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  1. Registriert seit
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Zitat Zitat von Jane2019 Beitrag anzeigen
    Gehts dabei darum, wie man sich dem eigenen Mann wieder annähert?
    Ein Buch wird dir dabei nicht helfen. Das muss intuitiv bzw. aus deinem Herzen kommen. Wenn noch etwas mehr zwischen dir und deinem Mann als nur Freundschaft und Funktionsteam ist, dann lässt sich darauf aufbauen. Ich habe es als Entschjeidung erlebt, die vieles danach erleichtert.

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Deine Ehe ist durch, du willst es nur noch nicht wahr haben und glaubst durch Verzicht auf das Ausleben deiner Gefühle deine Familie erhalten zu können.
    Weiß nicht. Ausleben der Gefühle...als ob es im Leben nur darum geht. Gefühle für andere entstehen ja nicht selten während zeitweiliger Durststrecken. Gefühle für andere zu entwickeln, ist für mich die eindeutig einfachere Wahl als alte Gefühle neu zu beleben. Es ist vor allem auch eine fantasielose Wahl, weil einem nichts einfällt, wie man den Gefühlsverfall stoppen könnte.

    Was nicht ausschließt, dass eine Ehe durch ist, wenn sie durch ist. Aber das muss man herausfinden. Ein Schattenmannding ist dafür die denkbar schlechteste Voraussetzug, weil der eigene Partner im Lichtschein des Schattenmanns nur verlieren kann.

    Zitat Zitat von B-Vision Beitrag anzeigen
    Das passiert Vielen. Ist nichts Schlimmes, denn für seine Gefühle kann man nichts.

    Die Frage ist nur, wie man damit umgeht.
    Ich persönlich glaube, die TE macht das gar nicht so schlecht.
    Passiert wirklich vielen, und ich finde auch, dass sie nicht übereilig reagiert und mit sich selbst in einen Diskurs eingetreten ist. Macht auch nicht jede/r.


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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Zitat Zitat von Jane2019 Beitrag anzeigen
    Nein, B-Version.
    Mit meinem Mann will und kann ich darüber nicht sprechen. Das würde ihn zu sehr verletzen. Und er hat ja auch nichts „falsch“ gemacht.
    Wir sind einfach schon lange zusammen und haben Kinder, die uns fordern. Bei uns ist der Alltag eingekehrt. Völlig banal ist die Geschichte also.
    Leider!
    Diese Aussage kann ich nicht verstehen. Wenn es nur darum geht, deinen Mann nicht zu verletzen, dann brich sofort den Kontakt zu dem Schattenmann ab, denn du verletzt deinen Mann bereits jetzt, indem du nicht kommunizierst, was los ist.

    Die schlimmste Verletzung, die du ihm zufügen kannst, ist Entscheidungen ohne ihn und über seinen Kopf hinweg zu treffen, die gegen ihn laufen. Du sagst selbst, er hätte nichts falsch gemacht. Dann sage ich dir, hat er auch in jedem Fall eine solche Behandlung nicht verdient.


  3. Registriert seit
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    @Jane2019 macht es auf ihre Weise und in ihrem Tempo. Das sollten wir ohne Vorwürfe akzeptieren.


  4. Registriert seit
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Du schützt deine Familie nicht, wenn du bei ihr bleibst, obwohl du deinen Mann nicht mehr liebst.
    Und auch die Kinder werden irgendwann merken, wenn die Ehe nur eine Zweckgemeinschaft ist.
    Wenn du sagst, es sei "nur" der Alltag - warum tust du dann nicht aktiv was dagegen, die Ehe wieder neu zu beleben?


  5. Registriert seit
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Die schlimmste Verletzung, die du ihm zufügen kannst, ist Entscheidungen ohne ihn und über seinen Kopf hinweg zu treffen, die gegen ihn laufen. Du sagst selbst, er hätte nichts falsch gemacht. Dann sage ich dir, hat er auch in jedem Fall eine solche Behandlung nicht verdient.
    Das sehe ich auch so!!!
    Die Größe eines Menschen ist daran zu erkennen, wie er Geschöpfe behandelt, von denen er keinen Vorteil zu erwarten hat
    (Teddy, Polizeihund in Berlin)


  6. Registriert seit
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Zitat Zitat von untitled Beitrag anzeigen
    @Jane2019 macht es auf ihre Weise und in ihrem Tempo. Das sollten wir ohne Vorwürfe akzeptieren.
    Danke!


