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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass Männer damit besser klarkommen als Frauen??? Gewagte These, ich weiß, fiel mir aber gerade angesichts der Beispiele im Strang auf ...
    Tja, wenn es so wäre, dann hätte die hardcore-feministische Gehirnwäsche, dass Männer sowieso zu nix taugen und daher auch nix zu verlangen haben, wenigstens EIN positives Ergebnis gehabt.


    Ernsthaft betrachtet könnte es daran liegen, dass Frauen ja nun mal ins Reptiliengedächtnis gebrannt ist, darauf zu achten, sich die Resourcen ihres Mannes möglichst komplett und exklusiv für ihren Nachwuchs zu sichern. Das ist ja auch sinnvoll, weshalb ich Paaren mit Kinderwunsch oder kleinen Kinder auch immer von "offenen Experimenten" abraten würde.

    Denn davon, dass alle Kinder von allen versorgt werden, ohne dass die Frage nach der biologischen Elternschaft eine Rolle spielt, sind wir Menschen gesellschaftlich meilenweit entfernt und werden es wohl auch immer bleiben.

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    ich bin ja sonst gegen Rollenklischees- aber hier könnte es gut sein. Wenn es denn so wäre (?)vielleicht aus der Entwicklung heraus, dass Frauen klassisch eher schutzbedürftig sind (Brutpflege etc) und Männer eher in sich sicher sind und in der Hinsicht tendenziell selbstbewusster erscheinen.
    Zitat Zitat von Kistenkumpel
    Ernsthaft betrachtet könnte es daran liegen, dass Frauen ja nun mal ins Reptiliengedächtnis gebrannt ist, darauf zu achten, sich die Resourcen ihres Mannes möglichst komplett und exklusiv für ihren Nachwuchs zu sichern. Das ist ja auch sinnvoll, weshalb ich Paaren mit Kinderwunsch oder kleinen Kinder auch immer von "offenen Experimenten" abraten würde.
    Ihr seid euch einig, damit dürfte das ja wohl als bewiesen gelten.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass Männer damit besser klarkommen als Frauen??? Gewagte These, ich weiß, fiel mir aber gerade angesichts der Beispiele im Strang auf ...
    Ich glaub, das kann man nicht generalisieren. Ich war ja recht lange in einem Kreis unterwegs, in denen offene Beziehungen häufiger vorkommen und da ist mir alles begegnet, Frauen und Männer die mit den Aktivitäten ihrer Partner klarkamen und Frauen und Männer, die nicht damit klarkamen. Die Partnerin meiner längsten Zweitbeziehung ging genauso entspannt damit um wie mein Mann.

    Mir selbst war es immer wichtig, dass die Partnerinnen meiner Zweitbeziehung keine Probleme damit hatten. Bei einer Zweitbeziehung hatte sich allerdings erst später rausgestellt, dass sie doch nicht 100prozentig mit dem Tun ihres Mannes einverstanden war, obwohl selbst sie auch eine Zweitbeziehung hatte. Diese Zweitbeziehung habe ich dann beendet, weil mir das sehr wichtig ist, dass alle Beteiligten dahinterstehen und es nicht nur notgedrungen akzeptieren.

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ihr seid euch einig, damit dürfte das ja wohl als bewiesen gelten.
    endlich kann ich diesen Smily einmal einsetzen:
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  5. Inaktiver User

    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Aber was ich mal so grundsätzlich anmerken muss:

    Ist eine offene Beziehung nicht noch größerer Beschiß?

    Wenn man sonst fremdgeht, muss man ggf. schauen, dass man das irgendwie wieder gut macht und muss Gespräche führen. Da ist alles geregelt und wer nicht fremdgeht ist selbst Schuld.

    Und was ich mich noch frage, wie kriegt man das hin, wenn Verpflichtungen wie Kinder etc. da sind? Oder sieht man die Geliebten so selten und tut das nicht irgendwo doch weg, wenn der Partner grad unterwegs ist und man ggf. Kinder hütet und den Haushalt macht der einfach arbeiten muss oder wahlweise allein zu Hause rumhängt? Oder darf man dies dann auch noch als Qualitätszeit allein werten? Wie viel Freiraum gibt man sich dann und wie tut das der eigenen Beziehung gut?

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist eine offene Beziehung nicht noch größerer Beschiß?
    nö.


    muss ja nicht alles Beschiß sein...nicht mal eine gute monogame Beziehung.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber was ich mal so grundsätzlich anmerken muss:

    Ist eine offene Beziehung nicht noch größerer Beschiß?

    Wenn man sonst fremdgeht, muss man ggf. schauen, dass man das irgendwie wieder gut macht und muss Gespräche führen. Da ist alles geregelt und wer nicht fremdgeht ist selbst Schuld.
    Meinst Du das ernst? In den meisten Fällen, in denen fremdgegangen wird, hofft der Fremdgeher doch drauf, dass der Partner, das nicht mitkriegt. In den seltensten Fällen beichtet der Fremdgeher von sich aus, meistens kommt es durch einen Zufall raus oder der Betrogene ahnt etwas und forscht dann nach oder wird für die Affäre verlassen. Hat für mich nicht gerade etwas mit einer vertrauensvollen Beziehung zu tun....

