Umfrage: Beim Szenario im Text: Macht die Frau sich schuldig, wenn sie eine Affäre beginnt?

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Ergebnis 421 bis 423 von 423
  1. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Das ist auch das Problem bei Diskussionen, da sie häufig auf unterschiedlichen moralischen Ebenen geführt werden. Man kann auch sagen, wir schreiben alle auf deutsch, verstehen aber die Sprache des anderen nicht.
    Was heisst denn "unterschiedliche moralische Ebenen " ?
    Meinst du damit unterschiedliche Moral- ,bzw du schreibst selbst passend Wertevorstellungen , im Zweifelsfall Werteprioritäten
    der jeweils Diskutierenden/Beteiligten ?
    "Ebene" liest sich so schön unpersönlich.
    Um das Ganze etwas praktikabler zu machen und Diskussionen , falls dieses Ziel überhaupt angestrebt ist, dazu zu nutzen einen anderen zu verstehen und auch seine Wertevorstellungen zu begreifen,
    muss/müsste man letztlich einen persönlichen Standpunkt vertreten.
    Geben tut es diesen sowieso.
    Damit wird in einem gewissem Grad die Sprache des anderen auch verständlich(er).

    Falls dies alles gewünscht sein sollte.Was meiner Meinung nach nicht immer der Fall ist.


    Nina

  2. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Aen Beitrag anzeigen
    Inwiefern sind die kategorischen Betrugsankläger (hier in diesem Thread) respektlos? Weil sie strikt urteilen? Wie sähe für Dich denn eine respektvolle Zurückweisung von Betrug in Dreieckskonstellationen aus - ohne dass diese ihre Striktheit aufgeben müsste? Die Frage ist völlig unrhetorisch gemeint.
    Ankläger? Urteilen? Gehört das nicht eher in einen Gerichtssaal?

    Ich sehe es ähnlich wie Cariad. Umgangssprachlich hätte ich auch gesagt: Der Ton macht die Musik. Aber das ist natürlich nicht aussagekräftig genug. Ich würde gerne ein paar konkrete Beispiele bringen, aber mir fällt's gerade schwer, die an den Haaren herbeizuziehen (User zitieren möchte ich nicht, zumal diese Passagen ja auch zumeist editiert wurden.). Vielleicht kann ich das bei Gelegenheit mal nachholen (die eigenen konkreten Beispiele, meine ich - nicht die Zitate).

    Und ja - der Wunsch nach respektvollem Umgang bezieht sich natürlich auf jeden Diskussionsteilnehmer - unabhängig davon, welchen Standpunkt er vertritt und auch auf jedes Thema.

  3. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was heisst denn "unterschiedliche moralische Ebenen " ?
    Meinst du damit unterschiedliche Moral- ,bzw du schreibst selbst passend Wertevorstellungen , im Zweifelsfall Werteprioritäten
    der jeweils Diskutierenden/Beteiligten ?
    "Ebene" liest sich so schön unpersönlich.

    ...
    Ja, das meine ich. Wenn eine Moralfrage gestellt wird, dann ist es doch klar, dass jede/r die Situation aus dem eigenen moralischen Blickwinkel/Verständnis/Erfahrungsschatz beurteilt. Und die legen unterschiedliche moralische Ebenen frei, auf denen diskutiert wird. Die wiederum müssen nicht kompatibel sein.

    Mir sind z. B. die moralischen Kategorien "Betrug" und "Schuld" in Bezug auf das Ausgangsthema zu biblisch und zu kategorisch. Für einige Userinnen ist das aber schon ein Aspekt. Was auch OK ist. Aber man redet dann auch aneinander vorbei.

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