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  1. Inaktiver User

    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Guten Morgen,

    [editiert]

    Ich habe das Wort Vera****** nur deshalb für den betrogenen Ehemann benutzt, da es um einen langen, bewussten Betrug ging und nicht um einen Ausrutscher.

    Für mich klingt das lapidar Mauric, wie du das bezeichnest, dass die Affäre für den einen ein egoistisches Erlebnis ist und der Ehemann als "Nebenprodukt" verletzt wird....

    Das hört sich so an, als passiert das alles ohne Geist und Verstand und Herz.

    Dem ist jedoch nicht so,
    es passiert mit Verstand, mit Geist und mit Herz - und das ist das Fatale daran über einen LANGEN Zeitraum.

    Da gibts überhaupt nichts zu entschuldigen,
    da kann die betrogene Person nun entscheiden ob sie bereit ist zu verzeihen.

    Um zu verzeihen gehört eine riesige Portion Mut und Kraft und innere Stärke.
    Auch nach Jahren kann noch dieses Misstrauen wieder hochkommen und die Wut durchbrechen.

    Das ist das Leid der Betrügerin, womit sie leben muss. Wie es eben im Leben so ist, es gibt einen Ausgleich.

    Ging es um Diebstahl von Geld würden alle hier gleich denken, dass es gemein und herzlos ist, einen Menschen zu berauben,
    aber einen Menschen des Vertrauens zu berauben und während dessen sich zu beglücken wird anders gewertet.

    Karla
    Geändert von Inaktiver User (05.12.2014 um 11:22 Uhr) Grund: Off topic editiert.

  2. Inaktiver User

    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Guten Morgen,
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [editiert]
    [editiert]
    Ich befinde mich hier in einem Dilemma!

    Einerseits sagt mir mein Verstand, dass es meinem Mann (und von anderen weiß ich das auch) tatsächlich so ging:

    Zitat Zitat von Mauric Beitrag anzeigen
    Die Motivation dahinter war aber ganz sicher nicht Herrn IMN zu schaden, sondern "lediglich" egoistischerweise sich selbst eine schönes Erlebnis zu verschaffen. Ihm damit wehzutun war zwar absehbares, aber sicher nicht gewünschtes "Nebenprodukt". Darin sehe ich den Unterschied zum "Vera...en" Das mach ich absichtlich und nicht, weil ich grad meine Gefühle einfach nicht recht sortieren kann. Ist weder rücksichtsvoll noch mitfühlend noch achtsam. Aber das bin ich auch geliebten Menschen gegenüber in emtionalen Ausnahmesituationen (Wut, schlechte Laune) leider auch nicht immer. Ich liebe sie aber dennoch.
    Deshalb reite ich auf diesem "Sehen, was einem in der Beziehung - oder in seinem gesamten Leben - nicht gefallen bzw. gefehlt hat.

    [editiert]

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe das Wort Vera****** nur deshalb für den betrogenen Ehemann benutzt, da es um einen langen, bewussten Betrug ging und nicht um einen Ausrutscher.

    Für mich klingt das lapidar Mauric, wie du das bezeichnest, dass die Affäre für den einen ein egoistisches Erlebnis ist und der Ehemann als "Nebenprodukt" verletzt wird....

    Das hört sich so an, als passiert das alles ohne Geist und Verstand und Herz.

    Dem ist jedoch nicht so,
    es passiert mit Verstand, mit Geist und mit Herz - und das ist das Fatale daran über einen LANGEN Zeitraum.
    Ja.. es schließt sich eben beides nichts aus.

    IMN, das lesen wir ja, steckt in dieser Ambivalenz. Wobei ich meine zu lesen, dass sie sich da jetzt rausgewunden hat und es jetzt darum geht: Was habe ich da eigentlich getan? Warum? Und wie mein Mann mal sagte: "Wie bezahle ich dafür?"
    IMN stellt sich diesen Fragen und der Frage: Will ich mit meinem Mann noch zusammen bleiben.
    Der Freund ist ad acta. (Er wird sicherlich mnoch mal als Erinnerung auftauchen - das ist klar, aber nicht mehr so bedrohlich.)

    Und die Frage ist: Was tut ihr Mann?
    Da gibts überhaupt nichts zu entschuldigen,
    da kann die betrogene Person nun entscheiden ob sie bereit ist zu verzeihen.

    Um zu verzeihen gehört eine riesige Portion Mut und Kraft und innere Stärke.
    Auch nach Jahren kann noch dieses Misstrauen wieder hochkommen und die Wut durchbrechen.

    Das ist das Leid der Betrügerin, womit sie leben muss. Wie es eben im Leben so ist, es gibt einen Ausgleich.
    Schuld.. ist immer ein schweres Wort. Aber.. auch ein richtiges.

    Mein Mann muss damit leben, dass ich in bestimmten Situationen sehr empfindlich bin, sehr genau bin.
    (und ich auch).
    Verzeihen, vergeben - keine Ahnung, ob es da einen Unterschied gibt - ist etwas, was Zeit braucht. Und die muss der Fremdgeher dem anderen geben.. Und dafür auch etwas tun!

    aber einen Menschen des Vertrauens zu berauben und während dessen sich zu beglücken wird anders gewertet.
    Und dieses, finde ich, ist das Aller-aller-aller-schwierigste auszuhalten...
    Geändert von Inaktiver User (05.12.2014 um 11:25 Uhr) Grund: Zitat repariert/angepasst und off topic editiert.

