Ob diese Menschen "normal" sind, sei dahingestellt, Fakt ist, dass es sehr viele Menschen in solchen und ähnlichen Situationen tun.
Es mag ja sein, dass der Mann eine Therapie benötigt und starke Probleme hat und auch unter Drogen nicht weiß, was er tut. Aber er wird doch auch Momente haben, in denen er nicht auf Droge ist. Wenn jemand seit langer Zeit in einer Partnerbörse angemeldet ist, dann plant er doch das Fremdgehen und es ist keine ganz spontane Handlung. In der Regel schreibt man ja doch mehrmals bevor man sich dann trifft und fängt auch nicht vielleicht gleich beim 1. Treffen etwas miteinander an.
Ich komme da ehrlich gesagt nicht ganz mit. Bei mir würde das Verständnis da aufhören.
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Thema: Partner in Singlebörse
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12.02.2015, 13:05Inaktiver User
AW: Partner in Singlebörse
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12.02.2015, 13:26Inaktiver User
AW: Partner in Singlebörse
Die einzige Frage, die ich mir an deiner Stelle stellen würde: Warum wollte ich mit solch einem Mann ein Kind? Möchtest du, dass dein Kind bei einem Drogen konsumierenden Vater, auf den kein Verlass ist, aufwächst?
Er wird sich nicht ändern, nur du kannst flüchten.
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12.02.2015, 15:34
AW: Partner in Singlebörse
Ich weiß, dass eure antworten alle nett gemeint sind,aber über mein baby möchte ich hier nicht reden.bitte habt Verständnis dafür. Einen plan,was uns beide angeht,habe ich natürlich auch noch nicht,dann müsste ich ja hier nicht mein Herz ausschütten.ich möchte einfach nur alles richtig machen und bin hin und her gerissen.
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12.02.2015, 16:10
AW: Partner in Singlebörse
Schwierige Situation.....
Auf der einen Seite möchten man (oder du) ihn am liebsten entschuldigen weil er offensichtlich psychisch krank ist, auf der anderen Seite fühlst du dich verraten und verkauft. Wie hat er denn seine Anmeldung auf einer SB erklärt ?
Gruss
Meagan
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12.02.2015, 16:11Inaktiver User
AW: Partner in Singlebörse
Ich bin der Meinung, dass man sein Verhalten nicht mit seiner psychischen Krankheit entschuldigen kann, das wäre viel zu einfach. Natürlich greift ein Süchtiger nach seinem Suchtstoff und ein Spiele geht spielen und ein Zwangsgestörter lebt seine Zwänge aus und ein Borderliner verletzt sich.
Was hier aber passiert ist, dass dir dein Mann respektlos dir gegenüber mit seinen Handlungen agiert, er hat keine Achtung vor dir - so würde ich das an deiner Stelle betrachten.
Hier verletzt er sich nicht selbst sonder dich.
Mich wunderts, dass du sooo tolerant bist, 1 Jahr Singelbörse und dann noch die Schwester der Nachbarin anschreiben, aber Hallo, das wär mir dann doch zu viel und dann noch all die, die er angeschrieben hat von denen du nichts weißt und nun soll er der arme Kranke sein, da frag ich mich schon Frudi was in dir vorgeht,
Karla
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12.02.2015, 16:15
AW: Partner in Singlebörse
Naja, wenn er sich jetzt schon in einer Theraphie befindet und eine zusätzliche Kur anstrebt ist das doch jetzt schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. An deiner Stelle würde ich bei Ihm bleiben solange es für dich geht. Wenn es dich jedoch kaputt macht würde ich mich trennen. Ich hoffe es geht euch bald wieder besser
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12.02.2015, 19:10
AW: Partner in Singlebörse
Ja schwierig! Klar! Was in mir vorgeht? Was soll ich sagen?liebe macht blind.....ich möchte ihn ungern allein lassen,befürchte,dass das zu einer verschlechterung sener Situation führen würde. Ich habe gerade unser Kind verloren,möchte jetzt nicht auch noch ihn verlieren. Hinzu kommt eben,dass er diese Therapie begonnen hat, was in mir die Hoffnung weckt,das sich etwas ändern könnte, vorausgesetzt natürlich,seine Krankheit ist ausschlaggebend für sein verhalten. Auf der anderen Seite stehe natürlich ich mit all meinen Gefühlen.er hat mich tief verletzt.keine Ahnung,wie ich ihm je wieder vertrauen soll.wie ich die Zeit bis zu seiner 'Genesung' durchhalten kann.ich fühle mich auch verraten und ausgenutzt.ganz abgesehen davon,dass ich nich wissen kann,was noch o alles hinter meinem rücken lief. Aber das kann sich sicher jeder vorstellen. So wie auch hier zu lesen ist,gehen die erklarungsversuche und das Verständnis, sowie die Ratschläge,was zu tun ist, teilweise weit auseinander. Das beruhigt mich schon mal.eine Entscheidung zu treffen liegtbei mir. Aber ich danke euch allen sehr ffür euer mitlesen und eure Hinweise auf verschiedene Betrachtungsweisen.