    Und wenn es rauskommt, wird in den seltensten Fällen daran gearbeitet, sondern der Betrogene akzeptiert es oder die Beziehung scheitert.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was ich mich noch frage, wie kriegt man das hin, wenn Verpflichtungen wie Kinder etc. da sind? Oder sieht man die Geliebten so selten und tut das nicht irgendwo doch weg, wenn der Partner grad unterwegs ist und man ggf. Kinder hütet und den Haushalt macht der einfach arbeiten muss oder wahlweise allein zu Hause rumhängt? Oder darf man dies dann auch noch als Qualitätszeit allein werten? Wie viel Freiraum gibt man sich dann und wie tut das der eigenen Beziehung gut?
    Das habe ich schon vor ein paar Seiten beantwortet, für mich passt Familienplanung und kleine Kinder nicht zu einer offenen Beziehung. Das mögen andere anders sehen, aber für mich hat das neben anderem schon rein praktische Gründe.

    Ich hab immer doppelt und dreifach verhütet, solange ich außerhalb der Ehe etwas hatte. Jetzt arbeiten wir am Nachwuchs und Pille steht als Verhütungsmittel nicht mehr zur Verfügung. Kondom allein ist mir zu unsicher, d.h. würde ich schwanger werden und hätte noch Nebenbeziehungen, könnte ich mir nie 100 prozentig sicher sein, dass nicht doch ein Unfall beim Verhüten passiert ist. Darauf würde ich mich nie einlassen.

    Und kleine Kinder und offene Beziehung würde für mich schon rein zeitlich nicht gehen. Viele "normale" Beziehungen scheitern ja schon an den Herausforderungen. Aber ich persönlich könnte es mir auch gefühlsmäßig nicht vorstellen, zu meiner Affäre zu gehen und Baby und Mann derweil zu Hause zu lassen.

    Diesbezüglich war ich immer offen zu meinen Zweitbeziehungen.

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Wenn es denn so wäre (?)vielleicht aus der Entwicklung heraus, dass Frauen klassisch eher schutzbedürftig sind (Brutpflege etc)
    Ich denke, es liegt daran, dass Frauen für Sex tendenziell eher Verliebtsein benötigen und daher davon ausgehen, dass das bei Männern auch so der Fall ist oder werden könnte. Deshalb auch der Strangtitel "Er verliebt sich"-Panik.

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass Männer damit besser klarkommen als Frauen???
    Oder es liegt daran, dass hier vermehrt Frauen schreiben.

    ....und Männer eher in sich sicher sind und in der Hinsicht tendenziell selbstbewusster erscheinen.
    Das ist jetzt aber eine gewagte These Habe ich jetzt noch nie so gesehen.

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Denn davon, dass alle Kinder von allen versorgt werden, ohne dass die Frage nach der biologischen Elternschaft eine Rolle spielt, sind wir Menschen gesellschaftlich meilenweit entfernt und werden es wohl auch immer bleiben.
    Dann wird dann doch lieber der Weg gewählt, dem Manne ein Kuckuckskind unterzujubeln
    Geändert von Verwunderte (23.06.2015 um 17:26 Uhr)

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von Verwunderte Beitrag anzeigen
    Ich denke, es liegt daran, dass Frauen für Sex tendenziell eher Verliebtsein benötigen und daher davon ausgehen, dass das bei Männern auch so der Fall ist oder werden könnte. Deshalb auch der Strangtitel "Er verliebt sich"-Panik.
    dem widerspricht, dass Männer ja selbst "Fremdverlieben" möglicherweise häufiger pragmatisch betrachten.



    Zitat Zitat von Verwunderte Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt aber eine gewagte These Habe ich jetzt noch nie so gesehen.
    aber nicht völlig abwegig? KK erklärt es ja zudem auch so (ähnlich).
    Geändert von ernesto_01 (23.06.2015 um 17:30 Uhr)
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Experiment "offene Beziehung" - Er verliebt sich - PANIK

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    dem widerspricht, dass Männer ja selbst "Fremdverlieben" möglicherweise häufiger pragmatisch betrachten.
    Das wundert mich. Denn Frauen, wenn sie sich verlieben, tendieren ja eher dazu, ihre Männer zu verlassen und zu dem anderen Mann zu gehen. Deshalb müsste bei Männern doch diesbezüglich eher eine Verlustangst vorherrschen. Dass Männer ihr Fremdverlieben pragmatischer betrachten, würde ich auch so sehen, aber dann wäre das für die Frau doch eher ein sicheres Gefühl, weil der Mann sein Fremdverlieben eben pragmatisch betrachtet und seine Beziehung zu seiner Frau dadurch eher nicht in Frage stellt.

    Noch unsicherer wäre eine offene Beziehung für einen Mann doch dann auch insbesondere, wenn der andere Single ist und nicht in einer festen Partnerschaft lebt. Nicht so gravierend, wenn der Ehemann sich mit einer Singlefrau vergnügt. Männer haben da eher diesen Nesterhaltungstrieb, weil sie auch viel mehr zu verlieren haben.


    aber nicht völlig abwegig? KK erklärt es ja zudem auch so (ähnlich).
    Ich finde es abwegig, das als Geschlechterunterschied festzumachen. Ob sich jemand sich selbst sicher ist und selbstbewusst erscheinen, ist eher eine Typfrage und hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
    Geändert von Verwunderte (23.06.2015 um 17:43 Uhr)

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