SIE sich "lebendig" fühlen kann. Nicht jeder Mann gibt sich mit der Rolle des "Stechers" dauerhaft zufrieden. Gut möglich, dass ihr Affärenmann ebenfalls an diesem Punkt angelangt ist.

  10. Inaktiver User

    AW: Ende meiner Affäre - bin sehr traurig....

    Zitat Zitat von Kirk Beitrag anzeigen
    Nicht jeder Mann gibt sich mit der Rolle des "Stechers" dauerhaft zufrieden.


    Zustimmung zu Deinem Post!

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