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12.02.2015, 20:26Inaktiver User
AW: Partner in Singlebörse
Frudi, was liebst du denn so sehr an ihm?
Nun habt ihr euer Baby verloren, das ist eine Situation wo man aneinander festhält und du hattest ja geschrieben, dass er da sehr bei dir war und einfühlsam; das ist widerum sehr schön finde ich.
Andererseits wird dir klar sein, dass er während du schwanger warst mit anderen Frauen in der Singelbörse geflirtet hat - das finde ich widerum fies und gemein.
Ich finde, du brauchst dir nicht so viele Sorgen um ihn zu machen, er schert sich doch auch nicht darum, wie es dir geht mit seinem respektlosen Verhalten bzw. schiebts auf seine "Krankheit".
Meine Meinung ist hier, dass das zwei extra paar Stiefel sind,
er kann dir zwar durch seine Krankheit kein vollwertiger Partner sein, da er viele psychische Probleme hat, aber er braucht dich deshalb nicht zu demütigen,
Karla
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12.02.2015, 20:42Inaktiver User
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12.02.2015, 22:49Inaktiver User
AW: Partner in Singlebörse
ich finde dieses hier fast schon Gebetsmühlenartig bei jedem zweiten Beitrag geschriebene
"schau nur nach dir"
"er ist selber schuld"
"soll er doch selber sehen wie er klar kommt" .............und so weiter
ziemlich rücksichtslos und egoistisch. Und damit meine ich nicht nur diesen Strang hier.
Das Fehlverhalten des Mannes der TE steht außer frage! Aber: unter dem Einfluss illegaler Substanzen ist man sogar vor Gericht Schuldunfähig. Das hat den guten Grund, weil man dann eben weder Herr seiner Sinne noch seiner Taten ist und Konsequenzen weder erkennen noch abschätzen kann.
Das soll weder eine Rechtfertigung noch eine Entschuldigung für sein Verhalten sein, aber eine Erklärung des "warum".
Und die ebenfalls Mantramäßig bei jedem Problem von Fußpilz über Depression bis Blähung sofort reflexartig geforderte "Therapie" kann ja jeder für sich bewerten wie er will.
Fakt ist, das es in so einem fall "das Pferd von hinten aufgezäumt ist".
Der aller erste Schritt wäre mal die Einsicht, dass dieses (Drogen-)Problem überhaupt vorliegt.
Der zweite eine Entgiftung, und erst der dritte die berühmte Therapie. Und diese ist in den allermeisten Fällen auch nur als geschlossene / in einer geschlossenen spezialisierten Einrichtung / sinnvoll.
Ein Feld -Wald- und Wiesen-Therapeut vom nächsten KKH ist damit nämlich meist schlicht überfordert.
Der kann zwar Gretchen Engelbrecht helfen, die immer so weinen muss weil ihr Mann seit 30 Jahren die Socken nicht in den Wäschekorb tut und nach dem Essen immer so laut rülpst, aber bei so was eben nicht.
Also schert doch bitte nicht immer alle über einen Kamm.
Liebe TE: Wenn du Zeit und Nerven dazu hast, versuche doch mal mit der "Therapie" wo er da ist ein persönliches Gespräch zu bekommen. Dann kannste vorsichtig mal fragen, ob die das eigentliche Problem überhaupt kennen.
Nachtrag: Was ich jetzt sage klingt vielleicht etwas krass:
Du kannst natürlich auch "Plan B " durchziehen, und den tollen Ratschlägen der Marke: "lass ihn einfach im Stich" folgen.
Dann therapieren wir ihn hier irgendwann.......................in einem hübschen kleinen Zimmer mit schwedischen Gardinen.
Oder, auch schon oft erlebt, es ist gar keine Therapie mehr nötig.........weil er irgendwann ein wenig zu viel erwischt hat.
aber da ich glaube gelesen zu haben, dass dir trotz allem noch was an ihm liegt, sollte das ja wohl kaum das Ziel sein.Geändert von Inaktiver User (12.02.2015 um 22:57 Uhr) Grund: Nachtrag



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