  7. Registriert seit
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Wir werden sehen, wie sich alles ergibt.
    Für mich ist die Situation einfach wahnsinnig schwer. Ich war mein Leben lang ein treuer Mensch. Habe nie mit anderen Männer geflirtet. Nie an andere Männer je einen Gedanken „verschwendet“. Ich hätte wirklich die Hand für mich ins Feuer gelegt.
    Und jetzt das.
    Nie im Leben hätte ich daran gedacht, dass mir sowas passieren kann.
    Und jetzt ist da dieser Mann, mein Kollege, der mich echt umhaut. Der ein möglicher Partner hätte sein können, wenn ich ihn schon vor 15 Jahren kennengelernt hätte.
    Habe ich aber nicht. Ich habe meinen Mann kennengelernt, der ein toller Mensch, Mann und Vater ist.
    Und dennoch bleibt die Frage: was wäre gewesen, wenn...
    Warum muss mir das passieren? Warum muss ich ihn so toll finden? Warum mussten wir uns kennenlernen. Hätte nicht einfach alles bleiben können, wie es war? Was soll das? Wieso kann ich nicht einfach mein schönes, gemütliches Leben weiterleben.
    Ja, vielleicht war/ist dieses Leben manchmal auch langweilig. Aber dennoch ist es mein Leben und es gefällt mir so, wie es ist. Eigentlich!
    Wenn der andere nicht ständig in meinem Kopf wäre.
    Ich muss mir leider eingestehen, dass meine Gefühle nicht weniger werden. Dass ich ihn vermisse, wenn er nicht da ist, dass ich seine Nähe suche. Und dass ich ihn schlicht und einfach richtig, richtig toll finde.
    Und gleichzeitig leide ich so sehr unter der Situation, dass es mir den Schlaf raubt. Dass ich nicht mehr essen kann. Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Dabei will ich einfach, dass es aufhört.


  8. Registriert seit
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Zitat Zitat von Jane2019 Beitrag anzeigen
    Und dennoch bleibt die Frage: was wäre gewesen, wenn...
    Für mich die Crux in deinen Gedanken. Finde ich sehr menschlich, nur sind das dann die Gedanken, mit denen du deine Zeit "verschwenden" wirst. Nicht Fleisch, nicht Fisch...Du wirst dich entscheiden müssen.

    Warum muss mir das passieren? Warum muss ich ihn so toll finden? Warum mussten wir uns kennenlernen. Hätte nicht einfach alles bleiben können, wie es war? Was soll das? Wieso kann ich nicht einfach mein schönes, gemütliches Leben weiterleben.
    Weil Gemütlichkeit an ihre Grenzen stößt. Weil Zufälle der Gegenpart von Gemütlichkeit ist. Weil die eigene Beziehungsbiografie irgendwann eine Halbwertzeit hat, wenn sich nichts ändert.

    Ja, vielleicht war/ist dieses Leben manchmal auch langweilig. Aber dennoch ist es mein Leben und es gefällt mir so, wie es ist. Eigentlich!
    Relativiert deine eigene Negation in dem Zusammenhang. Es gefällt dir nicht mehr so richtig.

    Wenn der andere nicht ständig in meinem Kopf wäre.
    Ich muss mir leider eingestehen, dass meine Gefühle nicht weniger werden. Dass ich ihn vermisse, wenn er nicht da ist, dass ich seine Nähe suche. Und dass ich ihn schlicht und einfach richtig, richtig toll finde.
    Und gleichzeitig leide ich so sehr unter der Situation, dass es mir den Schlaf raubt. Dass ich nicht mehr essen kann. Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Dabei will ich einfach, dass es aufhört.
    Dann musst du dein Was-wäre-wenn-Spiel beenden. Du hälst die Option hoch, und natürlich fluten sie deine Gefühle. Ist ja auch so gewollt. Oder nehme die Option wahr. Deine Entscheidung, nur eine Entscheidung deinerseits wird es sein. Du wirst dich nicht davor drücken können.


