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  1. Inaktiver User

    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    IhreMutterneu - was für ein Nick..

    also ich bin nicht der Meinung, dass du dich entscheiden mußt oder etwas beenden sollst... ganz im Gegenteil.

    Bei einer Affaire passiert das zwangsläufig von allein - spätestens dann wenn einer mehr will, oder sich richtig verliebt.

    Eine Affaire ist eine Affaire ist eine Affaire und ja mei du glaubst diese Jugendliebe zu lieben....aber alltagstauglich wäre das sicher nicht.

    Es gab einen Grund wieso ihr nicht mehr zusammen seid oder? Denn wenn damals alles gestimmt hätte, hättest du ihn geheiratet oder nicht?

  2. Inaktiver User

    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Die Affäre puscht das Ego derzeit.
    Frau fühlt sich begehrt - vielleicht etwas mehr oder anders, als vom Ehemann.

    Tja, was wenn der Ehemann etwas merkt oder die Frau der Affäre.
    Dann sind viele Menschen unglücklich.

    Ist es das Wert, das bisschen Ego puschen?
    Alle Karten auf den Tisch, oder eines beenden, oder weiter betrügen?
    Letzteres ist unfair egal wie man es dreht und wendet.

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gab einen Grund wieso ihr nicht mehr zusammen seid oder? Denn wenn damals alles gestimmt hätte, hättest du ihn geheiratet oder nicht?
    Zitat Zitat von Ihremutterneu Beitrag anzeigen
    Ich habe mich von ihm getrennt, weil er diese Verbindlichkeit wollte. Das war mir zu früh. Ansonsten fand ich ihn großartig. Ich habe mich von ihm getrennt, weil ich nicht heiraten wollte in dem jungen Alter, er das aber irgendwie wollte. Wir kamen nicht auf einen Nenner. Allerdings...als fast 50jährige auf Entscheidungen zu blicken, die man mit 18 getroffen hat, macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Und es macht auch keinen Sinn, diese mit Entscheidungen, die man mit Anfang 40 getroffen hat - meine Ehe, mein Mann - zu vergleichen.

    Es ist allerdings so: Ich hatte als 18jährige das Gefühl: Ich und mein Freund, das ist eine ganz große Liebe, wir lieben uns ganz stark, wir verstehen uns, haben den gleichen Humor...aber wir wollen nicht dasselbe!

    Er wollte damals schon recht früh Familie, Häuschen mit Garten, Verbindlichkeit...mir war das mit 18 ehrlich gesagt zu spießig, zu dicht, zu eng. Die Ironie ist: mit 30 lebte ich dann natürlich selbst so - aber eben mit 30!
    Er sagte jetzt, er hätte zehn Jahre später nochmal zu mir Kontakt aufnehmen sollen. Aber das geschah nicht. Was dann gewesen wäre...ich weiß es nicht. Ob ich dann wieder mit ihm zusammen gekommen wäre...keine Ahnung. Ich habe ihn in diesem Gespräch daran erinnert, dass er damals schon mit seiner jetzigen Frau zusammen war bzw. kam, insofern...Kontakt aufnehmen...wozu?

    Aber dieses Ganze man hätte, dann wäre...sinnlos. Es kommt mir aus meinem jetzigen Alter so merkwürdig vor, über Entscheidungen meiner Jugend nachzudenken. Schlimmer sind ja auch meine Entscheidungen in der Jetzt-Zeit

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von Ihremutterneu Beitrag anzeigen

    Es ist allerdings so: Ich hatte als 18jährige das Gefühl: Ich und mein Freund, das ist eine ganz große Liebe, wir lieben uns ganz stark, wir verstehen uns, haben den gleichen Humor...aber wir wollen nicht dasselbe!

    Er wollte damals schon recht früh Familie, Häuschen mit Garten, Verbindlichkeit...mir war das mit 18 ehrlich gesagt zu spießig, zu dicht, zu eng.
    Vielleicht macht es Sinn, sich zu vergegenwärtigen, dass viele Eigenschaft mit dem Älterwerden sich eher verstärken als abschwächen.

    Schau mal ganz genau hin: Findest Du Anzeichen bei ihm dafür, dass er heute auch noch spießig im Sinne von zu "dicht", zu "eng" ist?

    Klar, die Situation ist sicher nicht eng und dicht - aber kannst Du Dir vorstellen, dass er Dir Probleme machen würde, wenn Du Dich distanzierst?

    Wenn nein, dann STELLE es Dir vor.

    Stell Dir vor, Du möchtest die Beziehung zu Deinem Freund beenden - warum auch immer. Sei es, dass Du doch bei Deinem Mann bleiben möchtest, sei es, dass der Hormonrausch bei Dir versiegt, sei es, dass Du an ihm Seiten entdeckt hast, die Dich zurückweichen lassen - kann alles sein.

    Und dann stell Dir vor, er macht Dir Probleme, WEIL er sich eben im Grund seines Herzens nicht geändert hat. Er ist immer noch der klammernde, einengende Mensch wie früher.

    Es kann ziemlich hilfreich sein, sich auszumalen, was passieren könnte, wenn Deine Gefühle weniger werden.

    Liebe Grüße
    Zio

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von Ihremutterneu Beitrag anzeigen
    Es kommt mir aus meinem jetzigen Alter so merkwürdig vor, über Entscheidungen meiner Jugend nachzudenken. Schlimmer sind ja auch meine Entscheidungen in der Jetzt-Zeit
    Stell dir vor du sitzt mit 99 in dem Park deines Alterswohnsitzes und du denkst an diese Zeit jetzt, was würdest du dir dann wohl selbst für einen Rat geben?

  6. Inaktiver User

    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Bin für Offenheit..