  3. gesperrt

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Um zu verzeihen gehört eine riesige Portion Mut und Kraft und innere Stärke.


    Karla
    Oder eben Bequemlichkeit, oder Schwäche z. B. aus Angst vorm Alleinsein oder vor den radikalen Veränderungen, die oft im Alter zunehmen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von yell Beitrag anzeigen
    Oder eben Bequemlichkeit, oder Schwäche z. B. aus Angst vorm Alleinsein oder vor den radikalen Veränderungen, die oft im Alter zunehmen.
    Schade, dass du es so negativ siehst.

    In allen Religionen geht es um die Vergebung der Sünde... und immer streht im Kontext dazu der Umgang des "Sünders" mit seiner Tat!

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von yell Beitrag anzeigen
    Oder eben Bequemlichkeit, oder Schwäche z. B. aus Angst vorm Alleinsein oder vor den radikalen Veränderungen, die oft im Alter zunehmen.
    [editiert]

    Liebe Yell, hast du mein Posting #1134 gelesen? Vielleicht denkst du in einer ruhigen Minute mal darüber nach, was ich dir geschrieben habe.
    Geändert von Inaktiver User (05.12.2014 um 11:25 Uhr) Grund: Off topic editiert.
    Die Größe eines Menschen ist daran zu erkennen, wie er Geschöpfe behandelt, von denen er keinen Vorteil zu erwarten hat
    (Teddy, Polizeihund in Berlin)

  6. gesperrt

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Liebe Charlotte,
    Du vergleichst Betrüger mit Alkoholikern. Warum wird dann den Angehörigen von Alkoholikern dringend geraten, sich aus der Co -Abhängigkeit zu lösen und der verzeihende betrogene wird für seine "Stärke" bewundert? Mich überzeugt dein Vergleich nicht, ein Alkoholiker kann sich kaum gegen das trinken entscheiden, der Betrüger gegen den Sex -schon.
    Dein Beispiel mit der Frau, deren untreuer Mann Depression als Entschuldigung für seinen Betrug verwendete, überzeugt mich genauso wenig. Denn Depression ist mit dem Verlust von Libido verbunden. Das beweist mir erneut, dass der Begriff "Depression" heutzutage ebenso inflationär verwendet wird, wie der Begriff "Liebe ".
    Übrigens glaube ICH kaum, dass der "Freund" ad acta gelegt wurde, das dachte man bereits im Mai und im Sommer.

  7. gesperrt

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Liebe Kessie, liebe Charlotte,
    Mit meiner Meinung stelle ich eure Entscheidungen doch nicht in frage, ich zeige lediglich weitere Optionen auf

  8. gesperrt

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Liebe Kessie, in Bezug auf #1134: das einzige Problem, dass ich hier habe, besteht darin, dass in diesem aktuellen Strang ein aus meiner Sicht ziemlich banaler und schäbiger Sachverhalt (Betrug) äußerst blumig und eupfemistisch beschrieben wird, als ein Prozess der Selbsfindung. Mich stört diese Verklärung sehr.

  9. Inaktiver User

    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    Zitat Zitat von yell Beitrag anzeigen
    Du vergleichst Betrüger mit Alkoholikern. Warum wird dann den Angehörigen von Alkoholikern dringend geraten, sich aus der Co -Abhängigkeit zu lösen und der verzeihende betrogene wird für seine "Stärke" bewundert?
    Das sind zwei unterschiedliche Zeitpunkte.

    [editiert]

    Mich überzeugt dein Vergleich nicht, ein Alkoholiker kann sich kaum gegen das trinken entscheiden, der Betrüger gegen den Sex -schon.
    Wieso kann sich ein Alkoholiker nicht dagegen entscheiden?

    Dein Beispiel mit der Frau, deren untreuer Mann Depression als Entschuldigung für seinen Betrug verwendete, überzeugt mich genauso wenig. Denn Depression ist mit dem Verlust von Libido verbunden. Das beweist mir erneut, dass der Begriff "Depression" heutzutage ebenso inflationär verwendet wird, wie der Begriff "Liebe ".
    Da habe ich zu kurz geschrieben. Dadurch wurde die Depression entdeckt, die davor schon aufgetreten war, aber nicht erkannt wurde.
    Das ist keine Entschuldigung dafür -nein, aber manches zeigt sich erst durch Gewitter.

    [editiert]

    Übrigens glaube ICH kaum, dass der "Freund" ad acta gelegt wurde, das dachte man bereits im Mai und im Sommer.
    Dein Glaube in Gottes Gehörgang.
    Geändert von Inaktiver User (05.12.2014 um 11:27 Uhr) Grund: Off topic editiert.

  10. gesperrt

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    AW: Ich bin eine Ehebrecherin...

    @Charlotte, warum ein Alkoholiker sich kaum gegen das trinken entscheiden kann? Weil er unheimlich starke körperliche Entzugserscheinungen hat, die z. T. lebensbedrohlich sind. Für den Betrüger trifft das wohl nicht zu.

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