  9. Registriert seit
    27.07.2018
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    AW: Der Schattenmann - Teil 2

    Zitat Zitat von Jane2019 Beitrag anzeigen
    Wir werden sehen, wie sich alles ergibt.
    Für mich ist die Situation einfach wahnsinnig schwer. Ich war mein Leben lang ein treuer Mensch. Habe nie mit anderen Männer geflirtet. Nie an andere Männer je einen Gedanken „verschwendet“. Ich hätte wirklich die Hand für mich ins Feuer gelegt.
    Und jetzt das.
    Nie im Leben hätte ich daran gedacht, dass mir sowas passieren kann.
    Und jetzt ist da dieser Mann, mein Kollege, der mich echt umhaut. Der ein möglicher Partner hätte sein können, wenn ich ihn schon vor 15 Jahren kennengelernt hätte.
    Habe ich aber nicht. Ich habe meinen Mann kennengelernt, der ein toller Mensch, Mann und Vater ist.
    Und dennoch bleibt die Frage: was wäre gewesen, wenn...
    Warum muss mir das passieren? Warum muss ich ihn so toll finden? Warum mussten wir uns kennenlernen. Hätte nicht einfach alles bleiben können, wie es war? Was soll das? Wieso kann ich nicht einfach mein schönes, gemütliches Leben weiterleben.
    Ja, vielleicht war/ist dieses Leben manchmal auch langweilig. Aber dennoch ist es mein Leben und es gefällt mir so, wie es ist. Eigentlich!
    Wenn der andere nicht ständig in meinem Kopf wäre.
    Ich muss mir leider eingestehen, dass meine Gefühle nicht weniger werden. Dass ich ihn vermisse, wenn er nicht da ist, dass ich seine Nähe suche. Und dass ich ihn schlicht und einfach richtig, richtig toll finde.
    Und gleichzeitig leide ich so sehr unter der Situation, dass es mir den Schlaf raubt. Dass ich nicht mehr essen kann. Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Dabei will ich einfach, dass es aufhört.
    Genau die gleichen Gefühle, die gleiche Situation hatte ich auch. Und bei mir half da auch kein rationaler Ansatz. Nur hatte ich den Vorteil, dass mein Kollege das nicht mit mir durchzogen hätte. Das war super, solange keine Verantwortung dahinter steht. Ein Luftschloss, eine Welt im Konjunktiv... und das hat sich bis heute nicht geändert.
    Jetzt, wo ich definitiv wieder zu Hause eingezogen bin, kommen Bemerkungen wie „damals war es für mich noch zu früh, aber jetzt...“ Aus der Sicherheit, dass es nicht real ist, kann man sich viel trauen, viel Mut vortäuschen und auch wahnsinnig Gefühl hineinlegen.
    Mir haben die Tipps geholfen, ihn mal mit Abstand zu betrachten und abwarten. Das Abwarten hat den Vorteil, dass sich diese Superverliebtheit des Anfangs legt und plötzlich auffällt, was dann doch nicht so toll ist.

    Und sich überlegen, was vermisst: eine Liste mit Punkten schreiben. Dadurch wird man wieder aktiv und agiert wieder und reagiert nicht nur.
    An dem Punkt bin ich immernoch und ich merke, dass ich dann wenn es mir schlecht geht, wenn zuhause viel los ist ich empfänglich für dieses „was hätte sein können“ werde. Ich glaube das ist ein Fluchtgedanke weil man sich dieses andere Leben so viel erfüllter, toller, einfacher vorstellt??

    Aber auch in dem anderen Leben hätte es die zerstrittene Verwandtschaft, die Freunde, die schlaflosen Nächte gegeben. Eben nicht nur uns Zwei.

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