    Ehe und Treue..
    Ich mag nicht bestreiten, daß es solche Ehen gibt.
    Durch meine Swingererfahrungen weiß ich aber auch, daß es solche Ehen gibt.
    Und zwar wo SIE nichts weiß.

    Der Mensch ist für Monogamie nicht (!!) geboren. Und wer das bestreitet, hält sich nur zurück und quält sich Jaaahre..

    Meine Meinung.

  7. gesperrt

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Der Mensch ist für Monogamie nicht (!!) geboren. Und wer das bestreitet, hält sich nur zurück und quält sich Jaaahre..
    Ja wenns denn nur so einfach wäre, dann wäre die Erde ja doch eine Scheibe.
    Menschen unterscheiden sich dann halt doch ab und an. Auch wenns schwer ins eigene Bild passen mag ;)

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Vielleicht macht es Sinn, sich zu vergegenwärtigen, dass viele Eigenschaft mit dem Älterwerden sich eher verstärken als abschwächen.

    Schau mal ganz genau hin: Findest Du Anzeichen bei ihm dafür, dass er heute auch noch spießig im Sinne von zu "dicht", zu "eng" ist?
    Nein, ich finde sein Verhalten überhaupt nicht zu dicht und zu eng. Nur die Sache damals, mit mir eine Familie gründen zu wollen, das war mir DAMALS zu eng und zu dicht. Und was ich damals spießig fand, mit 18...vieles davon lebe ich ja heute selbst. Es hat eigentlich eher eine Annäherung unserer beiden Sichtweisen stattgefunden: Spießig oder nicht ist für mich nicht mehr wirklich ein Thema...und er...hat schon so angedeutet, dass er seinen Lebensstil, das, was er als junger Mensch gern wollte, dass ihm das jetzt auf die Nerven geht, redet davon, dass man das Häuschen ja auch verkaufen könnte, wenn die Kinder weg sind. Er sagt, so toll ist es auch nicht und er hängt nicht (mehr?) dran.

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Klar, die Situation ist sicher nicht eng und dicht - aber kannst Du Dir vorstellen, dass er Dir Probleme machen würde, wenn Du Dich distanzierst?

    Wenn nein, dann STELLE es Dir vor.

    Stell Dir vor, Du möchtest die Beziehung zu Deinem Freund beenden - warum auch immer. Sei es, dass Du doch bei Deinem Mann bleiben möchtest, sei es, dass der Hormonrausch bei Dir versiegt, sei es, dass Du an ihm Seiten entdeckt hast, die Dich zurückweichen lassen - kann alles sein.

    Und dann stell Dir vor, er macht Dir Probleme, WEIL er sich eben im Grund seines Herzens nicht geändert hat. Er ist immer noch der klammernde, einengende Mensch wie früher.
    Das Bild funktioniert nicht: er war nicht grundsätzlich ein klammernder, einengender Mensch...er wollte nur so früh eine Bindung mit mir, die ich nicht wollte. Wir trennten uns, verloren uns aus den Augen, ich studierte in einer anderen Stadt...aber wir hatten immer wieder Kontakt, haben uns Briefe geschrieben, so zweimal im Jahr, immer gegenseitig zum Geburstag, bestimmt noch 10 Jahre. Er hat mir damals z.B. geschrieben, dass er seine jetzige Frau kennengelernt hat.

    Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, diese Ereignisse, die 20-30 Jahre zurückliegen, auszuwerten. Die Frage ist vielmehr: Was hat das zu bedeuten, dass ich ihn jetzt wieder liebe? Sind wir wirklich Liebende...dann will die Liebe zur ihrem Recht kommen und wird das auch tun. Oder sind wir Menschen jenseits der Lebensmitte, die ihrer Jugend hinterhertrauern und das zweifelhafte Glück haben, wieder aufeinander getroffen zu sein...oder hat er sich meiner erinnert, jetzt, wo er sich in seiner Ehe einsam fühlt...aber was zum Kuckuck ist dann bei mir? Und wie kann es sein, dass ich das Gefühl habe, ich liebe meinen Mann nach wie vor?

    ...Vielleicht...mache ich mir das vor, damit ich meine Schuldgefühle besser aushalten kann...ich weiß es nicht.
    Geändert von Ihremutterneu (14.05.2014 um 20:51 Uhr)

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Stell dir vor du sitzt mit 99 in dem Park deines Alterswohnsitzes und du denkst an diese Zeit jetzt, was würdest du dir dann wohl selbst für einen Rat geben?
    Das ist lustig, dass du das fragst, denn genau daran habe ich gedacht, als ich mit dem Freund in das Hotel gegangen bin. Und mein altes Ich hat gesagt: Mach es! Folg diesem Weg! Du wirst es bereuen, wenn du es nicht tust!

    ...der Freund behauptet übrigens, ähnliche Gedanken gehabt zu haben!

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von Ihremutterneu Beitrag anzeigen


    Das Bild funktioniert nicht: er war nicht grundsätzlich ein klammernder, einengender Mensch...er wollte nur so früh eine Bindung mit mir, die ich nicht wollte.
    Dinge können sich wiederholen. Ich denke, es gibt immer einen Grund dafür, warum Beziehungen in Brüche gehen - oder anders gesagt: Wäre er "der Richtige" gewesen, hättest Du diese Zweifel bzw. diesen Drang nach Abstand damals gar nicht gehabt.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das jetzt im Moment bei Dir nicht so ankommt und Du Dir dieses Szenario so überhaupt nicht vorstellen kannst. Behalte es bitte trotzdem im Hinterkopf. Und wappne Dich wenigstens ein Bisschen.

    Manche Menschen können, wenn sie Spuren von Zurückweisung empfinden, ganz schön unangenehm werden.

    Liebe Grüße
    Zio

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